Topinambur

Vor ein paar Tagen habe ich das erste Mal Topinambur zubereitet. Es stand eigentlich schon lange auf dem Speiseplan und letztens fiel mein Blick im Supermarkt auf Topinambur und mir fiel ein, dass ich diese Knolle schon längst probieren wollte.

Die Topinambur Pflanze ist ursprünglich in Mittel-
und Südamerika beheimatet und gehört zu derselben Gattung wie die Sonnenblume. Die Topinambur Pflanzen treiben denn auch schöne gelbe Blüten. Der Topinambur wird auch manchmal Erdbirne oder Erdartischoke genannt, denn einerseits ähnelt die Knolle der Kartoffel, andererseits ähnelt der Geschmack ein wenig an Artischocke.

Außerdem soll Topinambur sehr gesund sein. Sie enthält zum Beispiel viel Inulin – eine Zuckerart, die besonders für Diabetiker verträglich ist, auch hat sie einen recht hohen Proteingehalt und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Man kann Topinambur auch wie Kartoffeln zubereiten. Im Internet findet man schnell tolle Rezepte. Ich habe sie einfach mit Zwiebeln, Knoblauch und vielen Kräutern in Öl angebraten und ich muss sagen, die Knolle hat mich überzeugt. Topinambur ist wirklich lecker.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis in eigener Sache, über den ich mich besonders freue. Unser Lebensmittel Warenkunde Blog wurde gerade auf http://www.2gruenetomaten.de in die Top 10 der besten Lebensmittel Blogs gewählt. Das ist eine tolle Auszeichnung und ich gebe das Kompliment gerne zurück, denn 2 Grüne Tomaten ist ein Blog, dessen zentrales Anliegen Fairness und Transparenz im Lebensmittelbereich ist und viele wichtige und interessante Themen aufgreift.

Schöne Tomaten, aber null Geschmack?

Sie sind köstlich mit Basilikum und Mozzarella, bilden die Basis für Pasta-Saucen und schmecken auch als Salat: Tomaten haben jetzt Saison und lassen sich vielseitig zu köstlichen Gerichten verarbeiten. Leider sehen viele Tomaten aber nur gut aus und halten sich geschmacklich eher bedeckt. Jetzt haben Forscher herausgefunden, woran das liegt.

Biochemiker von der University of California machen die jahrelange Züchtung von Tomaten dafür verantwortlich, dass es ihnen oft an Geschmack fehlt. So legte man bei der Züchtung einen besonderen Wert auf die Optik: Tomaten sollen sich schnell rot färben. Bei Tomaten sorgt ein bestimmtes Gen dafür, dass sich die wichtigen Carotinoide und Zucker für den Geschmack bilden, verhindert aber gleichzeitig auch, dass die Tomate komplett rot wird. Für eine perfekte Rotfärbung wurde dieses Gen bei vielen Sorten herausgezüchtet – und dabei blieb dann auch der Geschmack auf der Strecke.
Tipp: Tomaten schmecken am besten, wenn sie auch tatsächlich Saison haben und nicht wie im Winter aus dem Gewächshaus kommen. Meistens schmecken Tomaten aromatischer, wenn sie ganz leicht überreif sind – man kann sie dafür nach dem Kauf zuhause noch ein paar Tage reifen lassen.

Basische Ernährung kontra Übersäuerung

Die basenreiche Ernährung – was ist davon zu halten?

Viele Heilpraktiker, aber auch Ärzte, kennen das Problem einer Übersäuerung des Körpers. Angestrebt wird ein ausgeglichener pH-Wert von, grob geschätzt, 7,0 im Körper. Unser Zellstoffwechsel über das Blut ist in engen Grenzen, der Stoffwechsel über die Niere in etwas weiterem Sinne, davon abhängig. Vielfältige Ursachen können in diesem Bereich zu Problemen führen. Die wichtigste, weil täglich stattfindende, Ursache ist die Ernährung. Im Durchschnitt essen die Menschen im Westen Europas reichlich Brot, und viele von ihnen fast ebenso oft Fleisch oder Wurst. Diese zumeist auch als Grundnahrungsmittel bezeichneten Lebensmittel verfügen allesamt über einen sauren pH-Wert. Auch die so beliebten Limonaden, Cola, Drinks, Wein und Schnaps, ja, selbst die allermeisten Fruchtsäfte, sind ebenfalls stark säurelastig, fast mehr noch als Brot und Fleisch. Was bleibt für den Ausgleich?

Basische Lebensmittel

Eine wichtige Rolle als Basenlieferant spielt in unserer Ernährung das Wasser. Gutes Quellwasser, das natürliche Vorbild, besitzt einen pH-Wert zwischen 7,0 und 9. Leider wird unser Leitungswasser heute, auf Wunsch vieler Waschmaschinenbesitzer, derart gefiltert, dass uns letzten Endes nur ein pH-Wert von < 7,0 erreicht, also saures Wasser. Das ist sehr schade. Berauben wir uns doch damit eines der wichtigsten basischen Lebensmittel überhaupt. Der nächste, ganz wichtige, Lieferant basischer Bestandteile in der Nahrung ist das Gemüse. Fast jede Gemüsesorte bietet uns eine gute Möglichkeit, gegen die vielen Säuren im Alltag vorzugehen. Ein Spitzenreiter unter dem Gemüse stellt die grüne Gurke dar. Frisch genossen, kann sie viele Ernährungssünden wieder „ausbügeln“. Ernährungsberater empfehlen etwa ein Verhältnis von 3:1, mindestens jedoch 2:1, zwischen basischen Nahrungsbestandteilen und sauren Lebensmitteln. Selbst auf dem Teller vorstellen kann man sich das höchstens als Gemüsesuppe bzw. Kartoffeln mit Gemüse und ganz wenig Fleisch. (mehr …)