Gesund grillen: so wird’s gemacht

Die Grillsaison ist eröffnet. Und schon beim Gedanken an ein gutes Steak oder ein Würstchen vom Grill läuft vielen Genießern das Wasser im Mund zusammen. Um tatsächlich gesund zu Grillen, sollten jedoch einige Punkte beachtet werden.

So nicht: zu heiß grillen

Das Grillgut darf grundsätzlich nicht zu stark erhitzt werden. Dann entstehen Stoffe wie die heterozyklischen Amine, die in großen Mengen als krebserregend eingestuft werden. Beim Grillen mit Holzkohle können schädliche Stoffe in das Grillgut übergehen – allerdings nur beim direkten Grillen und nicht bei der indirekten Grillmethode.

Tipps für den gesunden Grillgenuss

Empfehlenswert ist in jedem Fall die indirekte Grillmethode mit Fettauffangschalen. Dabei kann kein Fett in die Glut tropfen. Wer Holzkohle verwendet, sollte diese ausreichend durchglühen lassen, bevor das Grillgut aufgelegt wird. Gut zum Grillen eignet sich mageres Fleisch anstelle von gepökelten Lebensmitteln. Für den Holzkohlegrill sollten immer nur Holzkohle und Holzkohlebriketts verwendet werden, kein Holz oder andere brennbare Stoffe. Auf dem Grill darf das Fleisch grundsätzlich nicht verkohlen. Als Alternative zum Holzkohlegrill ist die Verwendung eines Elektrogrills empfehlenswert.

Brot – gesund oder nicht?

Unser täglich Brot ist als Nahrungsmittel vom Speiseplan kaum wegzudenken. Immer häufiger stehen Backwaren heute jedoch in der Kritik: Weißbrot sei ungesund und Brote passen nicht ganz in das populäre Low Carb Ernährungsprinzip. Aus diesem Grund haben wir einige Hintergründe zum Thema Brot zusammengetragen.

Brot als Grundnahrungsmittel

In Europa und Nordamerika gilt Brot als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Seit etwa 10.000 Jahren wird hierfür Getreide systematisch für die Herstellung von Brot angebaut. Das Brot ist in unserem Kulturkreis der wichtigste Lieferant für Kohlenhydrate und markierte einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung unserer modernen Ernährung.

Weißbrot vs. Vollkornbrot

Weißbrot ist Vollkornbrot mit seinen Inhaltsstoffen tatsächlich unterlegen, weil Weißmehl ohne seine Randschichten verarbeitet wird, in denen die Vitamine und anderen Inhaltsstoffe vorkommen. So enthält weißes Brot weniger Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine als Vollkorn. In Vollkornbrot bleiben hingegen die meisten Kornbestandteile erhalten. Es macht auch länger satt und ist daher besser für eine kalorienbewusste Ernährung geeignet.

Empfehlung für die gesunde Ernährung

Wer auf eine ausgewogene Ernährung wert legt, sollte tatsächlich eher Vollkornbrot als Weißbrot zu sich nehmen. Andererseits sind beispielsweise die Franzosen statistisch schlanker als wir – trotz ihrer Vorliebe für traditionelle Baguettes. Gegen einen Konsum von Weißbrot in Maßen gibt es also dennoch nichts einzuwenden.