Sind Frauen wirklich intelligenter als Männer?

Die Frage, ob Frauen oder Männer intelligenter seien beschäftigt die Menschen und die Wisssenschaft seit es Intelligenztests gibt. Noch vor 100 Jahren waren diese Tests hauptsächlich auf sozioökonomischen Grundzügen aufgebaut. Aber dies hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Herkunft, Geschlecht oder sonstige Faktoren sollten bei einer allgemeingültigen Aussage ausgeblendet werden können.

Bisher galt die Lehrmeinung dass der IQ, der sogenannte Intelligenzquotient von Frauen schlechter sei, als der von Männern. Aber nach Untersuchungen des Wissenschaftlers Flynn aus Neuseeland, Jahren der IQ von Frauen stärker gestiegen ist.

Dies kann auf Grund von Bildung und gestiegenen Entwicklungschancen der Frauen zurückgeführt werden. Die Schlussfolgerung hieraus ist, dass der IQ demnach doch nicht rein genetisch gebunden sein muss. Dies bestärkt die Schulmeinung, dass Kinder und Jugendliche durch Bildung geformt werden können. Der IQ kann verbessert werden, durch äußere Einflusse.
Vermutet wird der sogenannte Flynn-Effekt auf die gestiegene Komplexität der Moderne, welche eine höhere Anforderung des menschlichen Gehirns zu abstrakten Denkens erfordert. Ernährung kann hierzu ebenfalls einen Betrag leisten.

James Flynn möchte diese Erkenntnisse in einem Buch veröffentlichen.

Keine Gewichtsabnahme trotz Sport?

Sport macht Spaß, baut Stress ab und verbrennt darüber hinaus auch noch ordentlich Kalorien. Nicht in jedem Fall macht sich der sportliche Ehrgeiz allerdings auch auf der Waage bemerkbar. Woran liegt das?

Muskulatur wird aufgebaut

Nicht nur beim Kraftsport mit Gewichten baut der Körper Muskeln auf. Besonders Untrainierte legen zunächst an Muskelmasse zu während der Fettanteil schmilzt. Oft sieht der Körper nach wenigen Trainingsmonaten schon deutlich definierter aus als vor dem Training – nur auf der Waage tut sich aufgrund des Muskelaufbaus leider noch nichts. Auch wenn die Waage anfangs noch nicht auf das neue Trainingspensum reagiert, punktet Sport mit vielen gesunden Effekten: Die Durchblutung des Gehirns steigert sich, der Ruhepuls des  Herzens nimmt ab, man verbraucht mehr Kalorien und fühlt sich einfach insgesamt besser.

Durchhalten lohnt sich

Anfänger, bei denen die Pfunde nach einigen Trainingsstunden noch nicht purzeln, sollten ihr Training keinesfalls wieder aufgeben. Auch Hauruck-Aktionen wie ein exzessives Training helfen in Sachen Gewichtsabnahme wenig. Es ist wichtig, den Körper erst einmal an das neue Trainingspensum zu gewöhnen. Oft sieht man eher, dass sich der Körper positiv verändert, der Bauch flacher oder der Oberschenkel schlanker wird, ehe sich auf der Waage etwas tut. Eine wichtige Rolle beim Abnehmen kommt schlussendlich auch der Ernährung zu: Wer sich ungesund ernährt, muss zum Abnehmen auch seine Essensgewohnheiten umstellen. Allerdings wächst das Bewusstsein, welche Nahrung dem Körper gut tut und welche nicht, meist automatisch, wenn man regelmäßig trainiert. Nach einem gesunden Essen fühlt man sich nämlich einfach besser und stimmt sich optimal aufs Training ein.

Alles Bio oder was? Neues EU-Bio-Logo

Käufer von Bio-Lebensmitteln kennen sie mit Sicherheit: Die verschiedenen Bio-Siegel wie das deutsche Bio-Siegel, das EU-Bio-Siegel und die Verbandssiegel von Produktionsverbänden. Ab dem 1. Juli 2012 müssen die Erzeuger von verpackten Bio-Lebensmitteln nun nachweisen, dass ihre Produkte tatsächlich den Standards der EU entsprechen. Dafür wurde bereits 2010 das EU-Bio-Siegel eingeführt, dessen Standards und Verwendung ab Sonntag Pflichtwerden.

Infos zum EU-Bio-Siegel

Zugegeben: Bei den vielen Bio-Siegeln fällt Verbrauchern der Durchblick im Supermarkt nicht immer ganz einfach. Das EU-Bio-Siegel zeigt ein Blatt aus zwölf weißen Sternen auf hellgrünem Hintergrund. Dieses Bio-Siegel gibt es bereits seit 2010 und es wird bereits in vielen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für Bioprodukte verwendet. In Deutschland setzten viele Anbieter bislang hingegen weiter auf das deutsche Bio-Siegel zur Kennzeichnung von ökologisch erzeugten Lebensmitteln – wohl aufgrund seines höheren Bekanntheitsgrades.

Bio-Lebensmittel, die das EU-Bio-Siegel tragen, müssen zu 95 % aus ökologischem Anbau stammen. Damit sind 5 % Inhaltsstoffe aus konventionellem Anbau erlaubt. Das neue EU-Bio-Siegel gilt für verpackte Bio-Waren aus europäischer Herstellung. Für lose Waren gilt die Kennzeichnungspflicht nicht.

Die „alten“ Bio-Logos wie das deutsche Bio-Siegel und die privaten Siegel der Anbauverbände gelten weiterhin. Auf vielen Produkten werden jetzt also zwei Bio-Siegel zu sehen sein – zum Beispiel das deutsche Bio-Siegel neben dem EU-Bio-Logo.