Kochen mit Induktion: Das sind die Vor- und Nachteile

Induktionskochfelder sind der große Trend für Einbauküchen. Die Zubereitung auf dem Induktionskochfeld gilt als besonders energieeffektiv und ermöglicht eine punktgenaue Regulierung der Temperatur. Dabei sind Induktionskochfelder eigentlich keine neue Erfindung, sondern sind bereits seit rund 30 Jahren auf dem Markt. Etabliert hat sich die Beheizungstechnik, die mithilfe von induktiv erzeugten Wirbelströmen das Kochgeschirr erhitzt, aber erst in den letzten Jahren.

Vorteile von Induktionskochfeldern

Der größte Vorteil von Induktionskochplatten ist ihre Energieersparnis von rund 30 Prozent gegenüber von herkömmlichen Elektroherden. Auf dem Induktionsherd wird nicht nur der Boden des Kochgeschirrs erhitzt, sondern die Pfannen und Töpfe auch an den Seitenwänden erwärmt. So wird das Kochgeschirr mit Inhalt schneller erhitzt. Auch die Temperatur lässt sich bei Induktionsherden spontan regulieren, womit sich Speisen punktgenau zubereiten lassen. Moderne Induktionskochfelder sind überwiegend als autarke Kochplatten erhältlich, die zusammen mit einem Backofen oder auch separat auf einer Kücheninsel verbaut werden können.

Nachteile von Induktionskochfeldern

Wirkliche Nachteile haben moderne Induktionskochfelder natürlich nicht. Vor der Anschaffung sollte man aber bedenken, dass Induktionskochfelder teurer sind als herkömmliche Glaskeramik-Kochplatten. Außerdem wird spezielles Kochgeschirr mit ferromagnetischen Böden benötigt. Für Induktionskochfelder sind Töpfe aus Aluminium und nichtmetallische Gefäße grundsätzlich nicht geeignet.

Über den Autor

Kathrin Roth

Kathrin ist freie Journalistin und ausgebildete Diätassistentin. Als Ernährungsexpertin kennt sie sich mit allen Themen rund um Lebensmitteln und Ernährung aus. In ihrer Freizeit liebt gesunde Ernährung, Sport und Aktivurlaub.