Gesunde Ernährung: wie viel Salz ist wirklich gesund?

Ohne Salz kommt unser Körper nicht aus. Denn Salz wird für die unterschiedlichsten Prozesse wie die Regulierung des Nährstoff- und Wasserhaushalts des Körpers benötigt. Tatsächlich nehmen jedoch viele Menschen zu viel Salz zu sich. Dieses Salz versteckt sich häufig in Fertigprodukten.

Salzaufnahme pro Tag

Die WHO empfiehlt eine maximale Aufnahme von fünf Gramm Salz pro Tag für Erwachsene. In Europa wird aber tatsächlich viel mehr Salz konsumiert. Die Mengen schwanken hier zwischen sechs und acht Gramm und gehen rauf bis auf zwölf Gramm Salz pro Tag. Die Menge von fünf Gramm entspricht etwa 2.000 Milligramm Natrium. Lediglich im Hochleistungssport kann der Salzgehalt im Blut durch starkes Schwitzen und Trinken übermäßig absinken. Deshalb müssen Sportler aber nicht zwingend mehr Salz durch die Nahrung zu sich nehmen, sondern greifen eher zu isotonischen Drinks mit Mineralstoffen und Salzen.

Wie kann man den Salzkonsum reduzieren

Ein hoher Salzgehalt versteckt sich in Fertignahrung. Hier sollte man also nicht nur auf den Anteil von Fetten und Kohlenhydraten achten, sondern auch auf den Salzgehalt. Wer selber kocht, salzt am besten sparsam. Das Aroma vieler Gerichte wird von Gewürzen getragen, so dass Salz als Geschmacksträger wirklich sparsam eingesetzt werden kann.

Gewürze dieser Welt: Lorbeerblätter

Getrocknete Lorbeerblätter gehören zur Grundausstattung jeder gut sortierten Gewürzsammlung. Die unscheinbaren Blätter haben eine starke Würzkraft und verleihen zahlreichen Gerichten von Fisch bis Fleisch ein fantastisches Aroma.

Herkunft von Lorbeerblättern

Lorbeer wird als Gewürzpflanze getrocknet im Handel angeboten. Bei diesen Blättern handelt es sich um Echten Lorbeer, der als immergrüner Strauch in Gebieten mit milderen Temperaturen vorkommt. Der Lorbeerbaum ist nur bedingt winterhart und kann bis zu zehn Meter hoch werden. Die Lorbeerfrüchte werden zu Salben verarbeitet und die getrockneten Blätter als Gewürzpflanzen verwendet. Die Lorbeerpflanze enthält einen hohen Anteil ätherischer Öle, die auch beim Trocknen erhalten bleiben.

Lorbeer als Gewürzpflanze

Lorbeer ist ein traditioneller Bestandteil des Bouget garnis, dem französischen Kräutersträußchen. Diese Kräutermischung wird zum Abschmecken von Boullions, für Eintöpfe und Schmorgerichte verwendet. Der aromatische Lorbeer eignet sich ideal zum Aromatisieren von Eintöpfen, Suppen, Fisch- und Fleischgerichten. Auch eingelegte Heringe und Gurken werden mit Lorbeer geschmacklich verfeinert. Das Aroma getrockneter Lorbeerblätter entfaltet sich am besten, wenn man die Blätter vorm Kochen leicht einreißt, sie mit dem Gericht dünstet und vor dem Servieren entfernt. Mit frischem Lorbeer sollten Köche ganz sparsam umgehen, da er deutlich bitterer und würziger ist als getrocknete Lorbeerblätter.

Die faszinierende Welt der Gewürze: Pfeffersorten und ihre Verwendung in der Küche

Pfeffer gilt neben Salz als Klassiker unter den Gewürzen. Echter Pfeffer verleiht vielen Gerichten eine raffinierte Würze. Man unterscheidet Pfeffer in die folgenden vier Sorten:

Schwarzer Pfeffer

Bei schwarzem Pfeffer handelt es sich um die getrockneten Früchte des Pfefferstrauchs. Der Gewürzklassiker eignet sich für deftige Gerichte wie Schmorbraten oder auch für ein Rindersteak.

Grüner Pfeffer

Der grüne Pfeffer wird ebenfalls wie schwarzer Pfeffer aus unreifen Früchten gewonnen. Im Gegensatz zu schwarzem Pfeffer wird der grüne Pfeffer jedoch nicht getrocknet, sondern eingelegt oder gefriergetrocknet. Grüner Pfeffer bildet unter anderem die geschmackliche Basis für die klassische Pfeffersauce.

Weißer Pfeffer

Diese reifen Pfefferkörner werden von ihrer Schale befreit. Die Herstellung von weißem Pfeffer dauert vergleichbar lange, da sich zuerst die Schale ablösen muss, dann werden die Pfefferkörner geschält und getrocknet. Weißer Pfeffer eignet sich sehr gut zum Abschmecken von Fisch und Geflügelgerichten.

Roter Pfeffer

Die reifen, roten Pfefferfrüchte werden eingelegt oder in getrockneter Form angeboten. Echter roter Pfeffer ist im Handel jedoch selten.

Aromatische Gewürze: Mehr Pepp für Gerichte

Gewürze werden häufig auf ihre hierzulande am meisten verbreiteten Vertreter reduziert – Salz und Pfeffer. Abseits dieser beiden Klassiker gibt es aber noch eine ganze Reihe köstlicher Gewürze, die es sich auszuprobieren lohnt. Dazu gehören diese drei Exoten:

Cayennepfeffer

Bei Cayennepfeffer handelt es sich um getrocknete Chilis. Dieses Gewürz wird meistens in gemahlener Form angeboten und hat eine intensive, hellrote Farbe. Der feurige Cayennepfeffer eignet sich ideal zum Abschmecken von Rindfleischgerichten oder Fisch. Auch Bratkartoffeln lassen sich mit Cayennepfeffer feurig aufpeppen.

Kardamom

Kardamom gibt es in Grün und Schwarz. Das geschmacksintensive Gewürz wird traditionell in der indischen Küche verwendet und passt hervorragend zu exotischen Fleischgerichten. Das Aroma von Kardamom harmoniert auch mit Süßspeisen. Aus diesem Grund wird das exotische Gewürz oft für Weihnachtsgebäck und Glühweine verwendet.

Piment

Piment ist ein aromatisches Gewürz für deftige Speisen wie Sauerbraten. Meistens werden die schwarzen Kügelchen dabei mit Wacholder und Lorbeerblättern kombiniert. Der „Wunderpfeffer“ enthält ätherische Öle und wird in getrockneter Form angeboten. Das von Christoph Kolumbus entdeckte Gewürz ist im karibischen Raum weit verbreitet und wird auch zu Parfüm verarbeitet.

Beliebte Küchenkräuter: Basilikum

Nicht nur Liebhaber der mediterranen Küche schwören auf das aromatische Basilikum als Küchengewürz: Mit Basilikum lassen sich Gerichte aller Art abstimmen. Das köstliche Küchengewürz ist ein fester Bestandteil von grünem Pesto und passt perfekt zu Snacks mit Mozzarella und Tomaten.

Wissenswertes über Basilikum

Basilikum ist auch unter der Bezeichnung Königskraut bekannt und wird heute in vielen Supermärkten im Kräutertöpfchen angeboten. Bereits im alten Ägypten wurde Basilikum angebaut und gelangte im 12. Jahrhundert nach Deutschland. Heute ist Basilikum in Afrika und Asien verbreitet. Als Gewächshausware wird das Küchengewürz auch bei uns ganzjährig angebaut und kommt im Töpfchen oder als Bundware in den Handel. Basilikum hat ein frisches, mildes und gleichzeitig sehr intensives Aroma. Das Küchengewürz schmeckt am besten, wenn man es nicht mit kocht. Beim Kochen verliert Basilikum einen Teil seines intensiven Aromas.

Vielseitige Küche mit Basilikum

Basilikum lässt sich als Küchenkraut vielseitig verwenden. Speziell italienische Speisen werden traditionell mit Basilikum angerichtet. Dazu gehört das beliebte Pesto Genovese als Basis für Pasta und zum Verfeinern anderer Gerichte. Als Vorspeise und Snack wird Basilikum mit Mozzarella und Tomaten serviert. Das beliebte Küchengewürz eignet sich auch für Salate, für viele Pastarezepte oder als dekorativer Belag für Pizzen.

Küchen-Klassiker neu entdeckt: Kochen und Würzen mit Minze

Minze zählt zu den vielseitigsten Küchenkräutern und lässt sich von Tee bis zu vegetarischen Rezepten immer wieder anders verarbeiten. Das flexible Küchenkraut ist im praktischen Kräutertopf erhältlich und lässt sich natürlich auch selber anbauen.

Wissenswertes über Minze als Küchenkraut

Minze gehört mit einer ihrer populärsten Gattung, der Pfefferminze, zu den meistverwendeten Küchenkräutern. Dabei handelt es sich bei Minze um eine Gattung aus der Familie der Lippenblütengewächse mit einer Vielzahl unterschiedlicher Arten. Die Minze ist hauptsächlich auf der Nordhalbkugel verbreitet und wird in etwa 30 Arten untergliedert. Dazu gehören Acker-Minze, Hirsch-Minze und Wasser-Minze. Die krautigen Pflanzen haben meistens einen gezahnten Blätterrand und bilden auch Blüten aus. Die Minze wird bereits seit 812 als Gartenpflanze angebaut und wurde schon von Karl dem Großen beschrieben. Minze ist ein Gewürz und Teekraut mit dem typischen Minzaroma, das sich durch einen frischen Geschmack auszeichnet.

Sonderfall Pfefferminze: Die scharfe Minze

Bei Pfefferminze handelt es sich um eine Gattung der Minze mit einem besonders scharfen Aroma. Zu den wesentlichen Bestandteilen von Pfefferminze gehört ihr Anteil an Menthol, das hauptsächlich zur Aromatisierung verwendet wird. Dieses ätherische Pfefferminzöl ist in den Blättern der Pfefferminze enthalten, die auch als Tee aufgebrüht werden und damit als Basis für den bekannten Pfefferminztee verwendet werden.

Basics für die asiatische Küche: Glasnudeln

Seitdem auch exotische Zutaten in großen Supermärkten oder in Onlineshops problemlos erhältlich sind, macht das Nachkochen fernöstlicher Rezepte erst richtig Spaß – immerhin spart man sich heute die umständliche Suche nach Gewürzen und anderen Zutaten aus fremden Ländern. Auch asiatische Glasnudeln sind heute vielerorts erhältlich und ermöglichen eine originalgetreue Zubereitung von leckeren Rezepten aus Ländern wie China oder Korea. Neben zahlreichen Rezeptklassikern wie dem koreanischen Japchae mit Nudeln Spieler hatten die Moglichkeit zwei Jahre lang die gratis und kostenlos spielen. und Gemüse lassen sich aus Glasnudeln auch leckere Salate zubereiten.

Wissenswertes über Glasnudeln und ihre Zubereitung

Glasnudeln, die im Englischen auch als „Bohnenfäden“ bekannt sind, werden aus der Stärke von Mungobohnen und Wasser hergestellt. Eine abweichende Variante sind die Dangmyeon-Nudeln aus Korea, für die man Süßkartoffelstärke verwendet. Traditionelle Glasnudeln bestehen zu fast 90 Prozent aus Kohlenhydraten und haben neben einem geringen Anteil von Ballaststoffen keine weiteren Inhaltsstoffe. Die feinen, fast transparenten Nudeln werden bei der Zubereitung nicht gekocht, sondern lediglich in Wasser eingeweicht, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Die relativ geschmacksneutralen Nudeln werden meistens mit intensiven Aromen wie Sesamöl zubereitet.

Der Geschmack Italiens: Mozzarella ist der vielseitige Käse

Mozzarella hat wohl jedermann schon einmal gegessen. Egal ob als Pizzakäse oder traditionell an Basilikum und Tomaten serviert: Mozzarella ist der Käseklassiker aus Italien mit dem feinen Aroma.

Wissenswertes über Mozzarella

Mozzarella heißt auf Italienisch so viel wie „Frischkäse“, wobei sich seine Herstellung aber von klassischem Frischkäse unterscheidet. Der Käse wird aus Büffel- oder Kuhmilch hergestellt und hat einen Fettanteil von 45 bis 50 Prozent. Für den traditionellen Büffelmozzarella gilt in der EU eine geschützte Ursprungsbezeichnung (DOP), so dass diese Sorte nur in bestimmten Gebieten produziert werden darf. Im Handel ist Mozzarella in seiner Ursprungsform aus Büffelmilch sowie als preisgünstigerer Kuhmilch-Mozzarella erhältlich. Der Mozzarella aus Kuhmilch hat dabei ein deutlich milderes Aroma.

Herstellung von Mozzarella

Mozzarella wird mithilfe eines speziellen Herstellungsverfahrens (Filata) produziert. Dabei wird zunächst ein Käsebruch hergestellt, dem man ein wenig Ruhe gönnt um ihn anschließend aus der Molke zu heben und mit heißem Wasser abzubrühen. Die Masse wird dann geknetet und gezogen. Anschließend wird der Mozzarella in Stücke geschnitten und zu Kugeln geformt. Tipp: Mozzarella lässt sich auch geöffnet noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, sollte hierzu aber vollständig mit Salzlake bedeckt sein.

Orientalische Beilagen: Couscous bringt Abwechslung auf den Tisch

Couscous ist hierzulande weniger bekannt – aber ein Ausflug in die orientalische Küche wird mit einem köstlichen neuen Geschmackserlebnis belohnt. Zu den Vorteilen von Couscous gehört, dass die Beilage sehr vielseitig zu Fisch und Fleisch serviert oder als Salat angerichtet werden kann.

Wissenswertes über Couscous

Couscous ist ein traditionelles Gericht aus Nordafrika. Die kleinen Kügelchen bestehen aus Hartweizengries, Gerste oder Hirse. Couscous ist verwandt mit dem ähnlich aussehenden Bulgur, der allerdings aus Weizengrütze hergestellt wird. Zur Zubereitung der Beilage wird traditionell ein Couscoussier verwendet, in dem die Körner mithilfe von Dampf gegart werden. Grundsätzlich wird Couscous The webbed wonder that is the Amazing Spiderman is available to online players in a Free gaming mode as well as a real-money gaming mode. nicht gekocht, sondern gedämpft. Bei uns ist Couscous in Supermärkten überwiegend als Instantprodukt erhältlich.

Couscous als vielseitige Beilage in der kreativen Küche

Couscous kann als Beilage zu fast allen nordafrikanischen oder orientalischen Gerichten mit Fisch und Fleisch serviert werden. Am besten schmeckt Couscous leicht gesalzen mit ein wenig Butter abgerundet. Couscous ist eine klassische Beilage zur Tajine, einem nordafrikanischen Fisch- oder Fleischtopf. Beliebt ist Couscous auch als Beigabe zu Salaten mit Gemüsesorten wie Möhren, Gurken oder Tomaten. Raffiniert: Ein feines Minze-Aroma.

Olivensorten im Check: Die beliebtesten Oliven-Variationen

Genießer im mediterranen Raum schätzen sie bereits seit Jahrhunderten und auch bei uns entdecken immer mehr Gourmets das köstliche Geschmackserlebnis der Steinfrucht des Olivenbaums: Oliven schmecken sowohl als Antipasti, als auch in Salaten oder Geschmackskomponente vieler Rezepte. Zu den bedeutendsten Olivensorten gehören dabei die folgenden Variationen:

Hojiblanca

Hojiblanca Oliven sind eine spanische Olivensorte und werden schwarz geerntet. Die beliebte Sorte stammt eigentlich aus Lucena und wird heute in Provinzen wie Sevilla angebaut. Hojiblanca Oliven haben ein mildes Aroma ohne Schärfe. Sie werden zur Ölproduktion verwendet und gehören zu den beliebtesten Tischoliven.

Manzanilla

Die wohl bekannteste Olivensorte hört auf den klangvollen Namen Manzanilla, stammt ebenfalls aus Spanien und wird hauptsächlich in Sevilla kultiviert. Manzanilla Oliven werden grün und schwarz geerntet. Die Tischoliven-Sorte gehöre auf jede Tapasplatte und werden häufig auch mit Füllungen wie Sardellenpaste angeboten.

Kalamata

Aus Griechenland stammt die Sorte Kalamata. Die rötlich-braunen Oliven zeichnen sich durch ein vollmundiges Aroma aus und haben eine längliche Form. Kalamata Oliven werden häufig in Essig und Öl eingelegt und mit Kräutern verfeinert. Die griechische Olivensorte wird überwiegend nichtentkernt angeboten.