Wie wirkt Kaffee?

Kaffee rangiert noch vor dem Bier als ein beliebtestes Getränk in Deutschland. Die Experten von Kaffee24 berichten hier über die Wirkung von Kaffee. Besonders viel Kaffee konsumieren die Finnen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Antioxidantien vom Kaffee die körpereigenen Zellen vor freien Sauerstoffradikalen schützen können. Doch sollten Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke nicht übermäßig konsumiert werden.

 

Kaffeegenuss in Europa

Ursprünglich war Kaffee sehr teuer. Deshalb konnten nur gut situierte Bürger sich das aromatische Getränk leisten. Von ärmeren Bevölkerungsschichten wurde er durch Malzkaffee ersetzt. Im 18. Jahrhundert erlebte der Kaffeegenuss in Europa einen Aufschwung. In der Geschichte war der Genuss von Kaffee auch mit schädlichen Wirkungen behaftet. Neuere Untersuchungen wandelten dieses Bild. Neben wenigen Negativen können viele positive Wirkungen des Kaffees aufgelistet werden. So wird angenommen, dass ein moderater Kaffeekonsum von 3-5 Tassen pro Tag mehr positive als negative Effekte hat. Die Beliebtheit des Kaffees beruht auf seine anregende Wirkung. Diese Wirkung wird durch das Koffein und die Chlorogensäure hervorgerufen. Eine Kaffeebohne enthält zwischen 1 % und 2 % Koffein.
Der Kaffee kann zur Verdauungshilfe werden. Eine Tasse Kaffee nach dem Essen regt die Magensäureproduktion an. Keine wissenschaftliche Studie konnte bisher belegen, dass Kaffee gesundheitsschädlich ist. Viele Menschen entscheiden sich täglich für eine Tasse Kaffee. Wenn der Kaffee in Maßen genossen wird, kann er positive Wirkungen entfalten.

Wirkung von Koffein

Koffein ist neutral im Geschmack. In geringen Dosen wirkt Koffein auf das zentrale Nervensystem stimulierend. Da das Koffein einen Botenstoff im Gehirn hemmt, steigert es die geistige Leistungsfähigkeit, wie Aufmerksamkeit und Konzentration. Kaffee enthält Polyphenole. Hier überwiegen die Chlorogensäuren. Sie entstehen beim Rösten. Die Chlorogensäuren werden vom Körper aufgenommen und können dort freie Radikale auffangen und damit eine antioxidantische Wirkung entfalten.
In höheren Dosen kann Koffein negative Auswirkungen haben. Es kann zu Magenbeschwerden, Bluthochdruck und unter Umständen auch zu Herzklopfen kommen. Wer seinen Körper einen überaus hohen Koffeinlevel zuführt, kann ihn in den Zustand einer Stresssituation versetzen. Das kann zu einer erhöhten Reizbarkeit, auftretenden Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit führen. Doch empfindsam reagierende Personen können dem Körper auch etwas Gutes tun, indem sie ein Frühstück mit Kräutertee genießen. Ein gesundes Frühstück lässt alle dynamisch und fit in den Tag starten.

Weiterführende Informationen

Fairtrade Kaffee – biologisch, ökologisch und ökonomisch korrekt

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Was bedeutet Fairtrade?

Fair Trade bedeutet übersetzt „Fairer Handel“ und hat zum Ziel, das Gleichgewicht im weltweiten Handel, welchen die Globalisierung ermöglicht hat, wiederherzustellen. Gerade Kleinbauer und Arbeiter leiden unter dem enormen Konkurrenzdruck von großen Unternehmen und haben oftmals auch nicht das Know-how, wie man effektiv und effizient anbaut. Zusätzlich verfügen sie oftmals über keinerlei Exportkontakte. Fairtrade ermöglicht diesen Menschen, am Welthandel teilzunehmen und ihre Bedingungen zu verbessern. Fairtrade verfolgt soziale, ökonomische und ökologische Ziele und stellt sicher, dass Rohstoffe umweltfreundlich, biologisch und auch sozial angebaut und vermarktet werden. Vor allem stabile Preise und zusätzliche Prämie für Gemeinschaftsprojekte sollen Kleinbauern und Arbeiter stärken.

Welche Standards werden bei Fairtrade garantiert?

  • Um die Kosten einer nachhaltigen Produktion zu decken, wird ein fixer Mindestpreis garantiert,
  • Kinderarbeit und Zwangsarbeit werden verboten,
  • Es existiert eine Fairtrade-Prämie, welche zur Finanzierung verschiedener Projekte, die der arbeitenden Gemeinschaft zu Gute kommen, eingesetzt wird. Dies bedeutet, dass z.B. eine Krankenstation oder eine Schule im Dorf errichtet wird,
  • Fairtraide verbietet Diskriminierung,
  • Es wird ein Aufpreis für biologisch angebaute Produkte gezahlt, was auch den Gebrauch von Pestiziden und gentechnisch veränderten Saaten verbietet.

Dies bedeutet, wer Fairtrade Produkte erwirbt, leistet einen wertvollen Beitrag für alle unter diesem Programm teilnehmenden und beschäftigten Bauer und Arbeitnehmer.

Wie erkennt man Fairtrade-Produkte?

Fairtrade Produkte tragen alle das Fairtrade Siegel. Dieses Siegel setzt sich meist aus den Farben Blau und Grün zusammen und hat einen schwarzen Hintergrund. Dabei ist auch der Titel „Fairtrade“ in weiß geschrieben. Da das Siegel nur Produkte tragen dürfen, welche die strengen Kontrollen der Organisation bestanden haben, kann man sich recht sicher sein, tatsächlich ein faires, ökologisches, soziales und biologisches Produkt erworben zu haben.

Welche Fairtrade Siegel gibt es?

Da nicht nur Lebensmittel unter den Begriff „Fairtrade“ fallen, gibt es weitere Siegel für die folgenden Kategorien.

  • Fairtrade Siegel: Dieses Siegel besagt, dass alle Zutaten, welche unter Fairtrade-Bedingungen erhältlich sind, auch zu 100% Fairtrade-Standards entsprechen, also Lebensmittel wie z.B. Kaffee, Reis, Zucker, Schokolade etc.
  • Fairtrade Cotton Siegel: Dieses Siegel steht für fair angebaute und gehandelte Rohbaumwolle.
  • Fairtrade Gold Siegel: Dieses Siegel steht für den besseren Schutz von Umwelt und Mensch im kleingewerblichen Bergbau. Dies bedeutet vor allem stabile Mindestpreise, der Zahlung einer Fairtrade-Prämie und die Einhaltung von Arbeits- und Umweltschutzbedingungen.
  • Fairtrade – contains fairtrade ingredients: Dieses Siegel findet man in der Kosmetik-Industrie und kennzeichnet, dass Kosmetikprodukte mit Fairtrade-Bestandteilen hergestellt wurden.
  • Fairtrade Sugar Program: Dieses Programm bietet Kakao- und Zuckerproduzenten die Gelegenheit, einen höheren Anteil ihrer Ernte unter Fairtrade-Bedingungen zu verkaufen. Hier geht es darum, dass Kakaoproduzenten ihre Rohware an Unternehmen verkaufen, welche diese weiterverarbeiten.
  • Fairtrade Cocoa Program: Dieses Siegel dürfen teilnehmende Unternehmen auf ihren Produkten aufbringen, wenn diese Kakao oder Zucker zu 100% Fairtrade eingekauft haben.

Fairtrade Schulprojekte?

Welche Auswirkungen fairer Handel hat auch im Hinblick auf bio- und ökologische Hintergründe wird in Schulen eingebracht. Bereits Schüler erfahren auf diese Weise die Hintergründe.

Einige Projekte hierzu:

Wieso Fairtrade Kaffee?

Kaffee gehört zu den beliebtesten Genussmitteln auf der Welt und täglich werden hunderte Tassen Kaffee getrunken. Da der Kaffeemarkt hauptsächlich von drei großen Konzernen beherrscht wird, macht es Sinn, sich mit dem Kauf von Fairtrade Kaffee auseinanderzusetzen. Auch im Hinblick auf bio- und ökologische Hintergründe.

Wie funktioniert Fairtrade im Kaffeehandel?

Wie schon erwähnt, wird der Kaffeemarkt hauptsächlich durch drei Großkonzerne beherrscht. Dadurch haben gerade kleinere Bauern und Arbeiter keine Chance, ihre Ware zu angemessenen Preisen anzubieten. Ihre Produktionskosten liegen meist deutlich über dem Verkaufspreis, wenn sie überhaupt einen Zugang zum Weltmarkt finden. Oftmals verfügen sie über keine Kontakte zum Exportmarkt und wissen nicht, wie man effizient anbaut. Hier setzen die Fairtrade Organisationen an. Diese ermöglichen einen stabilen Preis und eine Fairtrade-Prämie, welche den Kleinbauern zu Gute kommt und über welche sie frei verfügen können.

Die Fairtrade Organisationen bieten Trainings und Fortbildungen an, um den Bauern Fertigkeiten zu vermitteln, um ihre Verhandlungsposition zu stärken. Außerdem wird ihnen beigebracht, wie sie effizienter anbauen und sie lernen auf Qualität zu achten und biologisch anzubauen. Die Fairtrade Prämie wird oftmals in Bildung und Infrastruktur der Gemeinde investiert oder aber für die Umstellung auf Bio-Anbau. So wird sichergestellt, dass die Bauern und Arbeiter ihre Existenz langfristig sichern können. Sie lernen ebenfalls mit den Auswirkungen des Klimawandels umzugehen und Studien haben gezeigt, dass auch die zukünftige Armut so erfolgreich reduziert werden kann.

Welchen eigenen Vorteil bringt der Genuss von Fairtrade Kaffee?

Umweltschutz geht uns alle an. Heutzutage wird es immer wichtiger, darüber nachzudenken, wie man der Umwelt etwas Gutes tun kann und die Umwelt schützen kann. Da Fairtrade Kaffee auch unter ökologischen Gesichtspunkten produziert wird, ist dies eine gute Maßnahme, um seinen eigenen Beitrag zu leisten. Ökologische Gesichtspunkte im Hinblick auf die Produktion von Kaffee bedeutet, dass der Wasserverbrauch während des Herstellungsprozesses reduziert wird. Außerdem wird Wert darauf gelegt, weniger Abfall zu produzieren und für die Herstellung von Kaffee werden oftmals regenerative Energien verwendet.

Da Fairtrade Kaffee auch eine biologische Herstellung voraussetzt, kommt der Verzehr von diesem Kaffee auch dem eigenen Körper zu Gute. Denn während man bei nicht deklarierten Produkten nicht weiß, wie sie hergestellt wurden, kann man sich bei Bio Kaffee sicher sein, dass dieser keine Pestizide oder genverändernde Stoffe enthält. Diese Stoffe dürfen beim Anbau von biologischem Kaffee nicht verwendet werden. Da diese Schadstoffe auf Dauer krank machen können, wenn sie regelmäßig in den Organismus gelangen, ist der Genuss von Bio-Kaffee eine hervorragende Alternative, etwas für seine eigene Gesundheit zu tun.

Schmeckt Fairtrade oder Bio-Kaffee besser als herkömmlich hergestellter Kaffee?

Einige Menschen teilen die Meinung, dass man den Unterschied zwischen herkömmlichem und Fairtrade Kaffee schmeckt. Angeblich ist der Geschmack intensiver und auch angenehmer, aber vor allem haben diese Menschen vermutlich das Gefühl, etwas Gutes zu tun, ihrem Körper, aber auch den Menschen, die diesen Kaffee produziert haben.

Wer nun befürchtet, keine Auswahl mehr beim Trinken von Fairtrade Kaffee zu haben, so dass auch die verschiedenen Kaffee-Varianten wegfallen oder aber an Geschmack verlieren könnten, irrt. Denn auch bei Fairtrade Kaffee gibt es verschiedene Sorten, welche eine unterschiedliche Röstung der Bohnen mit sich bringen. So kann auch weiterhin der geliebte Espresso, Cappucchino, Milchkaffee oder Latte Macchiato genossen werden – und zwar zu fairen und gesunden Bedingungen.

Der Kauf und der (zumindest versuchsweise) Verzehr von Fairtrade Kaffee machen deshalb aus mehreren Gründen Sinn und kann z.B. auf www.biokaffeewelt.de bestellt werden.

Vorzüge von Tee für Körper, Seele, Geist

Entspannung, neue Energie oder sogar die langfristige Erhaltung der eigenen Gesundheit: Tee kann zahlreiche positive Eigenschaften haben.
Gerade in asiatischen Ländern wie Japan und China wissen die Menschen die Vorzüge des Tees zu schätzen. Bereits seit vielen Jahrhunderten sind Tee-Zeremonien, die meist nach einem festen Ritual ablaufen, dort Bestandteil des Alltags. Dass sich der Tee gleichermaßen positiv auf Körper, Seele und Geist auswirken kann, zählt für Menschen in diesen Kulturen zum Allgemeinwissen.

Eine kleine Auszeit vom hektischen Alltag

Doch auch hierzulande haben mittlerweile immer mehr Menschen erkannt, wie sie die Wirkung der verschiedenen Teesorten für sich nutzen können. Traditionelle Teehäuser liegen inzwischen wieder voll im Trend. Anstatt mit Getränken wie Kaffee nur kurzfristig für einen Energieschub zu sorgen, kann Tee langfristig mehr Wohlbefinden, Energie und Kraft verleihen.
In vielen Bars, Cafés und auch im privaten Bereich findet derzeit ein wahres Revival der Tee-Zeremonie statt. Dabei geht es gar nicht ausschließlich um den Genuss des Tees an sich. Zur Ruhe zu kommen, die Rückbesinnung auf sich selbst und auf die einfachen Dinge im Leben spielen dabei eine ebenso große Rolle. Eine Tee-Zeremonie kann gerade im stressigen Berufsalltag eine kleine Auszeit sein, um wieder neue Energie zu tanken.
Wer den Tee zu Hause genießen möchte, kann ihn entweder in speziellen Teeläden, z.B. Kennten wie Tee Gschwender erwerben oder bequem – und meist sogar deutlich günstiger – Tee online kaufen.

Grüner Tee für die Gesundheit

Als besonders wirkungsvoll gilt zum Beispiel grüner Tee. Auch hierbei gibt es verschiedene Sorten, zwischen denen – je nach gewünschter Wirkung und persönlichem Geschmack – ausgewählt werden kann.
Grüner Tee soll besonders viele Antioxidantien enthalten, die im Körper die sogenannten freien Radikale bekämpfen. Das kann unter anderem dazu beitragen, die Alterung zu verzögern und somit länger zu leben.
Auch das Gehirn kann durch Inhaltsstoffe des grünen Tees unterstützt werden. Studien zufolge kann der Tee Alzheimer entgegenwirken.
Das darin enthaltene L-Theanin kann außerdem Grippeviren bekämpfen. Es hilft dabei, gesund zu bleiben und sich gar nicht erst anzustecken. Sogar bei einer Diät kann grüner Tee eine hilfreiche Unterstützung sein.
Mehr hierzu im Teesorten Lexikon zu gesundheitlichen Wirkungen.

Verschiedene Sorten haben unterschiedliche Wirkungen

Schwarzer Tee soll hingegen die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol im Körper eindämmen und sich so positiv bei Alltagsstress auswirken. Der Koffeingehalt macht außerdem langfristiger wach als bei einer Tasse Kaffee.
Weißer Tee soll antibakterielle Eigenschaften besitzen, entzündungshemmend wirken sowie das Wachstum von Bakterien und Viren bremsen. Zur Beruhigung und Entspannung tragen Kräutertees bei. Hagebutte, Kamille, Melisse, Pfefferminze, Johanniskraut oder Rooibos helfen dabei, zur Ruhe zu kommen.

Für die preisbewußten Tee-Genießer, am besten Tee online kaufen und dabei sparen und genießen.

Abends auf Kohlenhydrate verzichten: Hilft das beim Abnehmen?

Die kohlenhydratreduzierte Ernährungsweise, kurze Low-Carb, liegt nicht nur zum Abnehmen und bei Sportlern im Trend: Immer mehr Menschen nehmen bewusst weniger Kohlenhydrate zu sich, weil sie sich dann einfach besser fühlen. Zu den beliebtesten Ernährungsmethoden gehört dabei der Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend. Kann man so aber tatsächlich Gewicht verlieren?

Keine Kohlenhydrate am Abend: Bringt das tatsächlich etwas?

Grundsätzlich ist ein Verzicht auf Kohlenhydrate zum Abendbrot ein guter Ansatz zum Abnehmen. Denn wenn man Kohlenhydrate zu sich nimmt, steigt der Blutzuckerspiegel an und sorgt damit für eine Ausschüttung von Insulin. Dabei fördert Insulin die Bildung von Fett und bewirkt gleichzeitig, dass Glukose in die Zellen transportiert wird. Der Energiebedarf des Tages wird in der Regel mit der Nahrung gedeckt, während der Körper in der Nacht auf seine Fettreserven zurückgreift. Theoretisch führt ein Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend also zu einer effizienteren Fettverbrennung. Um tatsächlich abzunehmen, muss die gesamte Kalorienaufnahme des Tages jedoch unterhalb des Kalorienverbrauchs liegen. Oder kurzum: Man muss mehr Kalorien verbrennen, als man zu sich nimmt. Ein Verzicht auf Kohlenhydrate in den Abendstunden ist zum Abnehmen grundsätzlich eine günstige Voraussetzung, bewirkt allerdings nicht allein, dass die Kilos auch tatsächlich purzeln.

Bewusst essen: Kartoffeln kalorienarm genießen

Kartoffeln haftet häufig das Image von Dickmachern an. Tatsächlich eignen sich Kartoffeln aber für die kalorienbewusste Ernährung: Nur 70 Kalorien verstecken sich in einem Erdapfel (100 gr). Die Kartoffel besteht hauptsächlich aus Wasser und enthält zudem 15 Prozent Kohlenhydrate (Stärke). Für eine kalorienbewusste Ernährung sollten Kartoffeln aber nach Möglichkeit nicht frittiert oder in Öl ausgebacken werden. Diese Zubereitungsarten für Kartoffeln eignen sich für die bewusste Ernährung:

Salzkartoffeln

Salzkartoffeln werden meistens als Beilage zu Fleisch serviert und komplett ohne die Zugabe von Fett zubereitet. Vor der Zubereitung werden die Kartoffeln geschält und anschließend in Salzwasser gekocht. Die Salzkartoffel lässt sich auch zu anderen Gerichten (z.B. Kartoffelbrei) weiterverarbeiten.

Pellkartoffeln

Pellkartoffeln werden mit Schale gekocht und haben daher auch ihren Namen. Dem Kochwasser wird auch hier etwas Salz zugegeben. Ein besonders würziges Aroma erhalten die Salzkartoffeln, wenn man sie mit Kümmel abkocht.

Kartoffelsuppe

Komplett ohne die Zugabe von Fett wird auch Kartoffelsuppe zubereitet. Als aromatisches Gemüse gibt man Möhren und Zwiebeln dazu. Im Gegensatz zu Salz- und Pellkartoffeln wird Kartoffelsuppe aus mehligkochenden Sorten zubereitet. Kartoffelsuppe lässt sich als Eintopf mit kleinen Kartoffel- und Gemüsestücken sowie in der pürierten Variante zubereiten.

Steinzeiternährung: Neuer Ernährungs-Trend?

Essen wie unsere Vorfahren: Die sogenannte Steinzeiternährung ist in aller Munde. In Städten wie Berlin gibt es bereits Restaurants, die Steinzeit-Kost servieren. Die Steinzeiternährung ist auch unter den Begriffen Steinzeitdiät oder Paläo-Diät bekannt. Was versteckt sich hinter dieser Ernährungsform?

Steinzeitdiät: Das Prinzip

Hatten unsere Vorfahren vor vielen tausend Jahren das Rezept für die richtige Ernährungsweise? Die Steinzeitdiät basiert auf Nahrungsmitteln, die es bereits in der Steinzeit gegeben hat. Man geht davon aus, dass sich das Erbgut des Menschen seit der Altsteinzeit nicht geändert hat – also ist die einzige artgerechte Ernährung die Ernährungsweise dieser Zeit. So zumindest die Theorie.

Der Speiseplan der Steinzeit

In der Steinzeit haben sich die Menschen vor allem von Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse ernährt. Dazu zählen vor allem Wildfleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Grünzeug, Pilze, Nüsse, Eier und Honig. Milch und Milchprodukte sowie die für unsere Ernährung typischen Getreideprodukte hat man in der Steinzeit noch nicht konsumiert.

Steinzeitessen empfehlenswert?

Befürworter der Steinzeitdiät gehen davon aus, dass die Ernährungsweise der Jäger und Sammler gesünder ist und effektiv gegen Zivilisationskrankheiten wirkt, die von der modernen Ernährungsweise verursacht werden. Allerdings hat sich das menschliche Erbgut seit dieser Zeit durchaus geändert.

Fazit: An der Ernährungsweise der Steinzeit gibt es prinzipiell nichts auszusetzen – immerhin haben sich Menschen jahrtausendelang von Fleisch, Obst und Gemüse ernährt. In der Praxis ist es aber kaum möglich, sich heute noch wie damals zu ernähren. In der Steinzeit wurde z.B. nicht nur Magerfleisch, sondern ganze Tiere gegessen.

Alles über die Knolle: Die ersten Frühkartoffeln sind da

Von Kartoffelsalat bis Kartoffelsuppe: Die Kartoffel hat sich einen festen Platz in der deutschen Küche reserviert. Dabei wurde die leckere Kartoffel bei uns zunächst als prachtvolles Gewächs angebaut. Arme Leute entdeckten die essbare Knolle eher zufällig auf der Suche nach etwas Essbarem. Die ersten Kartoffelfelder entstanden im Norden Berlins.

Gesunde Kartoffeln

Einhundert Gramm Kartoffeln enthalten etwa 70 Kalorien. Damit eignen sich Kartoffeln optimal für die gesunde und kalorienbewusste Ernährung. In einer Kartoffel stecken überwiegend Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine wie A und C.

Beliebte Kartoffelgerichte

Am gesündesten sind Pellkartoffeln, da sie mit Schale gekocht werden. Auch Salzkartoffeln kommen ohne zusätzliche Kalorien aus. Zu den kalorienreichsten Kartoffel-Leckereien zählen Pommes. Kartoffelkroketten werden aus Kartoffelbrei geformt. Die Bratkartoffel ist ebenfalls ein traditionelles deutsches Kartoffelgericht und wird regional variiert.

Frühkartoffeln

Die ersten Frühkartoffeln sind bereits erhältlich und kommen gerade richtig zur Spargelzeit. Danach folgen die mittelfrühen und späten Kartoffelsorten. Junge Frühkartoffeln unterscheiden sich geschmacklich von späteren Sorten – sie schmecken saftiger und weniger kräftig als späte Sorten. Es gibt insgesamt mehr als 130 verschiedene Kartoffelsorten, die in festkochende, vorwiegend festkochende und mehlig kochende Kartoffeln eingeteilt werden. Man verwendet festkochende Kartoffeln für Salate, Bratkartoffeln, Salz- und Pellkartoffeln. Mehlig kochende Knollen eignen sich hingegen gut für Klöße und Kartoffelpüree.

Jojo-Effekt: Entstehung und Vermeidung einer erneuten Gewichtszunahme

Viele Frauen und Männer haben schon einmal eine Diät probiert – und brachten hinterher nicht selten mehr auf die Waage als vor dem Abnehmen. Diese Gewichtszunahme nach einer Diät wird als Jojo-Effekt bezeichnet. Auch zwischen mehreren Diäten geht das Gewicht rauf und runter – wie ein Jojo.

So entsteht der Jojo-Effekt

Eine schnelle Gewichtszunahme nach einer Diät oder zwischen mehreren Abnehm-Programmen kommt sehr häufig vor. Als Grund für diesen Jojo-Effekt ist der veränderte Grundumsatz des Körpers nach der Diät zu nennen. Mit jedem Kilo weniger auf der Waage sinkt auch der Grundumsatz des Körpers. Wer nach der Diät zu seinen alten Ernährungsgewohnheiten zurück kehrt, führt seinem Körper deutlich mehr Energie zu, als er wirklich braucht und wiegt nicht selten mehr als vor der Diät. Ohne (Kraft-)Sport wird bei einer Diät neben Fett auch Muskelgewebe abgebaut, das dem Körper später als Energie-Verbrenner fehlt.

Den Jojo-Effekt vermeiden

Zu den besten Methoden, um einen Jojo-Effekt zu vermeiden, zählt eine gemäßigte Ernährungsumstellung anstelle einer radikalen Diät. Wer dauerhaft eine gesunde Balance zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch erreicht, legt nicht wieder an Gewicht zu. Bewegung und Sport gleichen eine erhöhte Kalorienzufuhr (z.B. nach einer kurzen Abnehm-Kur) leicht aus. Beispiel: Für 500 Kalorien mehr am Tag muss man sich etwa eine Stunde aktiv bewegen.

Lebensmittel Irrtümer aufgedeckt

Man soll viel trinken und wenig Salz konsumieren. Dunkles Brot ist gesünder als helles Brot. Oder etwa nicht?

Viel trinken oder nicht?

Oft wird eine Trinkmenge von zwei oder sogar drei Litern täglich als Empfehlung gegeben. Grundsätzlich reichen anderthalb Liter Trinkwasser aber auch aus. Wer bei der Arbeit oder beim Sport viel schwitzt, muss auch entsprechend mehr Wasser zu sich nehmen. Auch ungesüßter Tee ist gesund – Softdrinks enthalten hingegen viel Zucker.

Salz ungesund?

Der Mensch benötigt etwa sechs Gramm Salz pro Tag. Die Annahme, zu viel Salz würde den Blutdruck beeinflussen, gilt mittlerweile aber als überholt. „Versteckt“ ist Salz vor allem in Fertiggerichten enthalten. Tipp: Mit Meersalz kochen. Theoretisch ist Salz zwar gleich Salz, aber viele Meersalz-Fans sagen dem Fleur de Sel geschmackliche Vorteile nach.
Dunkles Brot gesünder?

Nicht jedes dunkle Brot ist automatisch ein Vollkornbrot. Mit Stoffen wie Zuckerkulör wird helles Mehl auch eingefärbt. Grundsätzlich gilt echtes Vollkornbrot als nährstoffreicher, da es aus dem ganzen Getreidekorn inklusive der Vitamine in den Randschichten gewonnen wird. Helles Brot enthält etwa 2/3 weniger Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine als Vollkornbrot –  ungesund ist es aber trotzdem nicht.

Wenig Fett macht schlank

Nicht selten meiden Schlankheitsfanatiker das Fett wie der Teufel das Weihwasser. Grundsätzlich ist Fett aber ein Geschmacksträger und gehört genau so zum Essen wie Eiweiß und Kohlenhydrate. Wer abnehmen will, muss einfach mehr Energie verbrauchen als er zu sich nimmt. Das ist das ganze Diät-Geheimnis.

Übergewichtige nehmen zu

Die Zahl der dicken Menschen ist extrem hoch. Von den 1,5 Milliareden zu dicken Menschen sind ca. eine halbe Millarde Menschen Fettleibig.
Laut einer Studie hat sich die Zahl der fettleibigen Menschen seit 1980 fast verdoppelelt. Die Messung basiert auf dem BMI, dem Body-Mass-Index.
Menschen mit einem BMI von mehr als 25 gelten als übergewichtig und ab einem BMI von 30 und mehr gilt man als fettleibig, d.h. adipös.

Für die Untersuchung waren internationale Forscher diverser Universitäten tätig und verglichen Daten von etwa 9 Milliarden Menschen weltweit.

2008 waren etwa jeder 10. Mann und in etwa jede 7. Frau adipös (fettleibig). 1980 dagegen waren dies nur 5% der Mämmer und bei den Frauen nur 8% mit einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30.

Erschreckende Zahlen! Fettleibigkeit ist Ursache von diversen Krankheiten und Folgeerscheinungen.