Gesund grillen: Tipps für gesundheitsbewusste Grillmeister

Auch im diesjährigen Sommer gibt es für viele Grill-Fans nichts Köstlicheres als ein leckeres Steak vom Grill. In den letzten Jahren ist der Grillgenuss aber auch wiederholt in die Kritik geraten – Schuld daran sind vor allem die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, die sich beim Grillen bilden. Wer ein paar Empfehlungen beachtet, kann sich sein Steak vom Grill aber trotzdem weiterhin mit gutem Gewissen schmecken lassen.

Was sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe?

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe – abgekürzt PAK – sind neutrale Feststoffe mit geringer Wasserlöslichkeit. Die meisten PAK gelten als krebserregend und haben in diesem Zusammenhang auch als schädlicher Stoff beim Grillen bereits Aufmerksamkeit erregt. PAK entstehen beim Grillen, wenn Marinade oder Fleischsaft vom Grillgut ins Feuer tropfen. Der aufsteigende Rauch mit den schädlichen Stoffen kann eingeatmet werden oder setzt sich am Grillgut fest.
So wird richtig gegrillt

Gesundheitsbewusst zu Grillen ist keine hohe Kunst. Um eine Bildung des schädlichen Stoffes PAK beim Grillen zu vermeiden, genügt es in der Regel, das Fleisch vor dem Grillen abzutupfen. Dabei wird überschüssige Marinade entfernt und kann somit auch nicht in den Grill tropfen.

Weitere Tipps für gesundheitsbewusste Grillmeister

Empfehlenswert ist die Verwendung von Grillschalen. Darin lässt sich jedes Grillgut zubereiten. Falls doch mal Fleisch auf dem Grill schwarz wird, sollte die geschwärzte Stelle abgeschnitten und nicht mitgegessen werden. Völlig unnötig ist es auch, das Grillgut mit Bier abzulöschen. Das bringt geschmacklich keinerlei Vorteile. Außerdem könnten sich wiederum gesundheitsschädliche Stoffe bilden.

Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer: Die verschiedenen Sorten

Neben Salz ist Pfeffer ein echter Klassiker unter den Gewürzen. Von herzhaften Fleischgerichten bis zu mediterranem Fisch kommt fast kaum ein Gericht ohne eine Prise Pfeffer aus. Pfeffer ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pfeffergewächse und zeichnet sich durch eine scharfe Geschmacksnote aus. Heute wird Pfeffer überwiegend in Ländern wie Vietnam und Brasilien angebaut. Man unterscheidet folgende Sorten und pfefferähnliche Gewürze:

Grüner Pfeffer

Bei grünem Pfeffer handelt es sich um unreife Pfefferfrüchte. Diese werden frühzeitig geerntet und meistens eingelegt im Glas verkauft. Grüner Pfeffer ist weniger scharf als andere Pfeffersorten.

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer ist grüner Pfeffer in getrockneter Form. Beim Trocknen werden die Pfefferkörner schwarz und runzlig. Schwarzer Pfeffer ist bei uns in gemahlener Form und in kleinen Gewürzmühlen erhältlich. Er zeichnet sich durch ein sehr scharfes Aroma aus.

Weißer Pfeffer

Weißer Pfeffer wird meistens in gemahlener Form verwendet und ähnelt vom Geschmack dem schwarzen Pfeffer. Man verwendet weißen Pfeffer bevorzugt für helles Fleisch wie Fisch und helle Saucen. Zur Herstellung von weißem Pfeffer entfernt man die Schalen der reifen roten Pfefferbeeren.

Roter Pfeffer

Als roten Pfeffer bezeichnet man die naturbelassenen Pfefferfrüchte, die reif geerntet werden. Meistens wird roter Pfeffer eingelegt im Glas verkauft, ist aber auch in getrockneter Form erhältlich. Roter Pfeffer ist sehr scharf und sollte daher immer sparsam dosiert werden.

Rosa Pfeffer

Das pfefferähnliche Gewürz ist kein echter Pfeffer. Bei den roten Beeren handelt es sich um Früchte des brasilianischen Pfefferbaums, die auch als Weihnachtsbeeren bekannt sind und einen sehr milden Geschmack haben. Roter Pfeffer ist oft Bestandteil bunter Pfeffermischungen in der Gewürzmühle.

Szechuanpfeffer

Der häufig in der asiatischen Küche verwendete Szechuanpfeffer ist ebenfalls kein echter Pfeffer, sondern entstammt der Familie der Rautengewächse. Man kennt Szechuanpfeffer auch als chinesischen oder japanischen Pfeffer. Die Beeren haben eine rotbraune Farbe und zeichnen sich durch ein typisch prickelndes Aroma aus, sind aber nicht scharf.