Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel

Was ist Glucosamin?

Glucosamin wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel verwendet und soll gegen Verschleißerkrankungen der Gelenke wirken oder ihnen vorbeugen.
Im Folgenden soll darüber aufgeklärt werden, worum es sich bei diesem Stoff handelt und ob die Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll ist.

Chemisch gesehen ist Glucosamin eine 2-Amino-2-desoxy-α/β-D-glucopyranose. Den meisten wird dies erst einmal nichts sagen.
Einfacher ausgedrückt handelt es sich schlicht um ein Derivat der Glucose, also des Traubenzuckers – dem Brennstoff all unserer Zellen.
Um aus Glucose Glucosamin zu erzeugen, wird am Glucosemolekül eine chemische Gruppe durch eine andere ersetzt. So wird aus Traubenzucker der Aminozucker Glucosamin.
Dieser Aminozucker kommt natürlicherweise in Knorpeln, Bindegewebe und Gelenkflüssigkeit im menschlichen Organismus vor.

Industrielle Herstellung von Glucosamin

Industriell wird Glucosamin aus Chitin gewonnen, das in Panzern von Schalen- und Krustentieren vorkommt. Menschen mit einer Allergie auf Schalen- und Krustentiere sollten es deshalb nicht zu sich nehmen, da es allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten auslösen kann.

Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel

Man kann Glucosamin dem Körper als Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Die Hoffnung der Hersteller besteht darin, dass dieser künstlich zugeführte Aminozucker sich in den Knorpel einlagert und so die Gelenke schützt. So wird die Einnahme von Glucosamin auch als Nahrungsergänzung bei einer Vielzahl von Gelenkerkrankungen – wie Arthrose oder Osteoarthritis – empfohlen. In Studien konnte gezeigt werden, dass Glucosamin tatsächlich einen schützenden Effekt auf das Knorpelgewebe hat, eine effektive Schmerzlinderung konnte jedoch nicht belegt werden.

Glucosamin wird meist täglich eingenommen, sollte aber nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden, da die Wirkungen und Nebenwirkungen hier noch nicht untersucht wurden. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dürfen glucosaminhaltige Nahrungsergänzungsmittel nicht einnehmen. Erst nach vollständiger Entwicklung des Bewegungsapparats und des Hormonsystems darf Glucosamin in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zugeführt werden. Aber dann sind Glucusamine eine alternative, die sinnvoll sein kann.

Neben- und Wechselwirkungen

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Dies betrifft hauptsächlich Personen mit einem sehr sensiblen Magen-Darm-Trakt, Personen die Gerinnungshemmer oder Antibiotika einnehmen, Personen mit einer Allergie gegen Schalen- und Krustentiere, Personen, die unter einem Glaukom (erhöhtem Augeninnendruck) leiden, Personen die einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, Personen, die auf eine kaliumarme Ernährung achten müssen sowie Schwangere.

Fazit

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel anwenden möchte. Wichtig ist dabei immer, seinen Körper im Blick zu haben, Veränderungen zu beachten und gegebenenfalls einen Arzt aufzusuchen. Auch vor der ersten Einnahme macht es durchaus Sinn, sich von einem Arzt oder qualifizierten Ernährungswissenschaftler beraten zu lassen.

Zu guter Letzt ist vor der Anwendung immer auf eine hohe Qualität des Produkts, die aufgelisteten Inhaltsstoffe (auch Begleitstoffe) und einen seriösen Hersteller zu achten.

Gesund & lecker: Kresse liefert Vitamine im Herbst

Man kann sie selbst sähen und zuhause in einer Schüssel züchten oder fertig kaufen: Kresse ist das vitaminreiche Grün mit dem köstlichen Aroma. Die gesunde Kresse eignet sich zum Würzen zahlreicher Speisen und schmeckt auch hervorragend auf einem Butterbrot.

Wissenswertes über Kresse

Kresse ist eine Kulturpflanze und ist auch unter der Bezeichnung Gartenkresse bekannt. Die Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse stammt ursprünglich aus Zentralasien und kann bis zu 50 cm hoch werden. Die krautige Pflanze lässt sich mithilfe eines Anzuchtvlieses und Saat auch innerhalb weniger Tage zuhause züchten. Hierfür ist nur eine regelmäßige Bewässerung notwendig. Als Kräuter werden die Keimlinge der Gartenkresse verzehrt.

Kresse: Der gesunde Vitamin-Lieferant

Kresse enthält viel Vitamin B, Vitamin C, Eisen, Folsäure und Kalzium. Die beliebte Gartenkresse zeichnet sich durch ein intensives, scharfes Aroma aus, für das ihr Inhaltsstoff Senfölglycosid verantwortlich ist.

Schmeckt immer: Kresse

Kresse ist eine ideale Nahrungsergänzung für die Herbst- und Wintersaison, wenn andere Kräuter rar sind. Mit Kresse lässt sich sowohl Joghurt als auch Quark verfeinern. Kresse ist zudem eine Zutat der berühmten Frankfurter grünen Sauce.

Würzen mit Safran: So entfaltet sich das köstliche Aroma am besten

Safran ist das exklusivste aller Gewürze und verleiht Speisen wie der spanischen Paella ihr charakteristisches Aroma. So entfaltet sich der feine Geschmack des Safrans perfekt:

Safran-Küche: Die verschiedenen Sorten im Handel

Safran ist mittlerweile in jedem großen Supermarkt im Gewürzregal erhältlich. Die handelsübliche Menge liegt dabei bei 1 Gramm. Safran ist sowohl ganz in Fäden als auch in gemahlener Form erhältlich.

Richtig würzen mit dem edlen Safran

Safran sollte nicht nur aufgrund seines hohen Preises sorgsam verwendet werden, sondern entfaltet sein Aroma bei richtiger Dosierung einfach am besten. So werden mit Safran gewürzte Speisen zum magischen Geschmackserlebnis:

Sparsame Dosierung

Safran ist sehr ergiebig. Zum Würzen einer großen Pfanne Paella reicht eine Messerspitze des edlen Gewürzes. Für die Verwendung von Safran gilt: Besser zu wenig verwenden als zu viel. Mit Safran überwürzte Speisen schmecken ansonsten schnell bitterlich.

Nur kurz mitkochen

Das Aroma von Safran entfaltet sich am besten, wenn das edle Gewürz nicht zu lange mitgekocht und zum Ende der Garzeit zugegeben wird. In Kombination mit Safran sollten alle anderen Gewürze sparsam verwendet werden, da das feine Safran-Aroma ansonsten schnell von anderen Geschmacksnoten überlagert wird.

Safranfäden vor dem Kochen mahlen

Safran in Fäden sollte vor der Zugabe zum Essen fein im Mörser zerkleinert werden. Alternativ lassen sich Fäden und bereits gemahlener Safran auch vor der Verwendung in einer geringen Menge Wasser auflösen.

Aromatische Küchenkräuter: Raffiniert würzen mit Estragon

Estragon ist besonders in der französischen und italienischen Traditionsküche bekannt. Dabei gehört Estragon zu den aromatischsten Küchenkräutern und verfeinert eine Vielzahl von Gerichten von Fisch bis zu Geflügel mit seinem charismatischen Aroma.

Wissenswertes über Estragon

Estragon ist auch als Schlangenkraut bekannt und wächst als krautige Pflanze mit einer Höhe von bis zu 150 cm heran. Die Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler kommt in Südeuropa als wild wachsende Pflanze vor. Zum Würzen werden die jungen Blätter des Estragons verwendet, die mehrmals jährlich geerntet werden können.

Estragon als Würzkraut mit dem besonderen Aroma

Estragon wird vor allem wegen seines starken Aromas geschätzt, das an Anis erinnert. Das beliebte Küchenkraut wird auch zum Würzen von Essig und Senf verwendet. Auch eingelegte Gurken erhalten durch die Zugabe von Estragon ein besonders raffiniertes Aroma. Estragon wird in der französischen Küche als Feinkraut für eine Vielzahl von Geflügelgerichten verwendet und zu Estragonessig verarbeitet, der anstelle von Weinessig für Vinaigretten verwendet wird. Eine besonders aromatische Würze erhalten Gerichte aller Art, wenn der Estragon mitgekocht wird. Das Küchenkraut ist zudem Bestandteil von Kräutermischungen (Fine Herbes). Im Handel ist Estragon als frisches Gewürz in der Gemüseabteilung und in getrockneter Form erhältlich.

Scharfe Lebensmittel: Wie gesund ist scharf?

Von Ajvar bis zu Thai-Curry liegt scharfes Essen im Trend. Immer mehr Genießer entdecken fernöstliche Köstlichkeiten mit scharfem Aroma als willkommene Abwechslung zur typisch deutschen Küche, in der man überwiegend sparsam mit scharfen Gewürzen umgeht. Ist scharfes Essen aber tatsächlich gesund? Nicht wenige Genießer können Scharfes immerhin nicht gut vertragen.

Schärfe in Lebensmitteln

Zu den pikantesten Früchtchen mit scharfem Aroma zählen Chilis. Der in Chilis enthaltene Stoff Capsaicin reizt nicht die Geschmacksnerven der Zunge, sondern löst ein Hitzeempfinden aus. Chilis gehören zu den Paprikas und enthalten unterschiedliche Mengen an Capsaicin. Der Inhaltsstoff gilt als antibakteriell und pilzhemmend. Wenn man eine mit scharfen Chilis gewürzte Speise wie Thai-Curry zu sich nimmt, fängt man leicht an zu schwitzen. Neben Chilis enthalten auch Lebensmittel wie Ingwer und Meerrettich scharfe Inhaltsstoffe wie Gingerol und Senföle.


Die gesundheitliche Wirkung von scharfen Speisen

Scharfes Essen fördert die Verdauung, wirkt antibakteriell und regt die Speichelproduktion an. Durch den Verzehr von Capsaicin, dem scharfen Inhaltsstoff von Chilis, entsteht eine Wärmewirkung, die wiederum zur Ausschüttung von Glückshormonen führen kann. Es wird außerdem vermutet, dass scharfes Essen beim Abnehmen behilflich sein kann. Schon weil man von Scharfem geringere Mengen zu sich nimmt und langsamer isst, wird die kontrollierte Nahrungsaufnahme unterstützt. Vorsicht ist nur für Personen mit Magenproblemen angeraten: Wer unter Sodbrennen leidet, sollte scharfe Speisen meiden.

Immer ein Genuss: Leckeres Pesto für die schnelle Küche

Pesto ist eine italienische Würzsauce für Pasta. Mit einem würzigen Pesto lassen sich zudem andere Gerichte verfeinern und auch immer, wenn es in der Küche schnell gehen soll, zaubert man mit Pesto innerhalb kurzer Zeit eine wohlschmeckende Mahlzeit.

Wissenswertes über Pesto

Pesto ist eine traditionelle italienische Würzsauce im ungekochten Zustand. Das Wort Pesto leitet sich vom italienischen Begriff „pestare“ ab, der so viel bedeutet wie „zerstampfen“. Als Pesto-Klassiker gilt Basilikum-Pesto, auch bekannt als Pesto alla Genovese oder nach Genueser Art. Das Rezept stammt aus Genua in Ligurien und wird auf Basis von Basilikum hergestellt. Pesto alla Genovese enthält zudem geröstete Pinienkerne, Olivenöl, Parmesan oder Pecorino und Knoblauch. Für günstige Fertigmischungen wird häufig Pflanzenöl anstelle des teureren Olivenöls verwendet. Zu den beliebtesten Würzsaucen gehört zudem Pesto Rosso aus getrockneten Tomaten.

Pesto selbst herstellen

Neben Fertigprodukten aller Preis- und Qualitätsklassen lässt sich Pesto natürlich auch selbst zuhause herstellen. Für Pesto benötigt man einen Mörser, in alle Zutaten zerkleinert werden. Zum Schluss wird das Olivenöl zugefügt. Man gießt so viel Olivenöl zu, bis eine Paste entstanden ist. Für ein Pesto benötigt man die folgenden Zutaten:

  • 200 gr. Basilikum
  • 4 EL Pinienkerne
  • 3 Knoblauchzehen
  • 100 gr. Italienischer Käse (z.B. Pecorino und Parmesan)
  • Salz
  • Olivenöl

Tipp: Pesto lässt sich ideal einfrieren.

Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer: Die verschiedenen Sorten

Neben Salz ist Pfeffer ein echter Klassiker unter den Gewürzen. Von herzhaften Fleischgerichten bis zu mediterranem Fisch kommt fast kaum ein Gericht ohne eine Prise Pfeffer aus. Pfeffer ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pfeffergewächse und zeichnet sich durch eine scharfe Geschmacksnote aus. Heute wird Pfeffer überwiegend in Ländern wie Vietnam und Brasilien angebaut. Man unterscheidet folgende Sorten und pfefferähnliche Gewürze:

Grüner Pfeffer

Bei grünem Pfeffer handelt es sich um unreife Pfefferfrüchte. Diese werden frühzeitig geerntet und meistens eingelegt im Glas verkauft. Grüner Pfeffer ist weniger scharf als andere Pfeffersorten.

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer ist grüner Pfeffer in getrockneter Form. Beim Trocknen werden die Pfefferkörner schwarz und runzlig. Schwarzer Pfeffer ist bei uns in gemahlener Form und in kleinen Gewürzmühlen erhältlich. Er zeichnet sich durch ein sehr scharfes Aroma aus.

Weißer Pfeffer

Weißer Pfeffer wird meistens in gemahlener Form verwendet und ähnelt vom Geschmack dem schwarzen Pfeffer. Man verwendet weißen Pfeffer bevorzugt für helles Fleisch wie Fisch und helle Saucen. Zur Herstellung von weißem Pfeffer entfernt man die Schalen der reifen roten Pfefferbeeren.

Roter Pfeffer

Als roten Pfeffer bezeichnet man die naturbelassenen Pfefferfrüchte, die reif geerntet werden. Meistens wird roter Pfeffer eingelegt im Glas verkauft, ist aber auch in getrockneter Form erhältlich. Roter Pfeffer ist sehr scharf und sollte daher immer sparsam dosiert werden.

Rosa Pfeffer

Das pfefferähnliche Gewürz ist kein echter Pfeffer. Bei den roten Beeren handelt es sich um Früchte des brasilianischen Pfefferbaums, die auch als Weihnachtsbeeren bekannt sind und einen sehr milden Geschmack haben. Roter Pfeffer ist oft Bestandteil bunter Pfeffermischungen in der Gewürzmühle.

Szechuanpfeffer

Der häufig in der asiatischen Küche verwendete Szechuanpfeffer ist ebenfalls kein echter Pfeffer, sondern entstammt der Familie der Rautengewächse. Man kennt Szechuanpfeffer auch als chinesischen oder japanischen Pfeffer. Die Beeren haben eine rotbraune Farbe und zeichnen sich durch ein typisch prickelndes Aroma aus, sind aber nicht scharf.

Das edelste Gewürz der Welt: Safran

Von Bouillabaisse bis zur klassischen Paella basieren zahlreiche Rezeptklassiker auf dem charismatischen Aroma von Safran. Das edle Gewürz erscheint auf den ersten Blick unscheinbar – entfaltet aber bereits bei kleinster Menge einen unverwechselbaren Geschmack. Blüten der Krokus-Art Savitius gewonnen. Jede Blüte des Safran-Krokus besteht dabei aus einem verzweigten Griffel, dessen Stempelfäden getrocknet und als Edelgewürz verwendet werden. Safran wird überwiegend im Iran, in der Region Kaschmir sowie im Mittelmeerraum angebaut. Zur Gewinnung von einem Kilogramm Safran benötigt man etwa 200.000 Blüten auf einer Anbaufläche von rund 1.000 Quadratmetern, die Ernte ist eine aufwendige Handarbeit und kann nur einmal pro Jahr in den Herbstmonaten erfolgen. Aus diesem Grund gehört Safran zu den exklusivsten und teuersten Gewürzen der Welt.

Typisch Safran!

Safran zeichnet sich durch einen typischen Eigengeschmack mit leicht herber Note aus. Charakteristisch für Safran ist die goldgelbe Färbung: Safran verleiht dem Gericht auch in kleinster Menge eine intensive gelbe Färbung. Das Edelgewürz enthält als Naturfarbstoffe Carotinoide. Safran eignet sich besonders für Reis- und Risottogerichte wie die traditionelle Paella. Im Handel wird Safran meist in Fadenform und als Pulver in Kleinstmengen wie 0,1 Gramm angeboten. In der Regel genügt eine Messerspitze Safran zum Würzen einer kompletten Reispfanne. Tipp: Safran nicht zu lange mitkochen. Man kann den Safran auch separat in warmem Wasser einweichen, ziehen lassen und die Flüssigkeit dann dem Gericht zugeben.

Exotische Köstlichkeiten: Currys

Man kennt sie als Eintopfgerichte der asiatischen und indischen Küche: Currys sind das Geschmackserlebnis für alle Fans von exotischen Gewürzen und fernöstlichen Köstlichkeiten. Der Begriff Curry wird zudem für das gleichnamige Currypulver verwendet, das sogar zum Würzen eines typisch deutschen Snacks verwendet wird – der Currywurst.

Currys: Herkunft und Gewürze

Der Begriff Curry stammt aus dem Indischen. Neben der indischen Küche sind Currys vor allem im Japan und Thailand beliebt. Currys sind ein Hauptgericht und werden traditionell mit Brot oder Reis gereicht. Es gibt Currys mit unterschiedlichen Fleischsorten, mit Fisch und vegetarische Varianten. Charakteristisch für Currys ist die Verwendung exotischer Gewürze – diese aromatischen Gewürzkompositionen verleihen dem beliebten Eintopf sein köstliches Aroma. Gemeinsam haben die meisten Currys die Verwendung von exotischen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander und Bockshornklee sowie Gemüse wie Auberginen, Paprika und Zucchini.

So vielseitig können Currys sein

Currys unterscheiden sich geschmacklich und anhand ihrer Zutaten sehr stark regional. In Indien haben so Currys mit Fisch (Fischcurry) und Meeresfrüchten Tradition, die mit Gewürzen wie Koriander, Masala bis zu Zimt abgeschmeckt werden. Indische Currys sind sehr würzig, unterscheiden sich jedoch von thailändischen Varianten, die mit viel Chili gewürzt eher in die scharfe Geschmacksrichtung tendieren. In Indien zählen die westindischen Currys zu den am schärfsten gewürzten Curry-Variationen. Thailändische Currys werden grundsätzlich ohne Currypulver zubereitet – zu den bekanntesten Gerichten gehören das grüne und rote Thai Curry. Auch in Malaysia sind Currys beliebt und werden unter anderem mit Kokosmilch zubereitet.

Low Carb-Trend: Eiweißbrot

Wer Brot und Brötchen beim Bäcker kauft, wird den Neuzugang im Regal bestimmt schon bemerkt haben: Bei immer mehr Bäckern ist Eiweißbrot erhältlich. Häufig wird Eiweißbrot auch als Abendbrot angeboten. Die Idee dahinter: Die Kohlenhydrat-reduzierten Brote sind auf den Low Carb-Ernährungstrend zugeschnitten. Kann man mit Eiweißbrot aber tatsächlich abnehmen? Und wie schmeckt das neue Abendbrot?

Das steckt im Eiweißbrot

Brot und Brötchen haben je nach Sorte einen Kohlenhydrat-Anteil von rund 40 bis 60 Prozent. Beim Eiweißbrot ist der Anteil der Kohlenhydrate hingegen reduziert, dafür enthält das Abendbrot einen höheren Anteil an Eiweiß, das in herkömmlichen Broten hingegen nur in geringen Mengen enthalten ist. Die neuen Eiweißbrote zeichnen sich durch einen rund 4-fach erhöhten Anteil von Eiweiß von etwa 25 Prozent aus – dafür stecken nur 1/5 der normalen Menge an Kohlenhydraten im Brot. Das Eiweiß im Abendbrot ist pflanzlichen Ursprungs und setzt sich aus Soja- und Lupineneiweiß zusammen. Oft enthalten Eiweißbrote mehr Fett als herkömmliche Brote. Unterm Strich kommen Abendbrote auf mehr Kalorien als normale Brote – Low Carb-Brote enthalten etwa zehn Prozent mehr Kalorien als ein herkömmliches Bäckerbrot.

Abnehmen mit Eiweißbrot?

Allein mit Eiweißbrot purzeln die Pfunde leider nicht. Für einen Abnehm-Erfolg ist allein die gesamte Energiebilanz des Tages, also die Menge zugeführter und verbrauchter Kalorien, entscheidend.

Schmeckts?

Zumindest uns schmeckt das neue Eiweißbrot. Wir haben Abendbrote verschiedener Bäcker probiert. Es ist leicht, locker und dürfte jedem schmecken, der auch Körnerbrote mag.