Posts Tagged ‘Gesunde Ernährung’
Jetzt, wo es wieder wärmer wird, hat man öfter Lust auf etwas Leichtes, Frisches wie Salat. Der liegt bei heißem Wetter nicht schwer im Magen
und ist schnell zubereitet. Auch verbringt man die Zeit öfters draußen und zu einem Picknick oder Grillabend gehört einfach ein Salat dazu. Bei der Zubereitung von Salaten sollten Sie besonders darauf achten,
welches Öl sie verwenden. Öl ist nicht gleich Öl. Es gibt nichts Schlimmeres als einen Salat mit Pflanzenöl zu ruinieren, das muffig,
oder bitter schmeckt.
Dabei ist es nicht immer so, dass hervorragende Qualität nur durch den Preis, d.h. einen teuren Preis zu erkennen ist. Die Kriterien, die Sie anlegen sollten, sind der Anbau – also, möglichst Öle aus biologischem Anbau bevorzugen -, Kaltpressung und, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind. Der biologische Anbau garantiert, dass die Öle frei von gesundheitsschädlichen Rückständen sind, die Kaltpressung ist wichtig, um die natürlichen gesunden Inhaltstoffe des Öles zu erhalten und Zusatzstoffe haben in einem Öl nichts zu suchen und ein gutes Öl hat diese auch nicht nötig.
Dabei gibt es weit mehr Öle als nur Olivenöl, Sonnenblumenöl, oder Rapsöl. Probieren Sie doch mal Walnussöl, Traubenkernöl oder Kürbiskernöl aus der Steiermark. Auf der Seite www.meineoele.de finden Sie eine hervorragende Auswahl von Ölen der Spitzenqualität sowie exklusive Gourmetöle. Dort können Sie so leckere Öle wie Trüffel Steinpilz Öl entdecken, das ein feines Olivenöl mit Steinpilz und Trüffelaroma ist.
Bald beginnt wieder die Spargelzeit – Ende April wird es soweit sein. Obwohl der Winter so hart war darf man darauf hoffen, dass der Spargel rechtzeitig erntereif ist. Bevor traditionell der letzte Erntetag für deutschen Spargel am Johannistag, dem 24. Juni vorbei ist, sollte man so häufig
wie möglich die zwei Monate nutzen und Spargel essen. Denn Spargel schmeckt nicht nur hervorragend, er ist auch sehr gesund.
Es gibt viele tolle
Rezepte für Spargel – von Spargelsuppe, über Spargelsalat bis zum klassischen Spargel mit Ei und Kartoffeln. So kann mehrmals die Woche Spargel essen, ohne dass es langweilig wird. Die Spargelzeit ist auch eine prima Gelegenheit den Winterspeck loszuwerden und abzunehmen, denn Spargel hat sehr wenige Kalorien. So hat 1 Kilo Spargel nur ungefähr 180 Kilokalorien.
Schon seit der Antike wird die blutreinigende und harntreibende Wirkung von Spargel gerühmt. Heute sind die gesunden Effekte, die Spargel auf die Gesundheit hat wissenschaftlich nachgewiesen, denn Spargel enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe sowie Spurenelemente. Spargel ist reich an B Vitaminen, an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E. Außerdem enthält Spargel Kalzium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Eisen und Zink. Die im Spargel enthaltene Asparaginsäure regt zusätzlich die Nierentätigkeit an. Um die wertwollen Inhaltsstoffe nicht grob weg zu schälen, sollten man am besten einen Spargelschäler benutzen, der die äußere Schale nur ganz dünn entfernt.
Von morgens bis abends im Büro – da bleibt kaum Zeit zum Kochen. Leider kann auch Kantinenessen nicht immer mit kulinarischer Raffinesse überzeugen und Fast Food vom Imbiss muss es schließlich auch nicht jeden Tag sein. Wie kann man eine gesunde Ernährung mit einem 40-Stunden-Job aber unter einen Hut bringen?
Aktuelle Studie zur Ernährung am Arbeitsplatz
Eine Studie im Auftrag der Krankenkasse TK mit 1.000 Befragten bringt es jetzt ans Licht: Etwa 36 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen haben Schwierigkeiten, sich auf Arbeit gesund zu ernähren. Etwa die Hälfte der befragten Berufstätigen gab als Grund für ihre unbefriedigende Ernährungsweise im Job einen Mangel an Zeit an. Außerdem
sei die Essensauswahl am Arbeitsplatz häufig begrenzt.
Tipps für eine gesunde Ernährung trotz Job-Stress
Zugegeben: Es ist bequemer, in der Mittagspause schnell was vom Chinaimbiss zu holen als an einem trockenen Pausenbrot zu knabbern. Aber Langeweile bei selbst mitgebrachten Mittagsmahlzeiten muss nicht sein – anstelle von Brot schmecken ja auch bunte Salate, marinierter Tofu, Joghurt- oder Quarkspeisen. Besonders im Sommer schmecken Gemüse und Obst der Saison. In vielen Pantryküchen gibt es auch die Möglichkeit, selbst mitgebrachte Gerichte in der Mikrowelle zu erwärmen. Wer hingegen beruflich meistens unterwegs ist, fährt mit einem selbst zusammengestellten Lunchpaket sehr gut: Unterwegs schmecken z.B. Direktsaft, selbstgemachte Burgerbrötchen oder Fischbrötchen oder bunte Salate. Diese Speisen liegen zudem nicht schwer im Magen.
Tipp: Fürs Mittagessen im Job eher auf Lebensmittel verzichten, die Blähungen verursachen (z.B. Hülsenfrüchte, Zwiebeln).
Immer noch
oder erst recht verstehen die Menschen heute “gesundes” Brot wie Vollkornbrot oder sogar Vollkornmüsli zum Frühstück als einen wichtigen Beitrag zu ihrer Gesundheit. Die Ärzte sagen, wir brauchen Ballaststoffe. Und diese Ballaststoffe finden wir vor allem im vollen Korn. Wenn Sie einmal überlegen, wieviel Prozent Ihrer Ernährung Sie mit gebackenen Körnern, gekochten Teigwaren oder Cornflakes
abdecken, kommen Sie vermutlich auf mehr als 50 Prozent. Und wenn Sie Kartoffeln und Bananen noch hinzu legen, werden es sicher noch zehn bis zwanzig Prozent mehr. Erst einmal vom Grundsatz her … stehen so viele Kohlehydrate nicht im Widerspruch zu anderen Tipps, die uns Ernährungsberater geben? Beispielsweise zu dem, zwei Drittel der Ernährung mit basenreichen Lebensmitteln abzudecken?
Sättigungsgefühl = Verstopfung
Davon abgesehen, haben Sie sicher schon oft bemerkt, dass insbesondere Getreide und stärkehaltige Lebensmittel schnell satt machen. Wir glauben dann, dass das von den Ballaststoffen kommt, die darin ja reichlich vorhanden sein sollen. In Wirklichkeit sind es jedoch nur langkettrige Kohlehydrate, die von Beginn der Nahrungsaufnahme an die Blutgefäße im Darm verstopfen, die für die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen zuständig sind. Das erzeugt ein Sättigungsgefühl. Dazu bilden die Klebereiweiße und weitere Bestandteile aus dem Nahrungsbrei stark klebrige Schlacken an den Darmwänden, die durch eine beständige Gärung und die dabei freiwerdenden Toxine den Körper ständig belasten und uns im Minimum ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung vermitteln.
Verschlackung = Entzündungskrankheiten
Aber warum ist Getreide, selbst Dinkel, nicht gesundheitsfördernd, obwohl so viele wertvolle Nährstoffe im vollen Korn schlummern sollen? Weil ihm die lebensnotwendigen Enzyme fehlen, die vom Darm aufgrund der Verarbeitung und Denaturierung nur bedingt zur Verfügung gestellt werden können. Und weil sie Darm und Blutgefäße, damit auch ganze Organsysteme und das Bindegewebe, verstopfen und verschlacken. In kleinen Mengen, zusammen mit viel Gemüse, genossen, können selbst Brot oder Kartoffeln bzw. Bananen immer noch gesund sein. Aber allein die Menge macht den Unterschied! Dagegen gelten Sprossen, Keimlinge oder der bereits bekannte Weizengras- oder Gerstengrassaft als äußerst bekömmlich und gesund. In diesem Wachstumsstadium sind die Pflanzen noch als Gemüse anzusehen und voller Vitalstoffe. Außerdem werden sie dann vorzugsweise roh genossen.
Gerade in heutigen Jobsituationen mit viel Stress und Beanspruchung, Überstunden und Problemen, ist eine gesunde Ernährung überaus wichtig, um bei Kräften zu bleiben. Auch die immer weitere Ausbreitung des Burnout-Syndroms spricht dafür. Gesund und leistungsfähig kann man immer nur mit der richtigen Ernährung sein. Es ist entscheidend, welche Nahrungsmittel wir zu welchem Zeitpunkt essen. Dafür gibt es unterschiedliche Regelungen. Wenn man nur dreimal täglich etwas essen möchte, ohne Zwischenmahlzeiten, sollte man morgends gesunde Kohlehydrate zu sich
nehmen. Beispielsweise ist das mit Vollkornbrot, Müsli, Obst und Gemüse realisierbar. Das Mittagessen bleibt dem Geschmack überlassen. Und am Abend ist Eiweiß die bedeutendste Komponente: mageres Fleisch, Fisch und Käse.
Brainfood für zwischendurch
Für eine große geistige Beanspruchung, Konzentration und Entscheidungsfähigkeit ist ein guter Ernährungsplan unabdingbar. Eine gesunde Ernährung verbessert die Konzentration genauso wie die körperliche Leistungsfähigkeit. Schon geringe Nährstoffmängel können Schuld an starken Leistungseinbrüchen sein. Was aber ist das Richtige für die Frühstücks- oder die Kaffeepause? Bei sitzender Tätigkeit ist sicher die Grundvoraussetzung, möglichst wenige Kalorien zu sich zu nehmen. Für eine gute Gehirnaktivität sind insbesondere Milchprodukte, Bananen und Möhren wichtig. Nüsse gehören sicher auch dazu, beinhalten aber reichlich Kalorien und sind deshalb nur unter bestimmten Voraussetzungen empfehlenswert.
Wasser für die Leistungsfähigkeit
Richtig und reichlich trinken, war immer
eine Geheimwaffe für mehr Leistungsfähigkeit. Genügend Wasser ist lebensnotwendig. Dabei liegt der Schwerpunkt auf “Wasser” ohne weitere Inhaltsstoffe. Ungesüßter Tee ist aber auch erlaubt. Davon sollten zwei bis drei Liter täglich getrunken werden. Viel Wasser ist gut für die Konzentrations- und die Leistungsfähigkeit. Wichtig ist auch, niemals – auch nicht zwischendurch – Limonade, Cola, Kaffee oder sonstige gesüßte Getränke zu sich zu nehmen. Sie verbrauchen zum einen selbst große Mengen Körperflüssigkeit und regen über die Kohlehydratverdauung den Appetit an bzw. sorgen für eine Unterzuckerung des Körpers. Wer auf all diese Tipps achtet, wird in Zukunft deutlich vitaler leben.
Alles, was für eine gesunde Ernährung spricht, bedeutet vor allem eine möglichst natürliche sowie auch abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen. Gerade für Familien wird das Thema gesunde Ernährung immer wichtiger. Doch wie sieht eine richtige Ernährung aus?
Die Eltern sollten als Vorbild agieren
Die Kinder lernen ja das Essen in der Familie und entwickeln hierbei auch ihre Gewohnheiten, ihren Geschmacksinn sowie die Vorlieben und Abneigungen. Um den Kindern ein möglichst gesundes Essverhalten mit auf ihren Lebensweg zu geben, wäre es wichtig, früh damit zu beginnen. So heißt es, dass die Eltern mit sichtlichem Genuss die vielen verschiedenen Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse essen. Sie belegen dadurch das Essen mit besten positiven Gefühlen, was das Kind sicherlich eher ansprechen wird. Zwar werden manche Kinder nicht sofort auf Neues anspringen, doch mit etwas Geduld lässt sich das mit Sicherheit in den Griff bekommen. Kinder entwickeln auf Dauer für die meisten Lebensmittel, die immer wieder auf den Tisch kommen, Vorlieben und werden eine gesunde Ernährung lieben. Ebenso wäre es wichtig viel zu trinken und auf natürliche Lebensmittel zurückzugreifen sowie sich viel zu bewegen, das gilt für die Kinder, sowohl auch für die Eltern.
Die Kinder beim Kochen mit einbinden
Ein Bepflanzung auf dem Balkon oder Töpfe mit verschiedenen Kräutern auf der Fensterbank können Wunder bewirken. Die Kinder haben die Möglichkeit den Kräutern beim Wachsen zuzusehen und entwickeln somit Interesse an der Herkunft des Essens. Gerne können die Kinder beim Kochen sowie beim Decken des Tisches mit eingebunden werden, das wird sicherlich auch ihre Neugierde wecken. Die Großen können beim Gericht zubereiten viele wichtige Aufgaben übernehmen oder ein Rezept vorschlagen. Ebenso kann ein liebevoll dekorierter Tisch sowie nett angeordnetes Essen auf dem Teller bei den Kindern Spielfreude erwecken. Empfehlenswert wäre es außerdem, wenn die Kinder selbst entscheiden dürften, wie viel auf ihren Teller kommt. Damit haben sie die Möglichkeit ein eigenes Gefühl für Hunger und Sättigung zu entwickeln.
Feste Zeiten für die Mahlzeiten einplanen
Für die jeweiligen Mahlzeiten wäre es empfehlenswert, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt fest eingeplant werden. Zudem fördert ein gemeinsames Beisammensitzen am Tisch die Lust an bewusster und gesunder Ernährung. Als Tipp kann erwähnt werden, wenn langsam gegessen und sich mehr Zeit für das Essen genommen wird, schneller eine Sättigung zum Vorschein kommt. Kinder naschen ja bekanntlich gerne Süßes, daher darf es nach dem Essen auch mal ein Dessert,
ebenso auch eine süße Hauptspeise sein.
Immer mehr Bäckereien bieten ein so genanntes Eiweiß-Brot an – das Gute-Nacht-Brot. Vielfach empfehlen Wissenschaftler, abends mehr Eiweiße und weniger Kohlenhydrate zu essen. Auch soll die Umstellung des Körpers auf mehr Eiweiße beim Abnehmen helfen. Diesem Tipp sind die Bäckereien gefolgt und raten ihren Kunden nun zu dem
Gute-Nacht-Brot am Abend. Aber was findet sich nun eigentlich im dem Eiweiß-Brot, und ist es wirklich gesund?
Mehr Kalorien als normales Brot
Die Verbraucherzentralen betrachteten das Eiweiß-Brot genauer: “Es gibt einzelne Untersuchungen, die nahe legen, dass eine kohlenhydratarme Kost am Abend zugunsten eines hohen Eiweißanteils beim Abnehmen hilft.” Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass das Brot deutlich mehr Kalorien als ein normales Brot enthält. Zudem lässt es sich nur ganz schlecht in schmale Scheiben schneiden, so dass man zwangsläufig mit kräftigen Brotscheiben konfrontiert wird.
Viel mehr Fette und allergene Stoffe
Um den Eiweißanteil in den Broten zu erhöhen, wird das Getreidemehl reduziert. Hinzu kommen Weizenkleber sowie Soja- und Lupineneiweiß. Alle drei Stoffe können bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Weiterhin wurde dem
Brot ein mehr- bis zehnfacher Gehalt an gesättigten Fetten hinzugefügt im Vergleich zu einem Roggenbrot. Wenn das Brot auch oft einen pappigen Geschmack im Mund hinterlässt, so sind die Verkaufspreise doch nicht von Pappe. Jedes dieser relativ kleinen 1-Pfund-Brote kostet mehr als 3,00 EUR im Angebot.
Alternativen zum Eiweiß-Brot
Als Alternative zum Eiweiß-Brot empfehlen die Verbraucherschützer dünne Scheiben von Vollkornbrot, die dann reichhaltig mit Quark, Frischkäse oder Tofu belegt werden können. Auch ein gekochtes oder gebratenes Ei, Streichwurst oder Corned Beef stellen eine Möglichkeit dar. Als guter Ballaststoff ist Vollkornbrot auch tagsüber bestens geeignet, um längere Zeit satt zu bleiben. Getreideflocken aus Vollkorn können ebenfalls empfohlen werden, zum Beispiel Haferflocken, wenn sie nicht mit Zucker angereichert werden wie fast immer bei den beliebten Corn Flakes. Auf ein Brot, das nur mit ganzen Kernen verziert ist, solle man dagegen nicht “hereinfallen”. Auch die Farbe des Brotes könne keine eindeutige Auskunft über den Inhalt geben.
War es nicht Hippokrates (460 – 377 v.u.Z.), der gesagt hat: “Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“? Wenn wir uns danach verhalten würden, bräuchten wir keine Medizin mehr. Wir würden also das essen, das speziell unserem Körper gut tut und ihm damit das geben, was er braucht. Dann gäbe es keine Krankheiten mehr bzw. man würde relativ schnell wieder genesen. Aber dieses personalisierte Essen muss erst noch erfunden werden. Das ist vielleicht eine Geschäftsidee, die sich aus der Ernährungsberatung auf der Grundlage des Stoffwechsels, die es heute schon gibt, entwickeln könnte. Denn ich könnte mir gut vorstellen, dass ein automatisiertes Laborgerät alle gängigen und sinnvollen Messungen, Nährstoffe inklusive, vornehmen könnte. Oder eine Art Spektrometer “durchleuchtet” den ganzen Menschen, stellt fest, welche chemischen Elemente und Verbindungen vorhanden sind und vergleicht sie mit einem Optimum. Daraufhin werden dann Ernährungsempfehlungen ausgedruckt. Das alles wäre bereits heute schon technisch realisierbar, vielleicht sogar für den Hausgebrauch. Aber bis es so weit ist, dass wir ganz individuell damit umgehen können, müssen wir uns an allgemeine Empfehlungen, unser Wissen und die Informationen aus unserem Körper halten.
Kraft und Wohlbefinden
Die Ernährung hilft also, Krankheiten zu vermeiden und sie kann heilen. Weiterhin versorgt sie uns natürlich mit der notwendigen Energie, mit Nährstoffen und zusätzlichen Elementen. Sie erfüllt ein grundlegendes biologisches Bedürfnis aller Lebewesen und ist deshalb essentiell für unsere Existenz. Sie bildet eine wichtige Säule für den Zustand unseres Körpers und damit, wie wir uns fühlen und über wieviel Kraft wir verfügen. Ja, richtig. Auch die Gefühle sind zum großen Teil ein Ergebnis unserer Ernährung und sie lassen sich wesentlich darüber beeinflussen. Im Prinzip ist eben nicht der schimpfende Nachbar, die 5 in Mathematik, die Kritik vom Trainer oder die nicht bestandene Probezeit daran schuld, wenn wir uns mies fühlen, sondern in erster Linie unsere Ernährung.
Sie sorgt für eine glatte, weiche und porentief reine Haut, für glänzende, weiße und strahlende Augen, für schöne Haare und kräftige Zähne. Sie sorgt dafür, dass wir in die Kleidergröße 38 passen und nicht die 42 brauchen. Mit der Ernährung können wir uns einen tiefen, gesunden Schlaf gönnen und bereits nach wenigen Stunden wieder fit sein, wenn es denn sein muss. Und die Ernährung sorgt dafür, dass wir in der Schule, im Studium oder beim Job immer frisch im Kopf sind, nichts vergessen und konzentriert nachdenken
können. Mit der richtigen Ernährung können wir gut lernen und uns auch später noch an Details erinnern. Mit ihr gibt es keine Hoch’s und Tief’s im Blutzucker. Die richtige Ernährung erlaubt es uns, besser zu hören und schärfer zu sehen.
Ursachen der Fehlernährung
Das sind die Möglichkeiten, die gerade durch eine gesunde Ernährung erreicht werden können. Warum ist es noch nicht so, dass wir uns optimal versorgen mit dem, was der Körper braucht? Als wir den Schritt vom Tier zum Menschen taten, verloren wir zum großen Teil unsere gesunden Instinkte, die uns sagten, was gut für uns ist. Dagegen vertrauten wir mehr und mehr auf unser Wissen. Dieses wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Spezialwissen. Und selbst heute kennt nur selten ein Mensch alle Stoffe, Pflanzen und Nahrungsmittel, die wichtig für den Körper sind, und dazu alle körperlichen Merkmale, die einen Mangel signalisieren. Diese Diskrepanz können wir uns durch Wissen wieder zurückholen oder dafür Maschinen entwickeln, die die Analyse übernehmen. Bis dahin müssen wir noch ein Stück Weges gehen.
Milch ist gesund! Diese Behauptung ist immer wieder in den Medien zu hören. Auch die Werbung nutzt das gesunde Image und präsentiert Prominente, die ein Glas Milch trinken. Doch der gesunde Schein trügt oft und nicht immer ist die Milch wirklich gesu
nd.
Positive Eigenschaften der Milch
Milch ist ein tierisches Produkt. Eigentlich dient sie der Ernährung von Kälbern und der Mensch muss den Milchfluss durch regelmäßiges Melken künstlich verlängern. Eine Kuh gibt daher nur Milch, wenn sie mindestens einmal ein Kalb zur Welt gebracht hat.
Dass die Milch nicht nur für die Kälber gesund ist, das versprechen die Inhaltsstoffe des weißen Lebensmittels. Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate sowie Vitamine und Mineralstoffe sind in hoher Dosierung vorhanden und können vom Körper gut verwertet werden. Daher wird argumentiert, dass der Genuss des „weißen Goldes“ verbreiteten Volkskrankheiten vorbeugen soll, wie beispielsweise der Arteriosklerose, dem Bluthochdruck oder sogar dem Herzinfarkt. Deshalb werden in jedem Jahr erneut Studien veröffentlicht, die diesen Umständen entsprechen und die besagen, dass Milch gesund ist.
Negative Eigenschaften
Es gibt aber auch gegenteilige Studien. Diese besagen, dass Milch zwar in einigen Bereichen Vorteile bringt. Allerdings, so die Studien, gebe es auch Nachteile, die schwere Schäden anrichten können. Ein Hauptargument ist dabei, dass die Milch
nur schwer vertragen wird. Rund 80 Prozent der Menschen sind laktoseintolerant. Auch in Europa nimmt die Milchzuckerunverträglichkeit immer weiter zu. Beim Genuss von Milch treten häufig Hautbeschwerden, Atemwegsverschleimungen sowie Kreislaufbeschwerden und Verdauungsprobleme auf. Diese Auswirkungen sind bereits seit langer Zeit bekannt. Viele Studien kommen allerdings noch zu einem weiteren Ergebnis: Regelmäßiger Genuss von Milch und Milchprodukten erhöht das Risiko für die Ausbildung von schweren Krankheiten. Beispiele hierfür sollen nach diesen Studien vor allem Diabetes, Arteriosklerose, Parkinson oder Krebs sein.
Welche Studien die Realitäten aufzeigen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Daher gilt für die Verbraucher immer, dass Milch und Milchprodukte zwar erlaubt sind, aber nicht in großen Mengen täglich verzehrt werden sollten.
Nichts kann uns so viel Energie und Nährstoffe geben wie Obst und Gemüse. Aber bitte in Kombination, nicht entweder oder … Sie sind prall angefüllt mit vielen Vitaminen, Mineralien und Zusatzstoffen.
Nährstoffe in Obst
Die meisten Ob
stsorten enthalten reichlich Kalium, gefolgt von Magnesium und Kalzium. Aber auch Phosphor und Eisen findet sich häufig in bestimmten Obstsorten. So beispielsweise in Weintrauben, Stachelbeeren, Pfirsich, Melone, Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und der Aprikose. Besonders also die Beerenfrüchte sind reichhaltig mit Mineralien bestückt. Als gute Vitamin-C-Spender gelten die Ananas, die Grapefruit, die Birne, die Melone, die Kirschen, die Mandarine, die Orange, der Pfirsich, die Zitrone und wieder die Beerenfrüchte. Der Apfel zeichnet sich durch seinen Biotin-Gehalt aus. Die Banane besitzt viel Niacin und B6. Die Kirschen, die Melone, die Mango, die Orange und die Beerenfrüchte verfügen über sehr viel Folsäure. Vitamin A findet sich besonders viel in der Aprikose, der Melone, der Mango und der Nektarine. In der Kiwi findet sich auch das seltene Vitamin K, das mit für die Blutgerinnung zuständig ist. Pflaumen zeichnen sich durch besonders viel Niacin, Pantothensäure und Vitamin K aus.
Während in Früchten noch viel Fruchtzucker Diabetiker zu ihren Tabletten greifen lässt, dürfen sie Gemüse fast ohne Bedenken für alle genießen. Hier finden sich Mineralien auch besonders reichlich. Weitere Elemente wie Jod und Zink glänzen als wesentliche Bestandteile des Brokkoli. Reichlich B-Vitamine sind im Blumenkohl, im Brokkoli, in Champignons, in Erbsen, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Lauch, Mais, Mangold, Paprika, Rosenkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzel, Sellerei, Spargel, Spinat, Tomaten, Wirsing und Zucchini enthalten. Folsäure findet sich besonders in der Aubergine, im Blumenkohl, im Brokkoli, im Chinakohl, in der Endivie, in Erbsen, Feldsalat, Grünkohl und der Gurke, in Kartoffeln, Lauch, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Spargel, Spinat und Zucchini. Auch Vitamin K, Vitamin A, Vitamin E sowie Niacin und Pantothensäure sind in vielen Gemüsesorten enthalten.
Allerdings bleibt bei der Zubereitung dieser Nahrungsmittel natürlich zu beachten, dass ab Temperaturen jenseits von 70 Grad kaum noch Vitamine zu retten sind. Auch beim Einkochen erhalten wir in unserem Kompott eine vitaminarme Nachspeise. Einzig durch Einfrosten kann ein Großteil der Vitamine gerettet werden. Mineralstoffen macht die Wärme dagegen nichts aus. Wenn wir allerdings Kartoffeln schälen und dann in Wasser kochen, dürfte auch davon nicht mehr viel in Mittagsmahl enthalten sein. Deshalb sind all die aufgeführten Werte, die man in Tabellen findet, ausschließlich für frische, gerade geerntete Lebensmittel gültig. Schon ein Tag Lagerung oder die Verbreitung über Handelsketten kosten den Früchten und unserem Gemüse einen erheblichen Prozentsatz ihrer wertvollen Nährstoffe. Zusätzlich von Bedeutung sind natürlich die Fasern, die in diesen Nahrungsmitteln enthalten sind. Sie helfen dabei, unseren Darm zu putzen. Bestimmte Pflanzenschutzstoffe, die auch als Antioxidationsmittel wirken, überstehen möglicherweise eine Erwärmung besser als Vitamine.

Fisch Warenkunde
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