Archive for April, 2012
Hungerhormon Ghrelin – Kann durch die Betrachtung von Bildern das Gehirn geschützt werden?
Viele Menschen kennen das Gefühl. Es werden Bilder mit Köstlichkeiten betrachtet und der Hunger verlangt sein Recht. Wie Forscher der Universität Mün
chen herausfanden, ist es das Hormon Ghrelin, das diesen Effekt verursacht.
Studien belegen die vermehrte Ausschüttung durch Bilder
Ghrelin ist ein Hormon, das in der Magenschleimhaut gebildet wird und den Appetit anregt. Der Appetit selbst ist dabei unabhängig vom Hungergefühl zu sehen. Vielmehr kann es ein Verlangen auf Lebensmittel auslösen, ohne dass der Körper Nährstoffe benötigt. Wie das Max-Planck-Institut nun herausfand, wird die Ausschüttung durch optische Reize begünstigt. In der Versuchsreihe wurden Bilder gezeigt, auf denen verschiedene Speisen zu sehen waren. Da das Hormon direkt in der Blutbahn nachweisbar ist, wurden Blutproben vor und nach der Darbietung der Bilder genommen. Das Ergebnis zeigte eindeutig, dass die Bilder zu einer vermehrten Ausschüttung des Hormons führten. Das Hungergefühl wird von weiteren Hormonen beeinflusst. Darunter auch Leptin und Insulin. Während das Ghrelin vermehrt vorlag, blieben die Werte der weiteren Hormone allerdings unverändert.
Bilder setzen unbewusste Mechanismen in Gang
Eine Erkenntnis mit weitreichenden Folgen. Täglich werden die Menschen durch die Medien mit Bildern konfrontiert, die bestimmte Lebensmittel schmackhaft machen sollen. Durch die Reize wird dann im Gehirn das Signal zur Aussendung des Hormons gegeben und im Resultat entsteht dann der Appetit, der zur Nahrungsaufnahme führt. Willentlich kann dieser Vorgang nicht gesteuert werden, sodass ein Gegenwirken nur schwer möglich ist. Ein möglicher Grund für die hohe Zahl an Übergewichtigen der Gesellschaft, so die Annahme der Forscher.
Können Bilder damit auch das Gehirn schützen?
Ghrelin wirkt allerdings auch als Wachstumshormon. Eine erstaunliche Entdeckung machten hierbei die Forscher der University School of Medicine in Seoul. Das Hormon, wie die Forscher nachweisen konnten, beeinflusst nicht nur unsere Appetit. Es kann vielmehr die Gehirnzellen schützen und ein Absterben verhindern. Und auch der Aufbau neuer Gehirnzellen ist möglich. Beide Aspekte könnten in medizinischer Hinsicht zukünftig eine Rolle spielen. Ob eine vermehrte Ausschüttung durch Bilder bereits einen Effekt hat, sei dahingestellt. Es konnte aber durchaus festgestellt werden, dass die Ausschüttung bei Stress das Gehirn nachhaltig schützt. Die Vermutung liegt also nahe, dass Werbung für fettige Lebensmittel doch eine positive Seite hat.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass ständige Müdigkeit und Verdauungsprobleme auf den Genuss von Fruchtzucker zurückzuführen sind. Zu unbekannt ist die Fructoseintoleranz noch – im Vergleich zur
Lactoseintoleranz.
Wir schlemmen heimisches und ex
otisches Obst und Gemüse das ganze Jahr hindurch, auch ausserhalb der Saison. Darüber hinaus kommt kaum ein Fertigprodukt heutzutage noch ohne Zucker aus. Oft wird dem Verbraucher vorgegaukelt, ein Produkt sei gesünder, weil der sonst enthaltene weiße Zucker durch Fruchtzucker ersetzt wurde. Besonders bei Milchprodukten, wie zum Beispiel dem Joghurt. Auf dieses Mehr an Fruchtzucker ist unser Organismus nicht vorbereitet.
Die Folge sind gesundheitliche Probleme. Die intestinale Fructoseintoleranz (IFI) oder auch erworbene
Fructoseintoleranz ist auf einen Defekt des Enzyms Glut5 zurückzuführen. Dieses Enzym transportiert beim gesunden Menschen den Fruchtzucker durch die Dünndarmwand. Ist diese Funktion gestört,
landet zu viel Fruchtzucker im Dickdarm und verursacht dort Beschwerden wie Blähungen, Durchfall und Schmerzen. Aber auch somatische Symptome können auftreten. Zu den häufigsten zählen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und vereinzelt sogar Depressionen.
Eine übliche Methode, um eine intestinale Fructoseintoleranz festzustellen, ist der Wasserstoffatemtest. Nach dem Trinken von in Wasser gelöster Fructose misst der Arzt über einen Zeitraum von 2 Stunden die ausgeatmete Luft. Die ermittelten Daten geben Aufschluss darüber, wie viel Gramm Fruchtzucker pro Tag vertragen werden. Das heißt leider noch nicht, dass weiterhin jedes fructosehaltige
Nahrungsmittel – wenn auch in kleineren Portionen – auf dem Speiseplan steht. Eine intestinale Fructoseintoleranz ist immer individuell. Verträgt der Eine zum Beispiel Äpfel und Tomaten, muss ein
Anderer eventuell ganz darauf verzichten. Es gibt einige neutrale, pflanzliche Lebensmittel, die auf jeden Fall vertragen werden. Hierzu gehören Spinat, Pilze, Kartoffeln und Salat. Beim Obst sollen Mandarinen und Kiwis für den nötigen Vitaminschub sorgen. Ein Tipp von Ernährungsexperten ist, vor dem Verzehr Traubenzucker über Obst zu streuen. Dies soll die Verträglichkeit erhöhen.
Empfehlenswert ist eine so genannte Auslassdiät. Hier wird nach der Diagnose erst eine Woche lang auf jeglichen Fruchtzucker verzichtet und ab der zweiten Woche ausgetestet, welche fructosehaltigen
Lebensmittel vertragen werden. Die Suche kann sich über mehrere Wochen hinziehen, lohnt sich aber nicht nur, um den täglichen Speiseplan abwechslungsreicher gestalten zu können, sondern auch,
um die Versorgung des Körpers mit den nötigen Vitaminen und Mineralstoffen sicherzustellen.
Über die Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen durch Nahrungsergänzungsmittel kommt man als Fructoseintoleranter, je nach Ausprägung, leider oft nicht herum. Hier gibt es aber sehr viele
gute Präparate wie zum Beispiel Alle Vitamine von Biolabor. Mit Fructosin ist vor einigen Jahren ein Mittel auf den Markt gekommen, dass – ähnlich wie Lactrase bei einer Lactoseintoleranz – nach
Einnahme die Fructose verträglich macht, indem diese im Dünndarm in Glucose umwandelt wird. So können sämtliche fructosehaltigen Lebensmittel unbedenklich gegessen werden. Momentan ist das Präparat in Deutschland nicht erhältlich und wird von Fructoseintoleranten häufig in Österreich bestellt.
Eine gute Nachricht gibt es aber zum Schluss: Bei richtiger Ernährung soll die intestinale Fructoseintoleranz in vielen Fällen nach ungefähr einem Jahr genau so unbemerkt wieder verschwunden sein, wie sie gekommen ist.
Der erste Gemüsespargel steckt bereits seine Köpfchen aus der Erde: Bis zum 24. Juni, dem Johannistag, gibt es jetzt fast allerorts bei Spargelhöfen, auf Märkten und in Supermärkten köstlichen Spargel zu kaufen. Spargel ist nicht nur eines der geschm
acklich hervorragendsten Gemüse aus heimischem Anbau, sondern eignet sich auch ideal für die gesunde und kalorienbewusste Ernährung.
Das steckt in Spargel
Spargel besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser. Im Spargel verstecken sich viele Vitamine wie Vitamin A, B, C und E sowie Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium und Folsäure. Pro 100 Gramm enthält Spargel nur etwa 20 Kalorien und ist damit optimal für eine figurbewusste Ernährung geeignet. Spargel wirkt entwässernd und harntreibend.
Spargel kalorienbewusst genießen
Mit seinen gesunden Inhaltsstoffen und wenigen Kalorien eignet sich Spargel ideal für eine kalorienoprimierte Ernährung. Etwa 500 Gramm Spargel entsprechen einer gut sättigenden Hauptmahlzeit bei gerade mal 100 Kalorien. Allerdings wird Spargel erst mit einer köstlichen Sauce zum Geschmackserlebnis und zur Kalorien-Falle, wenn man auf eine klassische Hollandaise zurück greift! Für eine kalorienbewusste Ernährung eignen sich mit Creme Legere zubereitete Saucen oder eine sparsam mit Fett angerichtete braune Butter besser. Spargel wird traditionell als Beilage serviert. Diät-Tipp: Spargel mit etwas brauner Butter und grünem Salat als kalorienbewusste Abendmahlzeit.
Gekocht wird Spargel übrigens immer mit Salz, Zucker, etwas Butter und Zitronensaft. Den Spargelsaft kann man in der Küche weiterverwenden, zum Beispiel zum Trinken oder als Basis für eine leckere (und ebenfalls sehr kalorienbewusste) Gemüsesuppe.
Tipp: Spargel ist auch geschält erhältlich. Wenn es nach Feierabend mal schneller gehen soll.
Die basenreiche Ernährung – was ist davon zu halten?
Viele Heilpraktiker, aber auch Ärzte, kennen das Problem einer Übersäuerung des Körpers. Angestrebt wird ein ausgeglichener pH-Wert von, grob geschätzt, 7,0 im Körper. Unser Zellstoffwech
sel über das Blut ist in engen Grenzen, der Stoffwechsel über die Niere in etwas weiterem Sinne, davon abhängig. Vielfältige Ursachen können in diesem Bereich zu Problemen führen. Die wichtigste, weil täglich stattfindende, Ursache ist die Ernährung. Im Durchschnitt essen die Menschen im Westen Europas reichlich Brot, und viele von ihnen fast ebenso oft Fleisch oder Wurst. Diese zumeist auch als Grundnahrungsmittel bezeichneten Lebensmittel verfügen allesamt über einen sauren pH-Wert. Auch die so beliebten Limonaden, Cola, Drinks, Wein und Schnaps, ja, selbst die allermeisten Fruchtsäfte, sind ebenfalls stark säurelastig, fast mehr noch als Brot und Fleisch. Was bleibt für den Ausgleich?
Basische Lebensmittel
Eine wichtige Rolle als Basenlieferant spielt in unserer Ernährung das Wasser. Gutes Quellwasser, das natürliche Vorbild, besitzt einen pH-Wert zwischen 7,0 und 9. Leider wird unser Leitungswasser heute, auf Wunsch vieler Waschmaschinenbesitzer, derart gefiltert, dass uns letzten Endes nur ein pH-Wert von < 7,0 erreicht, also saures Wasser. Das ist sehr schade. Berauben wir uns doch damit eines der wichtigsten basischen Lebensmittel überhaupt. Der nächste, ganz wichtige, Lieferant basischer Bestandteile in der Nahrung ist das Gemüse. Fast jede Gemüsesorte bietet uns eine gute Möglichkeit, gegen die vielen Säuren im Alltag vorzugehen. Ein Spitzenreiter unter dem Gemüse stellt die grüne Gurke dar. Frisch genossen, kann sie viele Ernährungssünden wieder “ausbügeln”. Ernährungsberater empfehlen etwa ein Verhältnis von 3:1, mindestens jedoch 2:1, zwischen basischen Nahrungsbestandteilen und sauren Lebensmitteln. Selbst auf dem Teller vorstellen kann man sich das höchstens als Gemüsesuppe bzw. Kartoffeln mit Gemüse und ganz wenig Fleisch. Details
Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit in der traditionellen deutschen Küche. Viele Genießer schwören auch heute noch auf ihr warmes Mittagessen – wiederum andere essen lieber abends oder verzichten sogar ganz auf eine warme Mahlzeit. Was ist empfehle
nswert?
Kalt oder warm – egal
Um sich gesund zu ernähren, muss man nicht zwingend eine warme Mahlzeit zum Mittag essen. Wichtig ist, was auf den Tisch kommt und ein Vollkornbrot mit Käse oder Wurst täte es zum Mittag sicher auch. Allerdings ist die Speisenauswahl ziemlich beschränkt, wenn man aufs Kochen verzichten würde: Von Fleisch über Gemüse bis zu Kartoffeln muss schließlich fast alles gebraten oder gekocht werden, um überhaupt genießbar zu sein. Lässt man Sushi mal außer Acht, wird auch in der exotischen Küche auch nahezu alles ausreichend durch erhitzt. Fazit: Außer Rohkost und kalter Platte bleibt nicht viel Auswahl, wenn man auf warme Mahlzeiten verzichten möchte.
In der Mittelmeerküche verschiebt sich die warme Mahlzeit übrigens auf den Abend. Hier isst man zum Mittag meist nur einen kleinen Snack und abends die Hauptmahlzeit. So wird dann meistens mit dem Partner in der Küche gekocht, sodass dann auch das eine oder andere Küchengerät zum Einsatz kommt. Dicker macht diese Ernährungsweise aber nicht automatisch: Die gesamte Energiebilanz des Tages ist entscheidend für einen Diät-Erfolg.
Obwohl sie mittlerweile in fast jedem großen Supermarkt erhältlich ist, gilt die Avocado bei uns immer noch als exotische Frucht, von der kaum jemand so richtig weiß, ob sie nun Gemüse oder Obst ist. Eine Kostprobe lohnt sich aber in jedem Fall: Avoc
ados schmecken überraschend anders und neu.
Wissenswertes über Avocados
Avocados sind die Beeren eines Lorbeerbaums aus Südmexiko. Mit ihrer Form gleicht die Avocado am ehesten einer Birne und wird aufgrund ihrer dunkelgrünen, unebenen Haut auch Alligatorbirne genannt. Im Supermarkt werden meist Avocados der dunkelgrünen Sorte „Fuerte“ mit gelb-grünem Fruchtfleisch angeboten. Die ebenfalls häufig angebotenen Avocados der Sorte „Hass“ haben eine violette, warzige Schale und gelb-grünes Fruchtfleisch. Insgesamt gibt es aber mehr als 400 verschiedene Avocado-Sorten. Avocados haben einen hohen Fettgehalt und daher ein sehr cremiges Fruchtfleisch.
Avocados zubereiten und kochen mit Avocados
Avocados sind reif, wenn man ihre Schale leicht eindrücken kann. Die exotischen Beeren lassen sich leicht schälen. Bei reifen Früchten kann man die Haut auch meist einfach so abziehen. In ihrem Inneren versteckt sich ein großer Kern, der vorm Verzehr ebenfalls entfernt wird. Avocados schmecken pur mit etwas Salz als Brotbelag oder als beliebter Guacamole-Dip zu Tortilla-Chips, Wraps, Crackern oder Brot. Mit Avocados lassen sich zudem viele Salate aufpeppen. Avocados finden auch bei der Zubereitung von Sushi Verwendung – die Brasilianer verarbeiten die exotische Beere hingegen am liebsten zu Milchshakes.
Feurig rot schimmern sie im Gemüseregal: Chili sind mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt in mehr oder weniger umfangreicher Auswahl erhältlich. Auch bei uns finden die scharfen Paprika immer mehr Fans und beweisen, dass sie sogar viel mehr
können als dem Essen ordentlich Schärfe zu geben.
Capsaicin als Scharfmacher mit positiver Wirkung
Chili, Peperoni, Pfefferoni und Peperonicio gehören zur Gattung der Paprika (Capsicum). Die feurigen Nachtschattengewächse werden traditionell in der thailändischen, indischen, indonesischen und mexikanischen Küche verwendet. Der Inhaltsstoff, der Chili so feurig macht, heißt Capsaicin und ist ein sogenanntes Alkaloid, das den typischen Schärfereiz von Chili hervorruft.
Das in Chilis und anderen scharfen Paprika enthaltene Capsaicin konnte die Forscher einer chinesischen Universität bereits im Jahr 2010 im Rahmen einer Studie mit Ratten mit seiner blutdrucksenkenden Wirkung überzeugen. Capsaicin wirkte entspannend auf die Gefäße, was zur Folge hatte, dass der Blutdruck gesenkt werden konnte. Die Tiere im Test, die mit Capsaicin gefüttert wurden, zeigten eine erhöhte Ausschüttung von Stickstoffmonoxid und damit eine verbesserte Blutzirkulation mit blutdrucksendender Wirkung. Capsaicin findet übrigens auch in Cremes und Salben für Muskelverspannungen und Muskelschmerzen Verwendung.
Scharfes Essen ist eine Sache der Gewohnheit: Wer öfter feurig isst, entwickelt eine gewisse Toleranz gegenüber der durch Capsaicin ausgelösten Schärfeempfindung.

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