Thema Lieblingsessen: Die Pizza

Kinder und Erwachsene lieben sie gleichermaßen: Die Pizza zählt zu den ultimativen Lieblingsgerichten. Das belegte Fladenbrot ist schon über 100 Jahre alt und wird heute in vielen Variationen angeboten, die mit dem Original aber oft nicht mehr viel gemeinsam haben.

Die Pizza-Geschichte

Die erste Pizza wurde 1889 von Raffaele Esposito in einer Pizzeria namens Brandi für den König Umberto I. und seine Frau kreiert. Der Name von König Umbertos Frau war: Margherita. Bis heute trägt die klassische Pizza den Namen Margherita und wird von den Nationalfarben Italiens inspiriert. Pizza Margherita ist die Grundpizza für alle anderen Sorten. Die traditionelle Pizza Margherita ist auch als Pizza Napoletana bekannt und hat seit 2005 ihre eigene Norm, mit der die Herstellung und Zutaten definiert werden. Mit den italienischen Auswanderern kam die Pizza auch nach Nordamerika.

Klassische Pizza-Variationen

Auf Basis der Pizza Margherita (Basilikum, Mozzarella, Tomaten) wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Pizza-Klassiker entwickelt. Zu diesen klassischen Varianten der original italienischen Pizza gehören:

–          Pizza Regina mit Champignons und Kochschinken

–          Pizza Napoli mit Sardellen

–          Pizza alle Vongole mit Venusmuscheln

–          Pizza von Cozze mit Miesmuscheln

–          Pizza aglio e olio mit Knoblauch

Auch die Pizza Salami gilt mittlerweile als Klassiker. Weitere bekannte Pizzen sind Meeresfrüchte-Pizza und Pizza Diavolo. Die Pizza Hawaii mit Ananas kommt vermutlich aus den USA. Auch alle Pizzen mit dickem Boden im sogenannten „American Style“ stammen aus den USA.

Neue Kennzeichnung für Lebensmittel

Auf einen Blick erkennen, was drin ist: Das EU-Parlament hat sich jetzt darauf verständigt, Lebensmittel ausführlicher zu kennzeichnen. In den vergangenen Jahren standen immer wieder einheitliche Kennzeichnungssysteme für Lebensmittel zur Diskussion. Eine gewisse Popularität erlangte vor allem die sogenannte Lebensmittel-Ampel, die jedoch nicht umgesetzt wurde. Nun hat man sich auf die Einführung einheitlicher Steckbriefe verständigt, die ab 2014 verbindlich eingeführt werden.

Welche Angaben enthält die neue Lebensmittelkennzeichnung?

Zu den wichtigsten Angaben auf den neuen Etiketten zählt der Nährstoffgehalt. Ab 2014 erfolgt die Angabe von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten europaweit einheitlich für jeweils 100 Gramm oder 100 Milliliter auf dem Etikett.

Die neue Kennzeichnung für Lebensmittel enthält weiterhin einen Hinweis für Allergiker. Hier werden bekannte Allergene ausgewiesen. Auch Restaurants müssen diese Kennzeichnung zukünftig anwenden.

Herkunftsangaben gelten ab 2014 für frisches Fleisch. Bislang gilt dies bereits für Rindfleisch. Weiterhin müssen Getränke und Lebensmittel, die Koffein enthalten, einen Warnhinweis tragen.

Verbrauchern, die sich über „falschen“ Käse oder Klebe-Schinken im Supermarkt ärgern, sollen diese Ersatzprodukte ab 2014 anhand europaweit einheitlicher Hinweise besser erkennen können.