Koch- und Kräuter-Trends: Koriander

Noch vor wenigen Jahren zählte Koriander zu den Exoten in der Küche: Das Kraut aus der Familie der Doldenblütler gehört zu den großen Aufsteigern in der Trend-Küche. Das exotische Kraut kann durchaus als der neue Bärlauch bezeichnet werden – ist geschmacklich aber weitaus weniger dominant und hat daher auch eher Klassiker- als Trendpotential.

Interessantes über Koriander

Koriander ist ein beliebtes Kraut in der arabischen, asiatischen und südamerikanischen Küche. Das Kraut ist auch als arabische oder asiatische Petersilie bekannt. Auch optisch ähnelt Koriander dem bekannten (glatten) Petersilienkraut, hat aber ein eher zitroniges bis moschusartiges Aroma. Aufgrund der steigenden Nachfrage, die vor allem durch die Verwendung von Koriander durch zahlreiche Spitzenköche ausgelöst wurde, ist Koriander heute in fast allen gut sortierten Supermärkten erhältlich. Es gibt Koriander als blättriges Kraut im Kräuter-Töpfchen und als abgepacktes frisches Kraut. Auch die Koriandersamen werden zum Kochen verwendet – es gibt sie als ganze und gemahlene Früchte. Gemahlener Koriander ist auch in Curry-Würzmischungen enthalten.

Kochen mit Koriander

Im Internet und in Rezeptbüchern findet man zahlreiche exotische Rezepte mit Koriander. Die Blätter und Samen werden unter Anderem für Saucen, Fisch-, Geflügel- oder Wildgerichte verwendet. Tipp: Koriander frisch mahlen, dann sind die Bitterstoffe weniger dominant. Die Blätter können hingegen ähnlich wie Petersilie verwendet werden – mit einem Bund frischen Koriander muss man weniger sparsam umgehen.

Neue Kennzeichnung für Lebensmittel

Auf einen Blick erkennen, was drin ist: Das EU-Parlament hat sich jetzt darauf verständigt, Lebensmittel ausführlicher zu kennzeichnen. In den vergangenen Jahren standen immer wieder einheitliche Kennzeichnungssysteme für Lebensmittel zur Diskussion. Eine gewisse Popularität erlangte vor allem die sogenannte Lebensmittel-Ampel, die jedoch nicht umgesetzt wurde. Nun hat man sich auf die Einführung einheitlicher Steckbriefe verständigt, die ab 2014 verbindlich eingeführt werden.

Welche Angaben enthält die neue Lebensmittelkennzeichnung?

Zu den wichtigsten Angaben auf den neuen Etiketten zählt der Nährstoffgehalt. Ab 2014 erfolgt die Angabe von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten europaweit einheitlich für jeweils 100 Gramm oder 100 Milliliter auf dem Etikett.

Die neue Kennzeichnung für Lebensmittel enthält weiterhin einen Hinweis für Allergiker. Hier werden bekannte Allergene ausgewiesen. Auch Restaurants müssen diese Kennzeichnung zukünftig anwenden.

Herkunftsangaben gelten ab 2014 für frisches Fleisch. Bislang gilt dies bereits für Rindfleisch. Weiterhin müssen Getränke und Lebensmittel, die Koffein enthalten, einen Warnhinweis tragen.

Verbrauchern, die sich über „falschen“ Käse oder Klebe-Schinken im Supermarkt ärgern, sollen diese Ersatzprodukte ab 2014 anhand europaweit einheitlicher Hinweise besser erkennen können.