Sekundäre Pflanzenstoffe: Bedeutung & Wirkung

Sie genießen heute einen ähnlich guten Ruf wie Vitamine: Sekundäre Pflanzenstoffe sind besonders in der Naturheilkunde für ihre positiven Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt. Sekundäre Pflanzenstoffe sind in zahlreichen Lebensmitteln enthalten – von Äpfeln bis zu Zwiebeln.

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind chemische Verbindungen, die in bestimmten Zelltypen von Pflanzen gebildet werden. Für die Pflanze selbst sind die sekundären Stoffe nicht lebenswichtig. Es gibt zahlreiche Pflanzenstoffe, die von der Wissenschaft in mehrere Gruppen eingeteilt werden.

In die Gruppe der Carotinoide fallen hauptsächlich gelbe bis rote pflanzliche Lebensmittel wie Aprikosen, Möhren und auch grüner Spinat. Einige Carotinoide zeichnen sich durch eine antioxidative Wirkung aus.

Sekundäre Pflanzenstoffe wie Phytin in Getreide sollen den Blutzuckerspiegel anregen. Polyphenole, die in zahlreichen Gewürzen enthalten sind, fördern die Verdauung. Zu den Pflanzenstoffen zählen aber auch Giftstoffe wie Nikotin, das zur Gruppe der Alkaloide gehört.

Wie viel sekundäre Pflanzenstoffe sind gesund?

Phytamine, wie sekundäre Pflanzenstoffe in der Naturheilkunde genannt werden, sind ebenso wie Vitamine in zahlreichen gesunden Lebensmitteln wie Äpfeln oder auch Kakao enthalten. Man nimmt wichtige sekundäre Pflanzenstoffe im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung also automatisch zu sich. Von einer hochkonzentrierten Zufuhr von Phytaminen wird hingegen abgeraten.

Über den Autor

Kathrin Roth

Kathrin ist freie Journalistin und ausgebildete Diätassistentin. Als Ernährungsexpertin kennt sie sich mit allen Themen rund um Lebensmitteln und Ernährung aus. In ihrer Freizeit liebt gesunde Ernährung, Sport und Aktivurlaub.