Ernährung hilft in vielen Bereichen

War es nicht Hippokrates (460 – 377 v.u.Z.), der gesagt hat: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“? Wenn wir uns danach verhalten würden, bräuchten wir keine Medizin mehr. Wir würden also das essen, das speziell unserem Körper gut tut und ihm damit das geben, was er braucht. Dann gäbe es keine Krankheiten mehr bzw. man würde relativ schnell wieder genesen. Aber dieses personalisierte Essen muss erst noch erfunden werden. Das ist vielleicht eine Geschäftsidee, die sich aus der Ernährungsberatung auf der Grundlage des Stoffwechsels, die es heute schon gibt, entwickeln könnte. Denn ich könnte mir gut vorstellen, dass ein automatisiertes Laborgerät alle gängigen und sinnvollen Messungen, Nährstoffe inklusive, vornehmen könnte. Oder eine Art Spektrometer „durchleuchtet“ den ganzen Menschen, stellt fest, welche chemischen Elemente und Verbindungen vorhanden sind und vergleicht sie mit einem Optimum. Daraufhin werden dann Ernährungsempfehlungen ausgedruckt. Das alles wäre bereits heute schon technisch realisierbar, vielleicht sogar für den Hausgebrauch. Aber bis es so weit ist, dass wir ganz individuell damit umgehen können, müssen wir uns an allgemeine Empfehlungen, unser Wissen und die Informationen aus unserem Körper halten.

Kraft und Wohlbefinden

Die Ernährung hilft also, Krankheiten zu vermeiden und sie kann heilen. Weiterhin versorgt sie uns natürlich mit der notwendigen Energie, mit Nährstoffen und zusätzlichen Elementen. Sie erfüllt ein grundlegendes biologisches Bedürfnis aller Lebewesen und ist deshalb essentiell für unsere Existenz. Sie bildet eine wichtige Säule für den Zustand unseres Körpers und damit, wie wir uns fühlen und über wieviel Kraft wir verfügen. Ja, richtig. Auch die Gefühle sind zum großen Teil ein Ergebnis unserer Ernährung und sie lassen sich wesentlich darüber beeinflussen. Im Prinzip ist eben nicht der schimpfende Nachbar, die 5 in Mathematik, die Kritik vom Trainer oder die nicht bestandene Probezeit daran schuld, wenn wir uns mies fühlen, sondern in erster Linie unsere Ernährung.
Sie sorgt für eine glatte, weiche und porentief reine Haut, für glänzende, weiße und strahlende Augen, für schöne Haare und kräftige Zähne. Sie sorgt dafür, dass wir in die Kleidergröße 38 passen und nicht die 42 brauchen. Mit der Ernährung können wir uns einen tiefen, gesunden Schlaf gönnen und bereits nach wenigen Stunden wieder fit sein, wenn es denn sein muss. Und die Ernährung sorgt dafür, dass wir in der Schule, im Studium oder beim Job immer frisch im Kopf sind, nichts vergessen und konzentriert nachdenken können. Mit der richtigen Ernährung können wir gut lernen und uns auch später noch an Details erinnern. Mit ihr gibt es keine Hoch's und Tief's im Blutzucker. Die richtige Ernährung erlaubt es uns, besser zu hören und schärfer zu sehen.

Ursachen der Fehlernährung

Das sind die Möglichkeiten, die gerade durch eine gesunde Ernährung erreicht werden können. Warum ist es noch nicht so, dass wir uns optimal versorgen mit dem, was der Körper braucht? Als wir den Schritt vom Tier zum Menschen taten, verloren wir zum großen Teil unsere gesunden Instinkte, die uns sagten, was gut für uns ist. Dagegen vertrauten wir mehr und mehr auf unser Wissen. Dieses wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Spezialwissen. Und selbst heute kennt nur selten ein Mensch alle Stoffe, Pflanzen und Nahrungsmittel, die wichtig für den Körper sind, und dazu alle körperlichen Merkmale, die einen Mangel signalisieren. Diese Diskrepanz können wir uns durch Wissen wieder zurückholen oder dafür Maschinen entwickeln, die die Analyse übernehmen. Bis dahin müssen wir noch ein Stück Weges gehen.

Wie Hämorrhoiden durch Ernährung beeinflusst werden

Jeder Zweite leidet unter einem Hämorrhoidalleiden. Damit handelt es sich um eine der am weitesten verbreiteten Erkrankungen. Kaum jemand weis allerdings, dass die Ernährung ein wichtiger Teil der Vorbeugung ist. Personen, die gefährdet sind, sollten deshalb auf die richtige Ernährung achten.

Wie entstehen Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden hat jeder Mensch. Sie versorgen den Schließmuskel und stellen ein Geflecht aus Blutgefäßen dar. Bei einem Hämorrhoidalleiden vergrößern sich die Gefäße und treten hervor. In diesem Zustand zeigt sich dann das typische Bild der Hämorrhoiden mit Brennen, Jucken und anderen Anzeichen. Die Vergrößerung basiert auf einem Druck, der auf die Gefäße ausgeübt wird, wie dies beispielsweise beim Pressen auf der Toilette der Fall ist. Die richtige Ernährung kann das Pressen übErerflüssig machen und damit auch vor der Erkrankung schützen.

Grundsätze der Ernährung bei diesem Leiden

Die oberste Regel lautet, dass ausreichend Flüssigkeit getrunken werden sollte. Mindestens zwei bis drei Liter täglich sind ausreichend, um das Problem zu mildern. Ein Teil der Flüssigkeit verbleibt im online slots Stuhl und macht ihn daher weich. Dadurch muss nicht mehr stark gepresst werden.
Bei der festen Nahrung ist darauf zu achten, dass möglichst viele Ballaststoffe vorhanden sind. Diese speichern die Flüssigkeit und quellen auf. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die Ballaststoffe die Darmtätigkeit anregen, sodass die Verweildauer im Darm gering ist. Grundsätzlich gilt, dass der Stuhl mit fallender Verweildauer eine weichere Konsistenz hat. Je länger der Speisebrei im Darm verbleibt, desto mehr Wasser wird ihm entzogen, sodass der Stuhl fester wird. Dies muss bei Hämorrhoiden vermieden werden.
Eine weitere Regel der Ernährung bei Hämorrhoidalleiden lautet, dass möglichst fettarm gegessen werden sollte. Fette führen zu einem harten Stuhl und sollten daher nur mäßig konsumiert werden. Gleiches gilt für scharfe Gewürze.
Grundsätzlich bedeutet dies auch, dass eine möglichst ausgewogene Ernährung mit vielen Vollkornprodukten sowie Obst und Gemüse gegessen werden sollte. Diese Ernährung ermöglicht einen weichen Stuhlgang, sodass kein Druck auf die Hämorrhoiden ausgeübt wird und das Leiden daher verringert oder ausgeschlossen wird.

Ernährungswissenschaftler widersprechen sich häufig

Vor wenigen Tagen erst widmete sich die Süddeutsche Zeitung dem Durcheinander in den Ernährungsempfehlungen der Wissenschaftler. Was ist gesund, und wie versorge ich meinen Körper richtig? Natürlich weiß das niemand wirklich. Orientieren kann man sich nur an Beobachtungen von Essgewohnheiten. Beispielsweise ist die Mittelmeerkost deshalb in die positiven Schlagzeilen gerückt, weil die Südeuropäer angeblich gesünder sind und älter werden als wir Mitteleuropäer. Oder man betrachtet die Ernährung in Japan, wo es häufig Menschen gibt, die über 100 Jahre alt sind. Auch Mittelasien hat hier beachtliche Alterswerte aufzuweisen. Vielfach sucht man im Rotwein das Wundermittel, oder in rohem Fisch. Bewegung sei gut, aber auch das Gletscherwasser des Himalaja. Olivenöl wäre sowieso der Renner und überhaupt solle man weniger Fleisch essen. Und so geht das fröhlich fort …

Ernährungsempfehlungen sind das Ergebnis statistischer Untersuchungen

Vom medizinischen Standpunkt her wird es dann schon schwieriger, denn noch längst sind nicht alle Stoffwechselprobleme überhaupt bekannt, und schon gar nicht geklärt. Man müßte erst einmal wissen, wie der menschliche Körper wirklich funktioniert, um optimal essen zu können. Und sicher müssen dabei individuelle Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Bis heute stammt das Wissen über eine gesunde Ernährung oft aus Statistiken. Aber jede Statistik besteht nur aus einer Summe von Abweichungen, und so lässt sich nur die Fehlerhäufigkeit damit gleichmäßiger verteilen. Immer wieder müssen deshalb Ernährungsexperten ihre Vorschläge überdenken und den aktuellen wissenschaftlichen Daten anpassen. Befunde werden mit Hilfe von Fragebögen ermittelt und die Wissenschaftler müssen sich auf die Aussagen der Studienteilnehmer verlassen können.

Wissenschaftler müssen sich auf Aussagen der Studienteilnehmer verlassen

Wenn man allein die Diskussion über Kohlehydrate betrachtet – die einen sagen, dass man weniger davon essen soll. Sie würden das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Man würde leichter abnehmen und fördere damit seinen Stoffwechsel. Aktuell jedoch berichtet das British Medical Journal, wenn die Kohlehydrate eingeschränkt würden, würde man sein Risiko, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, steigern. Beide Behauptungen gründen sich auf statistischen Untersuchungen und langjährigen Beobachtungen. Aus der einen Studie zogen die Wissenschaftler den Schluss, dass Frauen häufiger Herz-Kreislauf-Krankheiten bekommen, wenn sie ihren Kohlehydratkonsum reduzieren. Und in der anderen Studie ergaben sich günstigere Stoffwechselwerte, geringere Fettwerte und überhaupt eine bessere Zuckerverwertung während der Kohlehydratreduktion.

Wie gesund ist Milch wirklich?

Milch ist gesund! Diese Behauptung ist immer wieder in den Medien zu hören. Auch die Werbung nutzt das gesunde Image und präsentiert Prominente, die ein Glas Milch trinken. Doch der gesunde Schein trügt oft und nicht immer ist die Milch wirklich gesund.

Positive Eigenschaften der Milch

Milch ist ein tierisches Produkt. Eigentlich dient sie der Ernährung von Kälbern und der Mensch muss den Milchfluss durch regelmäßiges Melken künstlich verlängern. Eine Kuh gibt daher nur Milch, wenn sie mindestens einmal ein Kalb zur Welt gebracht hat.
Dass die Milch nicht nur für die Kälber gesund ist, das versprechen die Inhaltsstoffe des weißen Lebensmittels. Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate sowie Vitamine und Mineralstoffe sind in hoher Dosierung vorhanden und können vom Körper gut verwertet werden. Daher wird argumentiert, dass der Genuss des „weißen Goldes“ verbreiteten Volkskrankheiten vorbeugen soll, wie beispielsweise der Arteriosklerose, dem Bluthochdruck oder sogar dem Herzinfarkt. Deshalb werden in jedem Jahr erneut Studien veröffentlicht, die diesen Umständen entsprechen und die besagen, dass Milch gesund ist.

Negative Eigenschaften

Es gibt aber auch gegenteilige Studien. Diese besagen, dass Milch zwar in einigen Bereichen Vorteile bringt. Allerdings, so die Studien, gebe es auch Nachteile, die schwere Schäden anrichten können. Ein Hauptargument ist dabei, dass die Milch nur schwer vertragen wird. Rund 80 Prozent der Menschen sind laktoseintolerant. Auch in Europa nimmt die Milchzuckerunverträglichkeit immer weiter zu. Beim Genuss von Milch treten häufig Hautbeschwerden, Atemwegsverschleimungen sowie Kreislaufbeschwerden und Verdauungsprobleme auf. Diese Auswirkungen sind bereits seit langer Zeit bekannt. Viele Studien kommen allerdings noch zu einem weiteren Ergebnis: Regelmäßiger Genuss von Milch und Milchprodukten erhöht das Risiko für die Ausbildung von schweren Krankheiten. Beispiele hierfür sollen nach diesen Studien vor allem Diabetes, Arteriosklerose, Parkinson oder Krebs sein.
Welche Studien die Realitäten aufzeigen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Daher gilt für die Verbraucher immer, dass Milch und Milchprodukte zwar erlaubt sind, aber nicht in großen Mengen täglich verzehrt werden sollten.

Bewusste Ernährung zugunsten des Cholesterins

Weil Cholesterin ein unentbehrlicher Stoff im Körper ist, wurde sogar ein Tag des Cholesterins eingerichtet (22.06.12). Er wird teilweise im Körper selbst hergestellt, muss aber auch über die Nahrung zugeführt werden. Der Cholesterin Wert wird in zwei verschiedenen Arten angegeben, das schlechte LDL und das gute HDL. Erhöhte Werte gelten aber nicht erst seit heute als Risikofaktor für Herz- und Kreislauferkrankungen. Am besten beginnt man mit einer Ernährungsumstellung, denn dies ist eine grundlegende Voraussetzung für einen dauerhaft normalen Wert. Damit erreicht man schon eine Senkung von 10-15 %. Viele Menschen sind der Meinung, dass sie nun ab sofort kein leckeres Essen mehr zu sich nehmen dürfen, sondern nur noch einheitliche und dröge Diät. Das stimmt so nicht, aber leider hilft es auch nicht, die passenden Pillen zu schlucken und sich dadurch den Verzicht auf das geliebte Essen zu ersparen.

Gesunde Ernährung ist lecker und schmeckt

Zur Basisbehandlung bei hohen Cholesterinwerten gehört auch Bewegung in Form von Sport, nicht zu rauchen sowie eben die erwähnte Ernährungsumstellung. Das sind günstige Voraussetzungen für gesunde Gefäße, denn durch einen erhöhten Cholesterinwert bilden sich Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße. Diese können wegen ihrer Verengung zu einer schlechten Durchblutung führen, aber auch durch das Ablösen von Teilen eine Embolie oder einen Schlaganfall verursachen. Erhält man von seinem Hausarzt die Warnung, dass der Cholesterin-Gesamtwert schlecht ist, kann eine Umstellung auf die Mittelmeer-Diät sehr hilfreich sein. Diese ersetzt nämlich in der Regel das viele Fleisch, das die meisten Menschen immer noch sehr gerne essen. Vor allem ältere Menschen können sich nicht an eine vegetarische Ernährung gewöhnen oder haben ein Problem mit dem Umdenken.

Das hilft die Cholesterinwerte zu normalisieren

Ob Sie nun mit oder ohne Tabletten dafür sorgen müssen, dass Ihre Cholesterinwerte normal werden, spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie lassen das Fleisch größtenteils weg und essen stattdessen Fisch oder Geflügel. Dazu kommen gute pflanzliche Öle, Ballaststoffe aus Vollkorn und Obst. Natürlich darf auch das Gemüse nicht fehlen, es sollte einen Anteil an Rohkost an Ihrem Speiseplan ausmachen. Sehr wichtig ist eine fettarme Ernährung, da Cholesterin durch die Fettsäuren gebildet wird. Auch Milchprodukte und Käse können in einer fettarmen Variation genossen werden.

Johannisbeere ist wertvoll für die Gesundheit

Im Juni beginnt die Saison der Roten Johannisbeere. Sie ist als Vitamin-C-Spender ein wahres Prachtexemplar. Johannisbeeren enthalten sogar mehr Vitamin C als Zitronen. Dazu liefern sie eine Reihe von Mineralien – Eisen, Kalium und Magnesium. Seltsamerweise sind sie als Saisonobst weniger beliebt als die Kirschen oder die Erdbeeren beispielsweise. Vielleicht, weil die Johannisbeere so säuerlich vom Geschmack her ist, dass man sie nicht ohne weiteres essen kann. Dabei punkten die hellen Johannisbeeren gegenüber den roten, weil sie etwas milder sind. Jedoch eignen sie sich hervorragend für Obstsalate oder Quarkspeisen. Sowohl im Haushalt als auch in der Industrie wird die Johannisbeere auch zu Fruchtsaft, Likör, Wein, Konfitüre oder Rote Grütze weiterverarbeitet.

Im Mittelalter kultiviert

Die Johannisbeeren verdanken ihren Namen dem Johannistag – der 25. Juni. Etwa an diesem Tag beginnt die Erntezeit für die leckeren weißen, roten und
schwarzen Früchte in den Gärten. Die Rote Johannisbeere stammt von einer wilden Art ab, die in Europa und Nordasien zu Hause ist. Im 15. Jahrhundert wurde sie erstmalig kultiviert. Die Weiße Johannisbeere ist eine Albinoart aus der Roten Johannisbeere. Geerntet werden kann die Johannisbeere zwischen Ende Juni und Ende August.

Frische Früchtchen roh verzehrt

100 Gramm der roten Früchte enthalten 170 Milligramm oder sogar etwas mehr Vitamin C. Das ist die zweifache tägliche Mindestmenge, die wir zu uns nehmen sollten. Dabei wirkt das Vitamin C zusammen mit den gesunden Phenolsäuren und Flavanoiden der Früchte beispielsweise gegen arterielle Ablagerungen. Ballaststoffe enthalten die kleinen roten Beeren ebenfalls in großer Zahl. Diese fördern die Verdauung und beugen einem hohen Cholesterinspiegel vor. Um all diese Inhaltsstoffe auch in vollem Maße genießen zu können, sollte die Johannisbeere möglichst roh verzehrt werden. Falls die Beeren für einige Tage aufbewahrt werden sollen, können sie, noch an der Rispe hängend, im Kühlschrank gelagert werden. Schnell sind die Früchtchen dann vor dem Essen mit einer Gabel „abgebeert“ und können zubereitet werden. Gibt es doch noch überzählige frische Beeren ohne Rispe, lässt sich daraus eine leichte Bowle oder ein Obstsmoothie zubereiten, vielleicht gemeinsam mit anderem Obst, um sie nch ein wenig aufzubewahren oder auf andere Weise frisch zu verzehren.

Richtige Ernährung bei Hämorrhoiden

Sie zählen zu den am Häufigsten auftretenden „Volkskrankheiten“, aber kaum jemand spricht darüber: Hämorrhoiden beeinträchtigen die Lebensqualität je nach Erkrankunsgrad maßgeblich. Mit ausreichend Bewegung und einer angepassten Ernährungsweise kann man Hämorrhoiden zwar nicht grundsätzlich vorbeugen, die typischen Beschwerden jedoch in den Griff bekommen.

Jeder hat Hämorrhoiden

Oftmals haben Betroffene sogar Bedenken, ihre Probleme mit Hämorrhoiden mit ihrem Arzt zu besprechen. Dabei hat jeder Mensch Hämorrhoiden: Die Gefäßpolster befinden sich unter der Enddarmschleimhaut. Bei einem sogenannten Hämorrhoidalleiden und den typischen Beschwerden wie analen Blutungen und Juckreiz sind diese Gefäßpolster vergrößert und bereiten daher Probleme. Diese Hämorrhoidalleiden werden in vier Stadien eingeteilt und bereiten oft ab Grad 2. beginnende Beschwerden. Im Anfangsstadium sind in der Regel unkomplizierte Behandlungsmethoden wie die Gummibandligatur möglich – auch wenn Hämorrhoiden ein Tabuthema sind, sollten die Probleme also möglichst rechtzeitig mit dem Arzt besprochen werden. Enddarm-Spezialisten heißen Proktologen.

Die Faktoren Bewegung und Ernährung

Hämorrhoidalleiden können vielseitige Ursachen haben. Mit viel Bewegung und einem angepassten Speiseplan lösen sich die Beschwerden leider nicht in Luft auf – lassen sich aber häufig lindern. Ein regelmäßiger Stuhlgang von weicherer Konsistenz wirkt Verstopfungen und einer unnötigen Reizung des ohnehin schon sensibilisierten Enddarms entgegen. Das Pressen sollte zur Vorbeugung und Linderung grundsätzlich vermieden werden. Ausreichend Bewegung und Sport wirken sich allgemein günstig auf die Darmtägkeit aus. Ballaststoffreiche Kost wie Gemüse, Obst und Vollkorn regt den Darm an und ist gesund. Wichtig: Viel Trinken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt eine weiche Stuhlkonsistenz.

Wie gesund ist Margarine wirklich?

Margarine wird immer wieder als gesund bezeichnet. Dies wird darauf zurückgeführt, dass der Anteil an tierischen Fetten gering ist. Dennoch: Auch bei einer Margarine gibt es Probleme, die durchaus schädliche Auswirkungen haben können.

Die Zusammensetzung und Biomargarinen

Eine college papers for sale Margarine besteht aus mindestens 90 Prozent pflanzlichen Ölen. Wird eine Margarine als Pflanzenmargarine bezeichnet, muss der Anteil an Pflanzenölen sogar mindestens 97 Prozent betragen. Damit erweckt der Brotaufstrich zunächst den Eindruck, dass er keine schädlichen Inhaltsstoffe hat. Diese Annahme gilt allerdings nur für Bio- und Diätmargarinen. Zudem sind die Produkte aus dem Reformhaus nicht schädlich. Der Grund hierfür ist einfach. In diesen Produkten stecken Palm- und Kokosfette, wodurch die Margarine streichfest wird. Sind die Margarinen aus Olivenölen hergestellt, dann enthalten sie viele ungesättigte Fettsäuren, die der Körper braucht und die daher besonders wertvoll sind. Gehärtete Fette sind in diesen Margarinen kaum enthalten. Daher belasten sie das Herz-Kreislauf-System kaum und können daher als gesund gelten. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie kaum einem Verbraucher schmecken, sodass nur wenige Margarinen dieser Art verkauft werden. Der Geschmack dieser Produkte unterscheidet sich wesentlich vom Geschmack der Butter oder den herkömmlichen Brotaufstrichen.

Warum konventionelle Margarinen schädlich sind

Eine herkömmliche Margarine hingegen ist nicht wirklich gesund. Da die Margarinen aus Ölen hergestellt werden, müssen sie aufbereitet werden, damit sie nicht flüssig bleiben. Dies wird vor allem durch gehärtete Fette erreicht. Diese Fette sind nicht natürlich, sondern wurden industriell in eine härtere Form überführt. Zugleich enthalten die konventionellen Streichfette auch Transfettsäuren. Gerade die Transfettsäuren stehen in einem schlechten Ruf. Sie lagern sich an den Zellwänden ab. Zugleich setzen sie sich in den Adern fest. Dadurch fließt das Blut wesentlich schlechter und in der Konsequenz steigt der Blutdruck. Dieser Vorgang leistet später einen Beitrag zur Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem wird der Anteil des schlechten LDL-Cholesterins im Blut erhöht, während der Anteil am guten HDL-Cholesterin sinkt. Durch die Transfettsäuren wird zudem das Risiko für die Entwicklung einer Diabetes um über 35 Prozent erhöht.
Aufgrund dieser Umstände ist eine konventionelle Margarine nicht gesünder als Butter. Eine Alternative bietet eine Butter, die mit Oliven- oder Sonnenblumenöl versetzt ist. Diese Produkte haben eine ähnliche Konsistenz wie die Margarine und sind auch im Geschmack vergleichbar.

Täglich Obst und Gemüse

Nichts kann uns so viel Energie und Nährstoffe geben wie Obst und Gemüse. Aber bitte in Kombination, nicht entweder oder … Sie sind prall angefüllt mit vielen Vitaminen, Mineralien und Zusatzstoffen.

Nährstoffe in Obst

Die meisten Obstsorten enthalten reichlich Kalium, gefolgt von Magnesium und Kalzium. Aber auch Phosphor und Eisen findet sich häufig in bestimmten Obstsorten. So beispielsweise in Weintrauben, Stachelbeeren, Pfirsich, Melone, Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und der Aprikose. Besonders also die Beerenfrüchte sind reichhaltig mit Mineralien bestückt. Als gute Vitamin-C-Spender gelten die Ananas, die Grapefruit, die Birne, die Melone, die Kirschen, die Mandarine, die Orange, der Pfirsich, die Zitrone und wieder die Beerenfrüchte. Der Apfel zeichnet sich durch seinen Biotin-Gehalt aus. Die Banane besitzt viel Niacin und B6. Die Kirschen, die Melone, die Mango, die Orange und die Beerenfrüchte verfügen über sehr viel Folsäure. Vitamin A findet sich besonders viel in der Aprikose, der Melone, der Mango und der Nektarine. In der Kiwi findet sich auch das seltene Vitamin K, das mit für die Blutgerinnung zuständig ist. Pflaumen zeichnen sich durch besonders viel Niacin, Pantothensäure und Vitamin K aus.

Während in Früchten noch viel Fruchtzucker Diabetiker zu ihren Tabletten greifen lässt, dürfen sie Gemüse fast ohne Bedenken für alle genießen. Hier finden sich Mineralien auch besonders reichlich. Weitere Elemente wie Jod und Zink glänzen als wesentliche Bestandteile des Brokkoli. Reichlich B-Vitamine sind im Blumenkohl, im Brokkoli, in Champignons, in Erbsen, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Lauch, Mais, Mangold, Paprika, Rosenkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzel, Sellerei, Spargel, Spinat, Tomaten, Wirsing und Zucchini enthalten. Folsäure findet sich besonders in der Aubergine, im Blumenkohl, im Brokkoli, im Chinakohl, in der Endivie, in Erbsen, Feldsalat, Grünkohl und der Gurke, in Kartoffeln, Lauch, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Spargel, Spinat und Zucchini. Auch Vitamin K, Vitamin A, Vitamin E sowie Niacin und Pantothensäure sind in vielen Gemüsesorten enthalten.

Allerdings bleibt bei der Zubereitung dieser Nahrungsmittel natürlich zu beachten, dass ab Temperaturen jenseits von 70 Grad kaum noch Vitamine zu retten sind. Auch beim Einkochen erhalten wir in unserem Kompott eine vitaminarme Nachspeise. Einzig durch Einfrosten kann ein Großteil der Vitamine gerettet werden. Mineralstoffen macht die Wärme dagegen nichts aus. Wenn wir allerdings Kartoffeln schälen und dann in Wasser kochen, dürfte auch davon nicht mehr viel in Mittagsmahl enthalten sein. Deshalb sind all die aufgeführten Werte, die man in Tabellen findet, ausschließlich für frische, gerade geerntete Lebensmittel gültig. Schon ein Tag Lagerung oder die Verbreitung über Handelsketten kosten den Früchten und unserem Gemüse einen erheblichen Prozentsatz ihrer wertvollen Nährstoffe. Zusätzlich von Bedeutung sind natürlich die Fasern, die in diesen Nahrungsmitteln enthalten sind. Sie helfen dabei, unseren Darm zu putzen. Bestimmte Pflanzenschutzstoffe, die auch als Antioxidationsmittel wirken, überstehen möglicherweise eine Erwärmung besser als Vitamine.

Rolle von Vitamin D in der Ernährung

Vor kurzem erst hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. eine Stellungnahme zur Rolle des Vitamin D in der Versorgung der Bevölkerung herausgegeben. Bekannt ist ja, dass der Mensch einmal Vitamin D über die Haut, bei ausreichender Sonneneinstrahlung, und über die Ernährung aufnehmen kann. Als längst nachgewiesen gilt auch, dass für den Knochenaufbau mit Calcium das Vitamin D unerlässlich ist. Ebenso hat die Medizin schon lange erkannt, dass ein Vitamin-D-Mangel bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie – ebenfalls eine Knochenerweichung mit schleichenden Brüchen – führen kann. Noch nicht umfassend durch Studien bewiesen wurde der Einfluss von Vitamin D bei Krebserkrankungen, auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, auf Atemwegserkrankungen, Demenz und Parkinson, allgemeine Leistungsschwäche des Gehirns und des Körpers sowie eine Reihe von Autoimmunkrankheiten. Ein Vitamin-D-Mangel kann auch ursächlich für die Entwicklung neurologischer Störungen, von Muskelschwäche und orthostatischer Dysregulation sein.

Großer Teil der Bevölkerung ist unterversorgt

Die DGE stellt in ihrer Stellungnahme unter http://www.dge.de/pdf/ws/DGE-Stellungnahme-VitD-111220.pdf heraus, dass die Sonneneinstrahlung in Deutschland – im Durchschnitt – nicht ausreichend ist, um nach einem kurzen Aufenthalt im Freien wieder ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts, auf die sich die Stellungnahme beruft, zeigt, dass fast zwanzig Prozent der erwachsenen Bevölkerung und fast sechzig Prozent der Kinder mit Vitamin D im Durchschnitt unterversorgt sind. Das Max-Rubner-Institut untersuchte 2008 den Anteil von Vitamin D über die Ernährung. Dabei konnte festgestellt werden, dass die größte Menge an Vitamin D über den Verzehr von Fisch gedecht wird (ca. 33 %). Weitere Fischerzeugnisse lieferten ca. 15 % der Menge. Und 10 Prozent der Vitamin-D-Zufuhr kommen aus Eiern, Fetten, Milch und Käse.

Prävention besonders für ältere Menschen sinnvoll

Innerhalb des Skelettapparates ist ein Vitamin-D-Mangel durch Mineralisationsstörungen gekennzeichnet. Ärzte bezeichnen das als eine Myopathie. Auch Muskelschmerzen und Gangstörungen kann ein Mangel an Vitamin D zugrunde liegen. Wird beispielsweise in diesen Fällen die Vitamin-D-Versorgung erhöht, ist der Mangel binnen weniger Wochen ausgeglichen. Die Stellungnahme kommt auch zu der Ansicht, dass eine Sturzprävention, insbesondere bei älteren Menschen, mit Vitamin D das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden, erheblich reduziert. Ebenso schätzt die DGE ein, dass durch eine Supplementierung von Vitamin D eine bessere Funktionsfähigkeit des Knochen-Muskel-Systems, vor allem bei älteren Menschen, erreicht werden kann. Die DGE muss in ihrer Stellungnahme auch anerkennen, dass die Möglichkeit einer Reduzierung von Dickdarmkrebs durch eine höhere Dosis Vitamin D erreicht werden kann. Für weitere Krebsarten sowie Diabetes mellitus konnte die DGE keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Supplementierung von Vitamin D und besseren Heilungschancen feststellen. Für Bluthochdruck allerdings hält es die Stellungnahme für möglich, dass dieser durch eine Supplementierung von Vitamin D gesenkt werden kann. Auch bei anderen Herz-Kreislaufkrankheiten besteht die Möglichkeit, dass diese durch Vitamin D eine Besserung erfahren. Die Sterberate kann – zu diesem Ergebnis kam die Stellungnahme ebenfalls – durch Vitamin D gesenkt werden.

Letzten Endes empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., besonders älteren Menschen, täglich eine Dosis von 800 I.E. Vitamin D einzunehmen. Für jüngere Erwachsene oder Kinder kann die DGE keine Empfehlung aussprechen, da es hier kein bzw. zu wenig wissenschaftliches Studienmaterial gibt, um eine Dosis festzulegen