Ideal zum Braten und für Salate: Sojaöl

Sojaöl ist das am Häufigsten verwendete Pflanzenöl in den USA und ist mittlerweile auch bei uns in zahlreichen Supermärkten erhältlich. So wird Sojaöl hergestellt und in der Küche verwendet:

Herstellung von Sojaöl

Sojaöl sieht mit seiner hellgelben Farbe aus wie ein herkömmliches Pflanzenöl. Das pflanzliche Öl wird aus Sojabohnen gewonnen, die hierfür speziell ausgepresst werden. Das Öl hat einen Anteil von rund 20 Prozent gemessen am Trockengewicht der Bohnen. Es gibt neben dem Auspressen auch noch ein anderes Herstellungsverfahren für Sojabohnen: durch Extraktion gewinnt man ebenfalls Sojaöl, das dann aber eine intensivere, bräunlichere Farbe hat.

Das ist im Sojaöl enthalten

Sojaöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hat ansonsten genau so viele Kalorien wie ein herkömmliches Pflanzenöl – etwa 900 Kcal. Das Öl besteht hauptsächlich aus Fett und enthält neben Mineralstoffen auch die Vitamine E und K. Sojaöl hat einen hohen Anteil von Linolsäure, einer gesunden Omega-3-Fettsäure.

Dafür eignet sich Sojaöl

Sojaöl ist ein ideales Salatöl zum Anrichten von grünen Blattsalaten und anderen Salatrezepten. Das Öl hat ein neutrales Aroma und dominiert den Geschmack von Salaten daher nicht. Das Öl ist zudem gut zum Braten geeignet: Sojaöl lässt sich hoch erhitzen und damit für Pfannengerichte aller Art verwenden.

Spinat mal anders – gebraten und als Salat

Spinat kennt fast jeder aus der Kindheit als feinen Rahmspinat mit Kartoffeln serviert. In den letzten Jahren hat der Gemüsespinat mit dem feinen Aroma dabei ein kleines Comeback erfahren – als Zutat für kreative Rezepte wie Pasta und als Bestandteil von grünen Blattsalaten. Denn Spinat lässt sich vielseitig zubereiten:

Spinat braten

Frischer Spinat lässt sich hervorragend in etwas Butter oder Olivenöl anbraten. Für
ein würziges Aroma gibt man etwas Knoblauch dazu und lässt den Spinat etwa fünf Minuten kochen, bis er langsam zerfällt. Dieses Rezept schmeckt auch mit Gemüse wie Paprika kombiniert und mit feinen Pinienkernen. Wer mag, kann den Spinat auch mit etwas italienischem Hartkäse bestreut servieren.

Spinat als Salat

Heute ist Spinat häufig in Salatmischungen enthalten. Die feinen Blätter schmecken leicht würzig und knackig. Tatsächlich eignet sich Spinat, wenn er früher geerntet wird, hervorragend für Salate und enthält dann auch einen geringeren Anteil von Oxalsäure als ältere Blätter. Dennoch enthält jeder Spinat immer einen gewissen Anteil von Oxalsäure (etwa 120 bis 1.300 mg pro 100 gr frische Blätter) – ebenso wie Rhabarber und auch Mangold.

Gesunde Ernährung im stressigen Arbeitsalltag

Von morgens bis abends im Büro – da bleibt kaum Zeit zum Kochen. Leider kann auch Kantinenessen nicht immer mit kulinarischer Raffinesse überzeugen und Fast Food vom Imbiss muss es schließlich auch nicht jeden Tag sein. Wie kann man eine gesunde Ernährung mit einem 40-Stunden-Job aber unter einen Hut bringen?

Aktuelle Studie zur Ernährung am Arbeitsplatz

Eine Studie im Auftrag der Krankenkasse TK mit 1.000 Befragten bringt es jetzt ans Licht: Etwa 36 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen haben Schwierigkeiten, sich auf Arbeit gesund zu ernähren. Etwa die Hälfte der befragten Berufstätigen gab als Grund für ihre unbefriedigende Ernährungsweise im Job einen Mangel an Zeit an. Außerdem sei die Essensauswahl am Arbeitsplatz häufig begrenzt.

Tipps für eine gesunde Ernährung trotz Job-Stress

Zugegeben: Es ist bequemer, in der Mittagspause schnell was vom Chinaimbiss zu holen als an einem trockenen Pausenbrot zu knabbern. Aber Langeweile bei selbst mitgebrachten Mittagsmahlzeiten muss nicht sein – anstelle von Brot schmecken ja auch bunte Salate, marinierter Tofu, Joghurt- oder Quarkspeisen. Besonders im Sommer schmecken Gemüse und Obst der Saison. In vielen Pantryküchen gibt es auch die Möglichkeit, selbst mitgebrachte Gerichte in der Mikrowelle zu erwärmen. Wer hingegen beruflich meistens unterwegs ist, fährt mit einem selbst zusammengestellten Lunchpaket sehr gut: Unterwegs schmecken z.B. Direktsaft, selbstgemachte Burgerbrötchen oder Fischbrötchen oder bunte Salate. Diese Speisen liegen zudem nicht schwer im Magen.

Tipp: Fürs Mittagessen im Job eher auf Lebensmittel verzichten, die Blähungen verursachen (z.B. Hülsenfrüchte, Zwiebeln).

Functional Food: Sind die Lebensmittel wirklich gesund?

Functional Food ist heute ein Begriff, der auf vielen Verpackungen zu lesen ist. Die Hersteller verkaufen mit dieser Bezeichnung auch ein Stück Gesundheit. Die Frage dabei ist, ob Functional Food tatsächlich gesünder ist, als herkömmliche Nahrung.

Zusätze und höhere Preise

Die Hersteller der Nahrungsmittel versprechen immer wieder, dass die Zusatzstoffe die Gesundheit positiv beeinflussen. Die Liste dieser Stoffe ist lang und reicht von Omega-3-Fettsäuren über Vitamine bis hin zu Mineralien und Spurenelementen. Das Functional Food ist dabei meistens auf einem bestimmten Konsumzweck ausgerichtet. Ein häufiger Anwendungsbereich ist der Sport. Hier sollen die verlorenen Mineralstoffe ersetzt werden, sodass dadurch die gesundheitlichen Einschränkungen, die durch den Sport resultieren können, nicht auftreten. Vor allem cholesterinsenkende Lebensmittel sind derzeit hoch im Kurs und kosten bis zu 30 Prozent mehr, als die herkömmlichen Produkte.

Wissenschaft bestätigt gesunde Wirkung nicht

Wie viele Wissenschaftler inzwischen bestätigen, können die speziell aufbereiteten Lebensmittel sogar gesundheitsschädlich sein. Durch die meistens künstlich erzeugten Zusatzstoffe wird in vielen Fällen die Aufnahme von Vitaminen reduziert, wodurch die eigentlich gesunde Wirkung verlorengeht. Die Langzeitfolgen sind bisher noch nicht erforscht.

Ähnliches gilt vor allem für die cholesterinsenkenden Lebensmittel. Sie enthalten in der Regel den Stoff Phytosterin. Bei diesem Zusatz ist anerkannt, dass er eine cholesterinsenkende Wirkung hat, indem er verhindert, dass der Körper Cholesterin aufnimmt. Was allerdings im Körper geschieht, wenn der Stoff direkt aufgenommen wird, ist nicht bekannt. Hier fehlen Langzeitstudien und von einer gesundheitsfördernden Wirkung gehen die Wissenschaftler derzeit nicht aus.

Das Problem der Zusatzstoffe ist insgesamt einfach erklärt. Jeder Stoff, der eine Zulassung für Lebensmittel hat, darf zugesetzt werden. Dies ist unabhängig davon, ob er tatsächlich eine bestimmte Wirkung entfaltet. Im Gegensatz zu Medikamenten muss keine Wirksamkeitsstudie vorhanden sein. Der Hersteller darf zwar nicht mit falschen Angaben werben. Er darf allerdings mit den bestätigten Wirkungen werben. Diese Wirkungen müssen nicht zwangsweise auch in einem Produkt entfaltet werden. Es reicht aus, wenn die Wirkung bei Studien an Mäusen beobachtet wurde.

Ernährung hilft in vielen Bereichen

War es nicht Hippokrates (460 – 377 v.u.Z.), der gesagt hat: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“? Wenn wir uns danach verhalten würden, bräuchten wir keine Medizin mehr. Wir würden also das essen, das speziell unserem Körper gut tut und ihm damit das geben, was er braucht. Dann gäbe es keine Krankheiten mehr bzw. man würde relativ schnell wieder genesen. Aber dieses personalisierte Essen muss erst noch erfunden werden. Das ist vielleicht eine Geschäftsidee, die sich aus der Ernährungsberatung auf der Grundlage des Stoffwechsels, die es heute schon gibt, entwickeln könnte. Denn ich könnte mir gut vorstellen, dass ein automatisiertes Laborgerät alle gängigen und sinnvollen Messungen, Nährstoffe inklusive, vornehmen könnte. Oder eine Art Spektrometer „durchleuchtet“ den ganzen Menschen, stellt fest, welche chemischen Elemente und Verbindungen vorhanden sind und vergleicht sie mit einem Optimum. Daraufhin werden dann Ernährungsempfehlungen ausgedruckt. Das alles wäre bereits heute schon technisch realisierbar, vielleicht sogar für den Hausgebrauch. Aber bis es so weit ist, dass wir ganz individuell damit umgehen können, müssen wir uns an allgemeine Empfehlungen, unser Wissen und die Informationen aus unserem Körper halten.

Kraft und Wohlbefinden

Die Ernährung hilft also, Krankheiten zu vermeiden und sie kann heilen. Weiterhin versorgt sie uns natürlich mit der notwendigen Energie, mit Nährstoffen und zusätzlichen Elementen. Sie erfüllt ein grundlegendes biologisches Bedürfnis aller Lebewesen und ist deshalb essentiell für unsere Existenz. Sie bildet eine wichtige Säule für den Zustand unseres Körpers und damit, wie wir uns fühlen und über wieviel Kraft wir verfügen. Ja, richtig. Auch die Gefühle sind zum großen Teil ein Ergebnis unserer Ernährung und sie lassen sich wesentlich darüber beeinflussen. Im Prinzip ist eben nicht der schimpfende Nachbar, die 5 in Mathematik, die Kritik vom Trainer oder die nicht bestandene Probezeit daran schuld, wenn wir uns mies fühlen, sondern in erster Linie unsere Ernährung.
Sie sorgt für eine glatte, weiche und porentief reine Haut, für glänzende, weiße und strahlende Augen, für schöne Haare und kräftige Zähne. Sie sorgt dafür, dass wir in die Kleidergröße 38 passen und nicht die 42 brauchen. Mit der Ernährung können wir uns einen tiefen, gesunden Schlaf gönnen und bereits nach wenigen Stunden wieder fit sein, wenn es denn sein muss. Und die Ernährung sorgt dafür, dass wir in der Schule, im Studium oder beim Job immer frisch im Kopf sind, nichts vergessen und konzentriert nachdenken können. Mit der richtigen Ernährung können wir gut lernen und uns auch später noch an Details erinnern. Mit ihr gibt es keine Hoch's und Tief's im Blutzucker. Die richtige Ernährung erlaubt es uns, besser zu hören und schärfer zu sehen.

Ursachen der Fehlernährung

Das sind die Möglichkeiten, die gerade durch eine gesunde Ernährung erreicht werden können. Warum ist es noch nicht so, dass wir uns optimal versorgen mit dem, was der Körper braucht? Als wir den Schritt vom Tier zum Menschen taten, verloren wir zum großen Teil unsere gesunden Instinkte, die uns sagten, was gut für uns ist. Dagegen vertrauten wir mehr und mehr auf unser Wissen. Dieses wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Spezialwissen. Und selbst heute kennt nur selten ein Mensch alle Stoffe, Pflanzen und Nahrungsmittel, die wichtig für den Körper sind, und dazu alle körperlichen Merkmale, die einen Mangel signalisieren. Diese Diskrepanz können wir uns durch Wissen wieder zurückholen oder dafür Maschinen entwickeln, die die Analyse übernehmen. Bis dahin müssen wir noch ein Stück Weges gehen.

Täglich Obst und Gemüse

Nichts kann uns so viel Energie und Nährstoffe geben wie Obst und Gemüse. Aber bitte in Kombination, nicht entweder oder … Sie sind prall angefüllt mit vielen Vitaminen, Mineralien und Zusatzstoffen.

Nährstoffe in Obst

Die meisten Obstsorten enthalten reichlich Kalium, gefolgt von Magnesium und Kalzium. Aber auch Phosphor und Eisen findet sich häufig in bestimmten Obstsorten. So beispielsweise in Weintrauben, Stachelbeeren, Pfirsich, Melone, Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und der Aprikose. Besonders also die Beerenfrüchte sind reichhaltig mit Mineralien bestückt. Als gute Vitamin-C-Spender gelten die Ananas, die Grapefruit, die Birne, die Melone, die Kirschen, die Mandarine, die Orange, der Pfirsich, die Zitrone und wieder die Beerenfrüchte. Der Apfel zeichnet sich durch seinen Biotin-Gehalt aus. Die Banane besitzt viel Niacin und B6. Die Kirschen, die Melone, die Mango, die Orange und die Beerenfrüchte verfügen über sehr viel Folsäure. Vitamin A findet sich besonders viel in der Aprikose, der Melone, der Mango und der Nektarine. In der Kiwi findet sich auch das seltene Vitamin K, das mit für die Blutgerinnung zuständig ist. Pflaumen zeichnen sich durch besonders viel Niacin, Pantothensäure und Vitamin K aus.

Während in Früchten noch viel Fruchtzucker Diabetiker zu ihren Tabletten greifen lässt, dürfen sie Gemüse fast ohne Bedenken für alle genießen. Hier finden sich Mineralien auch besonders reichlich. Weitere Elemente wie Jod und Zink glänzen als wesentliche Bestandteile des Brokkoli. Reichlich B-Vitamine sind im Blumenkohl, im Brokkoli, in Champignons, in Erbsen, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Lauch, Mais, Mangold, Paprika, Rosenkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzel, Sellerei, Spargel, Spinat, Tomaten, Wirsing und Zucchini enthalten. Folsäure findet sich besonders in der Aubergine, im Blumenkohl, im Brokkoli, im Chinakohl, in der Endivie, in Erbsen, Feldsalat, Grünkohl und der Gurke, in Kartoffeln, Lauch, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Spargel, Spinat und Zucchini. Auch Vitamin K, Vitamin A, Vitamin E sowie Niacin und Pantothensäure sind in vielen Gemüsesorten enthalten.

Allerdings bleibt bei der Zubereitung dieser Nahrungsmittel natürlich zu beachten, dass ab Temperaturen jenseits von 70 Grad kaum noch Vitamine zu retten sind. Auch beim Einkochen erhalten wir in unserem Kompott eine vitaminarme Nachspeise. Einzig durch Einfrosten kann ein Großteil der Vitamine gerettet werden. Mineralstoffen macht die Wärme dagegen nichts aus. Wenn wir allerdings Kartoffeln schälen und dann in Wasser kochen, dürfte auch davon nicht mehr viel in Mittagsmahl enthalten sein. Deshalb sind all die aufgeführten Werte, die man in Tabellen findet, ausschließlich für frische, gerade geerntete Lebensmittel gültig. Schon ein Tag Lagerung oder die Verbreitung über Handelsketten kosten den Früchten und unserem Gemüse einen erheblichen Prozentsatz ihrer wertvollen Nährstoffe. Zusätzlich von Bedeutung sind natürlich die Fasern, die in diesen Nahrungsmitteln enthalten sind. Sie helfen dabei, unseren Darm zu putzen. Bestimmte Pflanzenschutzstoffe, die auch als Antioxidationsmittel wirken, überstehen möglicherweise eine Erwärmung besser als Vitamine.

Was versteht man unter gesunder Ernährung?

Die Vorstellung von einer gesunden Ernährung hat sich sicher im Laufe der Zeiten weniger oder mehr gewandelt. Wenn man wissen möchte, was gesunde Ernährung überhaupt ist, sollte man sich zuerst einmal über das Ziel einer gesunden Ernährung klar werden. Wenn man unter „Gesundheit“ in etwa das optimale Funktionieren des menschlichen Körpers versteht bzw. die Abwesenheit von Krankheit, dann sind Sinn und Ziel einer gesunden Ernährung die Unterstützung einer optimalen Funktionsweise des menschlichen Körpers im allgemeinen. Noch nicht berücksichtigt sind dabe die spezifischen Erfordernisse einzelner Menschen oder Menschengruppen. Das heißt, dass sich der Nährstoffbedarf im einzelnen noch deutlich voneinander unterscheiden kann. Deshalb gibt es trotzdem eine Reihe von grundlegenden Faktoren, die eine gesunde Ernährung ausmachen. In der Ernährung unterscheidet man zwischen industriell gefertigten Lebensmitteln und Nahrungsmitteln, die direkt aus der Natur, aus dem Garten oder vom Feld stammen. Sicher lässt sich nicht global sagen, dass alle industriellen Lebensmittel einer gesunden Ernährung abträglich sind, aber an dieser Stelle sollte man einfach keine Kompromisse zulassen und sagen, dass gekaufte, abgepackte Lebensmittel mit hoher Wahrscheinlichkeit überlagert, zerstört, mit nicht gesunden Zusatzstoffen versehen oder mit einem natürlichen Gleichgewicht der Nährstoffe gar nichts mehr zu tun haben. Auch mit Nahrungsmitteln aus dem Garten und vom Feld geht man bereits einen Kompromiss ein, denn die Natur hat diese Nahrungsmittel in der Regel nicht hervorgebracht sogar gentechnisch verändert.

Als nächstes sollte die Zubereitungsmethode vor dem Verzehr der Nahrungsmittel betrachtet werden. Was wird nicht alles zerkocht, immer wieder aufgekocht, eingekocht, überzuckert, gesalzen oder ähnliches. Für eine gesunde Ernährung zerkleinert man natürliche Nahrungsmittel höchstens, und wenn man doch einmal etwas kochen möchte, dann sollte und kann dieser Vorgang so schonend wie möglich erfolgen, beispielsweise durch die Zubereitungsart „Dämpfen“. Fleisch, vor allem vom Schwein, zählt heute nur noch bedingt zu einer gesunden Ernährung. Einmal sind die Menschen keine reinen Fleischfresser, weder vom Gebiss noch vom Darm her, und die dringend benötigten Proteine können problemlos durch Eier, Früchte oder Gemüse aufgenommen werden. Auch das durch die menschliche Zivilisation eingeführte Lebensmittel Milch gibt es in der Natur nur für Tiere im Säuglingsalter. Für alle anderen kann Milch als nicht förderlich angesehen werden, zumal erst einmal Calcium verbraucht wird, bevor der Körper das in der Milch enthaltene Calcium überhaupt nutzen kann.

Gesunde Ernährung ist vor allem energetisch aufgeladenes Wasser, das uns so sehr fehlt, da unser Leitungswasser mit Quellwasser nicht mehr viel gemeinsam hat. Selbst geerntete oder vom Gärtner gekaufte Produkte sollten sehr zeitnah verzehrt werden. Jeder Tag Lagerung kostet uns einen großen Teil der darin enthaltenen Nährstoffe. Wir sollten vor allem Gemüse und Obst aus der eigenen Umgebung verzehren, um für unsere Witterungsverhältnisse bestmöglichst ausgestattet zu sein. Den Fleischverzehr von Großtieren sollten wir so selten wie möglich vornehmen. Dafür könnte man eher auf Fisch und Meeresfrüchte zurückgreifen, die heute allerdings im Masse stark mit Schadstoffen angereichert sind. Also brauchen wir hier und da auch einige Nahrungsergänzungsmittel gegen die Umweltschäden, die wir selbst verursacht haben, und um mit den wichtigsten Vitalstoffen ausreichend versorgt zu sein. Aufgrund der Kargheit unserer Böden mittlerweile finden sich auch da viele wichtige Nährstoffe nicht mehr in so reichlichem Maße wie noch vor fünfzig Jahren. Und natürlich ist die Abwesenheit von Drogen wie Kaffee und Alkohol sehr wichtig. Oder man beschränkt den Genuss auf große Feiertage, um den Körper nicht zu sehr zu belasten. So ausgestattet, haben wir bereits sehr viel für einen gesunden, leistungsfähigen Körper getan. Damit wären sogar eine ganze Reihe von Krankheiten nahezu ausgeschlossen.

Gichtanfälle durch den Genuss von Spargel

Gichtanfälle durch den Genuss von Spargel – Fakten zu einem unterschätzten Problem

Spargel ist gesund. Dennoch kann das Königsgemüse auch negative Auswirkungen haben. Im Blickfeld steht hierbei nicht der unangenehme Geruch beim Toilettengang. Vielmehr kann der Verzehr Gichtanfälle auslösen.

Warum der Spargel Gichtanfälle auslöst

Der Grund für die Gichtanfälle, die durch einen häufigen Konsum ausgelöst werden, ist eine Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut. Schuld an der Erhöhung ist das in den Stangen enthaltene Purin. Dieses wird im Körper in Harnsäure umgewandelt.
Der normale und ungefährliche Harnsäurewert im Körper bewegt sich zwischen vier und fünf Milligramm. Bis zu dieser Menge ist der Körper in der Lage, die Harnsäure auf natürlichem Weg über die Nieren auszuscheiden. Probleme treten nur auf, wenn die Werte über 6,5 Milligramm steigen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Säure nicht mehr vollständig aus dem Körper ausgeschieden, sondern bilden im Körper Kristalle aus Harnsäure, die dann in den Zehen- und Fingergelenken abgelagert werden. Die Folge hiervon sind Schmerzen sowie eine Schwellung des Gelenkes. Symptome, die typisch für Gichtanfälle sind.
Durch den Konsum von Spargel steigen die Werte oft auf über zehn Milligramm. Wird häufig Spargel gegessen, bilden sich deshalb vermehrt Kristalle und der Anfall wird ausgelöst. Zwar verfügt Spargel über weit weniger Purin als beispielsweise Innereien, Käse oder Wein. Doch durch die Beschaffenheit des Spargels wird eine große Menge innerhalb kurzer Zeit konsumiert.

Risikogruppen allgemeine Regeln zum Verzehr

Von den Anfällen sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass Männer durch natürliche Gegebenheiten einen höheren Harnsäurewert aufweisen. Daher sollten Männer weniger Spargel genießen als Frauen. Der Harnsäurewert kann zudem auch durch Nierenerkrankungen erhöht werden, da in diesem Fall weniger Harnsäure ausgeschieden wird.

Praktisch können daher Männer wie auch Nierenkranke das Risiko für einen Gichtanfall verringern, wenn sie nur selten Spargel essen oder die konsumierte Menge begrenzen. Gleiches gilt auch für Personen, die unter Blasen- oder Nierensteinen leiden. Sie sollten vollständig auf den Genuss verzichten.

Ernährungssünden im Alltag

Die große Herausforderung in unserm Alltag ist die Geschwindigkeit und der damit verbundene Stress. Hierunter leidet oft die Ernährung. Wer Leistung erbringen will, muss sich entsprechend ernähren. Unter Anspannung kann der Bedarf steigen, umso größer wird der Hunger nach schneller Energie.

In einem stressigen Alltag werden fast so viele Kalorien wie im Fitnessstudio verbrannt. Der Bedarf an Energiezufuhr ist gegeben. Die Frage ist hierbei nur, wie wird dieser gestillt.
Die große Ernährungssünde ist hierbei, dass diese durch Fast Food, Naschereien (Kekse, Schokolade, alle Formen an Süßigkeiten), zuckerhaltigen Getränken erfüllt wird.

Wer nimmt sich denn schon die Zeit, für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Mahlzeit?

Wenn nicht in die Kalorienfalle getappt werden soll, so sind hier Obst, Gemüse, stilles Wasser, Tee oder auch ein Ballaststoffreicher Nussriegel eher zu bevorzugen. Fettreiches Kantinenessen sollte gänzlich vermieden werden, statt desssen lieber ein frischer Beilagensalat mit Olivenöl.
Und nicht zuletzt, bewußt essen, nicht schlingen!

Wer diese Tipps beherzigt, lebt wesentlich gesünder, und vermutlich auch länger. <

Fakten zur Gesunden Ernährung

Was ist dran an der in der Presse ausgerufenen gesunden Ernährungswelle. Jeder spricht von gesunder Ernährung, aber wissen wir wirklich was gesund ist?

Die Wissenschaft ist hier manchmal etwas kontrovers, es werden Dinge in unterschiedliche Richtunge als gesund proklamiert. Beispiele gibt es hier zu Hauf.

Slow Food vs. Fast Food

Eines ist sicher, wer seinem Körper Fast Food zumutet und im Anschluss Vitaminpillen oder sonstige Lebensmittelersatzstoffe zuführt, der lebt nicht gesund.
Auf die gesunde Zusammensetzung kommt es an, also natürlichen Kombination. Vitaminpillen sind zu hochkonzentriert und werden bestenfalls vom Körper ausgeschieden. (im schlechtesten Fall richten Sie Schaden an)

Ausgewogene Ernährung

Von jedem etwas. Getreideprodukte, Obstprodukte und Gemüseprodukte, Fisch, ja auch Fleisch. Fette sind genauso wichtig, auch wenn diese immer wieder in Veruf geraten. Nur eben nicht zuviele Fette. Sobald die Balance nicht mehr gehalten ist, begibt man sich auf eine Gratwanderung.

Neben gesunder Ernährung ist der Lebenswandel ein ebenso entscheidender Faktor. Man kann sich noch so scheinbar gesund ernähren, wenn aber die Zeit zum Essen fehlt und der Körper in andauerder Hochspannung steht, dann können Lebensmittel den Körper auch nicht mehr gesund halten.

Fazit: In diesem Sinne, achten Sie auf ihren Körper und ihre Gesundheit. Sie haben nur einen Körper!