Der Klassiker für die Schule: Das Pausenbrot

Zugegeben: Viele Kinder fühlen sich eher von Süßigkeiten angesprochen als vom klassischen Pausenbrot. In Sachen gesunder Ernährung geht der Punkt aber eindeutig ans Pausenbrot. Dabei hilft das Pausenbrot sogar beim Lernen.

Pausenbrot vs. Blutzuckerspiegel

Der Start in den Tag sollte für die Kleinen und Großen optimal mit einem Frühstück beginnen. Zusammen mit dem Frühstück sollte das Pausenbrot etwa ein Drittel des Energie- und Kalorienbedarfs von Kindern decken. Klassische Pausenbrote sind gesund und überbrücken den Appetit bis zum Mittag – und sorgen nach dem Verzehr für einen hohen Blutzuckerspiegel, der wiederum die Leistungsfähigkeit des Gehirns anregt. Nun könnten pfiffige Kids das Argument anführen, dass Süßigkeiten den Blutzuckerspiegel ja ebenso ansteigen lassen wie die unbeliebte Schnitte, liegen damit aber nicht ganz richtig. Nach dem Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Weißbrot fällt der Blutzuckerspiegel ebenso schnell wie er gestiegen ist. Und schon hat man wieder Hunger oder gar Konzentrationsschwierigkeiten.

Für Pausenbrote eignen sich Vollkornbrote am besten. Sie machen lange satt, lassen den Blutzuckerspiegel aufgrund ihres niedrigeren glykämischen Indexes langsam steigen und halten ihn dafür länger konstant. Verantwortlich für den konstanten Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Vollkornbroten sind die darin enthaltenen Ballaststoffe.

Fazit: Pausenbrote sind der gesunde und preisgünstige (!) Klassiker für die Schule und Internate. Dass Kinder Vollkornbrot nicht so gern mögen, ist in vielen Fällen nur eine Frage der Gewohnheit – umso wichtiger ist eine durchdachte Ernährungsweise von Anfang an.

Guter Journalismus, Presseausweis

Dieser Artikel ist eine Kolumne und hat nicht den Anspruch eines Fachartikels. Zu dem Thema laufen kontroverse Diskussionen, zu welchem wir Stellung beziehen möchten.

Mit einem Presseausweis sind einige Recherchen für Medienschaffende Berufe erleichtert. Bei uns in der Redaktion von Lebensmittelwarenkunde hat ein Presseausweis für Konferenzen durchaus Vorteile gebracht. Da (leider) einige Rabatt- und Schnäppchenjäger das eigentlich gute Modell Pressemodell ausgereizt haben, ist der Presseausweis etwas in Verruf geraten.
Aufgepasst, nicht jeder Presseausweis ist vollwertig und vollumfänglich anerkannt. Es gibt Ausweise, welche wegen o.g. Verhalten nicht (mehr) von allen Stellen anerkannt werden. Gerade für Qualitätsjournalismus, bei welchen der geschützte Rahmen einer Presseveranstaltung nur durch Ausweisung möglich ist, sollte die Auswahl des richtigen Presseausweises wohlüberlegt statt finden. Unsere Redaktion hat für Gesundheits- und Medizinjournalismus auf den DFJV gesetzt. Laut Anbieter ist dieser auch als Sportjournalismus, bzw. normaler Presseausweis verwendbar.

Der Fachjournalismus mit hohem Qualitätsanspruch ist für Leser die mehr als nur 0815 Inhalte zu lesen bekommen wollen eine redaktionelle Arbeit in den Themengebieten nur mit Recherche Aufwand möglich. Leider findet man viele Inhalte die in zweiter und dritter Form abgeschrieben werden, mit minmalen Änderungen versehen werden und re-publiziert werden. Das ist Copy-Paste Journalismus und kein Fachjournalismus. Suchmaschinen ist mittlerweile fit geworden diese minderwertigen Inhalte zu erkennen und diesen kein gutes Ranking zu geben.

Süßes genießen ohne schlechtes Gewissen

Sind Süßigkeiten wirklich so schlecht wie ihr Ruf?

Ja und nein. Man muss an dieser Stelle genauer differenzieren. Z.B. ein selbstgebackener Nusskuchen mit durchaus wertvollen Inhaltsstoffen, ist meist nicht mit seinen Verwandten aus der Fabrik gleichzusetzen. Industriell hergestellte Süßwaren enthalten neben den sog. Einfachzuckern sehr oft ungesunde gehärtete Fette, die nachweislich die Blutfettwerte negativ beeinflussen und den Organismus unnötig belasten. Des Weiteren ist die Energiedichte von Süßigkeiten enorm – ein Sättigungsgefühl tritt allerdings kaum ein, da der enthaltene Zucker den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen lässt und die Insulinausschüttung anregt, was wiederum zwei erste Folgen nach sich zieht:

  • Erneuter Hunger
  • Fetteinlagerung durch überschüssige Kalorien

Wie entsteht Schokolade?

Es ist ein weiter Weg, von der Bohne zur fertigen Schokolade. In einem industriellen Prozess kommen die Kakaobohnen in eine Trommel, wo sie erhitzt werden, damit die Bohnen brechen und sich vom Kakao-Kern ablösen. Die Kerne, sogenannte Nibs, werden keimfrei gemacht und auf diese Weise schonend geröstet. Mit Schlagmessern werden diese Nibs zu einer dickflüssigen Masse vermahlen, dabei tritt die eingeschlossene Kakaobutter aus. Diese macht ungefähr 50 % aus. Die Kakaomasse wird in beheizten Tanks gelagert, mit einem Mischgerät werden verschiedene Zutaten hinzugefügt und verknetet. Danach wird der Teig zu einem feinen Pulver verarbeitet, indem er mehrfach und stufenweise schneller gewalzt wird.

Mit diesem flockigen Pulver beginnt der letzte Prozess durch das Conchieren. Dabei wird dem Pulver Kakaobutter hinzugefügt und durch ständiges Kneten entweichen herbe und bittere Stoffe. Die Schokoladenmasse ist damit bereit, um weiter verarbeitet werden zu können.

Schokoladenmassen setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • Weisse Schokolade: Zucker, Milchpulver, Kakaobutter, Vanille
  • Milchschokolade: Zucker, Milchpulver, Kakaomasse, Kakaobutter, Vanille
  • Dunkle Schokolade: Zucker, Kakaomasse, Kakaobutter, Vanille

Besondere Kreationen an Schokoladen, Pralinen entstehen, indem die Schokoladensorten mit den unterschiedlichsten Zutaten verfeinert werden. Das sind z.B. Nüsse, Amaranth, Mandeln, Pistazien, Karamell, Früchte, Cornflakes, Gewürze, Marzipan, Nougat, Gebäck, Honig, Alkohol und andere Zutaten.

Mehr über das Genießen süßer Sachen erfahrt ihr auf www.genuss-tut-gut.de

Salzkonsum reduzieren: versteckten Salzen auf der Spur

Unsere Ernährung ist leider häufig (zu) salzreich. Dabei lässt sich Speisesalz beim Kochen vielleicht noch einfach dosieren. Ein hoher Anteil an Salz versteckt sich aber auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, die gar nicht so salzig schmecken. Dazu gehören:

Brot

In einem Brot verstecken sich etwa ein Gramm Salz auf 100 Gramm. Dabei kommt es weniger auf die Brotsorte an – alle Brote vom Baguette bis zum klassischen Vollkornbrot sind vergleichbar salzhaltig. Wenn man einen weniger salzhaltigen Belag (z.B. Butter oder Tomaten) verwendet, gleicht sich das Ganze aber wieder aus.

Wurst

Wurst ist ein beliebter Brotbelag, hat aber einen vergleichbar hohen Salzanteil. Dabei kommen Salami und Schinken jeweils auf mehr als fünf Gramm pro 100 Gramm Fertigprodukt.

Käse

Auch Käse ist ein traditioneller Brotbelag, in dem sich auch ein Anteil von Salz verbirgt. Bei Sorten wie Gouda sind das etwa 2,8 Prozent pro 100 Gramm und bei Camembert immerhin noch 1,7. Vergleichsweise wenig Salz versteckt sich in Mozzarella (0,5) und in Frischkäse (1,0).

Olivenöl – wie gesund ist es wirklich?

Das aromatische Olivenöl ist besonders gut bekömmlich und zeichnet sich durch ein harmonisches Aroma aus. Deshalb gehört Olivenöl nicht nur in mediterranen Ländern zu den meistgewählten Ölsorten. Auch bei uns sind die feinen Olivenöle sehr beliebt und bilden die Basis für viele kulinarische Kreationen.

Das steckt im Olivenöl

Handelsübliches Olivenöl besteht aus etwa 55 bis 83 Prozent Ölsäure sowie zwei Antioxidantien. Sein Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist mit rund neun Prozent gegenüber anderen Ölen relativ gering. In dem häufig verwendeten Sonnenblumenöl liegt der Anteil von mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Vergleich bei 65 Prozent. Auch Omega-3-Fettsäuren sind in Olivenöl nur in einem äußerst niedrigen Anteil enthalten.

Tipps für den Kauf von Olivenöl

Olivenöl ist und bleibt eines der beliebtesten Speiseöle – auch wenn andere Sorten wie Sonnenblumen- und Sojaöl tatsächlich mehr ungesättigte und weniger gesättigte Fettsäuren aufweisen. Beim Kauf empfiehlt sich die Auswahl eines hochwertigen Olivenöls der Güteklasse „Natives Olivenöl Extra“ und vielleicht auch ein Blick auf die letzten Testergebnisse. Im Test (z.B. Stiftung Warentest Feb. 2016) konnte leider nicht jedes Olivenöl überzeugen.

Was passiert, wenn die Bratpfanne zu heiß wird?

Beim Braten entscheiden oft wenige Sekunden über eine mögliche Überhitzung. Wird die Pfanne für eine kurze Zeit aus den Augen gelassen und wird dabei auch noch leer erhitzt, wird das Kochgeschirr schnell zu heiß.

Bei beschichteten Pfannen können sich Dämpfe bilden

Die Antihaftbeschichtung auf Basis von PTFE hat zahlreiche Vorteile. Diese Kunststoffbeschichtung macht die Pfanne sehr robust gegenüber von Wärme und es bleibt so gut wie nichts am Pfannenboden haften. Der Kunststoff kann bei sehr hohen Temperaturen jedoch Dämpfe freisetzen – und zwar ab etwa 360 Grad.

Maßnahmen gegen eine Überhitzung von beschichteten Pfannen

Um einer Überhitzung der Bratpfanne vorzubeugen, sollten Pfannen mit einer PTFE-Beschichtung grundsätzlich nicht leer erhitzt werden. Das gilt insbesondere für eine Zubereitung auf dem Induktionsherd. Wenn die Pfanne immer mit Bratgut erhitzt wird, dann wird sie in der Regel nie zu heiß.

Gesunde Ernährung: wie viel Salz ist wirklich gesund?

Ohne Salz kommt unser Körper nicht aus. Denn Salz wird für die unterschiedlichsten Prozesse wie die Regulierung des Nährstoff- und Wasserhaushalts des Körpers benötigt. Tatsächlich nehmen jedoch viele Menschen zu viel Salz zu sich. Dieses Salz versteckt sich häufig in Fertigprodukten.

Salzaufnahme pro Tag

Die WHO empfiehlt eine maximale Aufnahme von fünf Gramm Salz pro Tag für Erwachsene. In Europa wird aber tatsächlich viel mehr Salz konsumiert. Die Mengen schwanken hier zwischen sechs und acht Gramm und gehen rauf bis auf zwölf Gramm Salz pro Tag. Die Menge von fünf Gramm entspricht etwa 2.000 Milligramm Natrium. Lediglich im Hochleistungssport kann der Salzgehalt im Blut durch starkes Schwitzen und Trinken übermäßig absinken. Deshalb müssen Sportler aber nicht zwingend mehr Salz durch die Nahrung zu sich nehmen, sondern greifen eher zu isotonischen Drinks mit Mineralstoffen und Salzen.

Wie kann man den Salzkonsum reduzieren

Ein hoher Salzgehalt versteckt sich in Fertignahrung. Hier sollte man also nicht nur auf den Anteil von Fetten und Kohlenhydraten achten, sondern auch auf den Salzgehalt. Wer selber kocht, salzt am besten sparsam. Das Aroma vieler Gerichte wird von Gewürzen getragen, so dass Salz als Geschmacksträger wirklich sparsam eingesetzt werden kann.

Alles in Butter: die Buttersorten im Überblick

Es gibt doch nichts Schmackhafteres als ein frisches Brot mit Butter. Bei der köstlichen Butter handelt es sich um ein reines Naturprodukt, das viele gesättigte Fettsäuren und die Vitamine A, D und E enthält. Im Handel wird Butter in unterschiedlichen Sorten angeboten, die sich wie folgt unterscheiden:

Sauerrahmbutter

Sauerrahmbutter wird aus mikrobiell gesäuerter Milch, Molkensahne und Sahne hergestellt. Der Geschmack von Sauerrahmbutter entsteht durch Milchsäurebakterien, die Aromastoffe bilden.

Süßrahmbutter

Süßrahmbutter wird ohne Milchsäurebakterien aus Milch, Rahm und Molkenrahm hergestellt. Ihr Geschmack ist milder und sahniger.

Mildgesäuerte Butter

Mildgesäuerte Butter besteht aus Süßrahm, dem nach der Butterung Milchsäure beigemischt wird.

Gesalzene Butter

Butter mit Salz enthält Salz (z.B. Meersalz) in geringer Beimischung und zeichnet sich daher durch einen salzigen Geschmack aus.

Kochen mit Porree: Tipps für leckere Gemüsegerichte

Porree ist ein winterfestes Gemüse und ist daher auch jetzt aus heimischem Anbau erhältlich. Das aromatische Gemüse ist nicht nur ein fester Bestandteil des Suppengrüns, sondern eignet sich auch für viele leckere und vor allem sehr gesunde Gerichte.

Alles über Porree: Herkunft und Besonderheiten

Porree ist auch unter der Bezeichnung Lauch bekannt. Bei Porree handelt es sich um eine Kulturform des Ackerlauchs, der im Mittelmeerraum zuhause ist. Als Gemüsepflanze war Lauch schon zweitausend Jahre vor Christus bekannt. Heute wird Lauch vor allem in seiner Heimat, der Mittelmeerregion, angebaut. In Deutschland wird Porree überwiegend in Nordrhein-Westfalen kultiviert. Man unterscheidet das Gemüse in Sommer- und Winterlauch: den milden Porree im Sommer und die aromatischeren, dickeren Stangen im Winter.

Da steckt viel Gesundes drin: Inhaltsstoffe von Lauch und Verwendung in der Küche

Der aromatische Porree ist reich an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Außerdem verstecken sich in Lauch die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium sowie die Spurenelemente Eisen und Mangan. Der schmackhafte Porree ist wie die meisten anderen Gemüse auch sehr kalorienarm und kommt lediglich auf 24 kcal pro 100 Gramm. Zum Kochen wird nur da zarte Grün verwendet. Hierzu wird das erste Blatt entfernt. Auch die dunkelgrünen Blattenden werden nicht mit verarbeitet, da sich zwischen ihnen auch häufig Erde ansammelt.

Gewürze dieser Welt: Lorbeerblätter

Getrocknete Lorbeerblätter gehören zur Grundausstattung jeder gut sortierten Gewürzsammlung. Die unscheinbaren Blätter haben eine starke Würzkraft und verleihen zahlreichen Gerichten von Fisch bis Fleisch ein fantastisches Aroma.

Herkunft von Lorbeerblättern

Lorbeer wird als Gewürzpflanze getrocknet im Handel angeboten. Bei diesen Blättern handelt es sich um Echten Lorbeer, der als immergrüner Strauch in Gebieten mit milderen Temperaturen vorkommt. Der Lorbeerbaum ist nur bedingt winterhart und kann bis zu zehn Meter hoch werden. Die Lorbeerfrüchte werden zu Salben verarbeitet und die getrockneten Blätter als Gewürzpflanzen verwendet. Die Lorbeerpflanze enthält einen hohen Anteil ätherischer Öle, die auch beim Trocknen erhalten bleiben.

Lorbeer als Gewürzpflanze

Lorbeer ist ein traditioneller Bestandteil des Bouget garnis, dem französischen Kräutersträußchen. Diese Kräutermischung wird zum Abschmecken von Boullions, für Eintöpfe und Schmorgerichte verwendet. Der aromatische Lorbeer eignet sich ideal zum Aromatisieren von Eintöpfen, Suppen, Fisch- und Fleischgerichten. Auch eingelegte Heringe und Gurken werden mit Lorbeer geschmacklich verfeinert. Das Aroma getrockneter Lorbeerblätter entfaltet sich am besten, wenn man die Blätter vorm Kochen leicht einreißt, sie mit dem Gericht dünstet und vor dem Servieren entfernt. Mit frischem Lorbeer sollten Köche ganz sparsam umgehen, da er deutlich bitterer und würziger ist als getrocknete Lorbeerblätter.