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Archive for Mai, 2011

Freitag, Mai 27, 2011 @ 03:05 PM
Kathrin Roth

In alten Weisheiten versteckt sich oft ein wahrer Kern. Ebenso halten sich aber auch die allgemein bekannten Irrtümer zum Thema Kochen besonders hartnäckig. Denn – schon gewusst? Alkohol verdampft beim Kochen nicht.

Alkohol verdampft beim Kochen?

Theoretisch ja. Aber reiner Alkohol benötigt eine Temperatur von fast 80 Grad um zu sieden. Da handelsüblicher Alkohol aber nur zu geringen Anteilen (Wein 12 bis 14 Prozent) aus Alkohol besteht, müsste die Weißweinsauce sehr lange bei hohen Temperaturen vor sich hin kochen, damit sich ihr Alkoholanteil merklich reduziert.

Brot wird im Kühlschrank schimmlig?

Brot hält sich im Kühlschrank tatsächlich länger als außerhalb. Da das Brot aber im Kühlschrank schnell trocken wird, wird es am bes

ten in eine Tüte eingewickelt.

Aufgetaute Lebensmittel nicht wieder einfrieren?

Wenig empfindliche Lebensmittel könnte man theoretisch auch wieder einfrieren. Wenn die Tiefkühlware auftaut, ist sie aber zusätzlichen Bakterien ausgesetzt, die sich im Gefrierfach nicht tummeln.

Salz gegen Weinflecken?

Diesen alten Hausfrauen-Tipp kennt wohl jeder. Eine Studie hat allerdings ergeben, dass Salz gegen die ungewünschten Flecken nichts auszurichten vermag. Besser sind Seife und Wasserstoffperoxyd.

Likör zur Verdauung?

Ein kleiner Likör zur Verdauung fettiger und großer Mahlzeiten hilft nicht bei der Verdauung. Besonders empfindliche Genießer lassen ihren Magen am besten ohne alkoholische Unterstützung seine Arbeit tun.

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Mittwoch, Mai 25, 2011 @ 02:05 PM
Kathrin Roth

EHEC ist die Abkürzung für den Darmkeim Enterohämorrhagische Escherichia coli. Das Stäbchenbakterium ist seit Ende der 70er Jahre bekannt. Seit 1998 gibt es in Deutschland eine Meldepflicht für EHEC-Erkrankungen. Die bakterielle Darminfektion ist durch Durchfallerkrankungen gekennzeichnet. Die gefährlichen EHEC Darmbakterien stammen meist von Nutztieren wie Kühen und setzen sich im Darm fest, wo sie die Blutzellen und Nerven schädigen. Die Folge sind blutige, schwere Durchfälle. Der Erreger wird von den Tieren mit dem Kot ausgeschieden und wird daher in Boden, Wasser oder auch in der Lebensmittelgewinnung vermutet.

Was sollte man bei der Auswahl von Lebensmitteln und beim Kochen beachten?

Eine zuverlässige Hygiene bietet

den besten Schutz vor den gefährlichen Darmbakterien. Experten empfehlen, rohe tierische Lebensmittel wie Milch vor dem Verzehr durch zu kochen . Beim Kochen sollte darauf geachtet werden, dass die Lebensmittel auch im Inneren vollständig bei etwa 70 Grad durch gegart werden. Rohes Fleisch sollte im Kühlschrank grundsätzlich separat gelagert werden und nicht in Kontakt mit anderen Lebensmitteln kommen.

Wichtig ist auch die umfassende Hygiene beim und nach dem Kochen. Alle Bretter oder Bestecke sollten sehr gründlich gereinigt werden. Auch die Arbeitsplatten in der Küche gehören dazu. Experten empfehlen, auch das Gemüse und Obst sehr gründlich vor dem Verzehr zu reinigen. Optimal sind Küchenreinigungstücher, die nur einmalig benutzt werden.

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Donnerstag, Mai 19, 2011 @ 01:05 PM
Kathrin Roth

Viele Frauen und Männer haben schon einmal eine Diät probiert. Häufig ist der anfängliche Abnehm-Erfolg allerdings nicht von Dauer und nicht selten zeigt die Waage nach der Diät sogar mehr an. Strenge Ernährungsprogramme lassen sich auf Dauer oft nicht durchhalten, man isst wieder normal und hat sein verhasstes Gewicht schnell wieder erreicht. Tipps, wie man auch ohne Diät schlank wird, klingen da wenig glaubhaft – ein geringer Gewichtsverlust ist aber tatsächlich ohne Diätprogramm möglich.

Wer ohne Diät schlank werden möchte, kann etwa drei Kilo innerhalb eines Jahres verlieren. Das klingt erst einmal nicht viel, ist aber häufig effektiver als diese und jene Diät durchzuprobieren. Wenn der Lebensstil beibehalten wird, müssen natürlich Kalorien eingespart werde

n, um einen Abnehm-Effekt zu erzielen: Pro Tag müssen rund einhundert Kalorien vom Speiseplan gestrichen werden. Das kann ein Schokoriegel sein oder auch das überflüssige halbe Brötchen.

Tipps für ein paar Kilo weniger:

Der Hunger lässt sich auch mit einfachen und bedenkenlosen Methoden austricksen. Wenn man vor dem Essen Wasser trinkt, füllt sich beispielsweise der Magen und das Sättigungsgefühl wird schneller erreicht. Diese Methode klappt besonders bei Heißhunger und auch unterwegs.

Kalorien lassen sich ohne einen Verzicht auf gutes Essen auch beim Kochen sparen: Messen Sie Öl zum Braten immer mit dem Löffel ab anstelle die doppelte Menge in die Pfanne zu gießen. Kochen Sie immer nur eine Portion für jeden und verzichten Sie auf Nachschlag.

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Samstag, Mai 14, 2011 @ 09:05 AM
Kathrin Roth

Auch wenn wir im Vergleich mit Verbrauchern in anderen europäischen Ländern noch immer weniger Geld für Lebensmittel ausgeben: Der kontinuierliche Preisanstieg in den Supermärkten dürfte niemandem entgangen sein. Nach Kaffee, der sich zum Jahreswechsel weltweit massiv verteuert hat, drehte sich die Preisspirale jetzt gerade für Butter nach oben. Teurer wurden zudem Tiefkühl-Pommes. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind die Lebensmittelpreise vereinzelt sogar um 43 Prozent angestiegen.

Warum wird’s im Supermarkt teurer?

Zu den Hauptgründen für die derzeit ansteigenden Lebensmittelpreise zählen gestiegene Preise für Getreide oder auch Zucker an den Rohstoff

märkten. Die Agrarrohstoffe sollen sich sogar um bis zu 40 Prozent verteuert haben. Schuld am Preisanstieg sind aber teilweise auch Spekulationen. Momentan steigen die Preise vieler Lebensmittel zusammen mit der allgemeinen Teuerungsrate an, wobei die Fahnenstange aber vermutlich noch nicht erreicht ist.

Ob z.B. der Butterpreis nun dauerhaft auf höherem Niveau bleibt, ist abzuwarten. Angeblich haben die Milchproduzenten mit Supermärkten endlich bessere Konditionen ausgehandelt – die Preisspirale kann sich aber bei steigenden Produktionsmengen auch ebenso schnell wieder nach unten drehen.

Nicht alles ist teurer geworden: Hygiene-Produkte wie Zahnpasta sind bei Discountern jetzt billiger.

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Donnerstag, Mai 12, 2011 @ 12:05 PM
Kathrin Roth

Salat ist nicht gleich Salat: Es gibt verschiedene Sorten grüner Salate, die sich auch geschmacklich voneinander unterscheiden. Ein frischer Salat kommt besonders in der warmen Jahreszeit gut an und avanciert mit einer selbstgemachten Vinaigrette zur köstlichen Zwischenmahlzeit.

Die Salatsorten

Eisbergsalat: Ein mit dichten Blättern geschlossener Salatkopf. Frische Eisbergsalate krachen und werden daher auch Krachsalat genannt. Der Eisbergsalat kann länger im Kühlschrank gelagert werden, hat aber nur wenig Geschmack.

Kopfsalat: Ein Salat mit grünen Blättern am Strunk. Besonders die kleinen Blätter im Inneren des Kopfes schmecken sehr frisch und zart. Kopfsalat hat einen milden Geschmack, sollte aber zeitnah gegessen werden.

Eichblattsalat: Großer Salatkopf mit grünen Blättern, die sich am Ende Violett färben. Immer gut waschen und möglichst z

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Donnerstag, Mai 5, 2011 @ 02:05 PM
Kathrin Roth

Laut einer aktuellen Studie der Initiative Save Food erblicken in Deutschland viele Lebensmittel nie einen Tellerrand: Die Nahrungsmittel werden einfach weggeworfen. Im Durchschnitt landen so rund 20 Prozent der eingekauften Lebensmittel auf dem Müll. Die Hälfte dieser weggeworfenen Nahrungsmittel hätte dabei vor ihrem Schicksal bewahrt werden können, wenn die Mahlzeiten besser aufbewahrt und geplant werden würden.

Wie kann man das Wegwerfen von Lebensmitteln verhindern?

Bei einem überwiegenden Teil der Lebensmittel, die weggeschmissen werden, handelt es sich um leicht verderbliches Gemüse und Obst. Um keine Obst und Gemüse mehr wegzuwerfen, sollte man leicht verderbliche Sorten wie Erdbeeren gleich am Tag des Einkaufs verzehren oder verarbei

ten. Im Kühlschrank halten sich viele Sorten länger und ziehen dann auch keine Obstfliegen an.

Bewusst einkaufen

Leichter gesagt als getan: Kaufen Sie nur die Lebensmittel, die Sie wirklich brauchen. Dies gilt vor allem für leicht Verderbliches wie Gemüse, Käse oder Wurst. Eine Packung Nudeln aus dem Angebot oder Konserven kann man hingegen auch mal ein paar Monate im Vorratsschrank lagern. Wer chronisch zu viel einkauft, macht sich am besten einen Einkaufszettel und packt nur das in den Warenkorb, was auch benötigt wird.

Planen Sie Ihre Mahlzeiten! Überlegen Sie schon heute, was Sie die nächsten Tage essen und kochen möchten und kaufen Sie genau danach ein. Alles was nur eventuell gegessen wird und verderblich ist, kann im Regal bleiben.

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