Fruchtige und herzhafte Lebensmittel gefriertrocknen

Wer die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern möchte, hat verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Neben dem Einfrieren und dem Einkochen in Gläsern ist das Gefriertrocknen eine gute Lösung, um dafür zu sorgen, dass Lebensmittel länger verwertbar sind. Dieses Verfahren eignet sich sowohl für fruchtige Lebensmittel wie Obst und Beeren als auch für herzhafte Nahrungsmittel wie Fleisch und Gemüse. Doch wie genau funktioniert die Gefriertrocknung und welche Vorteile hat sie?

Gefriertrocknen – Was ist das überhaupt?

Die Gefriertrocknung gehört zu den Trocknungsverfahren, die eingesetzt werden, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu erhöhen. Beim Gefriertrocknen entzieht man den Lebensmitteln beinahe das gesamte Wasser. Dabei nutzt man das Prinzip der Sublimation: Dank seiner besonderen physikalischen Eigenschaften geht gefrorenes Wasser sofort vom festen in den gasförmigen Zustand über, wenn es sich in einem Vakuum befindet.

Um fruchtige oder herzhafte Lebensmittel durch die Gefriertrocknung zu konservieren, werden sie zunächst bei sehr niedrigen Temperaturen tiefgefroren. Anschließend wird ein Vakuum erzeugt, damit das Wasser, das in dem Lebensmittel enthalten ist, direkt vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand übergeht. Der durch die Sublimation ausströmende Wasserdampf entzieht der Umgebung thermische Energie. Deshalb muss dem Kühlraum wieder Wärme zugeführt werden.

Auf diese Weise entsteht nach der Gefriertrocknung ein Lebensmittel, das seinem ursprünglichen Zustand noch sehr ähnlich ist, aber nahezu kein Wasser mehr enthält. Dadurch kann es nun deutlich länger gelagert werden. Je nachdem, um welche Lebensmittel es sich handelt, kann die Gefriertrocknung bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen. Sie gilt als das schonendste Trocknungsverfahren für Lebensmittel, ist allerdings auch sehr teuer. Häufig findet das Verfahren Verwendung, wenn Instant-Kaffee hergestellt werden soll. Aber auch Beeren und andere Obstsorten werden gefriergetrocknet im Handel verkauft.

Mehr zum Thema Gefriertrocknung von Lebensmitteln.

Kochen mit Porree: Tipps für leckere Gemüsegerichte

Porree ist ein winterfestes Gemüse und ist daher auch jetzt aus heimischem Anbau erhältlich. Das aromatische Gemüse ist nicht nur ein fester Bestandteil des Suppengrüns, sondern eignet sich auch für viele leckere und vor allem sehr gesunde Gerichte.

Alles über Porree: Herkunft und Besonderheiten

Porree ist auch unter der Bezeichnung Lauch bekannt. Bei Porree handelt es sich um eine Kulturform des Ackerlauchs, der im Mittelmeerraum zuhause ist. Als Gemüsepflanze war Lauch schon zweitausend Jahre vor Christus bekannt. Heute wird Lauch vor allem in seiner Heimat, der Mittelmeerregion, angebaut. In Deutschland wird Porree überwiegend in Nordrhein-Westfalen kultiviert. Man unterscheidet das Gemüse in Sommer- und Winterlauch: den milden Porree im Sommer und die aromatischeren, dickeren Stangen im Winter.

Da steckt viel Gesundes drin: Inhaltsstoffe von Lauch und Verwendung in der Küche

Der aromatische Porree ist reich an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Außerdem verstecken sich in Lauch die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium sowie die Spurenelemente Eisen und Mangan. Der schmackhafte Porree ist wie die meisten anderen Gemüse auch sehr kalorienarm und kommt lediglich auf 24 kcal pro 100 Gramm. Zum Kochen wird nur da zarte Grün verwendet. Hierzu wird das erste Blatt entfernt. Auch die dunkelgrünen Blattenden werden nicht mit verarbeitet, da sich zwischen ihnen auch häufig Erde ansammelt.

Immer frisch und lecker: Radieschen

Die knackigen Radieschen sind fast ganzjährig erhältlich und eignen sich ideal für Salate oder einfach als Beilage zum Knabbern. Mit Radieschen lassen sich auch Partysnacks und kreative Gerichte zubereiten.

Wissenswertes über Radieschen

Radieschen gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse und werden in Deutschland überwiegend in Rheinland-Pflanz angebaut. Die klassischen Sorten sind für die Aussaat im Frühling und Herbst geeignet. Es gibt zudem Sommerradieschen, die für ein optimales Wachstum besonders viel Sonne brauchen. Die meisten Radieschen haben eine runde Form und eine rötliche Farbe. Es gibt zudem einige Exoten in Weiß und Gelb sowie zylindrisch geformte Exemplare. Der scharfe Geschmack von Radieschen wird durch das enthaltene Senföl verursacht. Im Kühlschrank gelagert bleiben Radieschen ein paar Tage frisch.

Kochen und genießen

Radieschen sind ein klassischer Brotbelag. Hierfür verwendet man am besten ein deftiges Vollkornbrot oder ein frisches Mischbrot vom Bäcker, etwas Butter und Salz für das Aroma. Die würzigen Radieschen eignen sich zudem hervorragend für Salate – hier sind alle Variationen mit anderem Gemüse und grünen Salatsorten möglich. Sehr gut harmoniert das Aroma von Radieschen hier auch mit Buttermilch als Sauce oder Basis des Dressings abgestimmt mit Minze.

Smoothies – das steckt wirklich drin in den beliebten Säften

Smoothie- und Saftbars gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt. Auch Supermärkte haben heute Smoothies im Sortiment. Die fruchtigen Getränke sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Aber eignen sich Smoothies tatsächlich als Obst-Ersatz?

Herkunft und Wissenswertes: fruchtige Smoothies

Die heute bekannten Smoothies gehen auf das Sortiment von amerikanischen Saftbars in den 1920er-Jahren zurück. Zu den ersten Smoothie-Kreationen gehörte hier ein Orangensaft-Mix mit dem Zusatz von Eis, Vanille und Zucker. In den 1960er-Jahren entwickelten sich Smoothies dann insbesondere bei Vegetariern zum Trendgetränk und etablierten sich nach dem Jahr 2000 auch auf dem europäischen Markt. Die sogenannten grünen Smoothies werden aus Gemüse gepresst.

Inhaltsstoffe von Smoothies

Die leckeren Smoothies bestehen hauptsächlich aus Obst und Milchprodukten. Der Smoothie unterscheidet sich vom Fruchtsaft mit der Verarbeitung der gesamten Frucht zu einem cremigen Getränk. Als Basis zur Herstellung von Smoothies wird heute überwiegend Fruchtmark verwendet. Zu den weiteren Inhaltsstoffen gehören Milch, Wasser, Joghurt, Eis und Kokosmilch.

 Smoothies als Obst-Ersatz?

Grundsätzlich haben Smoothies mehr Kalorien und weniger Nährstoffe (auch Vitamine) als frisches Obst. Beim Kauf sollte man insbesondere darauf achten, dass das Getränk nicht noch zugesetzten Zucker enthält. Ein gesunder Smoothie ohne Zuckerzusatz und Konservierungsstoffe kommt zwar nicht ganz an frisches Obst und Gemüse heran, eignet sich aber durchaus als Ersatz.

Bezugsquelle des Semenvitae: http://www.semenvitae.de

Spinat mal anders – gebraten und als Salat

Spinat kennt fast jeder aus der Kindheit als feinen Rahmspinat mit Kartoffeln serviert. In den letzten Jahren hat der Gemüsespinat mit dem feinen Aroma dabei ein kleines Comeback erfahren – als Zutat für kreative Rezepte wie Pasta und als Bestandteil von grünen Blattsalaten. Denn Spinat lässt sich vielseitig zubereiten:

Spinat braten

Frischer Spinat lässt sich hervorragend in etwas Butter oder Olivenöl anbraten. Für
ein würziges Aroma gibt man etwas Knoblauch dazu und lässt den Spinat etwa fünf Minuten kochen, bis er langsam zerfällt. Dieses Rezept schmeckt auch mit Gemüse wie Paprika kombiniert und mit feinen Pinienkernen. Wer mag, kann den Spinat auch mit etwas italienischem Hartkäse bestreut servieren.

Spinat als Salat

Heute ist Spinat häufig in Salatmischungen enthalten. Die feinen Blätter schmecken leicht würzig und knackig. Tatsächlich eignet sich Spinat, wenn er früher geerntet wird, hervorragend für Salate und enthält dann auch einen geringeren Anteil von Oxalsäure als ältere Blätter. Dennoch enthält jeder Spinat immer einen gewissen Anteil von Oxalsäure (etwa 120 bis 1.300 mg pro 100 gr frische Blätter) – ebenso wie Rhabarber und auch Mangold.

Gemüse aus heimischem Anbau im November: Diese Sorten haben jetzt Saison

Auch im November ist eine Reihe gesunder Gemüsesorten aus heimischem Anbau verfügbar. Die heimischen Gemüsepflanzen liefern viele wichtige Vitamine für eine gesunde Ernährung in der Herbst- und Winterzeit.
Chicorée
Der gelblich-weiße Salat hat im Winter Saison. Besonders gut schmeckt Chicorée leicht angebraten als Gemüse und lässt sich auch schonend dünsten.
Feldsalat
Feldsalat ist ein herzhafter Wintersalat. Der aromatische Salat lässt sich zur Zubereitung eines grünen Salates hervorragend mit anderen Gemüsen mixen sowie mit Croutons und Nüssen abschmecken.
Grünkohl
Grünkohl ist ab November erhältlich und ist eine traditionelle Beilage für herzhafte Gerichte wie Grünkohl mit Pinkel aus Norddeutschland. Der Grünkohl wird meistens gekocht, kann aber auch blanchiert serviert werden. Grünkohl gehört zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Anteil an Vitamin C.
Lauch
Lauch, Porree oder Winterlauch wird als Gewürz und Gemüse verwendet. Porree ist ein traditionelles Suppengemüse. Besonders fein schmeckt der weiße Teil des Lauchs, der sich gut in Butter anrösten lässt.
Rosenkohl
An Rosenkohl scheiden sich traditionell die Geister. Der kleine Kohl wird durch Frost besonders mild und wird meistens als Beilage zu herzhaften Fleischgerichten serviert. Seine Haupterntezeit liegt zwischen November und Dezember.
Rotkohl
Rotkohl oder Blaukohl ist ein beliebtes Wintergemüse mit einem hohen Anteil an gesunden Ballaststoffen. Man kann Rotkohl sehr gut zu Rohkostsalaten verarbeiten. Außerdem ist Rotkohl eine beliebte Beilage für traditionelle Rezepte wie Rouladen.