Gesundheit, Fitness und natürlicher Abbau

Je älter ein Mensch wird, desto mehr setzt der natürliche Altersabbau ein. Lediglich durch eine gesunde Ernährung und ein ordentliches Fitness Programm kann Man(n) dem entgegen wirken. Das Problem ist hierbei, je älter man wird, desto größer wird der Aufwand um diesen Prozessen entgegen zu wirken.

Bei einem gesunden Menschen fängt der Abbau bereits ab Mitte 20 an und beginnt mit etwa 1% Muskelschwund pro Jahr. Wenn ein entsprechendes Fitnis-Programm durchgeführt wird, so lässt sich dies deutlich verzögern. Je älter man wird desto aufwändiger ist es sich gegen die natürliche Bestimmung (älter zu werden) zu wiedersetzen. Diese Rhythmen im Körper referenzieren, ergänzen und potenzieren sich gegenseitig.

Betrachten wir das Ganze positiv. Wenn man die gestiegene Lebenserwartung der letzten Jahrzehnte anschaut, so kann man feststellen, dass hier eine ständige Steigerung zu beobachten ist. Es ist selbstverständlich nicht abzustreiten, dass hierbei auch kulturelle, soziale Grundlagen dazu beigetragen haben. Genauso wie die extrem gesunkene Kindersterblichkeit, oder höhere Verkehrssicherheit.

Einige Wissenschaftler halten freie Radikale hauptverantwortlich für den Alterungsprozess. Demnach könne man durch eine besonderes Ernährungsprogramm diesen Prozess verzögern. Lebensmittel konsumieren, welche freie Radikale binden.
Das ist allerdings nicht der einzige Prozess der im Körper betroffen ist. Die Hormonproduktion lässt ab dem 30. Lebensjahr nach, die Produktion bestimmter Hormone wird schlechter.

Neben gesunder Ernährung ist der Lebenswandel wichtig. Bspw. wird geraucht, wieviel Alkohl wird konsumiert, wie viel Bewegung findet statt, wie viel Stress hat man. Dies lässt sich damit zusammen fassen, in dem Menschen versucht sein sollten ihre entsprechenden Risikofaktoren zu minimieren. Sport und Fitness sind neben der Nahrung ein Schlüsselfaktor um ein langes und gesundes Leben führen zu können.

Bei der Wahl einer entsprechenden Lektüre für Erstellen eines geeigneten Fitness Programmes kann ich hierbei das Fitness Magazin für Tipps zum Trainingsprogramm, empfehlen.

Wie schnell kann man abnehmen?

Wer wäre nicht gern ein paar Kilo leichter? Auch Frauen und Männer mit Normalfigur würden häufig gern ein paar Kilogramm los sein. Dass das Abnehmen im wahrsten Sinn des Wortes kein Zuckerschlecken ist und die Kilos nicht von heute auf morgen purzeln, verdirbt vielen die Lust an einer Diät oder Ernährungsumstellung. Wie schnell kann man tatsächlich sein Gewicht reduzieren?

Beim Abnehmen geht es primär dem Fett an den Kragen. Ein Kilogramm Körpergewicht kommt dabei auf einen Brennwert von rund 7000 Kalorien – das ist eine ganze Menge, besonders bei sitzender Tätigkeit und niedrigem Energieumsatz. Um ein Kilo Gewicht zu verlieren, müsste man also 7000 Kalorien einsparen. Als gesunde Expertenempfehlung gilt eine Gewichtsreduktion von 500 Gramm pro Woche: Für einen Gewichtsverlust von fünf Kilogramm würde man also rechnerisch zehn Wochen benötigen. Vorausgesetzt, man reduziert seine tägliche Kalorienzufuhr um etwa 500 Kalorien oder erhöht den Kalorienverbrauch durch Ausdauersport.

Ein Gewichtsverlust von 500 Gramm pro Woche klingt erst einmal nicht viel, ist aber deutlich gesünder und für eine dauerhafte Gewichtsreduktion geeignet als eine Blitz- oder Radikaldiät.

Wie wird man Fett am Bauch los?

Der Bauch ist für viele Frauen und Männer die Problemzone Nummer Eins. Kaum jemand fühlt sich wirklich mit Bäuchlein wohl und die meisten wären ihr überflüssiges Bauchfett gern los – aber wie?

So entsteht Bauchfett

Fett am Bauch gilt als besonders ungesund. Bei Bauchfett handelt es sich um sogenanntes Viszeralfett, das die Organe umgibt und bei einer entsprechenden Menge von Einlagerungen eine Vergrößerung des Bauchvolumens bewirkt. Dieses Viszeralfett unterscheidet sich vom Unterhautfettgewebe, den typischen Fetteinlagerungen, die sich direkt unter der Haut befinden. Bei Übergewicht kann sowohl zu viel Viszeralfett als auch zu viel Unterhautfettgewebe vorhanden sein. Beides lässt sich jedoch mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung in den Griff bekommen. Faktoren wie eine falsche Ernährungsweise und Bewegungsmangel sind es auch, die strake Fetteinlagerungen am Bauch erst entstehen lassen.

Kriegt man ein Bäuchlein mit Sport weg?

Aus einem Waschbärbauch wird auch allein mit Bauchmuskeltraining leider kein Sixpack. Man kann die Bauchmuskulatur zwar mit gezielten Übungen trainieren, aber das darüber liegende Fett sorgt dafür, dass der Bauch trotz regelmäßigem Training nicht so definiert aussieht wie gewünscht. Zusätzliches Ausdauertraining kurbelt die Fettverbrennung jedoch an. Am Bauch bedient sich der Körper besonders gern seiner Energiereserven, was bedeutet: Man nimmt mit einer bewussten Ernährung und Sport am Bauch tendenziell schneller ab als zum Beispiel in der Hüftregion. Bei Bauchfett handelt es sich um ein stoffwechselaktives Gewebe.

Zöliakie – Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen leiden an Übelkeit, Verdauungsproblemen, Blähungen ohne genau die Ursache zu kennen. Essen das nicht verdaut werden kann führt zu Unverträglichkeits-Reaktionen im Körper. Neben Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) können auch andere Gründe die Ursache sein. Es sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden, der genaue Untersuchungen vornimmt.

Liegt die Diagnose Zöliakie vor, so kann das Gluten, auch Kleber-Eiweiß genannt, nicht verdaut werden. Gerade Getreideprodukte, wie Brot und Brötchen, aber auch Nudeln können Weizen, Dinkel, Roggen oder Gerste enthalten.
Wird Gluten nicht vertragen so müssen alle Lebensmittel, die das Kleber-Eiweiß enthalten vermieden werden. Andernfalls entzünden sich die Darmzotten (Schleimhautfalten) im Dünndarm.
Sind erst die Darmzotten entzündet, so werden andere Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine nicht ausreichend ressorbiert. D.h. es kommt zu einer Unterversorgung.

Zöliakie, Gluten-Unverträglichkeit wird zu Autoimmunerkrankungen gerechnet, welche genetische Ursachen hat. Meist tritt die Erkrankung bereits im frühen Kindesalter auf, sobald ein Kind nicht mehr voll gestillt wird.

Mehr zum Thema Zöliakie, lesen Sie auf der Seite DZG.

Lebensmittel Irrtümer aufgedeckt

Man soll viel trinken und wenig Salz konsumieren. Dunkles Brot ist gesünder als helles Brot. Oder etwa nicht?

Viel trinken oder nicht?

Oft wird eine Trinkmenge von zwei oder sogar drei Litern täglich als Empfehlung gegeben. Grundsätzlich reichen anderthalb Liter Trinkwasser aber auch aus. Wer bei der Arbeit oder beim Sport viel schwitzt, muss auch entsprechend mehr Wasser zu sich nehmen. Auch ungesüßter Tee ist gesund – Softdrinks enthalten hingegen viel Zucker.

Salz ungesund?

Der Mensch benötigt etwa sechs Gramm Salz pro Tag. Die Annahme, zu viel Salz würde den Blutdruck beeinflussen, gilt mittlerweile aber als überholt. „Versteckt“ ist Salz vor allem in Fertiggerichten enthalten. Tipp: Mit Meersalz kochen. Theoretisch ist Salz zwar gleich Salz, aber viele Meersalz-Fans sagen dem Fleur de Sel geschmackliche Vorteile nach.
Dunkles Brot gesünder?

Nicht jedes dunkle Brot ist automatisch ein Vollkornbrot. Mit Stoffen wie Zuckerkulör wird helles Mehl auch eingefärbt. Grundsätzlich gilt echtes Vollkornbrot als nährstoffreicher, da es aus dem ganzen Getreidekorn inklusive der Vitamine in den Randschichten gewonnen wird. Helles Brot enthält etwa 2/3 weniger Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine als Vollkornbrot –  ungesund ist es aber trotzdem nicht.

Wenig Fett macht schlank

Nicht selten meiden Schlankheitsfanatiker das Fett wie der Teufel das Weihwasser. Grundsätzlich ist Fett aber ein Geschmacksträger und gehört genau so zum Essen wie Eiweiß und Kohlenhydrate. Wer abnehmen will, muss einfach mehr Energie verbrauchen als er zu sich nimmt. Das ist das ganze Diät-Geheimnis.

Die Crashdiäten Lüge

Es gibt genug Menschen, die meinen auf ihre Linie achten zu müssen, es gibt wiederrum andere die adipös sind und wirklich aus gesundheitlichen Problemen abnehmen müssen. Dies sind in der Regel Menschen mit einem BMI (Body Mass Index) von mehr als 30.

10 Pfund in 10 Tagen mit der Super-Duper-Diät. Diese und andere Versprechen werden von den Werbetreibenden vorgegaukelt, als schneller Erfolg. Die einzigen welche damit Erfolg haben (und daran kräftig verdienen) sind die Werbeindustrie und die Hersteller dieser Diätprodukte.

Heimtückisch daran ist, dass die wenigsten dieser schnellen Kilo-weg-Diäten langfristig halten, was sie versprechen. Das kann rein biologisch gar nicht funktionieren, da der Körper anfangs lediglich Wasser abbaut. Das Fett, worum es eigentlich geht bleibt beim Abnehmversuch unangetastet. Ein echter Gewichtsabbau funktioniert ausschließlich mittel- und langfristig durch eine Ernährungsumstellung.

Wer langfristig Gewicht abbauen will kann dies nur durch ausreichend Sport, reduzierte Zufuhr an Kalorien über gesundes Obst und Gemüse. Vitamine, Mineralstoffe und Sport sind die Zauberwörter welche die Diätlüge entlarven.