Das edelste Gewürz der Welt: Safran

Von Bouillabaisse bis zur klassischen Paella basieren zahlreiche Rezeptklassiker auf dem charismatischen Aroma von Safran. Das edle Gewürz erscheint auf den ersten Blick unscheinbar – entfaltet aber bereits bei kleinster Menge einen unverwechselbaren Geschmack. Blüten der Krokus-Art Savitius gewonnen. Jede Blüte des Safran-Krokus besteht dabei aus einem verzweigten Griffel, dessen Stempelfäden getrocknet und als Edelgewürz verwendet werden. Safran wird überwiegend im Iran, in der Region Kaschmir sowie im Mittelmeerraum angebaut. Zur Gewinnung von einem Kilogramm Safran benötigt man etwa 200.000 Blüten auf einer Anbaufläche von rund 1.000 Quadratmetern, die Ernte ist eine aufwendige Handarbeit und kann nur einmal pro Jahr in den Herbstmonaten erfolgen. Aus diesem Grund gehört Safran zu den exklusivsten und teuersten Gewürzen der Welt.

Typisch Safran!

Safran zeichnet sich durch einen typischen Eigengeschmack mit leicht herber Note aus. Charakteristisch für Safran ist die goldgelbe Färbung: Safran verleiht dem Gericht auch in kleinster Menge eine intensive gelbe Färbung. Das Edelgewürz enthält als Naturfarbstoffe Carotinoide. Safran eignet sich besonders für Reis- und Risottogerichte wie die traditionelle Paella. Im Handel wird Safran meist in Fadenform und als Pulver in Kleinstmengen wie 0,1 Gramm angeboten. In der Regel genügt eine Messerspitze Safran zum Würzen einer kompletten Reispfanne. Tipp: Safran nicht zu lange mitkochen. Man kann den Safran auch separat in warmem Wasser einweichen, ziehen lassen und die Flüssigkeit dann dem Gericht zugeben.

Über den Autor

Susanne Jung

Susanne ist Dipl. Oecotrophologin, freie Journalistin und liebt alle Themen über Ernährung und Lebensmittel. Sie kennt sich mit ernährungswissenschaftlichen Studien und den neusten Trends aus Sport und Wellness aus. In ihrer Freizeit ist sie begeisterte Sportlerin und liebt ausgewogene Ernährung.