Lebensmittel länger frisch halten: 5 Tipps für eine lange Frische nach dem Kauf

Roggen und Getreide

Nach dem wöchentlichen Einkauf gilt es, die gekauften Lebensmittel so lange wie möglich frisch zu halten. Mit den folgenden 5 Tipps gelingt Ihnen das gewiss.

Tipp 1: Bei Obst und Gemüse kommt es auf die Sorte an

Tipp 3: Lebensmittel in der richtigen Verpackung aufbewahren

Tipp 5: Konservieren verlängert die Haltbarkeit

Mehr zum Thema Lebensmittel-Haltbarkeit finden Sie unter Lebensmittel-Warenkunde.

Lieblinge für die kreative Küche: Sardellen

Sie gehören zu den meistverwendeten Zutaten für kreative Pastagerichte mit einem herzhaften Aroma: Sardellen. Die kleinen Fische mischen moderne Saucen-Kreationen geschmacklich auf.

Sardellen oder Anchovis?

Sardelle ist ein Begriff für eine Familie der heringsartigen Fische. Es gibt zwei Unterfamilien mit 17 Arten und 140 verschiedenen Gattungen. Häufig werden Sardellen auch als Anchovis bezeichnet, wobei das tatsächlich nur auf die Europäische Sardelle zutrifft. Dann wird der Begriff Anchovis auch noch für Sprotten genutzt, die aber nicht viel mit der Europäischen Sardelle zu tun haben.

Wissenswertes über Sardellen

Die Sardelle ist ein planktonfressender Schwarmfisch. Bei uns wird sie überwiegend eingelegt in Öl oder Salz in kleinen Gläsern angeboten. Die kleinen Fische zeichnen sich durch ein herzhaftes Aroma aus und eignen sich perfekt für kreative Pasta-Rezepte.

Kochen mit Sardellen

In vielen Rezepten werden Sardellen zu herzhaften Pasta-Saucen verarbeitet. Hier wirkt die geschmacksintensive Sardelle wie eine Art aromatischer Verstärker für Saucen, denen es sonst an Pfiff fehlt. Hierfür werden die Sardellen zusammen mit anderen Zutaten wie Basilikum, Knoblauch und Parmesan vermischt und zerkleinert, so dass eine leicht zu verarbeitende Paste entsteht.

Sojaöl – die Alternative zum Kochen und Braten

Mit der wachsenden Beliebtheit von Sojaprodukten wie Tofu ist auch das aus Sojabohnen gewonnene Öl immer häufiger in Lebensmittelmärkten anzutreffen. Dabei ist Sojaöl eine vielseitig in der Küche verwendbare Alternative zu Sonnenblumenöl und anderen Speiseölen. Wissenswertes über Sojaöl Bei Sojaöl handelt es sich um ein pflanzliches Öl, das aus Sojabohnen gewonnen wird. Es ist vergleichbar geschmacksneutral und erinnert mit seiner hellgelben Farbe an Sonnenblumenöl. Das Öl stellt etwa 19 Prozent des Trockengewichts von Sojabohnen dar. Das extrahierte Sojaöl ist etwas dunkler als das durch Auspressen gewonnene Speiseöl. Zu den größten Produzenten von Sojaöl gehören die USA und Brasilien. Gesunde Inhaltsstoffe Handelsübliche Sojaöle haben einen sehr hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dazu gehört vor allem die Linolsäure Omega-3. Das Öl findet außerdem in der Dermatologie eine Anwendung bei der Therapie von Hauterkrankungen.

Was sollte man bei der Verarbeitung von Hackfleisch beachten?

Das Hackfleisch vom Rind oder Schwein lässt sich vielseitig zu Burgern, Hackbraten, Gehacktesklopsen, einer Bolognese oder einer herzhaften Füllung für Paprikaschoten verarbeiten. Beim Umgang mit dem sensiblen Lebensmittel sollten jedoch einige Grundregeln beachten:

Hackfleisch frisch verarbeiten

Bei Hack handelt es sich um rohes Fleisch, das schnell verderblich ist. Frisches Hackfleisch darf immer nur an dem Tag der Herstellung verkauft werden. Das abgepackte frische Hackfleisch ist mit einem Verbrauchsdatum gekennzeichnet und muss bis zu diesem Datum verbraucht werden. Das tiefgefrorene Hackfleisch ist mit einem Mindestverbrauchsdatum gekennzeichnet und ist nach dem Auftauen sofort zu verarbeiten.

Im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren

Frisches Hackfleisch muss grundsätzlich im Kühlschrank bei der erforderlichen Temperatur aufbewahrt werden. Man kann Hackfleisch auch gut einfrieren und hierbei portionieren. Man taut das sensible Lebensmittel immer im Kühlschrank auf.

Hygiene beim Umgang mit Hackfleisch

Hackfleisch sollte im Kühlschrank separat gelagert werden. Nach der Verarbeitung von frischem Hack sollte man sich die Hände immer sehr gründlich reinigen und erst dann andere Lebensmittel berühren.

Sauerkirschmarmelade – Liebe zum Süßen-Sauren

Die Sauerkirsche ist eine Frucht, die bereits in der Medizin des Mittelalters gepriesen wurde. Die Sauerkirsche findet in verschiedenen Varianten Einzug in den Alltag.
So lässt sie sich zu Sauerkirschmarmelade verarbeiten oder sie dient als Garnierung eines Buffets. Spezielle Torten mit Sauerkirschen als Hauptbestandteil sind ebenfalls auf zahlreichen Festen anzutreffen. Hierzulande wird sie hauptsächlich in Thüringen, Sachsen und Rheinland-Pfalz angebaut.

Seit den 1950er wurden zahlreiche Studien durchgeführt, worin der gesundheitliche Nutzen hinreichend verifiziert wurde. Diese Studien wurden vermehrt nach der Entdeckung des hohen Gehalts an Anthocyanen vorgenommen. Allgemein enthalten Sauerkirschen die Vitamine A, B1, B2, C und E, was hinsichtlich des Nährstoffgehalts von Kalium und Folsäure ergänzt wird.

So hat sich ein präventiver bzw. lindernder Nutzen bzgl. Erkrankungen von Herz und Kreislauf, bei Schlaganfällen, Diabetes oder rheumatoiden Erkrankungen ergeben. Die Universität Michigan benannte sogar eine verringerte Fetteinlagerung als Auswirkung eines regelmäßigen Verzehrs. Auch wurden Zusammenhänge zwischen dem Gehalt an Melatonin der Sauerkirsche und verbessertem Schlaf bzw. eines leistungsfähigeren Gedächtnisses deutlich. Ferner wirkt diese vielseitige Frucht antineurodegenerativ, hypoglykämisch, antihypertensiv, antiviral und antibakteriell. Außerdem weist die Sauerkirsche insgesamt im Vergleich zu anderen Früchten wie z.B. Orangen oder Pfirsichen den höchsten Gehalt an Phenolen auf.

Weiterhin untersucht ein Getränkeingenieur von der Forschungsanstalt in Geisenheim, wie die Anthocyane die Mikrobenflora im Darm beeinflussen. Genauer betrachtet scheinen sich gute Bakterien zu vermehren, wohingegen schlechte Bakterien in verminderter Anzahl gemessen wurden.

Ob die Sauerkirsche tatsächlich jedes dieser Versprechen einhalten kann, bedarf noch weiteren Jahrzehnten intensiver Forschung. Die meisten Versuche wurden an Zellen und Tieren vorgenommen. An Menschen durchgeführte Studien sind eine Seltenheit. Eine der wenigen Studien menschlichen Studienobjekte waren Sportler. Jene profitieren von der Sauerkirsche. So bewirkt gemäß den Angaben des British Journal of Sports Medicine eine schützenden Effekt vor Muskelkater. Die Auswirkung auf die Gesundheit hängt weiterhin letztlich auch von der Sorte der Sauerkirsche ab. Die in Rede stehende Marmelade aus Sauerkirschen hat bei 100 g einen Brennwert von 996 kJ/239kcal. Ferner sind die Ingredienzien: 0,6 g Protein, 57,8 g Kohlenhydrate, 4,8 g Broteinheiten und nur 0,1 g Fett. Für Sauerkirschmarmelade gibts einige Anbieter. Sauerkirschmarmelade bei die Scheune Delikatessen ist eine, bei der wir bisher zufrieden waren.

Beispielhaft eignet sich die Sauerkirsche bzw. Sauerkirschmarmelade für ein Biscotti Rezept. Neben zwei Eiern, einem Eiweiß und 2 Tassen Weizenmehl benötigt man noch eine 3/4 Tasse Zucker, 1/2 Teelöffel Pflanzenöl, 1 Teelöffel Backpulver, 1 Tasse Sauerkirschen, ¼ Teelöffel Salz und 100 g Sauerkirschmarmelade. Bei geschmacklichem Interesse sind auch eine halbe Tasse gehackte Walnüsse oder geschälte Mandeln einsetzbar.

Theoretisch kann man Marmelade selbst machen statt diese fertig zu kaufen.
Repzepte: http://www.chefkoch.de/rs/s0/marmelade+sauerkirsch/Rezepte.html

Noch ein Rezept: http://www.essen-und-trinken.de/rezept/238150/stachelbeer-kirsch-marmelade.html

Brot – gesund oder nicht?

Unser täglich Brot ist als Nahrungsmittel vom Speiseplan kaum wegzudenken. Immer häufiger stehen Backwaren heute jedoch in der Kritik: Weißbrot sei ungesund und Brote passen nicht ganz in das populäre Low Carb Ernährungsprinzip. Aus diesem Grund haben wir einige Hintergründe zum Thema Brot zusammengetragen.

Brot als Grundnahrungsmittel

In Europa und Nordamerika gilt Brot als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Seit etwa 10.000 Jahren wird hierfür Getreide systematisch für die Herstellung von Brot angebaut. Das Brot ist in unserem Kulturkreis der wichtigste Lieferant für Kohlenhydrate und markierte einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung unserer modernen Ernährung.

Weißbrot vs. Vollkornbrot

Weißbrot ist Vollkornbrot mit seinen Inhaltsstoffen tatsächlich unterlegen, weil Weißmehl ohne seine Randschichten verarbeitet wird, in denen die Vitamine und anderen Inhaltsstoffe vorkommen. So enthält weißes Brot weniger Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine als Vollkorn. In Vollkornbrot bleiben hingegen die meisten Kornbestandteile erhalten. Es macht auch länger satt und ist daher besser für eine kalorienbewusste Ernährung geeignet.

Empfehlung für die gesunde Ernährung

Wer auf eine ausgewogene Ernährung wert legt, sollte tatsächlich eher Vollkornbrot als Weißbrot zu sich nehmen. Andererseits sind beispielsweise die Franzosen statistisch schlanker als wir – trotz ihrer Vorliebe für traditionelle Baguettes. Gegen einen Konsum von Weißbrot in Maßen gibt es also dennoch nichts einzuwenden.

Exotische Fischspezialitäten: Viktoriaseebarsch

Derzeit erfreut sich der Viktoriaseebarsch nicht nur aufgrund seines günstigen Preises einer großen Beliebtheit in deutschen Supermärkten und im Fischfachhandel. Der Viktoriabarsch – oder Nilbarsch – zeichnet sich durch ein köstliches Aroma aus und lässt sich für die unterschiedlichsten Rezepte verwenden. Sein Fleisch ist vergleichbar fest und eignet sich daher insbesondere zum Braten.

Wissenswertes über den Viktoriabarsch

Viktoriabarsche können bis zu zwei Metern lang und 200 Kilogramm schwer werden. Der Süßwasser-Raubfisch ist in Afrika beheimatet, wo er in Flüssen wie dem Nil und in zahlreichen Seen verbreitet ist. Seit den 1960er-Jahren hat sich der Nilbarsch im Viktoriasee in Ostafrika verbreitet, wo er von Menschen ausgesetzt wurde. Die Verbreitung des Nilbarsches im Viktoriasee führte zu einer aufstrebenden Fischindustrie, ist aber nicht unumstritten, da die heimischen Buntbarscharten in dem See durch den Nilbarsch verdrängt worden sind. Der Nilbarsch ernährt sich von kleineren Fischen wie Buntbarschen, Heringen und Krebstieren. Mittlerweile werden Viktoriabarsche auch in Aquakultur gezüchtet. Der Fang ist ganzjährig möglich.

Das steckt drin im Fisch: Viktoriabarsch

Der Nilbarsch hat ein festes Fleisch mit kräftigem Geschmack. Etwa einhundert Gramm des Süßwasser-Raubfisches enthalten 93 Kalorien mit einem Eiweißgehalt von fast 20 Prozent. Der gut bekömmliche Fisch mit einem Fettgehalt von weniger als zwei Prozent ist reich an Omega-3-Fettsäuren.

Lieblingsrezepte für alle: Lachs richtig braten

Filets vom frischen Lachs (Salmo Salar) aus der Pfanne sind ein echtes Lieblingsessen für Groß und Klein. Dabei eignet sich Lachsfilet auch hervorragend für eine kohlehydratreduzierte Ernährung und lässt sich vielseitig mit Gemüse als Beilage, mit Kartoffeln oder Reis kombinieren. So gelingt Lachs in der Pfanne perfekt:

Für die Zubereitung von Lachs verwendet man eine beschichtete Bratpfanne. Am besten lässt sich Lachs mit Haut braten, gelingt aber auch problemlos ohne Haut. Wer mehrere Filets zubereitet, sollte den Lachs noch vor dem Braten portionieren – so lässt sich der Fisch besser braten und in der Pfanne wenden. Für die Zubereitung von Lachsfilets in der Pfanne eignet sich Pflanzenfett für hohe Temperaturbereiche. Zum Braten wird das Pflanzenfett in der Pfanne erhitzt. Dann die Temperatur auf ein mittleres Niveau runterregulieren und den Lachs hineingeben. Der Fisch sollte beim Braten mindestens einmal gewendet werden, so dass er jeweils auf der Ober- und Unterseite schön knusprig wird. Wer mag, kann zum Schluss noch etwas Butter in der Pfanne für ein perfektes Aroma aufschäumen. Zu den Basisgewürzen für gebratenen Lachs gehören Meersalz und Pfeffer, die man zum Schluss über den Fisch gibt.

Tipp: Besonders knusprig wird gebratener Lachs, wenn man ihn vor dem Braten in Mehl wendet. Ein herzhaftes Aroma erhält der Fisch beim Braten, wenn man eine Knoblauchzehe und Zitronenscheibe mit in die Pfanne gibt. Ein leckeres Aroma erhält der Lachs, wenn man ihn, kurz bevor man ihn aus der Pfanne nimmt, mit Paprikapulver würzt.

Leichte Rezeptklassiker: Ratatouille aus Frankreich

Ratatouille ist ein Gemüsegericht aus Südfrankreich. Das Gemüsegericht stammt ursprünglich aus Nizza und wurde 1930 erstmals als Rezept veröffentlicht. Das Schmorgericht ist auch für Vegetarier geeignet und schmeckt jetzt in der wärmeren Jahreszeit besonders gut. Man kann Ratatouille auch zu Gegrilltem reichen oder kalt essen.

Zutaten für Ratatouille (Gemüse in variabler Menge):

Auberginen
Tomaten
Paprika
Zucchini
Zwiebeln
Knoblauch
Kräuter der Provence

Zubereitung:

Das Gemüse wird in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten. Hierzu werden die Paprikaschoten und Tomaten vorher enthäutet. Das Gemüse wird in Olivenöl angebraten. Dabei werden alle Gemüsesorten mit Ausnahme der Aubergine zusammen angebraten – die Auberginenstückchen brät man einzeln und gibt sie dann zu dem restlichen Gemüse. Das Schmorgericht wird mit den Kräutern, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Zu den variablen Zutaten gehören je nach Geschmack: Oliven, Kapern, Sellerie, Rotwein, getrocknete Tomaten und Tofu.

Moderne Rezeptvariationen: Flammkuchen mal anders

Flammkuchen sind ein Rezeptklassiker aus dem Elsass und werden auch im Südwesten gerne serviert. Der klassische Flammkuchen wird aus einem einfachen Brotteig hergestellt und mit Speck, Zwiebeln, Sauerrahm und Schmand belegt. Dieser Kuchen (franz. „Tarte Flambée“) wird anschließend im Ofen bei hohen Temperaturen kurz gebacken. Mit seiner Rezeptur und seiner Zubereitung ist der Flammkuchen der italienischen Pizza sehr ähnlich, wird aber grundsätzlich nicht mit Käse bestreut. Neben dem klassischen Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln gibt es auch eine Vielzahl neuer Flammkuchen-Varianten mit saisonalen Belägen für ein köstliches Geschmackserlebnis.

Flammkuchen mit grünem Spargel

Eine leckere Flammkuchen-Variante ist ein Belag aus grünem Spargel. Zu Flammkuchen mit grünem Spargel passen Beläge wie Creme Fraiche und Lauchzwiebeln. Mit zusätzlich auf dem Kuchen verstreuten Hackfleisch-Portionen wird der Spargel-Flammkuchen zum Lieblingsgericht für alle, die herzhafte Fleischgerichte bevorzugen.

Flammkuchen mit Lachs

Sehr lecker schmeckt Flammkuchen auch mit einem Belag von geräuchertem Lachs. Dazu passen Beläge wie Creme Fraiche, Schmand und Dill oder Meerrettich. Der Rächerlachs wird allerdings nicht im heißen Ofen mitgebacken, sondern erst eine Minute vor dem Ende der Garzeit auf den Kuchen gelegt.

Flammkuchen mit Kirschen

Flammkuchen lässt sich auch mit süßen Belägen zubereiten. Hierfür eignen sich unter Anderem Kirschen (frisch oder aus dem Glas), die mit Mascarpone und Aromen wie Vanille angerichtet werden.

Tipp: Flammkuchen gelingt zuhause sehr gut auf einem Pizzastein.