Archive for Oktober, 2011
Vollkornbrot wird aus Vollkorn hergestellt. Vom Vollkorngetreide werden nach der Ernte lediglich die Grannen und Spelzen entfernt. Die wertvolle Schale des Getreides enthält Ballaststoffe, Öle und Vitamine und bleibt bei vollem Korn erhalten.
Vollkorn-Geschichte
Vollkornbrote gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Das ursprüngliche Grahambrot wurde aus ungesiebtem Vollkornweizen hergestellt und in einer Kastenform gebacken. Auch das westfälische Pumpernickel-Brot hat eine lange Tradition und ist bis heute erhältlich. Der Klassiker der westfälischen Küche wird aus Schrot und Roggenvollkorn hergestellt. Ä
hnlich wie Pumpernickel wird Malzkornbrot hergestellt.
Die beliebtesten Vollkornbrote
Vollkornbrot wird aus Vollkorn, einem Sauerteig oder Hefe, Wasser und Salz hergestellt. Weizenvollkornbrot besteht aus mindestens 90 Prozent Weizenvollkorn und Roggenvollkornbrot aus 90 Prozent Roggenvollkorn. Als Vollkornbrot werden Vollkornbrote aus Roggen- und Weizenvollkorn-Mix bezeichnet.
Vollkornbrot gilt als besonders gesund und verdauungsfördernd. Die im Vollkorn enthaltenen Ballaststoffe regen die Verdauung an. Oft macht Vollkornbrot länger satt und eignet sich daher auch für die kalorienbewusste Ernährung.
Fast jeder liebt sie – trotzdem genießen Nudeln manchmal den Ruf von Dickmachern. Die bekannten Nudeln wie Spaghetti sind das Lieblingsessen von groß und klein. Für Nudeln sprechen auch ihr günstiger Preis und ihre leichte Zubereitung in kochendem Wasser. Da wäre es doch schade, wenn sich die geliebte Pasta tatsächlich auf den Hüften bemerkbar machen würde.
Nudel-Wissen
Nudeln sind Teigwaren und werden oft aus Hartweizengrieß hergestellt. Es gibt aber auch Nudeln aus Dinkel oder Hirse. Nudeln werden mit und ohne Zugabe von Eiern hergestellt. Zu Nudeln zählen alle erhältlichen Teigwaren-Formen wie Makkaroni oder Spirelli, die sich nur anhand ihrer Form und nicht in
der Zusammensetzung unterscheiden. Nudeln enthalten hauptsächlich Kohlenhydrate als Energielieferant.
Kohlenhydrate = Dickmacher?
Nudeln werden besonders aufgrund ihres hohen Kohlenhydrat-Anteils manchmal als Dickmacher bezeichnet. Rund 360 Kalorien sind in 100 Gramm nicht zubereiteter Nudeln enthalten, die sich hauptsächlich als Kohlenhydraten zusammen setzen. Dickmacher sind Nudeln deshalb aber noch lange nicht – entscheidend ist der Gesamtkalorienverbrauch im Verhältnis zur Kalorienzufuhr. Nudeln sind also keine pauschalen Dickmacher und haben mit nicht mal 400 Kalorien pro Hauptgericht sogar einen moderaten Energiewert, zu dem aber noch die Sauce gerechnet werden muss.
Braten, Dämpfen, Kochen – es gibt viele verschiedene Zubereitungsarten z.B. Garmethoden für Gemüse, Fleisch oder Kartoffeln. Eine kurze Übersicht für Einsteiger.
Kochen
Die meisten Speisen wie Gemüse und Kartoffeln werden traditionell in Wasser in einem Topf gekocht, bis sie gar sind. In den letzten Jahren werden verstärkt sanftere Garmethoden oder Rohkost empfohlen – es spricht aber absolut nichts dagegen, klassisch zu kochen.
Dämpfen
Optimal geeignet für Gemüse und Fisch. Die Lebensmittel werden mithilfe von Wasserdampf erhitzt und gegart. Das Dämpfen gelingt besonders gut mit einem Dämpfeinsatz – alternativ eignet sich ein Schnellkochtopf.
Dünsten
Garen mit sehr wenig Wasser oder Flüssigkeit. Das Dünsten wird besonders für edle Fische empfohlen, weil das Aroma optimal erhalten bleibt. Allerdings weniger für Koch-Anfänger geeignet.
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Traditionell werden Kartoffeln oder Steaks in Fett oder Öl bei hohen Temperaturen in der Pfanne gebraten. Dabei entsteht eine knusprige Außenschicht. Alternativ kann man viele Lebensmittel auch im Ofen braten bzw. backen. Optimal geeignet für Fleisch wie den klassischen Braten. Aufpassen, dass das Fleisch im Ofen nicht trocken wird.
Pfannenrühren bzw. Sautieren
Schnelles Braten bei hoher Temperatur. Zu den bekanntesten Speisen, die mithilfe dieser Garmethode zubereitet werden, zählen Wok-Gerichte. Aufgrund der kurzen Garzeit bei hoher Temperatur auch gut für Gemüse geeignet – es bleibt schön knackig.
Grillen
Garen auf dem Grill, der z.B. mit Holzkohle betrieben wird, bei hoher Temperatur. Fürs Indoor-Grillen sind Elektro-Grills geeignet. Auch in Folie bzw. in einem Behälter möglich. Das Grillen eignet sich für fast alle Lebensmittel, die auch in der Pfanne gebraten werden.
Schätzungsweise jeder zweite deutsche Erwachsene ist zu dick. Die meisten Betroffenen würden gern ein paar Kilo verlieren, scheitern aber oft an strikten Diäten und schlichtweg an fehlendem Durchhaltewillen. Als Rezept für ein optimales Körpergewicht gelten eine gesunde Ernährungsweise und viel Bewegung. Zunächst verwunderlich klingt in diesem Zusammenhang das Ergebnis einer neuen Studie – Schlaf macht schlank!
Im Rahmen einer amerikanischen Studie wurde jetzt ein Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Schlaf nachgewiesen. Das Ergebnis: Sechs bis acht Stunden ungestörter Schlaf pro Tag ist optimal, um das Gewicht zu halten oder gar etwas abzunehmen. Auch andere Studien aus den vergangenen Jahren haben die positive Auswirkung eines optimalen Schlafzyklus auf das Körpergewicht bereits nachgewiesen. Hierbei spielt jedoch die Qualität des Schlafes eine enorme
Rolle. Ein erholsamer Schlaf kann durch ein Wasserbett unterstützt werden. Wasserbetten entlasten die Wirbelsäule, wodurch der Körper besser entspannen kann.
Das Ergebnis der Studie verblüfft im ersten Moment. Würde man doch annehmen, dass der Körper im Schlaf weniger Kalorien verbraucht als in Bewegung. Wer unregelmäßig und unruhig schläft, lebt jedoch mit dauerhaftem Stress, der dem Körper nicht gut tut. Die Hormone spielen verrückt, können sogar für zusätzliche Kilos auf den Hüften sorgen. Kurzschläfer neigen zudem dazu, mehr zu essen. Die erhöhte Kalorienaufnahme kann wiederum zu ungewünschten Kilos führen.
Unter dem Begriff Essstörungen werden verschiedene auf das Essen bezogene Verhaltensstörungen wie Magersucht zusammen gefasst. Zu den häufigsten Essstörungen zählt das seltener erwähnte Binge Eating: Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leiden an sogenannten Fressattacken.
Binge Eating: Erklärung und Kriterien
Die Essstörung Binge Eating zeichnet sich durch regelmäßige Heißhungerattacken aus. Im Zuge dieser Essattacken nehmen Betroffene dann unkontrolliert große Nahrungsmengen zu sich, erbrechen sie aber nicht. Aufgrund dieser regelmäßig zugeführten hohen Kalorienmengen bei Heißhungerattacken kann Binge Eating zu Übergewicht führen. Bei Binge Eating geht man von einer Sucht aus, wenn über einen längeren Zeitraum wöchentlich etwa zwei Hei
Abends wird es immer früher dunkel und die ersten verregneten Wochen kündigen sich an – der Herbst ist da. Auch in der Vor-Winter-Zeit gibt es noch eine Vielzahl saisonaler Gemüse- und Obstsorten für leckere Gerichte – es muss nicht unbedingt der weit gereiste Spargel im November sein.
Überraschende Vielfalt im Herbst
Heimisches Gemüse und Obst im Oktober: Äpfel, Birnen, Blumenkohl, Brokkoli, Bohnen, Chicorée, Chinakohl, Feldsalat, Fenchel, Grünkohl, Kohlrabi, Kürbis, Möhren, Pflaumen, Porree, Quitten, Rosenkohl, Rote Beete, Rotkohl, Spinat, Sellerie, Rüben, Tomaten, Weißkohl und Wirsing.
Im November gibt es noch zahlreiche Gemüse- und Obst-Leckereien aus heimischem Anbau, d
ie auch im Oktober angeboten werden.
Koch-Tipp: Fenchel
Fenchel wird als Herbstklassiker immer beliebter. Die Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze ist überraschend vielseitig – auch wenn viele nur den Fencheltee aus Kindheitstagen kennen. Dieser wird übrigens traditionell bei Erkältung und Husten getrunken. Fenchel hat von September bis Oktober Saison, es gibt ihn aber auch schon eher bei vielen Gemüsehändlern.
Man kann Fenchel kochen, grillen und garen. Sein Aroma erinnert an Anis. Auch frische Salate freuen sich über Gesellschaft von etwas Fenchel. Mit Fenchel wird auch in der mediterranen Küche sehr häufig gekocht.
Fenchel-Rezepte zum nachkochen: www.essen-und-trinken.de/fenchel

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