Guter Journalismus, Presseausweis

Dieser Artikel ist eine Kolumne und hat nicht den Anspruch eines Fachartikels. Zu dem Thema laufen kontroverse Diskussionen, zu welchem wir Stellung beziehen möchten.

Mit einem Presseausweis sind einige Recherchen für Medienschaffende Berufe erleichtert. Bei uns in der Redaktion von Lebensmittelwarenkunde hat ein Presseausweis für Konferenzen durchaus Vorteile gebracht. Da (leider) einige Rabatt- und Schnäppchenjäger das eigentlich gute Modell Pressemodell ausgereizt haben, ist der Presseausweis etwas in Verruf geraten.
Aufgepasst, nicht jeder Presseausweis ist vollwertig und vollumfänglich anerkannt. Es gibt Ausweise, welche wegen o.g. Verhalten nicht (mehr) von allen Stellen anerkannt werden. Gerade für Qualitätsjournalismus, bei welchen der geschützte Rahmen einer Presseveranstaltung nur durch Ausweisung möglich ist, sollte die Auswahl des richtigen Presseausweises wohlüberlegt statt finden. Unsere Redaktion hat für Gesundheits- und Medizinjournalismus auf den DFJV gesetzt. Laut Anbieter ist dieser auch als Sportjournalismus, bzw. normaler Presseausweis verwendbar.

Der Fachjournalismus mit hohem Qualitätsanspruch ist für Leser die mehr als nur 0815 Inhalte zu lesen bekommen wollen eine redaktionelle Arbeit in den Themengebieten nur mit Recherche Aufwand möglich. Leider findet man viele Inhalte die in zweiter und dritter Form abgeschrieben werden, mit minmalen Änderungen versehen werden und re-publiziert werden. Das ist Copy-Paste Journalismus und kein Fachjournalismus. Suchmaschinen ist mittlerweile fit geworden diese minderwertigen Inhalte zu erkennen und diesen kein gutes Ranking zu geben.

Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel

Was ist Glucosamin?

Glucosamin wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel verwendet und soll gegen Verschleißerkrankungen der Gelenke wirken oder ihnen vorbeugen.
Im Folgenden soll darüber aufgeklärt werden, worum es sich bei diesem Stoff handelt und ob die Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll ist.

Chemisch gesehen ist Glucosamin eine 2-Amino-2-desoxy-α/β-D-glucopyranose. Den meisten wird dies erst einmal nichts sagen.
Einfacher ausgedrückt handelt es sich schlicht um ein Derivat der Glucose, also des Traubenzuckers – dem Brennstoff all unserer Zellen.
Um aus Glucose Glucosamin zu erzeugen, wird am Glucosemolekül eine chemische Gruppe durch eine andere ersetzt. So wird aus Traubenzucker der Aminozucker Glucosamin.
Dieser Aminozucker kommt natürlicherweise in Knorpeln, Bindegewebe und Gelenkflüssigkeit im menschlichen Organismus vor.

Industrielle Herstellung von Glucosamin

Industriell wird Glucosamin aus Chitin gewonnen, das in Panzern von Schalen- und Krustentieren vorkommt. Menschen mit einer Allergie auf Schalen- und Krustentiere sollten es deshalb nicht zu sich nehmen, da es allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten auslösen kann.

Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel

Man kann Glucosamin dem Körper als Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Die Hoffnung der Hersteller besteht darin, dass dieser künstlich zugeführte Aminozucker sich in den Knorpel einlagert und so die Gelenke schützt. So wird die Einnahme von Glucosamin auch als Nahrungsergänzung bei einer Vielzahl von Gelenkerkrankungen – wie Arthrose oder Osteoarthritis – empfohlen. In Studien konnte gezeigt werden, dass Glucosamin tatsächlich einen schützenden Effekt auf das Knorpelgewebe hat, eine effektive Schmerzlinderung konnte jedoch nicht belegt werden.

Glucosamin wird meist täglich eingenommen, sollte aber nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden, da die Wirkungen und Nebenwirkungen hier noch nicht untersucht wurden. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dürfen glucosaminhaltige Nahrungsergänzungsmittel nicht einnehmen. Erst nach vollständiger Entwicklung des Bewegungsapparats und des Hormonsystems darf Glucosamin in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zugeführt werden. Aber dann sind Glucusamine eine alternative, die sinnvoll sein kann.

Neben- und Wechselwirkungen

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Dies betrifft hauptsächlich Personen mit einem sehr sensiblen Magen-Darm-Trakt, Personen die Gerinnungshemmer oder Antibiotika einnehmen, Personen mit einer Allergie gegen Schalen- und Krustentiere, Personen, die unter einem Glaukom (erhöhtem Augeninnendruck) leiden, Personen die einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, Personen, die auf eine kaliumarme Ernährung achten müssen sowie Schwangere.

Fazit

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel anwenden möchte. Wichtig ist dabei immer, seinen Körper im Blick zu haben, Veränderungen zu beachten und gegebenenfalls einen Arzt aufzusuchen. Auch vor der ersten Einnahme macht es durchaus Sinn, sich von einem Arzt oder qualifizierten Ernährungswissenschaftler beraten zu lassen.

Zu guter Letzt ist vor der Anwendung immer auf eine hohe Qualität des Produkts, die aufgelisteten Inhaltsstoffe (auch Begleitstoffe) und einen seriösen Hersteller zu achten.

Kochen mit Wein: so entwickelt sich der Alkoholgehalt

Erst mit einem Schuss Wein entfaltet sich das Aroma beliebter Gerichte wie Coq au Vin oder Rindergulasch so richtig. Während vielen Fleischsorten ein guter Rotwein beigemischt wird, harmonieren Fischgerichte hervorragend mit einem trockenen Weißwein. Insbesondere Autofahrer und Eltern kleiner Kinder sollten beim Genuss eines köstlichen Gerichts, das mit Rot- oder Weißwein verfeinert wird, jedoch den Alkoholgehalt beachten.

So viel Alkohol enthalten mit Wein verfeinerte Speisen

Alkohol verdampft beim Kochen nicht in jedem Fall. Um während des Kochvorgangs zu verdampfen, müssen bestimmte Temperaturen erreicht und das Gericht ausreichend lange gekocht werden. Diese Temperatur liegt zwischen 78 und 100 Grad. Je länger das Gericht dann bei einer hohen Temperatur gekocht wird, desto mehr Alkohol verdampft tatsächlich. Dabei hat Alkohol selber einen relativ niedrigen Siedepunkt, der bei 78 Grad liegt. Dieser Siedepunkt gilt aber nur für reinen Alkohol und nicht für Gerichte, in deren Sauce ein hoher Anteil von Fett und Wasser ist. Dadurch braucht der Alkohol weitaus länger zum Verdampfen und das Gericht müsste ausreichend lange bei hoher Temperatur auf dem Herd gegart werden, um tatsächlich seinen Alkoholgehalt zu verlieren. Häufig ist auch nach einer langen Garzeit von mehreren Stunden noch ein geringer Alkoholgehalt messbar.

Sind Frauen wirklich intelligenter als Männer?

Die Frage, ob Frauen oder Männer intelligenter seien beschäftigt die Menschen und die Wisssenschaft seit es Intelligenztests gibt. Noch vor 100 Jahren waren diese Tests hauptsächlich auf sozioökonomischen Grundzügen aufgebaut. Aber dies hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Herkunft, Geschlecht oder sonstige Faktoren sollten bei einer allgemeingültigen Aussage ausgeblendet werden können.

Bisher galt die Lehrmeinung dass der IQ, der sogenannte Intelligenzquotient von Frauen schlechter sei, als der von Männern. Aber nach Untersuchungen des Wissenschaftlers Flynn aus Neuseeland, Jahren der IQ von Frauen stärker gestiegen ist.

Dies kann auf Grund von Bildung und gestiegenen Entwicklungschancen der Frauen zurückgeführt werden. Die Schlussfolgerung hieraus ist, dass der IQ demnach doch nicht rein genetisch gebunden sein muss. Dies bestärkt die Schulmeinung, dass Kinder und Jugendliche durch Bildung geformt werden können. Der IQ kann verbessert werden, durch äußere Einflusse.
Vermutet wird der sogenannte Flynn-Effekt auf die gestiegene Komplexität der Moderne, welche eine höhere Anforderung des menschlichen Gehirns zu abstrakten Denkens erfordert. Ernährung kann hierzu ebenfalls einen Betrag leisten.

James Flynn möchte diese Erkenntnisse in einem Buch veröffentlichen.

Ernährungswissenschaftler widersprechen sich häufig

Vor wenigen Tagen erst widmete sich die Süddeutsche Zeitung dem Durcheinander in den Ernährungsempfehlungen der Wissenschaftler. Was ist gesund, und wie versorge ich meinen Körper richtig? Natürlich weiß das niemand wirklich. Orientieren kann man sich nur an Beobachtungen von Essgewohnheiten. Beispielsweise ist die Mittelmeerkost deshalb in die positiven Schlagzeilen gerückt, weil die Südeuropäer angeblich gesünder sind und älter werden als wir Mitteleuropäer. Oder man betrachtet die Ernährung in Japan, wo es häufig Menschen gibt, die über 100 Jahre alt sind. Auch Mittelasien hat hier beachtliche Alterswerte aufzuweisen. Vielfach sucht man im Rotwein das Wundermittel, oder in rohem Fisch. Bewegung sei gut, aber auch das Gletscherwasser des Himalaja. Olivenöl wäre sowieso der Renner und überhaupt solle man weniger Fleisch essen. Und so geht das fröhlich fort …

Ernährungsempfehlungen sind das Ergebnis statistischer Untersuchungen

Vom medizinischen Standpunkt her wird es dann schon schwieriger, denn noch längst sind nicht alle Stoffwechselprobleme überhaupt bekannt, und schon gar nicht geklärt. Man müßte erst einmal wissen, wie der menschliche Körper wirklich funktioniert, um optimal essen zu können. Und sicher müssen dabei individuelle Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Bis heute stammt das Wissen über eine gesunde Ernährung oft aus Statistiken. Aber jede Statistik besteht nur aus einer Summe von Abweichungen, und so lässt sich nur die Fehlerhäufigkeit damit gleichmäßiger verteilen. Immer wieder müssen deshalb Ernährungsexperten ihre Vorschläge überdenken und den aktuellen wissenschaftlichen Daten anpassen. Befunde werden mit Hilfe von Fragebögen ermittelt und die Wissenschaftler müssen sich auf die Aussagen der Studienteilnehmer verlassen können.

Wissenschaftler müssen sich auf Aussagen der Studienteilnehmer verlassen

Wenn man allein die Diskussion über Kohlehydrate betrachtet – die einen sagen, dass man weniger davon essen soll. Sie würden das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Man würde leichter abnehmen und fördere damit seinen Stoffwechsel. Aktuell jedoch berichtet das British Medical Journal, wenn die Kohlehydrate eingeschränkt würden, würde man sein Risiko, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, steigern. Beide Behauptungen gründen sich auf statistischen Untersuchungen und langjährigen Beobachtungen. Aus der einen Studie zogen die Wissenschaftler den Schluss, dass Frauen häufiger Herz-Kreislauf-Krankheiten bekommen, wenn sie ihren Kohlehydratkonsum reduzieren. Und in der anderen Studie ergaben sich günstigere Stoffwechselwerte, geringere Fettwerte und überhaupt eine bessere Zuckerverwertung während der Kohlehydratreduktion.