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Was in früheren Zeiten ganz normal war, ist heute weitgehend verpönt: Mit den Fingern zu essen. Eine kleine Renaissance erlebte das Essen mit den Fingern aber mit dem allseits beliebten Fingerfood und auch Fast Food lässt sich oft nur mit zwei Händen bewältigen. Welche Speisen darf man aber tatsächlich ohne Besteck essen?
Im Restaurant mit den Fingern essen
Im Restaurant kommt man um Essbesteck eigentlich kaum herum. Zu den wenigen Speisen, die auch ausdrücklich in klassischen Restaurants ohne Besteck gegessen werden, gehören Hummer, Krebse, Langusten, Miesmuscheln und Wachtelbeine. Der Grund hierfür ist simpel: Mit Besteck lassen sich diese Spezialitäten gar nicht in mundgerechte Stücke zerteilen.
Fingerfood und Fast Food
Bei Fingerfood handelt es sich um Häppchen wie Bruschetta oder Wraps, die meist auf Parties serviert werden. Hier darf man natürlich selbstredend ohne Besteck zugreifen.
Gar nicht so unpopulär ist das Essen mit den Fingern, wenn Fast Food auf den Tisch kommt. Zum Beispiel Burger, Döner und Pommes Frites werden meist ohne Essbesteck verspeist. Auch an der Bratwurst-Bude greift man maximal zum Plastik-Gäbelchen. Auf die Hand gibt es auch immer mehr Leckereien beim Bäcker wie Brownies und Muffins.
Auch wenn wir traditionell und in Restaurants sowieso zum Besteck greifen: Zumindest Fast Food hat das Duell mit dem Essbesteck bereits für sich entschieden. Trotz schlechtem Image und vielen Kalorien erfreut sich Fast Food auch bei uns wachsender Beliebtheit. Immerhin gibt es aber auch da für Salate noch formschöne Plastegabeln.
Fast Food gilt nicht gerade als Musterbeispiel für eine gesunde Ernährungsweise. Auch bei den hartnäckigsten Gesund-Essern wird jedoch beim Vorbeigehen an einer Bratwurst- oder Pizzabude die Lust auf Fritten & Co. geweckt. Sich gesund zu ernähren ist ja gut und schön – aber muss man sich deshalb alles verkneifen?
Fast Food/Junkfood
Bei Fast Food handelt es sich streng genommen nur um Essen aus schneller Zubereitung. Bei deftigen und fettigen Speisen handelt es sich tatsächlich um Junk Food. Der Name Junk Food steht im Amerikanischen für Speisen, die sehr fett-, salz- und zuckerhaltig sind und allgemein als Dickmacher gelten. Hierzu zählen beispielsweise diverse Fertiggerichte, Hamburger und Limonaden.
Gesund essen und dabei nicht auf Fast Food verzichten?
Dass Junk Food als ausschließliche und tägliche Nahrung nicht empfehlenswert ist, steht außer Frage. Auch Leute, die sich durchaus
bewusst ernähren, möchten jedoch nicht vollständig auf eine deftige Bratwurst, einen saftigen Burger oder eine lecker belegte Pizza verzichten. Nur Körner und Salat zu knabbern macht auf Dauer einfach keinen Spaß. Viele Ernährungsweisheiten erweisen sich bei näherer Betrachtung zudem als Mythos: Grüner Salat enthält beispielsweise kaum Vitamine.
Tipp: Junk Food-Klassiker bewusst und selten genießen. Man kann Fast Food auch kalorienreduziert aus guten Zutaten selbst machen. Zum Beispiel:
- Pommes oder Wedges aus frischen Kartoffeln schneiden, mit einem EL Öl und Gewürzen in einer Schüssel mischen und im Backofen garen
- Burger mit Bio-Rinderhack zubereiten
- Ketchup aus passierten Tomaten, Tomatenmark, etwas Essig und Gewürzen selbst mischen
- Grillfleisch mit wenig Öl selbst marinieren, hochwertiges Fleisch wie argentinische Steaks verwenden
Bei fast jedermann wurde beim Vorbeigehen an einer lecker duftenden Imbissbude schon einmal die Lust auf ein herzhaftes Fast Food-Gericht geweckt. Gehen köstlich frittierte Fritten oder üppige Döner aber in Ordnung oder sollte man besser auf die beliebten Fast Food-Klassiker verzichten?
Was ist eigentlich Fast Food?
Der Begriff Fast Food wird häufig mit Junkfood in einen Topf getan. Fast Food heißt nämlich nur, dass das Essen besonders schnell zubereitet wird. Junkfood hingegen wurde in den USA der 70er Jahre als negative Bezeichnung für Speisen geprägt, die besonders fett-, salz- oder zuckerhaltig sind.
Schnelles Essen mit System
Fast Food wie Burger wird häufig über große Schnellrestaurantketten angeboten. In der Systemgastronomie sind die
Arbeitsabläufe und Produkte weitgehend standardisiert. Der klassische Burger schmeckt in jedem Lokal gleich. Häufig wird mit fertigen Produkten gearbeitet, die beispielsweise nur noch frittiert werden müssen. Fast Food wird häufig gegrillt (Döner) oder frittiert (Pommes). Typisch deutsch ist die Currywurst, die auch besonders häufig in Kantinen angeboten wird.
Fast Food – ja oder nein?
Was für alle Leckereien gilt, trifft auch auf Fast Food zu: In Maßen sind Burger und Fritten durchaus erlaubt. Traditionelle Fast Food-Gerichte enthalten viel Fett, Salz und Zucker und müssen daher nicht noch unbedingt mit anderen Kalorienbomben kombiniert werden. Beispiele: Burger mit Salat statt Pommes, keine Bigsize-Portionen bestellen, auf den Softdrink zu Fast Food verzichten.
Dass Fast Food nicht gesund ist, das ist in diversen Studien belegt wurden. Fast Food Produktbeispiele: dies sind Knabbergebäck, (Tiefkühl-) Fertigpizza, Fritierte Sachen, Burger und Co.
In Fastfood Produkten sind Transfettsäuren enthalten, welche einerseits schädlich für das Herz sind. In einer neuere Studie von Almudena Sanchez-Villegas (berichtet im rennomierten US-Online-Journal PLoS ONE) wurde herausgefunden, dass Transfettsäuren depressiv machen können.
Wie entstehen Transfettsäuren?
Transfettsäuren entstehen durch eine industrielle Teilhärtung. Für den Prozess der Teilhärtung werden in der Regel pflanzliche Fette verwendet.
Verwendung von Transfettsäuren
Die Transfettsäuren, die in den erwähnten Fetten enthalten sind werden in Backwaren, industriell verarbeiteten Nahrungsprodukten, vor allem Fast Food verwendet.
Gesundheitliche Risiken durch Transfettsäuren
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Depression
- Gefahr von Übergewicht / Verfettung
In der Untersuchung wurde herausgefunden, dass 48% der Probanden, die ungesättigte Fettsäuren aufnahmen, man im Rahmen der Studie schädigende Wirkungen nachweisen konnte. Durch das sprichwörtlich schlechte Essen war eine messbare schlechte Stimmung der Probanden feststellbar.
Das Risiko eine klinische Depression zu bekommen ist demnach durch schlechte Ernährung signifikant messbar.
In den letzten 10 Jahren hat sich der Verbrauch an Tiefkühlprodukten in Deutschland mehr als Verdoppelt. Dies ist eine Entwicklung von der man ablesen kann, dass immer mehr Menschen die schnelle Küche -Fast Food- bevorzugen. Slow Food ist seltener geworden.
Diese Entwicklung hält die Redaktion von Lebensmittel Warenkunde für sehr bedenklich. Wir sind Unterstützer der Slow-Food Bewegung.
Was ist dran an der in der Presse ausgerufenen gesunden Ernährungswelle. Jeder spricht von gesunder Ernährung, aber wissen wir wirklich was gesund ist?
Die Wissenschaft ist hier manchmal etwas kontrovers, es werden Dinge in unterschiedliche Richtunge als gesund proklamiert. Beispiele gibt es hier zu Hauf.
Slow Food vs. Fast Food
Eines ist sicher, wer seinem Körper Fast Food zumutet und im Anschluss Vitaminpillen oder sonstige Lebensmittelersatzstoffe zuführt, der lebt nicht gesund.
Auf die gesunde Zusammensetzung kommt es an, also Vitamine und Mineralstoffe in der natürlichen Kombination. Vitaminpillen sind zu hochkonzentriert und werden bestenfalls vom Körper ausgeschieden. (im schlechtesten Fall richten Sie Schaden an)
Ausgewogene Ernährung
Von jedem etwas. Paleo Diet Guides From Robb Wolf
nkunde.de/lebensmittel/getreideprodukte.html”>Getreideprodukte, Obstprodukte und Gemüseprodukte, Fisch, ja auch Fleisch. Fette sind genauso wichtig, auch wenn diese immer wieder in Veruf geraten. Nur eben nicht zuviele Fette. Sobald die Balance nicht mehr gehalten ist, begibt man sich auf eine Gratwanderung.
Neben gesunder Ernährung ist der Lebenswandel ein ebenso entscheidender Faktor. Man kann sich noch so scheinbar gesund ernähren, wenn aber die Zeit zum Essen fehlt und der Körper in andauerder Hochspannung steht, dann können Lebensmittel den Körper auch nicht mehr gesund halten.
Fazit: In diesem Sinne, achten Sie auf ihren Körper und ihre Gesundheit. Sie haben nur einen Körper!

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