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Archive for März, 2012

Samstag, März 31, 2012 @ 11:03 AM
Marcus Walther

Dass Salz immer in Maßen konsumiert werden sollte, dürfte jedem ernährungsbewussten Verbraucher bekannt sein. In welchen Mengen ist Salz aber tatsächlich empfehlenswert?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Höchstmenge von 6 Gram

m Salz pro Tag für Erwachsene. Diese Menge entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel Salz. Der tägliche Bedarf des Körpers an Salz liegt in der Regel zwischen 3 und 6 Gramm. Der menschliche Körper benötigt Salz unter Anderem für die Regulierung des Wasserhaushaltes und den Knochenaufbau. Salz ist also wichtig, aber sollte immer in Maßen genossen werden.

Wer seine Speisen überwiegend selbst zubereitet, hat es in der Hand, gewissenhaft mit Salz zu würzen. Das meiste Salz wird jedoch mit verarbeiteten Lebensmitteln aufgenommen, bei denen es sich nicht ausschließlich um Fast Food handelt. Auch Klassiker wie Fleisch- und Wurstwaren sowie Brot und Käse enthalten Salz und ließen sich ohne Zugabe von Salz gar nicht traditionell herstellen.

Der Körper verliert Salz beim Schwitzen und über Ausscheidungen. Um diesen Verlust auszugleichen, wird täglich eine Menge von etwa 3 Gramm Salz benötigt.

Mittwoch, März 28, 2012 @ 01:03 PM
Kathrin Roth

Die skandinavische Küche zählt zu den großen Genießer-Trends des Jahres 2012. Das beweisen unter anderem die zahlreichen Spitzenköche aus dem hohen Norden in namhaften Restaurants. Ein Blick in skandinavische Kochbücher lohnt sich in jedem Fall – sch

ließlich können die im hohen Norden noch viel, viel mehr als Köttbullar.

Besonderheiten der skandinavischen Küche

Was die Küche der skandinavischen Länder so sympathisch macht, ist vor allem ihre Ausrichtung auf regionale Zutaten. Auf den Tisch kommen in Dänemark, Finnland oder Schweden so zum Beispiel Fische aus der benachbarten Ostsee. Auch saisonale Produkte wie Gemüse spielen eine große Rolle. Die nordische Küche ist ansonsten eher rustikal und gediegen, wird für Gourmets aber aufwenidg aufgepeppt.

Nordische Spezialitäten

Typisch Norwegen: Der Winter-Kabeljau, auch als Skrei bekannt. Zu den Spezialitäten aus Oslo und Drumherum zählen zudem Lutefisk, ein getrockneter Fisch und Stockfisch. Im Nachbarland Schweden kommen beispielsweise die berühmten Köttbullar-Fleischbällchen, Elch-Fleisch und Preiselbeer-Gerichte auf den Tisch. In Finnland genießt man ebenfalls gern Rentierfleisch und Piroggen. Überall in Skandinavien wird zudem der auch bei uns bekannte Graved Lachs serviert. Zur nordischen Küche gehören auch dänische Gerichte wie Labskaus, Hering, Krabben und Dorsch, die auch in der norddeutschen Küche verbreitet sind. Auch die Küche Islands setzt auf regionale Köstlichkeiten wie Wildlachs, Forellen und Wildgeflügel.

Freitag, März 23, 2012 @ 10:03 AM
Kathrin Roth

Zu viele Lebensmittel landen im Müll: Private Haushalte schmeißen jährlich etwa 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Pro Person. Davon wären aber 53 Kilogramm noch genießbar gewesen. Häufig werden Lebensmittel entsorgt, weil ihr Mindesthaltbarkeitsdatum ab

gelaufen ist. Um Verbraucher darüber aufzuklären, dass viele Lebensmittel auch nach Ablauf des MHD noch genießbar sind, lässt die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner derzeit mehrere Millionen Flyer in 21.000 deutschen Supermärkten verteilen. Diese Kampagne erreicht etwas mehr als die Hälfte aller deutschen Lebensmittelgeschäfte.

Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung

Mindesthaltbarkeitsdatum und Verfallsdatum

Viele Verbraucher sind sich unsicher, ob sie Lebensmittel nach Ablauf des MHD noch genießen können. Hierbei ist in erster Linie zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum, nach dessen Ablauf ein Produkt nicht automatisch ungenießbar ist, und dem Verfallsdatum zu unterscheiden. Sensible Lebensmittel mit Verfallsdatum („zu verbrauchen bis“) dürfen nach dessen Ablauf nicht mehr gegessen und verkauft werden. Solange es sich um Lebensmittel mit MHD handelt, gibt ein Seh-, Riech- oder Geschmackstest Auskunft darüber, ob das Produkt auch wenige Tage nach Ablauf des angegebenen Datums noch genießbar ist. Das MHD gilt allerdings nur für Lebensmittel in originalverschlossenen Packungen.

Dienstag, März 13, 2012 @ 09:03 PM
Susanne Jung

Sie erscheint immer häufiger auf den Tellern von Star-Köchen und könnte sich langsam zum neuen Trend für Genießer entwickeln: Die gute Hausmannskost. Das traditionelle Essen wie von Oma wird jetzt wiederentdeckt – und schmeckt!

Was ist eigentlich Hausmannskost?

Hausmannskost ist ein alter Begriff für die traditionelle deutsche Küche. Häufig wird Hausmannskost mit der gutbürgerlichen Küche gleichgesetzt. Im engeren Sinn zeichnete sich Hausmannskost aber durch einfache, preisgünstige Zutaten aus während die gutbürgerlichen Speisen aufwendiger zuzubereiten waren und auch teure Zutaten wie Gewürze enthielten.

Warum kommt Hausmannskost so gut an?

Mal ehrlich – bei Mama und Oma hat es schon immer gut geschmeckt. Traditionelle Hausmannskost ist bodenständig u

nd weckt bei vielen Genießern sofort Erinnerungen an die Kindheit. Dass gutbürgerliche Gerichte grundsätzlich fettig sind und schwer im Magen liegen, stimmt nicht. Zudem lassen sich die Klassiker wie Schweinebraten wunderbar aufpeppen – Tim Mälzer kochte in seiner Show zum Beispiel einen knusprigen Schweinebraten mit mediterranen Gewürzen und Kräutern.

Gutbürgerliche Klassiker

Zu den bekanntesten Gerichten der traditionellen deutschen Küche gehören Rinderrouladen mit Rotkraut und Kartoffeln, Rinderbraten, Schweinebraten, Sauerbraten, Kasseler mit Grünkohl oder Kartoffelpüree, Frikadellen mit Kartoffelsalat, Gulasch, Kohlrouladen, Königsberger Klopse und Geschnetzeltes. Auch für Vegetarier ist etwas dabei – zum Beispiel Käsespätzle, Linsensuppe, Tofu-Würstchen mit Sauerkraut.

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Freitag, März 9, 2012 @ 10:03 AM
Tabea Lang

Er ist berühmt für sein intensives Aroma und seine goldgelbe Farbe: Cheddar. Der beliebte Hartkäse ist eine echte Feinkost-Spezialität mit langer Reifezeit, der auch aromatisiert mit Gewürzen oder Kräutern erhältlich ist.

Geschichte und Herkunft

Cheddar ist eine Käsespezialität aus Südwestengland. Das gleichnamige Dorf in der Grafschaft Somerset ist berühmt für die traditionelle Herstellung des weltweit beliebten Hartkäses. Cheddar wird bereits seit 1655 hergestellt und ist die meistverkaufte Käsesorte in Großbritannien. Heute wird Cheddar in vielen Ländern wie Neuseeland und den USA produziert.

Cheddar: Herstellung und Zusammensetzung

Cheddar wird aus Kuhmilch hergestellt und enthält in der Regel 48 % Fett in Form von Trockenmasse. Der aromatische Hartkäse erhält seine charakteristische Färbung durch die Zugabe des Pflanzenfarbstoffs Annatto, einem färbenden Samen

des Orleansstrauchs, der auch zur Färbung anderer Käsesorten verwendet wird. Cheddar ist goldgelb bis orange. Heute gönnt man handelsüblichem Cheddar meist eine Reifezeit von zwei bis drei Monaten, traditionell reift Cheddar jedoch bis zu 14 Monaten heran und wird damit zum „King of Cheddar“. Junge Cheddars werden hingegen als „Scottish Mild“ angeboten. Wie für alle Käsesorten gilt auch für Cheddar: Je länger die Reifezeit, desto intensiver und würziger wird das Aroma.

Cheddar genießen und mit Cheddar kochen

Cheddar schmeckt hervorragend mit Crackern und Trauben. Der würzige Hartkäse eignet sich auch sehr gut zum Überbacken verschiedener Gerichte.

Cheddar aus der Tube

Das gibt es auch: Cheddar aus der Tube und als Käse auf Hamburgern. Meist handelt es sich dabei aber um aromatisierten Schmelzkäse, der mit dem traditionellen Cheddar nur seinen Namen gemeinsam hat.

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