Wie Hämorrhoiden durch Ernährung beeinflusst werden

Jeder Zweite leidet unter einem Hämorrhoidalleiden. Damit handelt es sich um eine der am weitesten verbreiteten Erkrankungen. Kaum jemand weis allerdings, dass die Ernährung ein wichtiger Teil der Vorbeugung ist. Personen, die gefährdet sind, sollten deshalb auf die richtige Ernährung achten.

Wie entstehen Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden hat jeder Mensch. Sie versorgen den Schließmuskel und stellen ein Geflecht aus Blutgefäßen dar. Bei einem Hämorrhoidalleiden vergrößern sich die Gefäße und treten hervor. In diesem Zustand zeigt sich dann das typische Bild der Hämorrhoiden mit Brennen, Jucken und anderen Anzeichen. Die Vergrößerung basiert auf einem Druck, der auf die Gefäße ausgeübt wird, wie dies beispielsweise beim Pressen auf der Toilette der Fall ist. Die richtige Ernährung kann das Pressen übErerflüssig machen und damit auch vor der Erkrankung schützen.

Grundsätze der Ernährung bei diesem Leiden

Die oberste Regel lautet, dass ausreichend Flüssigkeit getrunken werden sollte. Mindestens zwei bis drei Liter täglich sind ausreichend, um das Problem zu mildern. Ein Teil der Flüssigkeit verbleibt im online slots Stuhl und macht ihn daher weich. Dadurch muss nicht mehr stark gepresst werden.
Bei der festen Nahrung ist darauf zu achten, dass möglichst viele Ballaststoffe vorhanden sind. Diese speichern die Flüssigkeit und quellen auf. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die Ballaststoffe die Darmtätigkeit anregen, sodass die Verweildauer im Darm gering ist. Grundsätzlich gilt, dass der Stuhl mit fallender Verweildauer eine weichere Konsistenz hat. Je länger der Speisebrei im Darm verbleibt, desto mehr Wasser wird ihm entzogen, sodass der Stuhl fester wird. Dies muss bei Hämorrhoiden vermieden werden.
Eine weitere Regel der Ernährung bei Hämorrhoidalleiden lautet, dass möglichst fettarm gegessen werden sollte. Fette führen zu einem harten Stuhl und sollten daher nur mäßig konsumiert werden. Gleiches gilt für scharfe Gewürze.
Grundsätzlich bedeutet dies auch, dass eine möglichst ausgewogene Ernährung mit vielen Vollkornprodukten sowie Obst und Gemüse gegessen werden sollte. Diese Ernährung ermöglicht einen weichen Stuhlgang, sodass kein Druck auf die Hämorrhoiden ausgeübt wird und das Leiden daher verringert oder ausgeschlossen wird.

Richtige Ernährung bei Hämorrhoiden

Sie zählen zu den am Häufigsten auftretenden „Volkskrankheiten“, aber kaum jemand spricht darüber: Hämorrhoiden beeinträchtigen die Lebensqualität je nach Erkrankunsgrad maßgeblich. Mit ausreichend Bewegung und einer angepassten Ernährungsweise kann man Hämorrhoiden zwar nicht grundsätzlich vorbeugen, die typischen Beschwerden jedoch in den Griff bekommen.

Jeder hat Hämorrhoiden

Oftmals haben Betroffene sogar Bedenken, ihre Probleme mit Hämorrhoiden mit ihrem Arzt zu besprechen. Dabei hat jeder Mensch Hämorrhoiden: Die Gefäßpolster befinden sich unter der Enddarmschleimhaut. Bei einem sogenannten Hämorrhoidalleiden und den typischen Beschwerden wie analen Blutungen und Juckreiz sind diese Gefäßpolster vergrößert und bereiten daher Probleme. Diese Hämorrhoidalleiden werden in vier Stadien eingeteilt und bereiten oft ab Grad 2. beginnende Beschwerden. Im Anfangsstadium sind in der Regel unkomplizierte Behandlungsmethoden wie die Gummibandligatur möglich – auch wenn Hämorrhoiden ein Tabuthema sind, sollten die Probleme also möglichst rechtzeitig mit dem Arzt besprochen werden. Enddarm-Spezialisten heißen Proktologen.

Die Faktoren Bewegung und Ernährung

Hämorrhoidalleiden können vielseitige Ursachen haben. Mit viel Bewegung und einem angepassten Speiseplan lösen sich die Beschwerden leider nicht in Luft auf – lassen sich aber häufig lindern. Ein regelmäßiger Stuhlgang von weicherer Konsistenz wirkt Verstopfungen und einer unnötigen Reizung des ohnehin schon sensibilisierten Enddarms entgegen. Das Pressen sollte zur Vorbeugung und Linderung grundsätzlich vermieden werden. Ausreichend Bewegung und Sport wirken sich allgemein günstig auf die Darmtägkeit aus. Ballaststoffreiche Kost wie Gemüse, Obst und Vollkorn regt den Darm an und ist gesund. Wichtig: Viel Trinken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt eine weiche Stuhlkonsistenz.