Leckere Nudeln: Alle lieben Pasta

Wenn man Groß und Klein nach Lieblingsgerichten befragt, fällt ein Name oft zuerst – Nudeln! Wissenswertes über die beliebtesten Nudelsorten und die Herkunft der beliebten Teigwaren.

Die Pasta-Story

Pasta gilt neben Pizza als der Klassiker der italienischen Küche. Gegessen wurden die ersten Nudeln aber tatsächlich in Asien und wurden erstmalig im 12. Jahrhundert als sizilianisches Gericht beschrieben. Als Hochburg der Pastaproduktion galt lange die Küstenstadt Neapel. Seit 1992 hat die Nudel in Italien sogar ihr eigenes Museum – das Pasta-Museum in Rom.

Pasta ist nicht gleich Pasta

Pasta ist der italienische Begriff für Teig. Traditionelle Pasta wird aus Hartweizengrieß, Salz und Wasser hergestellt. Zudem gibt es Eiernudeln (all’ uovo), Vollkornpasta (Pasta Integrale) und weitere Sorten aus Buchweizen, Dinkel oder Soja. Die Pasta Tricolore ist die farbenfrohe Version der klassisch gelb-weißen Nudel – eingefärbt wird sie traditionell mit Spinat, Tomaten oder Sepia-Tinte. Die Liste der Pasta-Formen ist lang, deshalb hier nur die bekanntesten Varianten:

Cannelloni – Nudelröhren zum Füllen,

Farfalle – Schmetterlingsnudeln,

Fussili – Spiralen oder Spirelli,

Lasagne – Nudelplatten,

Linguine – flache Spaghetti,

Maccheroni – lange hohle Nudeln,

Pappardelle – breite Bandnudeln,

Ravioli – gefüllte Nudeltaschen,

Rigatoni – kleine Röhrennudeln,

Spaghetti – dünne, lange Nudelfäden,

Tagliatelle – Bandnudeln,

Tortellini und Tortelloni – Nudeltaschen.

Was bedeutet eigentlich Al Dente?

Pasta wird immer al dente gekocht. Das bedeutet – bissfest. Tipp: Auch wenn Nudeln hierzulande gern etwas zu lange im Topf gelassen werden, schmeckt Pasta al dente tatsächlich am besten.

Gichtanfälle durch den Genuss von Spargel

Gichtanfälle durch den Genuss von Spargel – Fakten zu einem unterschätzten Problem

Spargel ist gesund. Dennoch kann das Königsgemüse auch negative Auswirkungen haben. Im Blickfeld steht hierbei nicht der unangenehme Geruch beim Toilettengang. Vielmehr kann der Verzehr Gichtanfälle auslösen.

Warum der Spargel Gichtanfälle auslöst

Der Grund für die Gichtanfälle, die durch einen häufigen Konsum ausgelöst werden, ist eine Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut. Schuld an der Erhöhung ist das in den Stangen enthaltene Purin. Dieses wird im Körper in Harnsäure umgewandelt.
Der normale und ungefährliche Harnsäurewert im Körper bewegt sich zwischen vier und fünf Milligramm. Bis zu dieser Menge ist der Körper in der Lage, die Harnsäure auf natürlichem Weg über die Nieren auszuscheiden. Probleme treten nur auf, wenn die Werte über 6,5 Milligramm steigen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Säure nicht mehr vollständig aus dem Körper ausgeschieden, sondern bilden im Körper Kristalle aus Harnsäure, die dann in den Zehen- und Fingergelenken abgelagert werden. Die Folge hiervon sind Schmerzen sowie eine Schwellung des Gelenkes. Symptome, die typisch für Gichtanfälle sind.
Durch den Konsum von Spargel steigen die Werte oft auf über zehn Milligramm. Wird häufig Spargel gegessen, bilden sich deshalb vermehrt Kristalle und der Anfall wird ausgelöst. Zwar verfügt Spargel über weit weniger Purin als beispielsweise Innereien, Käse oder Wein. Doch durch die Beschaffenheit des Spargels wird eine große Menge innerhalb kurzer Zeit konsumiert.

Risikogruppen allgemeine Regeln zum Verzehr

Von den Anfällen sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass Männer durch natürliche Gegebenheiten einen höheren Harnsäurewert aufweisen. Daher sollten Männer weniger Spargel genießen als Frauen. Der Harnsäurewert kann zudem auch durch Nierenerkrankungen erhöht werden, da in diesem Fall weniger Harnsäure ausgeschieden wird.

Praktisch können daher Männer wie auch Nierenkranke das Risiko für einen Gichtanfall verringern, wenn sie nur selten Spargel essen oder die konsumierte Menge begrenzen. Gleiches gilt auch für Personen, die unter Blasen- oder Nierensteinen leiden. Sie sollten vollständig auf den Genuss verzichten.

Abnehmen mit Spargel?

Der erste Gemüsespargel steckt bereits seine Köpfchen aus der Erde: Bis zum 24. Juni, dem Johannistag, gibt es jetzt fast allerorts bei Spargelhöfen, auf Märkten und in Supermärkten köstlichen Spargel zu kaufen. Spargel ist nicht nur eines der geschmacklich hervorragendsten Gemüse aus heimischem Anbau, sondern eignet sich auch ideal für die gesunde und kalorienbewusste Ernährung.

Das steckt in Spargel

Spargel besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser. Im Spargel verstecken sich viele Vitamine wie Vitamin A, B, C und E sowie Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium und Folsäure. Pro 100 Gramm enthält Spargel nur etwa 20 Kalorien und ist damit optimal für eine figurbewusste Ernährung geeignet. Spargel wirkt entwässernd und harntreibend.

Spargel kalorienbewusst genießen

Mit seinen gesunden Inhaltsstoffen und wenigen Kalorien eignet sich Spargel ideal für eine kalorienoprimierte Ernährung. Etwa 500 Gramm Spargel entsprechen einer gut sättigenden Hauptmahlzeit bei gerade mal 100 Kalorien. Allerdings wird Spargel erst mit einer köstlichen Sauce zum Geschmackserlebnis und zur Kalorien-Falle, wenn man auf eine klassische Hollandaise zurück greift! Für eine kalorienbewusste Ernährung eignen sich mit Creme Legere zubereitete Saucen oder eine sparsam mit Fett angerichtete braune Butter besser. Spargel wird traditionell als Beilage serviert. Diät-Tipp: Spargel mit etwas brauner Butter und grünem Salat als kalorienbewusste Abendmahlzeit.

Gekocht wird Spargel übrigens immer mit Salz, Zucker, etwas Butter und Zitronensaft. Den Spargelsaft kann man in der Küche weiterverwenden, zum Beispiel zum Trinken oder als Basis für eine leckere (und ebenfalls sehr kalorienbewusste) Gemüsesuppe.

Tipp: Spargel ist auch geschält erhältlich. Wenn es nach Feierabend mal schneller gehen soll.

Die Spargelsaison hat begonnen

Kalorienarm und köstlich: Die jährliche Spargelzeit hat begonnen. Spargel zählt zu den exklusivsten Gemüsesorten, da er aufwendig angebaut, geerntet und besonders schonend zubereitet wird.

Wissenswertes über Spargel

Gemüsespargel ist bereits seit 5.000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Die krautige Pflanze bildet aus ihrem im Boden wachsenden Sprossachsensystem dünne, längliche Stängel, die als heller Bleichspargel in den Handel kommen. Grüner Spargel wächst hingegen über der Erde und erhält durch Sonneneinwirkung seine grüne Farbe.

So wird Spargel angebaut

Für den Anbau von Gemüsespargel werden Spargelbeete angelegt. Die Beete erheben sich über der Spargelpflanze und bieten den Sprossen die Möglichkeit, bis zu sieben Zentimetern pro Tag in der Erde zu wachsen. Spargel wird einzeln in Handarbeit mit einer Spargelstange gestochen.

Spargel zuhause lagern

Spargel wird am besten frisch gegessen. Im Kühlschrank kann frisch geernteter Spargel noch bis zu drei Tagen in einem feuchten Tuch eingewickelt gelagert werden.

Spargel zubereiten

Spargel wird zunächst geschält. Hierzu verwendet man ein Spargelmesser oder Schälmesser. Man setzt beim Schälen etwas unterhalb des Kopfes an und schält möglichst sparsam bis zum Ende der Stange. Klassisch wird Spargel stehend in einem Topf (wie Spaghetti) zubereitet, da seine Spitzen schneller gar sind. Wichtig: Etwas Zucker ins Kochwasser geben. Hierzu kommt noch etwas Butter und Salz.

Wie wird Spargel gegessen?

Klassisch wird Spargel an Sauce Hollandaise und Kartoffeln serviert. Aus Brandenburg kommt das beliebte Spargelgericht mit in Butter gebratenen Semmelbröseln.

Nudel ist nicht gleich Nudel

Nudeln sind schnell zubereitet und immer köstlich. In den vergangenen Jahren ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Nudeln in Deutschland immer weiter gestiegen und macht die preisgünstigen Teigwaren zum beliebten Küchenklassiker für Jung und Alt.

Wissenswertes über Pasta

Die meisten Nudeln bestehen aus Hartweizengrieß, der wiederum aus Weizen hergestellt wird. Eiernudeln enthalten zusätzlich Eier. Zusätzlich sind dunkle Nudeln aus Dinkel oder Vollkorn erhältlich. Die Nudel ist vermutlich bereits 4.000 Jahre alt.

Nudeln kaufen

Nudeln sind im Supermarkt in getrockneter Form erhältlich. Im Trend liegen zudem frische Nudeln aus dem Kühlregal. Aus einem Nudelteig kann man die beliebten Teigwaren auch zuhause selbst herstellen – hierzu sind allerdings eine Nudelmaschine und etwas Übung erforderlich. Zu den beliebtesten Nudelvariationen zählen Farfalle, Fusilli, Maccaroni und natürlich Spaghetti. Alle Nudelsorten sind getrocknet und frisch erhältlich und können auch selbst hergestellt werden.

Tipps für die Nudel-Küche

Zur Aufbewahrung von Nudeln eignet sich ein dunkler Ort. Da Nudeln fremde Gerüche annehmen, füllt man sie am besten in einen verschließbaren Behälter um. Man gibt Nudeln immer in kochendes Wasser und kocht sie traditionell „al dente“, also bissfest. Die fertigen Nudeln werden nur abgegossen und nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt.

Zu den klassischen, typisch italienischen Nudelgerichten zählen Bolognese, Carbonara und Napoletana.