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Archive for the ‘Skandale’ Category

Freitag, Juli 22, 2011 @ 04:07 PM
Kathrin Roth

Seit wenigen Tagen ist das neue Internetportal Lebensmittelklarheit des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun online abrufbar. Aufgrund hoher Zugriffsraten war das neue Portal jedoch zeitweise nicht erreichbar – erst nach Erhöhung der Server-Kapazitäten ist die Webseite jetzt besser zu erreichen.

Das neue Verbraucherportal Lebensmittelklarheit.de informiert über unzureichende Lebensmittelkennzeichnungen. Interessierte Verbraucher können aktiv mitmachen und Lebensmittel, von denen sie sich getäuscht fühlen, bei Lebensmittelklarheit melden. Die Redaktion veröffentlicht diese Meldung dann zusammen mit ihrer Einschätzung

und einer Stellungnahme des jeweiligen Lebensmittelherstellers.

Unter den aktuellen Produktmeldungen auf Lebensmittelklarheit ist unter Anderem eine marinierte Hähnchenbrust zu finden. Auf der Vorderseite der Verpackung wird mit 100 Prozent Fleischanteil geworben – tatsächlich beläuft sich der Fleischanteil aber nur auf 76 Prozent. Mit dabei ist auch eine Gemüsebrühe ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe – in der Zutatenliste versteckt sich jedoch der Geschmacksverstärker Hefeextrakt. Dieser hat sich auch in einer Tüte mit Salat-Dressing eingeschlichen.

Die Produktinformationen auf Lebensmittelklarheit werden regelmäßig aktualisiert. Jeder kann mitmachen und vermutliche Schummel-Produkte melden.

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Mittwoch, Mai 25, 2011 @ 02:05 PM
Kathrin Roth

EHEC ist die Abkürzung für den Darmkeim Enterohämorrhagische Escherichia coli. Das Stäbchenbakterium ist seit Ende der 70er Jahre bekannt. Seit 1998 gibt es in Deutschland eine Meldepflicht für EHEC-Erkrankungen. Die bakterielle Darminfektion ist durch Durchfallerkrankungen gekennzeichnet. Die gefährlichen EHEC Darmbakterien stammen meist von Nutztieren wie Kühen und setzen sich im Darm fest, wo sie die Blutzellen und Nerven schädigen. Die Folge sind blutige, schwere Durchfälle. Der Erreger wird von den Tieren mit dem Kot ausgeschieden und wird daher in Boden, Wasser oder auch in der Lebensmittelgewinnung vermutet.

Was sollte man bei der Auswahl von Lebensmitteln und beim Kochen beachten?

Eine zuverlässige Hygiene bietet

den besten Schutz vor den gefährlichen Darmbakterien. Experten empfehlen, rohe tierische Lebensmittel wie Milch vor dem Verzehr durch zu kochen . Beim Kochen sollte darauf geachtet werden, dass die Lebensmittel auch im Inneren vollständig bei etwa 70 Grad durch gegart werden. Rohes Fleisch sollte im Kühlschrank grundsätzlich separat gelagert werden und nicht in Kontakt mit anderen Lebensmitteln kommen.

Wichtig ist auch die umfassende Hygiene beim und nach dem Kochen. Alle Bretter oder Bestecke sollten sehr gründlich gereinigt werden. Auch die Arbeitsplatten in der Küche gehören dazu. Experten empfehlen, auch das Gemüse und Obst sehr gründlich vor dem Verzehr zu reinigen. Optimal sind Küchenreinigungstücher, die nur einmalig benutzt werden.

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Donnerstag, Mai 5, 2011 @ 02:05 PM
Kathrin Roth

Laut einer aktuellen Studie der Initiative Save Food erblicken in Deutschland viele Lebensmittel nie einen Tellerrand: Die Nahrungsmittel werden einfach weggeworfen. Im Durchschnitt landen so rund 20 Prozent der eingekauften Lebensmittel auf dem Müll. Die Hälfte dieser weggeworfenen Nahrungsmittel hätte dabei vor ihrem Schicksal bewahrt werden können, wenn die Mahlzeiten besser aufbewahrt und geplant werden würden.

Wie kann man das Wegwerfen von Lebensmitteln verhindern?

Bei einem überwiegenden Teil der Lebensmittel, die weggeschmissen werden, handelt es sich um leicht verderbliches Gemüse und Obst. Um keine Obst und Gemüse mehr wegzuwerfen, sollte man leicht verderbliche Sorten wie Erdbeeren gleich am Tag des Einkaufs verzehren oder verarbei

ten. Im Kühlschrank halten sich viele Sorten länger und ziehen dann auch keine Obstfliegen an.

Bewusst einkaufen

Leichter gesagt als getan: Kaufen Sie nur die Lebensmittel, die Sie wirklich brauchen. Dies gilt vor allem für leicht Verderbliches wie Gemüse, Käse oder Wurst. Eine Packung Nudeln aus dem Angebot oder Konserven kann man hingegen auch mal ein paar Monate im Vorratsschrank lagern. Wer chronisch zu viel einkauft, macht sich am besten einen Einkaufszettel und packt nur das in den Warenkorb, was auch benötigt wird.

Planen Sie Ihre Mahlzeiten! Überlegen Sie schon heute, was Sie die nächsten Tage essen und kochen möchten und kaufen Sie genau danach ein. Alles was nur eventuell gegessen wird und verderblich ist, kann im Regal bleiben.

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