Köstliche Butter: Sorten und Wissenswertes

Hochwertige Butter ist eine echte Köstlichkeit. Viele Genießer schwören auf ein frisches Brot mit Butter oder die Zubereitung von Speisen mit Butter als Bratfett. Handelsübliche Butter besteht zu mindestens 82 Prozent aus Milchfett sowie Milchzucker, Mineralstoffen, Cholesterinen, Proteinen, Vitaminen, Milchsäuren und Aromen. Die köstliche Butter ist mit mindestens 700 Kalorien pro einhundert Gramm in vergleichbar kalorienlastiges Vergnügen – allerdings kommt der Konkurrent Margarine auf ähnlich viel Kalorien.

Butter Handelsklassen und Sorten

„Deutsche Markenbutter“ ist eine Handelsklasse in Deutschland und steht für die höchste Qualitätsstufe von Butter. Diese Butter wird in Molkereien produziert und ausschließlich aus Kuhmilch hergestellt. „Deutsche Molkereibutter“ darf hingegen auch Molkenrahm enthalten.

Die Sorte Sauerrahmbutter wird aus Sahne oder Molkensahne sowie gesäuerter Milch hergestellt. Das spezielle Aroma wird von Milchsäurebakterien geprägt. Die Sorte Süßrahmbutter wird hingegen ohne Milchsäurebakterien produziert. Auch bei mildgesäuerter Butter handelt es sich um Süßrahmbutter, der im Laufe des Herstellungsprozesses Milchsäure zugesetzt wird. Als Salzbutter wird Butter bezeichnet, der ein geringer Anteil Salz zugesetzt ist.

Butter richtig lagern

Auch wenn sie sich schlecht schmieren lässt: Butter wird optimal im Kühlschrank gelagert. Man kann Butter prinzipiell auch einfrieren – allerdings verliert sie dann an Geschmack. Butter erreicht in der Pfanne relativ leicht ihren Rauchpunkt von etwa 175 Grad und ist daher nur für niedrige Brattemperaturen geeignet. Für höhere Brattemperaturen ist Butterschmalz daher besser geeignet.

Küchenzauber Olivenöl: Wissenswertes über Sorten und Lagerung

Olivenöl ist ein Klassiker der mediterranen Küche. Gute Olivenöle erster Güteklasse sind heute auch im Supermarkt zu bezahlbaren Preisen erhältlich – Gourmets lassen sich exklusive Öle aber auch deutlich mehr kosten. Wer mehrere Olivenöle miteinander vergleicht, stellt  durchaus geschmackliche Unterschiede fest, die auch das mit dem Öl zubereitete Essen charakterisieren.

Jedes Olivenöl wird aus Oliven und ihren Kernen gewonnen. Die Oliven werden mithilfe mechanischer Verfahren gepresst. Im Handel ist hierzulande Natives Olivenöl Extra und Natives Olivenöl erhältlich. Das native Olivenöl extra entspricht der höchsten Güteklasse für Olivenöle und wird besonders schonend kalt gepresst. Neben filtriertem wird auch unfiltriertes Olivenöl angeboten, dass sich durch eine trübe Konsistenz auszeichnet.

Olivenöl wird meist aus Oliven hergestellt, die grün geerntet werden. Erst bei langem Reifeprozess gehen grüne Oliven am Baum langsam in die Farbe Schwarz über. Das Öl junger, grüner Oliven zeichnet sich durch einen kräftigen Geschmack aus während die Aromen von Oliven, die langsam ins Violette übergehen, deutlich milder ausfallen.

Handelsübliches Olivenöl ist etwa 18 Monate haltbar. Man bewahrt das Öl am Besten an einem dunkeln, etwas kühlerem Ort auf. Olivenöl ist optimal für die kalte Küche geeignet, wird in der Mittelmeerküche aber auch traditionell zum Braten genutzt. Wenn Olivenöl in der Pfanne überhitzt wird, bildet sich allerdings ein unangenehmer Geruch.

Kalt gepresstes Olivenöl ist ein reines Naturprodukt. Trotz aufwendiger Herstellung sind heute qualitativ hochwertige Olivenöle zu bezahlbaren Preisen im Supermarkt erhältlich.

Lachs für Feinschmecker

Vom köstlichen Lachs bis zum Feinschmecker-Geheimtipp Scholle: Der Appetit auf Fisch wird immer größer. Im Jahr 2009 haben die Deutschen pro Kopf mehr als 15 Kilogramm Fisch gegessen. Zu den beliebtesten Sorten gehören Seelachs, Hering, Lachs, Thunfisch und Pangasius. Da Fisch nicht nur ein köstliches, sondern auch ein sensibles Lebensmittel ist, sollten sich besonders Anfänger in der Küche mit der korrekten Lagerung von Frischfisch vertraut machen.

Fisch im Kühlschrank lagern

Im optimalen Fall sollte frischer Fisch immer an dem Tag gekauft werden, an dem er auch gegessen wird. Die meisten Ladengeschäfte bieten auch die Möglichkeit, frischen Fisch vorzubestellen, so dass das Wunschfilet nicht bereits vergriffen ist. Frischer Fisch sollte nach dem Kauf aus seiner Verkaufsverpackung genommen und in einem neutralen Küchengefäß im Kühlschrank gelagert werden. Mit Eis oder Folie bedeckter Frischfisch kann so noch etwa einen Tag im Kühlschrank gelagert werden.

Frischer Fisch riecht übrigens immer angenehm und nicht stark nach Fisch. Ein übler Geruch deutet auf zu lange Lagerzeiten oder falsche Lagertemperaturen hin. Bei einem frischen Fisch sehen die Augen klar aus, die Kiemen sind dunkelrot gefärbt. Im Fachhandel wird Frischfisch bei einer Temperatur zwischen null und zwei Grad gelagert.

Die Lagerzeit von Räucherfisch beträgt bis zu vier Tagen. Das Haltbarkeitsdatum von tiefgekühltem Fisch ist auf der Verpackung vermerkt – man taut TK-Fisch immer im Kühlschrank auf.

Was sind eigentlich Bio Lebensmittel?

Bio ist heute in nahezu jedem Supermarkt präsent. Das Angebot an Bio-Lebensmitteln reicht von Gemüse wie Mohrrüben bis zu Leckereien wie Chips und Keksen mit Bio-Etikett. Handelsübliche Bio-Lebensmittel stammen aus ökologischer Landwirtschaft, die mithilfe evaluation essay der gültigen EU-Verordnung von 2007 genau definiert wird. Bio bedeutet, dass die Lebensmittel zu mindestens 95 Prozent aus Bio-Produktion bestehen. Stammen mindestens 70 Prozent der Zutaten aus ökologischem Anbau, werden diese in der Zutatenliste entsprechend ausgewiesen.

Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau tragen ein Bio-Siegel wie das deutsche, staatliche Siegel „nach EG-Öko-Verordnung“ oder/und das Siegel eines Bio-Anbauverbandes, dem der herstellende Betrieb angehört. Zu den größten Verbänden zählen Bioland und Demeter mit jeweils mehreren tausend Mitgliedern.

Der Anteil von Bio-Produkten am gesamten Lebensmittelumsatz steigt in Deutschland kontinuierlich. Am Häufigsten greifen die Verbraucher hier zu Milchprodukten, Backwaren, Gemüse und Obst aus ökologischer Landwirtschaft.

Charakteristisch für den ökologischen Landbau ist ein geschlossener Betriebskreislauf. Hierzu zählt beispielsweise die Nutzung von angebauten Pflanzen als Tierfutter oder die Düngung der Felder mit Gülle. Im Vordergrund steht die Reduzierung von Unkraut mithilfe von Methoden wie der Fruchtfolge ohne Chemie. Die Pflanzen bauen eigene Abwehrkräfte auf, wenn sie unter Anderem an bestimmten Standorten angebaut oder gezielt neben Pflanzen-Nachbarn platziert werden. Die Tierhaltung muss den natürlichen Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Gefüttert wird unter Anderem aus eigener Erzeugung.