Sind Omega-3-Fettsäuren wirklich gesund?

Omega-3-Fettsäuren werden heute in vielen Lebensmitteln künstlich zugesetzt. Sie gelten als gesund und sollen verschiedenen Erkrankungen vorbeugen. Nun konnten Wissenschaftler allerdings herausfinden, dass die Fettsäuren auch gegenteilige Wirkungen entfalten können, wenn sie in zu hohen Dosen oder in speziellen Situationen zugeführt werden.

Inzwischen halten Wissenschaftler die Säuren für ungesund

Omega-3-Fettsäuren sind für den Menschen lebensnotwendig. Er kann sie nicht selbst herstellen und muss sie daher durch die Nahrung zuführen. Enthalten ist die Fettsäure vor allem in fettem Seefisch sowie Walnüssen und anderen Naturprodukten. Die Säuren selbst sollen angeblich die Denkleistung verbessern, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen sowie Depressionen dämpfen. Viele dieser Eigenschaften werden den Omega-3-Fettsäuren zwar nachgesagt – Überprüfbare wissenschaftliche Bestätigungen gibt es allerdings nicht. Einzig die positive Wirkung der Zuführung von hohen Dosen bei Herzinfarktgefährdeten konnte bisher nachgewiesen werden.
Inzwischen gibt es daher auch Stimmen, die sich für eine gesetzliche Grenze des Stoffs in Lebensmitteln aussprechen. Eine dieser Stimmen ist das Bundesinstitut für Risikobewertung, deren Aufgabe es ist, solche Gefahren zu erkennen.

Gefahren einer zu hohen Dosis

Aufgrund der hohen Dosen, die täglich von vielen Menschen konsumiert werden, steigt zunächst die Gefahr, dass die Immunabwehr geschwächt wird, wie inzwischen bewiesen ist. Zugleich kann die Gefahr von inneren Blutungen steigen. Dies ist mit der Funktion der Fettsäuren im Organismus begründet. Obwohl hohe Dosen das Überleben der Herzinfarktpatienten sichern kann, können Überdosierungen negative Folgen haben. Wie Wissenschaftler nun herausfanden, kann eine Überdosierung bei Herzpatienten das Risiko erhöhen, an einem plötzlichen Herzstillstand zu versterben.
Inzwischen gibt es auch Wissenschaftler, die die positive Wirkung von Seefisch nicht mehr den Omega-3-Fettsäuren zuschreiben. Sie glauben, dass der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in fettem Seefisch zu diesem Irrtum führte. Viele Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass die im Seefisch enthaltenen Furanfettsäuren für den Effekt verantwortlich sein könnten. Diese Erkenntnis könnte auch erklären, warum Zuchtlachs, der ebenfalls reich an Omega-3-Fettsäuren ist, nicht die positive Wirkung des Seefischs entfaltet. In ihm liegt keine Furanfettsäure vor.

Öl und der Fettstoffwechsel

Erst wenige Tage ist es her, als im Fernsehen der Film „Lorenzos Öl“ gezeigt wurde. Bereits seit Jahren bewegt diese Therapiemöglichkeit und die Herangehensweise der Eltern die Gemüter. Was aber ist wirklich dran an den beiden Fettsäuren, von denen im Film die Rede war – C 18 und C 22? Können sie tatsächlich den Fettstoffwechsel günstig beeinflussen, und welche Lebensmittel könnten dabei hilfreich sein?
Die kurze Recherche ergab, dass sich gerade jetzt – vermutlich angeregt durch den Film – auch zahlreiche Medien diesem Thema gewidmet haben. In der Augsburger Allgemeine vom 25.06.12 beispielsweise empfiehlt Dagmar von Cramm, Ernährungsexpertin und Co-Autorin des Stiftung-Warentest-Buches „Gut essen bei erhöhtem Cholesterin“: „Tauschen Sie gesättigte Fettsäuren gegen ungesättigte aus, kommen Sie also weg von tierischen Fetten wie Butter hin zu pflanzlichen Fetten mit viel Omega-3-Säuren, wie sie etwa in Fisch, einer guten Diätmargarine oder Rapsöl stecken.“

C18 – Ölsäure

Das „C“ im Namen der beiden Fettsäuren steht für „Carbonsäure“. Die langkettrigen Fettsäuren werden durch die Anzahl ihrer Kohlenstoff-Atome im Molekül unterschieden. Mit C 18 ist die Ölsäure, eine einfach ungesättigte Fettsäure, gemeint. Sie soll, nach dem Film, in synthetischer Herstellung genossen die Fettwerte um bis zu 50 Prozent senken. Sie heißt auch Ölsäure, weil sie in sehr vielen natürlichen Ölen und Fetten vorkommt. Einen hohen Anteil davon besitzen das Olivenöl, das Erdnussöl und das Avocadoöl. Selbst Gänseschmalz besteht etwa zur Hälfte aus Ölsäure. Daran kann man erkennen, dass die ungesättigte Ölsäure auch den Anteil an gesättigten Ölen in den angebotenen Lebensmitteln mit ausgleichen muss und deshalb keinen wesentlichen Einfluss in dieser Mischung auf den Fettstoffwechsel mehr nehmen kann.

Erucasäure senkt den Fettspiegel

Das C 22 ist, wie im Film sehr deutlich zum Ausdruck kam, die Erucasäure. Sie soll den Fettspiegel im Körper sogar recht schnell senken, wenn man den Informationen aus dem Film und mehreren Tierversuchen glauben will. Aber auch sie ist nicht allein in der Natur zu finden. Enthalten ist sie in einigen Rapssorten sowie im Senföl. Da aber gerade gegen die Erucasäure gesundheitliche Bedenken seitens der Medizin vorliegen, darf per Gesetz der Anteil der Erucasäure in einem Lebensmittel nur höchstens 5 Prozent betragen. Lorenzos Öl enthält zudem noch eine chemische Komponente, die die Öle für den menschlichen Körper verträglicher machen soll. Damit besteht Lorenzos Öl aus einer Mischung von Glycerin-Trioleat mit Glycerin-Trierucat. Selbst die Medizin hat diese Mischung eine Reihe von Jahren als Therapie bei Stoffwechselerkrankungen verwendet. Sie soll Enzyme blockieren, damit auch andere Fettsäuren schwerer abgebaut werden.

Aber wollen wir nicht alle unsere Fettsäuren möglichst schnell wieder los werden und nehmen zusätzlich vielleicht sogar noch L-Carnitin? Das ist vermutlich für den normalen Menschen und einige ernährungsbedingte Probleme mit dem Fettstoffwechsel das bessere Mittel der Wahl. Es beschleunigt den Abbau. Einzig und allein viel trinken kann dann noch weiterhelfen. Aber eines sollten wir durch „Lorenzos Öl“ alle gelernt haben. Die vielgepriesene Diät, fettarm zu essen, hilft nicht gegen hohe Fettwerte, sondern könnte sogar das Gegenteil bewirken. Nur sollten möglichst viele gesättigte Fettsäuren durch ungesättigte ausgetauscht werden, um zumindest über Lorenzos ersten Weg einige Prozente weniger Cholesterin zu erreichen. Selbst Stoffwechselexperten bejahen diese Möglichkeit, geben hier aber nur 10 – 15 Prozent Senkung als erreichbares Limit an.

Bewusste Ernährung zugunsten des Cholesterins

Weil Cholesterin ein unentbehrlicher Stoff im Körper ist, wurde sogar ein Tag des Cholesterins eingerichtet (22.06.12). Er wird teilweise im Körper selbst hergestellt, muss aber auch über die Nahrung zugeführt werden. Der Cholesterin Wert wird in zwei verschiedenen Arten angegeben, das schlechte LDL und das gute HDL. Erhöhte Werte gelten aber nicht erst seit heute als Risikofaktor für Herz- und Kreislauferkrankungen. Am besten beginnt man mit einer Ernährungsumstellung, denn dies ist eine grundlegende Voraussetzung für einen dauerhaft normalen Wert. Damit erreicht man schon eine Senkung von 10-15 %. Viele Menschen sind der Meinung, dass sie nun ab sofort kein leckeres Essen mehr zu sich nehmen dürfen, sondern nur noch einheitliche und dröge Diät. Das stimmt so nicht, aber leider hilft es auch nicht, die passenden Pillen zu schlucken und sich dadurch den Verzicht auf das geliebte Essen zu ersparen.

Gesunde Ernährung ist lecker und schmeckt

Zur Basisbehandlung bei hohen Cholesterinwerten gehört auch Bewegung in Form von Sport, nicht zu rauchen sowie eben die erwähnte Ernährungsumstellung. Das sind günstige Voraussetzungen für gesunde Gefäße, denn durch einen erhöhten Cholesterinwert bilden sich Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße. Diese können wegen ihrer Verengung zu einer schlechten Durchblutung führen, aber auch durch das Ablösen von Teilen eine Embolie oder einen Schlaganfall verursachen. Erhält man von seinem Hausarzt die Warnung, dass der Cholesterin-Gesamtwert schlecht ist, kann eine Umstellung auf die Mittelmeer-Diät sehr hilfreich sein. Diese ersetzt nämlich in der Regel das viele Fleisch, das die meisten Menschen immer noch sehr gerne essen. Vor allem ältere Menschen können sich nicht an eine vegetarische Ernährung gewöhnen oder haben ein Problem mit dem Umdenken.

Das hilft die Cholesterinwerte zu normalisieren

Ob Sie nun mit oder ohne Tabletten dafür sorgen müssen, dass Ihre Cholesterinwerte normal werden, spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie lassen das Fleisch größtenteils weg und essen stattdessen Fisch oder Geflügel. Dazu kommen gute pflanzliche Öle, Ballaststoffe aus Vollkorn und Obst. Natürlich darf auch das Gemüse nicht fehlen, es sollte einen Anteil an Rohkost an Ihrem Speiseplan ausmachen. Sehr wichtig ist eine fettarme Ernährung, da Cholesterin durch die Fettsäuren gebildet wird. Auch Milchprodukte und Käse können in einer fettarmen Variation genossen werden.

Ist das „gute“ Cholesterin wirklich „gut“?

Ist das „gute“ Cholesterin wirklich „gut“? Ein Forschungsergebnis

In der Medizin werden zwei Varianten des Cholesterins unterschieden. Während das LDL-Cholesterin als „schlechtes“ Cholesterin angesehen wurde, schien das HDL-Cholesterin ein Schutz für das Herz zu sein. Kürzlich wurde von der Harvard Medical School allerdings eine Studie veröffentlicht, die diese allgemein anerkannte Meinung widerlegt.

Wie Cholesterin im Körper arbeitet

Cholesterin ist für den menschlichen Körper wichtig. Es bindet sich an Eiweiße und transportiert fettähnliche Stoffe von der Leber und vom Darm zu den Zellen und von den Zellen wieder zur Leber oder zum Darm. Das LDL-Cholesterin hat die Aufgabe, die Stoffe von der Leber und vom Darm zu den Zellen zu bringen. Das HDL-Cholesterin ist für den umgekehrten Weg zuständig. Liegt daher zu viel LDL-Cholesterin vor, dann können sich die überschüssigen Substanzen in den Blutgefäßen ablagern und sie verstopfen, wodurch in der Folge Herzinfarkte und Ähnliches entstehen. Daher wurde bisher immer vermutet, dass dieser Wert möglichst niedrig sein sollte.

Die Studienergebnisse bringen Überraschungen

Die Untersuchung der Wissenschaftler beschränkte sich auf Personen, die einen hohen HDL-Wert zeigen. Nach der gängigen Theorie muss bei diesem Personenkreis angenommen werden, dass der hohe HDL-Wert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Gerade diesbezüglich wartete auf die Wissenschaftler allerdings eine Überraschung. Das Risiko zur Ausbildung von Herzinfarkten war bei diesem Personenkreis nicht geringer als bei Personen, die keinen hohen HDL-Wert aufwiesen. Damit werden auch die bisher gängige Meinung und zugleich die HDL-steigernden Medikamente infrage gestellt. Die Nebenwirkungen der Medikamente sind teilweise stark, sodass die Studie zeigt, dass sie eigentlich keinen realen Nutzen haben.

Eine zweite Studie der Harvard Medical School zeigt zudem, dass es scheinbar zwei unterschiedliche Varianten des HDL-Cholesterins gibt. Während eine Variante durchaus das Risiko eines Herzanfalls minimiert, scheint die zweite Variante das Risiko zu erhöhen, sodass sich beide Wirkungen ausgleichen. Damit kann auch bezweifelt werden, dass die Aussagen der Cholesterin-Tests aussagekräftig sind, denn die Tests unterscheiden bisher noch nicht zwischen den beiden Varianten.

Stoffwechsel anregen mit der richtigen Ernährung

Es ist nun einmal eine Tatsache, dass ein Mensch einen rasanten Stoffwechsel haben kann, der ihm nur wenige Gramm Fett auf den Rippen gönnt, und der andere Mensch bereits viele Diätversuche hinter sich hat und den Eindruck gewinnt, bereits vom Hungern dick zu werden. Besonders die zweite Gruppe der Menschen hat ein großes Problem damit. Und es werden immer mehr. Hinzu kommt, dass Freunde und Bekannte, vielleicht sogar die Familie, der Meinung sind, man müsse nur weniger essen oder sich mehr bewegen, und schon wäre das Problem gelöst. Ganz so einfach ist es leider nicht, sonst gäbe es nicht so viele Misserfolge bei all den Abnehmversuchen.

Abnehmen versus langsamer Stoffwechsel

Überhaupt sind „Abnehmen“ und ein „langsamer Stoffwechsel“ von der Sache her zwei unterschiedliche Bereiche. Ein langsamer Stoffwechsel und das richtige Verhalten müssen nicht zwangsläufig zu Übergewicht führen. Und das „Abnehmen“ ist persé nicht nur für diejenigen Menschen interessant, die einen langsamen Stoffwechsel besitzen. Vielfach besteht auch die Auffassung, dass ein langsamer Stoffwechsel genetisch veranlagt wäre, und man entschuldigt sich quasi mit der Leibesfülle der Eltern oder Geschwister. Selbst wenn man als Nachkomme den langsamen Stoffwechsel bereits in den Genen vorprogrammiert hätte, gibt es eine Reihe von Maßnahmen in der Ernährung, die den Stoffwechsel beschleunigen.

Ein Liter Wasser am Morgen

Dazu zählt zuallererst das richtige Trinken. Pures Wasser oder grüner Tee und höchstens stark verdünnte Säfte sind hier angesagt, und das literweise pro Tag. Besonders zu Anfang beginnt man gleich am Morgen damit, auf nüchternen Magen ein bis zwei Liter warmes Wasser zu trinken. Das regt die Verdauung an und hilft gut gegen die übliche Verstopfung im Darm. Ein Schuss Pflanzenöl, ungesättigte Fettsäuren wie Hanföl, Schwarzkümmelöl oder ganz einfaches Distelöl vom Discounter, sorgt ausgezeichnet dafür, den Darm den ganzen Tag über zu versorgen, zu schützen und gleitfähig zu halten. Darüber hinaus versehen besonders ungesättigte Fettsäuren eine Vielzahl von Funktionen im Stoffwechsel und kurbeln schon von sich aus die ganze Sache etwas an. Nach dem Trinken des Wassers am Morgen sollte eine einstündige Pause erfolgen, bis man das Frühstück zu sich nimmt. Diese Pause lässt sich sinnvoll mit der Morgengymnastik oder sogar einem Lauf im Park ausfüllen.

Gemüse, Obst und Samen

Für die Mahlzeiten tagsüber gilt, dass möglichst ab 18.00 Uhr abends nichts mehr gegessen wird, auch keine Naschereien beim Fernsehen. Wer sich diszipliniert nach der Organuhr richten möchte, sollte diese Uhrzeit bereits auf 15.00 Uhr nachmittags legen. Danach darf nur noch getrunken werden. In diesem Falle auch verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Zu den Mahlzeiten helfen am besten gesunde Gemüsesmoothies mit etwas Obst. Besonders Meerrettich, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und schwarzen Pfeffer kann man zum Würzen verwenden. Sie regen, neben der puren Frische von Obst und Gemüse, den Stoffwechsel besonders an. Als Zugabe eignen sich ein bis zwei rohe Eier – pro Tag -, gehackte Nüsse und gesunde Samen. Jegliche Getreideprodukte sollte man auf ein Minimum zurückschrauben und lieber einmal einen Apfel mehr essen. Auch gekochte Kartoffeln sind nur in geringen Mengen, und nicht täglich, zu verzehren. Ebenso ist reichlich Fleisch nicht zu empfehlen, allerdings kann auch ein Mensch mit einem langsamen Stoffwechsel des öfteren Fisch und Meeresfrüchte zu sich nehmen. In der Eiweißbranche ist besonders Tyrosin interessant, da es den Stoffwechsel anregt. Auch Milchprodukte, Käse und Wurst sind für einen langsamen Stoffwechsel zum großen Teil tabu.

Entgiften, Entschlacken und Entsäuern

Sinnvoll wäre auch, die bisherige Menge an Lebensmitteln, die zu den Mahlzeiten bisher verzehrt wurde, etwas zu reduzieren. Eine Reduktion auf ein Minimum oder gar eine Fastenzeit sind bei einem langsamen Stoffwechsel weniger oder nur in betreuten Ausnahmefällen zu empfehlen. Hier besteht die Gefahr, dass sich der Stoffwechsel immer weiter verlangsamt dadurch. Für viele Menschen ist – falls der begründete Verdacht besteht – auch eine Entgiftung, Entschlackung oder Entsäuerung des Körpers interessant. Denn all diese Maßnahmen richten sich gegen Ablagerungen im Körper, die zwangsläufig bei einem langsamen Stoffwechsel entstehen, das Immunsystem auf den Plan rufen und als Eigenvergiftung den Stoffwechsel verlangsamen bzw. blockieren. Mit diesen grundlegenden Ernährungsumstellungen und so viel Bewegung wie möglich, die auch Spaß machen soll, wird es recht schnell gelingen, den Stoffwechsel deutlich zu aktivieren und sich in seinem Körper wohler zu fühlen. Allerdings müssen diese Maßnahmen in einen Dauerzustand übergehen und sich nicht für eine vorübergehende Anwendung beschränken.

Bitte denken Sie daran, dass Sie mit einem langsamen Stoffwechsel prinzipiell gegenüber anderen Menschen im Vorteil sind. Zum einen arbeitet Ihr Körper mit unglaublich wenigen Nahrungsmitteln sehr effektiv, Sie bekommen bei der richtigen Ernährung nicht so bald wieder Hunger, und Sie können, wenn der Stoffwechsel nicht blockiert oder den Körper durch die Ablagerungen vergiftet, auch deutlich länger leben als Menschen mit einem kräftigen Stoffwechsel. Freuen Sie sich darüber, aber gehen Sie mit Ihrem Stoffwechsel richtig um. Er kann Sie auch sehr schnell krank machen.

Laktoseintolleranz – Milchzucker der krank macht

Milch ist gerade für Säuglinge der erste und wichtigste Lebensmittel. Menschen, die ohne Muttermilch oder unzureichend lange gesäugt wurden, haben erwiesener Maßen ein erhöhtes Risiko an Allergien zu erkranken. Säuglinge haben keine Probleme Milchzucker zu verstoffwechseln.

Sobald abgestillt wurde, d.h. die Muttermilch nicht mehr zur ersten Nahrungsquelle gehört kann sich eine Unfähigkeit entwickeln den in der Nahrung enthaltenen Milchzucker (Laktose) zu verstoffwechseln. Die Laktoseintolleranz kommt dadurch zustande, dass das Enzym Laktase im menschlichen Darm nicht mehr produziert wird.

Betroffen sind in Asiatischen Ländern fast 98 Prozent der gesamten Bevölkerung, in Europa sind dies dagegen nur +- 20 Prozent.

Wie kann man Laktoseintolleranz erkennen? Die Diagnose ist relativ einfach, da hierbei die Laktase Aktivität gemessen wird. Ist die Produktion gering oder gar nicht mehr vorhanden, so führt die Nahrungszufuhr von Laktosehaltigen Speisen zu Blähungen, Durchfall.

In den meisten Fällen ist der Laktasemangel genetischer Natur, d.h. er ist von Geburt an vorhanden. Trotz genetischer Disposition kann der Laktasemangel erst im Erwachsenenalter auftreten.

Es gibt zwar Medikamente mit denen bei Latosehaltiger Kost das Enzym zugeführt wird. In der Regel ist die Lösung jedoch der Verzicht auf Laktosehaltige Speisen.

Mehr zum Thema Laktoseintolleranz auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz

Gesunde Lebensmittel für angeregtes Liebesleben

Es gibt bestimmte Lebensmittel die aphrodiotisch auf den menschlichen Organismus wirken. Diese natürlichen Aphrodisiaka sind in diversen Pflanzen enthalten. Dies sind insbesondere Gewürze, wie Safran, Ingwer (Gingseng) oder Yohimbin.

Diese erwähnten Stoffe wirken physiologisch erregend. Man muss hierbei unterscheiden dass es Stoffe gibt, wie Schokolade, die rein psychologisch anregend wirken.
Zwar ist allgemein bekannt, dass Schokolade die Lust steigern soll. Dies ist jedoch nur indirekt der Fall über die Ausschüttung von Glückshormonen.

Theoretisch könnten exotische Wundermittel zur Erzielung der aphrodisierenden Wirkung genommen werden, diese sind meist nur wirksam wenn fest an deren Wirkung geglabut wird. In Brasilien wächst eine Pflanze die allein das sexuelle Verlangen steigert. Diese Pflanze ist eher unbekannt: Muira Puama. Ein ähnliches Verhalten ist von der Maca-Wurzel (Senfwurzel, Herkunft: Anden) bekannt.

Weitere Lebensmittel die als Aphordisiaka wirken sind Muskat, Nelken, Amber und Knoblauch.

Zöliakie – Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen leiden an Übelkeit, Verdauungsproblemen, Blähungen ohne genau die Ursache zu kennen. Essen das nicht verdaut werden kann führt zu Unverträglichkeits-Reaktionen im Körper. Neben Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) können auch andere Gründe die Ursache sein. Es sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden, der genaue Untersuchungen vornimmt.

Liegt die Diagnose Zöliakie vor, so kann das Gluten, auch Kleber-Eiweiß genannt, nicht verdaut werden. Gerade Getreideprodukte, wie Brot und Brötchen, aber auch Nudeln können Weizen, Dinkel, Roggen oder Gerste enthalten.
Wird Gluten nicht vertragen so müssen alle Lebensmittel, die das Kleber-Eiweiß enthalten vermieden werden. Andernfalls entzünden sich die Darmzotten (Schleimhautfalten) im Dünndarm.
Sind erst die Darmzotten entzündet, so werden andere Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine nicht ausreichend ressorbiert. D.h. es kommt zu einer Unterversorgung.

Zöliakie, Gluten-Unverträglichkeit wird zu Autoimmunerkrankungen gerechnet, welche genetische Ursachen hat. Meist tritt die Erkrankung bereits im frühen Kindesalter auf, sobald ein Kind nicht mehr voll gestillt wird.

Mehr zum Thema Zöliakie, lesen Sie auf der Seite DZG.

Ernährung mit überflüssigen Produkten

Es gibt jede Menge Ernährungsprodukte, über deren Sinn und Zweck sich streiten lässt. Fastfood einmal außen vor gelassen. In diesem Artikel soll der Sinn von Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee hinterfragt werden.

Folgende Produkte haben Ernährungsphysiologisch gar keinen Sinn:

  • Süßigkeiten
  • Starke Alkohole
  • Knabbergebäck
  • Kaffee

Warum werden diese trotzdem verzehrt? Warum werden Innerhalb ihr Repertoire an Online-Slots finden Sie eine gro?e Menge an Video-, klassischen und progressiven spielautomaten online . also Süßigkeiten und Knabbergebäck verzehrt, die nachgewiesener Maßen für den Körper eine Belastung sind? Die Ernährungsindustrie wird bestimmt 1.000 Gründe anführen, warum diese und andere Genussmittel für den Konsumenten sinnvoll sind.
Alkohol, insbesondere hochprozentige Alkohole, schädigen ebenso nachgewiesener Maßen den Körper, insbesondere das Gehirn nachhaltig. Ein Konsum ist aus Ernährungssicht nicht zu empfehlen.
Bei Süßigkeiten können Hormonelle Glücksgefühle ausgelöst werden, die subjektiv positiv wahrgenommen werden können. Aber rein aus Ernährungsphysiologischer Sichtweise sind Süßigkeiten für den Körper alles andere als gesund.

Depressiv durch Fast Food

Dass Fast Food nicht gesund ist, das ist in diversen Studien belegt wurden. Fast Food Produktbeispiele: dies sind Knabbergebäck, (Tiefkühl-) Fertigpizza, Fritierte Sachen, Burger und Co.
In Fastfood Produkten sind Transfettsäuren enthalten, welche einerseits schädlich für das Herz sind. In einer neuere Studie von Almudena Sanchez-Villegas (berichtet im rennomierten US-Online-Journal PLoS ONE) wurde herausgefunden, dass Transfettsäuren depressiv machen können.

Wie entstehen Transfettsäuren?

Transfettsäuren entstehen durch eine industrielle Teilhärtung. Für den Prozess der Teilhärtung werden in der Regel pflanzliche Fette verwendet.

Verwendung von Transfettsäuren

Die Transfettsäuren, die in den erwähnten Fetten enthalten sind werden in Backwaren, industriell verarbeiteten Nahrungsprodukten, vor allem Fast Food verwendet.

Gesundheitliche Risiken durch Transfettsäuren

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Depression
  • Gefahr von Übergewicht / Verfettung

In der Untersuchung wurde herausgefunden, dass 48% der Probanden, die ungesättigte Fettsäuren aufnahmen, man im Rahmen der Studie schädigende Wirkungen nachweisen konnte. Durch das sprichwörtlich schlechte Essen war eine messbare schlechte Stimmung der Probanden feststellbar.

Das Risiko eine klinische Depression zu bekommen ist demnach durch schlechte Ernährung signifikant messbar.