Das ist drin im Rebensaft: Inhaltsstoffe von Wein

Wein ist ein Genussmittel mit einer jahrtausendalten Tradition. Schon im 6. Jahrtausend v. Chr. wurde in Asien der Weinbau betrieben. In dem köstlichen Rebensaft verbergen sich eine ganze Reihe von Inhaltsstoffen, die nicht nur für Weinkenner interessant sein dürften:
Aromen
Das Weinaroma hat mehr als eintausend verschiedene Komponenten. Dabei wird der Geschmack des Weins im Wesentlichen von der verwendeten Rebsorte beeinflusst. Auch der Standort der Reben und eine Vielzahl weiterer Faktoren haben einen Einfluss auf das Weinaroma.
Alkohol
Wein enthält die Alkohole Ethanol und Methanol. Der Alkohol ist ein Träger der Weinaromen und verstärkt den Geschmack des Weines. Die meisten Weine haben einen Alkoholgehalt zwischen 9 und 14 Prozent.
Farbstoffe und Gerbstoffe
Die Farbstoffe oder Phenole beeinflussen neben der Farbe des Weins auch den Geruch und Geschmack. Diese Farbstoffe machen den Unterschied zwischen Rot- und Weißwein. Die in den Kernen und Schalen der Trauben enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) sind an sich bitter im Geschmack, haben in der richtigen Menge aber einen positiven Einfluss auf das Weinaroma. Außerdem haben Tannine konservierende Eigenschaften.
Säure und Zucker
Diese beiden Inhaltsstoffe sind in dem Saft von Weintrauben enthalten. Weine mit einem hohen Zuckeranteil sind entsprechend lieblich im Geschmack, während trockene Weine weniger Zucker enthalten. Ein Teil des natürlich enthaltenen Zuckers wird bei der Gärung in Alkohol umgewandelt. Auch die Säure ist ein Bestandteil von Weintrauben und beeinflusst das Aroma des Weines.

Lebensmittel-Check: Wie ungesund sind Pommes wirklich?

Fast jeder isst gerne Pommes Frites, aber den besten Ruf haben die frittierten Kartoffeln trotzdem nicht. Dabei haben insbesondere Backofen-Pommes gar keinen hohen Fettgehalt und lassen sich unkompliziert selber zuhause zubereiten.

Wissenswertes Гјber Pommes Frites

Pommes Frites bedeutet soviel wie „ausgebackene Erdäpfel“. Die frittierten Kartoffeln gehören zu den beliebtesten Beilagen und werden auch in vielen Städten als schneller Imbiss für Zwischendurch serviert. Für die Herstellung von Pommes Frites verwendet man längliche Kartoffeln der Sorten Agria oder Ditta. Traditionell werden Pommes zweimal frittiert, wodurch sie besonders knusprig werden.

Fettgehalt und Kaloriengehalt von Pommes

Frittierte Pommes Frites haben einen Anteil von Fett zwischen zehn und 15 Prozent. Bei vorfrittierten Pommes aus dem Tiefkühlfach für den Backofen liegt der Fettanteil nur noch bei fünf bis acht Prozent. Damit werden zumindest die tiefgekühlten Pommes für den Backofen ihrem Image als fettige Beilage gar nicht gerecht. Frittierte Pommes haben etwa 300 Kalorien und Pommes aus dem Backofen 150 bis 200 Kalorien pro 100 Gramm. Die frittierten Erdäpfel bestehen ansonsten hauptsächlich aus Kohlenhydraten und enthalten nur einen geringen Anteil an Protein.

Wie viel Salz ist empfehlenswert?

Dass Salz immer in Maßen konsumiert werden sollte, dürfte jedem ernährungsbewussten Verbraucher bekannt sein. In welchen Mengen ist Salz aber tatsächlich empfehlenswert?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Höchstmenge von 6 Gramm Salz pro Tag für Erwachsene. Diese Menge entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel Salz. Der tägliche Bedarf des Körpers an Salz liegt in der Regel zwischen 3 und 6 Gramm. Der menschliche Körper benötigt Salz unter Anderem für die Regulierung des Wasserhaushaltes und den Knochenaufbau. Salz ist also wichtig, aber sollte immer in Maßen genossen werden.

Wer seine Speisen überwiegend selbst zubereitet, hat es in der Hand, gewissenhaft mit Salz zu würzen. Das meiste Salz wird jedoch mit verarbeiteten Lebensmitteln aufgenommen, bei denen es sich nicht ausschließlich um Fast Food handelt. Auch Klassiker wie Fleisch- und Wurstwaren sowie Brot und Käse enthalten Salz und ließen sich ohne Zugabe von Salz gar nicht traditionell herstellen.

Der Körper verliert Salz beim Schwitzen und über Ausscheidungen. Um diesen Verlust auszugleichen, wird täglich eine Menge von etwa 3 Gramm Salz benötigt.

Mehr Klarheit über Lebensmittel?

Seit wenigen Tagen ist das neue Internetportal Lebensmittelklarheit des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun online abrufbar. Aufgrund hoher Zugriffsraten war das neue Portal jedoch zeitweise nicht erreichbar – erst nach Erhöhung der Server-Kapazitäten ist die Webseite jetzt besser zu erreichen.

Das neue Verbraucherportal Lebensmittelklarheit.de informiert über unzureichende Lebensmittelkennzeichnungen. Interessierte Verbraucher können aktiv mitmachen und Lebensmittel, von denen sie sich getäuscht fühlen, bei Lebensmittelklarheit melden. Die Redaktion veröffentlicht diese Meldung dann zusammen mit ihrer Einschätzung und einer Stellungnahme des jeweiligen Lebensmittelherstellers.

Unter den aktuellen Produktmeldungen auf Lebensmittelklarheit ist unter Anderem eine marinierte Hähnchenbrust zu finden.

Auf der Vorderseite der Verpackung wird mit 100 Prozent Fleischanteil geworben – tatsächlich beläuft sich der Fleischanteil aber nur auf 76 Prozent. Mit dabei ist auch eine Gemüsebrühe ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe – in der Zutatenliste versteckt sich jedoch der Geschmacksverstärker Hefeextrakt. Dieser hat sich auch in einer Tüte mit Salat-Dressing eingeschlichen.

Die Produktinformationen auf Lebensmittelklarheit werden regelmäßig aktualisiert. Jeder kann mitmachen und vermutliche Schummel-Produkte melden.

Wissenswertes über den Darmkeim EHEC

EHEC ist die Abkürzung für den Darmkeim Enterohämorrhagische Escherichia coli. Das Stäbchenbakterium ist seit Ende der 70er Jahre bekannt. Seit 1998 gibt es in Deutschland eine Meldepflicht für EHEC-Erkrankungen. Die bakterielle Darminfektion ist durch Durchfallerkrankungen gekennzeichnet. Die gefährlichen EHEC Darmbakterien stammen meist von Nutztieren wie Kühen und setzen sich im Darm fest, wo sie die Blutzellen und Nerven schädigen. Die Folge sind blutige, schwere Durchfälle. Der Erreger wird von den Tieren mit dem Kot ausgeschieden und wird daher in Boden, Wasser oder auch in der Lebensmittelgewinnung vermutet.

Was sollte man bei der Auswahl von Lebensmitteln und beim Kochen beachten?

Eine zuverlässige Hygiene bietet den besten Schutz vor den gefährlichen Darmbakterien. Experten empfehlen, rohe tierische Lebensmittel wie Milch vor dem Verzehr durch zu kochen . Beim Kochen sollte darauf geachtet werden, dass die Lebensmittel auch im Inneren vollständig bei etwa 70 Grad durch gegart werden. Rohes Fleisch sollte im Kühlschrank grundsätzlich separat gelagert werden und nicht in Kontakt mit anderen Lebensmitteln kommen.

Wichtig ist auch die umfassende Hygiene beim und nach dem Kochen. Alle Bretter oder Bestecke sollten sehr gründlich gereinigt werden. Auch die Arbeitsplatten in der Küche gehören dazu. Experten empfehlen, auch das Gemüse und Obst sehr gründlich vor dem Verzehr zu reinigen. Optimal sind Küchenreinigungstücher, die nur einmalig benutzt werden.

Bewusst essen und einkaufen: Weniger Lebensmittel wegwerfen

Laut einer aktuellen Studie der Initiative Save Food erblicken in Deutschland viele Lebensmittel nie einen Tellerrand: Die Nahrungsmittel werden einfach weggeworfen. Im Durchschnitt landen so rund 20 Prozent der eingekauften Lebensmittel auf dem Müll. Die Hälfte dieser weggeworfenen Nahrungsmittel hätte dabei vor ihrem Schicksal bewahrt werden können, wenn die Mahlzeiten besser aufbewahrt und geplant werden würden.

Wie kann man das Wegwerfen von Lebensmitteln verhindern?

Bei einem überwiegenden Teil der Lebensmittel, die weggeschmissen werden, handelt es sich um leicht verderbliches Gemüse und Obst. Um keine Obst und Gemüse mehr wegzuwerfen, sollte man leicht verderbliche Sorten wie Erdbeeren gleich am Tag des Einkaufs verzehren oder verarbeiten. Im Kühlschrank halten sich viele Sorten länger und ziehen dann auch keine Obstfliegen an.

Bewusst einkaufen

Leichter gesagt als getan: Kaufen Sie nur die Lebensmittel, die Sie wirklich brauchen. Dies gilt vor allem für leicht Verderbliches wie Gemüse, Käse oder Wurst. Eine Packung Nudeln aus dem Angebot oder Konserven kann man hingegen auch mal ein paar Monate im Vorratsschrank lagern. Wer chronisch zu viel einkauft, macht sich am besten einen Einkaufszettel und packt nur das in den Warenkorb, was auch benötigt wird.

Planen Sie Ihre Mahlzeiten! Überlegen Sie schon heute, was Sie die nächsten Tage essen und kochen möchten und kaufen Sie genau danach ein. Alles was nur eventuell gegessen wird und verderblich ist, kann im Regal bleiben.

Zink – Lebenswichtiger Mineralstoff

Zink ist ein lebenswichtiger (essentieller) Mineralstoff für den menschlichen Körper. Er ist zwar nur ein Spurenelement, dennoch ist dieser besonders von Stillende und Schwangere wichtig. Menschen mit starker körperlicher Belastung (z.B. Extremsportler), Vegetarier und ältere Menschen haben einen ebenso erhöhten Bedarf am Spurenelement Zink.

Funktionweise: Zink ist Bestandteil vieler Körperfunktionen, beispielsweise im Immunsystem (wirkt stärkend), oder für Haut- und Bindegewebe.

Fehlt Zink ist dies fatal. Es kann zu Hautschäden kommen, das Immunsystem ist geschwächt, Appetitlosigkeit, Haarausfall können die Folge sein.

Normalerweise sind 15 mg Zink als tägliche Zufuhr zu empfehlen (es sei denn bei Menschen die auf Grund oben genannter Gründe eine erhöhte Zufuhr benötigen). Zink kommt besonders häufig in Getreideprodukten, Milchprodukten, Meeresfrüchten, Innereien wie Leber und in Hülsenfrüchten vor.

Mehr über Zink lesen Sie im Ernährungslexikon der Lebensmittel Warenkunde.