Koch-Basics: So wird Brokkoli richtig zubereitet

Er ist der grüne Bruder des Blumenkohls: Brokkoli ist eine der beliebtesten Gemüsepflanzen. Als kalorienarme Beilage oder für die kreative Küche mit Pasta, Pinienkernen und Sardellen eignet sich Brokkoli für eine Vielzahl köstlicher Rezepte. Dabei stecken in 100 Gramm gekochtem Brokkoli nur etwa 22 Kalorien. Der grüne Gemüse-Klassiker ist damit auch hervorragend für kalorienarme Kochideen geeignet.

Wissenswertes über Brokkoli

Brokkoli ein enger Verwandter des Blumenkohls und stammt ursprünglich aus Kleinasien. Der Brokkoli wird geerntet, wenn die Blume ausgebildet, aber noch geschlossen ist. Der Gemüse-Klassiker punktet mit vielen gesunden Inhaltsstoffen wie Calcium, Eisen und Vitaminen wie B1, B2 und E. In Brokkoli sind zudem die gesunden sekundären Pflanzenstoffe enthalten. In der Küche erweist sich das unscheinbare Gemüse als äußerst vielseitig: Brokkoli passt zu Fischgerichten ebenso wie zu Geflügel und Pasta. Das Gemüse ist ganzjährig erhältlich und wird auch als portionierte TK-Ware angeboten.

Tipps für die Zubereitung von Brokkoli

Brokkoli kocht man am besten in siedendem Wasser ab. Die Kochzeit sollte dabei möglichst kurz gehalten werden, weil dann die gesunden Inhaltsstoffe, die wasserlöslich sind, weitgehend erhalten werden. Brokkoli eignet sich auch für Zubereitungsarten wie das Dämpfen und kann auch angebraten werden. Neben den Röschen lassen sich übrigens auch die Blätter und Stiele mitverarbeiten.

Gesund kochen in Rekordzeit: Schnelle, kalorienarme Sauce für Vollkorn-Pasta

Pasta schmeckt den kleinen und großen Genießern gleichermaßen gut. Eine leckere Pasta-Variante sind Dinkel- oder Vollkornnudeln mit einer leichten Paprikasauce, die nur mit etwas Sahne abgeschmeckt wird. Für das Rezept eignen sich unter anderem Dinkel-Spaghetti und Vollkorn-Fusilli.

Zutaten für etwa 4 Portionen:

500 gr. Dinkel- oder Vollkornnudeln
3 x rote Paprikaschoten
3 x Frühlingszwiebeln
1 EL Schlagsahne
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser nach Packungsangabe bissfest kochen. Die Paprikaschoten und zwei Lauchzwiebeln waschen, von Kernen und Endstücken befreien. Das Gemüse in kleine Stücke schneiden. Anschließend das Olivenöl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen und das Gemüse darin anbraten. Etwa 200 ml Wasser und die Brühe zugeben. Das Gemüse etwa 15 Minuten weichkochen und anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Die Sahne zufügen und die Paprikasauce umrühren. Die restliche Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und die fertig gegarten Nudeln abgießen. Die Nudeln auf tiefen Tellern verteilen und die Sauce darüber geben. Mit den Frühlingszwiebeln dekorieren und servieren.

Geheimtipp Wurzelpetersilie: Rezeptideen und Wissenswertes

Mit ihrem milden, süßlichen Aroma ist die Wurzelpetersilie ein fester Bestandteil des Suppengrüns und eignet sich auch hervorragend für Gemüsekreationen. Die unscheinbare Petersilienwurzel ähnelt optisch einer großen Möhre und ist auch für die kalorienbewusste Ernährung empfehlenswert.

Petersilienwurzel: Herkunft und Infos

Die Wurzelpetersilie ist eine Unterart der Petersilie und ist erkennbar an ihrer beigefarbenen, spitz zulaufenden Rübe. Die frostharte und krautige Pflanze ähnelt der Pastinake und hat glatte Blätter. Die in Mittel- und Nordeuropa beheimatete Petersilienwurzel wird im Gewächshaus oder unter freiem Himmel angebaut. In vielen Märkten sind Petersilienwurzeln heute ganzjährig erhältlich. Die Petersilienwurzel wird ähnlich wie Möhren gelagert: Bei unter zwei Grad im Keller oder Kühlschrank.

Rezeptideen für Wurzelpetersilie

Wurzelpetersilie ist ein Bestandteil des klassischen Suppengrüns. Diese Kochgemüse setzt sich aus unterschiedlichen Wurzelgemüsen sowie Lauchgewächsen und heimischen Kräutern zusammen. Man kann die milde Wurzelpetersilie auch hervorragend für Mischgemüse verwenden: Köstlich schmecken gekochte Petersilienwurzeln zusammen mit Möhren und etwas Butter angerichtet. Grob geraspelt lassen sich Petersilienwurzeln ähnlich wie Möhren auch für grüne Salate verwenden. Eine weitere Rezeptidee ist ein leckerer Auflauf mit Stückchen gekochter Wurzelpetersilie mit Champignons oder Kartoffeln.

Die Beilage der Saison: Grüner Spargel für leckere Rezeptideen

Als „Königsgemüse“ begeistert Spargel auch in diesem Jahr eine Vielzahl von Genießern. Neben dem weißen Bleichspargel erfreut sich dabei der würzigere Grünspargel einer wachsenden Beliebtheit. Mit der geschmacksintensiven Spargel-Variante lässt sich eine Vielzahl neuer Gerichte zaubern, die alle ein Genuss sind.

Was ist der Unterschied zwischen Grünem und weißem Spargel?

Mit Ausnahme seines würzigeren Aromas unterscheidet sich grüner Spargel tatsächlich nicht vom weißen Bleichspargel. Der grüne Spargel wächst lediglich über der Erde und nicht unter einem aufgeschütteten Erdwall wie weißer Spargel. Traditionell wird das königliche Gemüse hierzulande noch bis zum Johannistag, dem 24. Juni, geerntet.

Schnelle Rezeptideen für grünen Spargel

Immer ein Genuss: Grüner Spargel schmeckt hervorragend gebraten. Hierfür wird das untere Drittel abgeschnitten und der Spargel bei niedriger Temperatur in Butter gebraten. Grüner Spargel muss nicht geschält werden, womit er sich auch besonders einfach verarbeiten lässt. Zu gebratenem grünen Spargel passen eine Vielzahl von Hauptspeisen: Lachs, Garnelen, Rindersteaks oder Schinken. Als kurzgebratene Gerichte lassen sich hier eine Vielzahl von Varianten zusammenstellen und mit unterschiedlichen Gewürzen abschmecken.

Unkonventionell, aber lecker, ist grüner Spargel auch als Begleiter von Pastagerichten wie Gnocchi oder Spaghetti. Ideal eignet sich grüner Spargel auch für klare Suppen – beispielsweise mit „Grüngemüsen“ wie Lauch und Erbsen in einer Nudelsuppe.

Das Geheimnis einer wirklich guten Tomatensauce

Die Tomatensauce ist ein echter Liebling unter den Rezeptklassikern: Kinder und Erwachsene mögen Gerichte mit aromatischer Tomatensauce gleichermaßen. Die Sauce aus Tomaten eignet sich vielseitig für Pasta sowie für vegetarische Gerichte, Kreationen mit Fisch und Fleisch. Wie gelingt die Tomatensauce dabei aber so perfekt wie in Italien?

Wissenswertes über Tomatensauce

Tomatensauce zählt zu den Grundsaucen und steht für die typische Küche Italiens. Eine klassische Tomatensauce aus Neapel für alla napoletana wird aus reifen Tomaten hergestellt. Zuerst röstet man Knoblauch in Olivenöl an, gibt dann die Tomaten und Basilikum dazu und lässt die Sauce einköcheln. In der italienischen Küche gibt es zudem die Salsa di pomodoro als Variante der klassischen Tomatensauce, die zusätzlich mit Gemüse wie Sellerie, Möhren und Zwiebeln zubereitet wird. Die Variante mit Speck nennt sich Sauce tomate und wird mit Bauchspeck sowie Wurzelgemüse zubereitet.

Tipps für die Zubereitung von Tomatensauce

Für eine perfekte Tomatensauce benötigt man genau zwei Dinge: Aromatische, reife Tomaten und ausreichend Zeit. Außerhalb der Saison empfiehlt sich die Verwendung von Dosentomaten, welche aromatischer schmecken als Gewächshaustomaten. Richtig gut gelingt Tomatensauce, wenn sie mindestens eine halbe Stunde auf dem Herd bei niedriger Temperatur köchelt.

Bewusst essen: Kartoffeln kalorienarm genießen

Kartoffeln haftet häufig das Image von Dickmachern an. Tatsächlich eignen sich Kartoffeln aber für die kalorienbewusste Ernährung: Nur 70 Kalorien verstecken sich in einem Erdapfel (100 gr). Die Kartoffel besteht hauptsächlich aus Wasser und enthält zudem 15 Prozent Kohlenhydrate (Stärke). Für eine kalorienbewusste Ernährung sollten Kartoffeln aber nach Möglichkeit nicht frittiert oder in Öl ausgebacken werden. Diese Zubereitungsarten für Kartoffeln eignen sich für die bewusste Ernährung:

Salzkartoffeln

Salzkartoffeln werden meistens als Beilage zu Fleisch serviert und komplett ohne die Zugabe von Fett zubereitet. Vor der Zubereitung werden die Kartoffeln geschält und anschließend in Salzwasser gekocht. Die Salzkartoffel lässt sich auch zu anderen Gerichten (z.B. Kartoffelbrei) weiterverarbeiten.

Pellkartoffeln

Pellkartoffeln werden mit Schale gekocht und haben daher auch ihren Namen. Dem Kochwasser wird auch hier etwas Salz zugegeben. Ein besonders würziges Aroma erhalten die Salzkartoffeln, wenn man sie mit Kümmel abkocht.

Kartoffelsuppe

Komplett ohne die Zugabe von Fett wird auch Kartoffelsuppe zubereitet. Als aromatisches Gemüse gibt man Möhren und Zwiebeln dazu. Im Gegensatz zu Salz- und Pellkartoffeln wird Kartoffelsuppe aus mehligkochenden Sorten zubereitet. Kartoffelsuppe lässt sich als Eintopf mit kleinen Kartoffel- und Gemüsestücken sowie in der pürierten Variante zubereiten.

Köstlicher Salat für den Winter: Rucola

Rucola ist in den letzten Jahren als Salatsorte immer beliebter geworden. Dabei zeichnet sich Rucola durch ein besonders herzhaftes Aroma aus, das auch hervorragend mit Nudelgerichten harmoniert.

Wissenswertes über Rucola

Rucola ist der toskanische Name für Rauke. Die beliebte Salatpflanze war bereits als Lebensmittel bei den alten Germanen bekannt und ist typisch für Salatgerichte der Toskana. Durch die Römer wurde Rucola im gesamten Mittelmeerraum bekannt und erlebte in den letzten Jahren als Salat der mediterranen Küche ein Comeback. Es gibt verschiedene Gattungen der klassischen Salatpflanze:

– Garten-Senfrauke (klassischer Rucola)
– Schmalblättriger Doppelsame (überwiegend im deutschen Handel erhältlich)

Rucola-Salat zeichnet sich durch ein intensives Aroma aus, das an Kresse und Walnüsse erinnert. Man verwendet Rucola meistens als Beimischung zu grünen Salaten, kann die aromatische Rauke aber auch hervorragend solo genießen. Der klassische Toskana-Salat wird auch für mediterrane Nudelgerichte und Risottos verwendet und stellt dabei auch ein optisches Highlight dar.

Tipps für leckere Rucola-Salate

Rucola ist mit seinem herzhaften Aroma eine willkommene Abwechslung zu den ansonsten eher geschmacksneutralen grünen Salatsorten. Mit diesen Salatsaucen schmeckt Rucola dabei besonders gut:

– Vinaigrette (klassisch aus Essig und Öl)
– Joghurtdressing (selbstgemacht oder Fertigprodukt)
– Tahina (orientalische Sesampaste)

Zu Rucola-Salat passen besonders gut Tomaten (z.B. Kirschtomaten) sowie grüne und schwarze Oliven.

Vielseitiges Wintergemüse: Kochideen mit Lauch

Lauch, auch als Porree bekannt, hat derzeit als Wintergemüse Saison und eignet sich für die Zubereitung unterschiedlichster Küchen-Kreationen. Dabei punktet Lauch mit seinem aromatischen Geschmack und seiner kinderleichten Zubereitung.

Wissenswertes über Lauch

Porree stammt aus dem Mittelmeerraum und erreicht Wuchshöhen von bis zu 80 Zentimetern. Das vielseitige Gemüse ist unter verschiedenen Bezeichnungen wie Winterlauch bekannt und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure aus. Lauch enthält außerdem die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium sowie die Spurenelemente Eisen und Mangan. Im Kühlschrank oder in einem kalten Keller lässt sich frischer Lauch oft noch länger als eine Woche lagern. Bei der Zubereitung werden die dunkelgrünen oberen Enden und der Wurzelansatz entfernt.

Kochen mit Porree

Lauch eignet sich mit seinem intensiven Geschmack ideal als aromatischer Bestandteil von Gemüse- oder Fleischgerichten. Die Zubereitung von Lauch ist dabei vergleichbar einfach und gelingt immer: In Ringe oder kleine Stücken geschnitten lässt sich Porree unkompliziert anbraten oder für Ofengerichte verwenden. Tipp: Ein köstliches Duo geben Lauch und Tomate mit Pasta ab. Hierfür wird kleingeschnittener Lauch in Butter angebraten, die fertiggekochten Nudeln dazugegeben und zum Schluss die Tomatenstücken (ersatzweise aus der Dose) zugegeben. Das Gericht wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Vitamine nach Hause bestellen

Es gibt viele Personengruppen, welche eine „nach-Hause-Lieferung“ begrüßen und wünschen. Den Anfang hierzu haben regionale Bio-Läden mit ihrer Grünen-Kiste gemacht. Dies ist vor allen in Ballungsgebieten verbreitet und findet regen Anklang, wie auch Nachahmer bei konventionellen Supermärkten.

Überregional und zudem pünktlich zu definierten Zeitpunkten sind diese angesprochenen Lösungen leider nicht geeignet. Diese Marktlücke versucht obst.de zu schließen. Wie der Name erwarten lässt ist man allerdings nur auf Obst spezialisiert. Eine Spezialisierung ist hierbei aber kein Nachteil.

Vorstellung von des Anbieters Obst.de:

Hinter dem Konzept steht die Premium Obst Kontor GmbH in Halle. Die Grundidee hierbei ist Klasse, z.B. über ein Abo regelmäßig frisches Obst nach Hause oder ins Büro liefern lassen.
Konzeptionell bringt die Seite interessante Ideen, bspw. Sags mit Obst, statt mit Blumen oder die Obstkiste im Abo.

Von der Redaktion des Lebensmittelblogs gibts hierzu eine klare Empfehlung, das Obstabo mal auszuprobieren.

Lecker im Herbst: Rezept für Kürbissuppe

Kürbissuppe ist nicht nur ein optisches Highlight: Die beliebte Suppe mit cremiger Konsistenz kombiniert eine Vielzahl von Aromen zu einem kulinarischen Leckerbissen. Derzeit hat Kürbis als Gemüsepflanze Saison und lässt sich mit wenig Aufwand in eine schmackhafte Suppe verwandeln, die Groß und Klein schmeckt:

Zutaten für Kürbissuppe (4 Personen)

– 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
– 1 große Zwiebel
– 1,5 l Gemüsebrühe
– Butter
– Sahne
– Chili, Zimt, Salz

Zubereitung:

Hokkaido-Kürbisse eignen sich nicht nur aufgrund ihrer außergewöhnlichen Farbgebung ideal zur Zubereitung von Kürbissuppe: Hokkaido ermöglicht, da er mit Schale gekocht wird, eine besonders einfache Zubereitung. Den Kürbis waschen, beide Enden entfernen und den ganzen Kürbis in der Mitte durchschneiden. Mit einem Esslöffel die Kerne aus dem Inneren entfernen. Anschließend den Kürbis mit einem scharfen Messer in grobe Stücke zerkleinern. Die Zwiebel schälen und kleinhacken. Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel anbraten und anschließend die Kürbisstücke dazugeben. Alles kurz anbraten, salzen und dabei mehrmals umrühren. Etwa 1,5 Liter Gemüsebrühe angießen und aufkochen lassen. Die Kürbisstücke sollten im Topf komplett mit Brühe bedeckt sein. Als Gewürz entweder eine kleine Chili oder etwas Zimt zugeben und alles 30 Minuten auf mittlerer Stufe kochen lassen. Die Suppe mit dem Mixstab pürieren und mit etwas Sahne abschmecken.