Spargel – gesund und lecker

Bald beginnt wieder die Spargelzeit – Ende April wird es soweit sein. Obwohl der Winter so hart war darf man darauf hoffen, dass der Spargel rechtzeitig erntereif ist. Bevor traditionell der letzte Erntetag für deutschen Spargel am Johannistag, dem 24. Juni vorbei ist, sollte man so häufig wie möglich die zwei Monate nutzen und Spargel essen. Denn Spargel schmeckt nicht nur hervorragend, er ist auch sehr gesund.

Es gibt viele tolle Rezepte für Spargel – von Spargelsuppe, über Spargelsalat bis zum klassischen Spargel mit Ei und Kartoffeln. So kann mehrmals die Woche Spargel essen, ohne dass es langweilig wird. Die Spargelzeit ist auch eine prima Gelegenheit den Winterspeck loszuwerden und abzunehmen, denn Spargel hat sehr wenige Kalorien. So hat 1 Kilo Spargel nur ungefähr 180 Kilokalorien.

Schon seit der Antike wird die blutreinigende und harntreibende Wirkung von Spargel gerühmt. Heute sind die gesunden Effekte, die Spargel auf die Gesundheit hat wissenschaftlich nachgewiesen, denn Spargel enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe sowie Spurenelemente. Spargel ist reich an B Vitaminen, an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E. Außerdem enthält Spargel Kalzium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Eisen und Zink. Die im Spargel enthaltene Asparaginsäure regt zusätzlich die Nierentätigkeit an. Um die wertwollen Inhaltsstoffe nicht grob weg zu schälen, sollten man am besten einen Spargelschäler benutzen, der die äußere Schale nur ganz dünn entfernt.

Taurin – Positives von einem umstrittenen Stoff

Taurin ist seit der Einführung verschiedener Energy-Drinks bekannt. Weit weniger bekannt ist allerdings, dass der Stoff auch im menschlichen Körper vorkommt und dort eine natürliche und wichtige Funktion einnimmt.

Taurin ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers

Dem Taurin wird zugeschrieben, dass es in den Energy-Drinks die Wirkung des Koffeins erhöhen soll. Diese Wirkung konnte bis heute nicht bestätigt werden. Doch nicht nur diese Getränke enthalten den Stoff. Auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte enthalten das Taurin in geringen Mengen. Der Mensch ist sogar in der Lage, das Taurin selbst zu bilden. Einzig Säuglinge bilden hierbei die Ausnahme. Da das Taurin allerdings wichtig für verschiedene Funktionen des Körpers ist, muss es künstlich zugesetzt werden. Dies geschieht in der Regel durch die Muttermilch, sodass auch bei einem Säugling keine Mangelerscheinungen auftreten. Im Körper selbst entsteht es durch den Abbau der kleinsten Bestandteile der Proteine zu Cystein und wird dann in vielfältiger Weise verwendet.

Welche Aufgaben hat das Taurin?

Bei einem Mangel des Stoffs entsteht zunächst eine Störung des Immunsystems, sodass der Mensch anfälliger für Infektionen wird. Zugleich ist es auch an der Bildung von Gallensäure beteiligt, sodass auch die Verdauung darauf angewiesen ist.
Neben diesen Bereichen nimmt die Wissenschaft derzeit auch an, dass das Taurin wichtig für die Entwicklung des Nervensystems sowie des Aufbaus von Muskeln ist. Zudem wird diskutiert, dass es auch als Überträgersubstanz im Gehirn benötigt wird. Zugleich zeigen erste Studien, dass Taurin auch gegen eine Minderleistung der Nieren sowie gegen Lungenentzündung helfen kann.
Während die Wirkungen des Taurins bei der Behandlung der Erkrankungen bereits nachgewiesen wurden, stehen Untersuchungen zur Wirkung und zur Rolle beim Aufbau der Nerven und der Muskeln noch aus.
Aufgrund dieser wissenschaftlichen Annahmen ist Taurin keineswegs schädlich, sondern es wird vielmehr für viele Körperfunktionen benötigt. Allerdings gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Eine hohe Zufuhr sollte vermieden werden, denn dann kann der Stoff durchaus auch schädlich werden.

Wie gesund ist Milch wirklich?

Milch ist gesund! Diese Behauptung ist immer wieder in den Medien zu hören. Auch die Werbung nutzt das gesunde Image und präsentiert Prominente, die ein Glas Milch trinken. Doch der gesunde Schein trügt oft und nicht immer ist die Milch wirklich gesund.

Positive Eigenschaften der Milch

Milch ist ein tierisches Produkt. Eigentlich dient sie der Ernährung von Kälbern und der Mensch muss den Milchfluss durch regelmäßiges Melken künstlich verlängern. Eine Kuh gibt daher nur Milch, wenn sie mindestens einmal ein Kalb zur Welt gebracht hat.
Dass die Milch nicht nur für die Kälber gesund ist, das versprechen die Inhaltsstoffe des weißen Lebensmittels. Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate sowie Vitamine und Mineralstoffe sind in hoher Dosierung vorhanden und können vom Körper gut verwertet werden. Daher wird argumentiert, dass der Genuss des „weißen Goldes“ verbreiteten Volkskrankheiten vorbeugen soll, wie beispielsweise der Arteriosklerose, dem Bluthochdruck oder sogar dem Herzinfarkt. Deshalb werden in jedem Jahr erneut Studien veröffentlicht, die diesen Umständen entsprechen und die besagen, dass Milch gesund ist.

Negative Eigenschaften

Es gibt aber auch gegenteilige Studien. Diese besagen, dass Milch zwar in einigen Bereichen Vorteile bringt. Allerdings, so die Studien, gebe es auch Nachteile, die schwere Schäden anrichten können. Ein Hauptargument ist dabei, dass die Milch nur schwer vertragen wird. Rund 80 Prozent der Menschen sind laktoseintolerant. Auch in Europa nimmt die Milchzuckerunverträglichkeit immer weiter zu. Beim Genuss von Milch treten häufig Hautbeschwerden, Atemwegsverschleimungen sowie Kreislaufbeschwerden und Verdauungsprobleme auf. Diese Auswirkungen sind bereits seit langer Zeit bekannt. Viele Studien kommen allerdings noch zu einem weiteren Ergebnis: Regelmäßiger Genuss von Milch und Milchprodukten erhöht das Risiko für die Ausbildung von schweren Krankheiten. Beispiele hierfür sollen nach diesen Studien vor allem Diabetes, Arteriosklerose, Parkinson oder Krebs sein.
Welche Studien die Realitäten aufzeigen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Daher gilt für die Verbraucher immer, dass Milch und Milchprodukte zwar erlaubt sind, aber nicht in großen Mengen täglich verzehrt werden sollten.

Lebensmittel per Mausklick kaufen?

Online-Shopping liegt im Trend – beim Lebensmittelkauf zündet das bequeme Einkaufserlebnis per Mausklick aber bislang noch nicht so richtig. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts GfK kauft bislang nur jeder Zehnte seine Lebensmittel im Netz. Woran liegt’s? Wir haben Online- und Offline-Angebote verglichen.

Viel Auswahl, aber keine günstigeren Preise

Wer die Lebensmittelangebote im Netz und im Supermarkt um die Ecke vergleicht, wird keine nennenswerten Preisunterschiede feststellen. Bei Online-Bestellungen kommen häufig noch die Versandkosten dazu, womit der Lebensmitteleinkauf im Internet aber nicht automatisch teurer ist: Schließlich ist die Fahrt zum Supermarkt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln auch nicht kostenlos.

Bei der Produktauswahl werden besonders Genießer, die exotische Gewürze, Speisen oder Tees suchen, online oft eher fündig. Nicht jeder Supermarkt führt ein umfangreiches Angebot abseits des Standard-Sortiments. Auch regionale Produkte sind oft nicht überall erhältlich – im Netz kann man sich hingegen auch Ostprodukte nach Süddeutschland kommen lassen oder bayerische Schmankerl nach Berlin.

Touch & Feel: Das gibt es natürlich nur im Supermarkt oder beim Obst- und Gemüsehändler um die Ecke. Dafür muss man Online-Bestellungen wie eine Kiste Wein nicht nach Hause schleppen.

Fazit: Zumindest unser Vergleich zwischen Online- und Offline-Lebensmitteleinkäufen läuft auf ein Unentschieden hinaus.

Lebensmitteltäuschung der Verbraucher

Lebensmittelklarheit sorgt für den richtigen Durchblick

Einige Lebensmittelskandale in der letzten Zeit haben beim Verbraucher einen großen Eindruck hinterlassen. Nicht, dass er wirklich positiv davon beeindruckt wäre, allgemein ist aber ein sensiblerer Umgang mit Fleisch oder Geflügel zu vermelden. Das sind die besonders am häufigsten von Lebensmittelskandalen betroffenen Nahrungsmittel, ebenso Eier.

Dazu kommen noch die Verbrauchertäuschungen, die ebenfalls immer häufiger vorkommen. Mogelpackungen und andere Tricks werden immer raffinierter ausgearbeitet, die oft auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.

Analogkäse und Klebefleisch können den Appetit verderben

Das synthetisch hergestellte Ersatzprodukt für Käse wird besonders gerne auf einer Tiefkühlpizza, aber auch bei so mancher schnellen Pizza am Imbiss verwendet. Tütenweise kann er beim Großhändler gekauft werden, fertig geraspelt und deswegen besonders schnell in der Verwendung. Doch dabei ist es längst nicht geblieben, auch der Schinken auf der Pizza ist kein Schinken, sondern zusammengeklebtes Formfleisch. Eine wenig appetitliche Sache, die der Verbraucher da auf seinem Essen findet, meist ohne es zu wissen. Denn die Deklaration ist für lose verpackte oder angebotene Waren war auch anzugeben, aber nicht direkt am Produkt.

Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten müssen aufpassen

Bei einer Nahrungsmittelallergie kann eine solche Täuschung des Verbrauchers auch gefährlich werden. Viele Zusatzstoffe machen so manchen Verbraucher nicht nur krank, sondern rufen auch seinen Unmut hervor. Seitdem im letzten Jahr das Portal für Verbraucherbeschwerden eröffnet wurde, haben bereits einige Hersteller aufgrund des massiven Drucks der Öffentlichkeit reagiert und einige Produkte geändert. Rezepturänderungen, Packungsgrößen und Inhaltsstoffe sollen besser erkennbar und nachvollziehbar werden. So kann er Verbraucher sich auch schützen, wenn er wegen einer Unverträglichkeit genau wissen muss, was in dem Lebensmittel steckt, dass er verzehren möchte.