Guter Journalismus, Presseausweis

Dieser Artikel ist eine Kolumne und hat nicht den Anspruch eines Fachartikels. Zu dem Thema laufen kontroverse Diskussionen, zu welchem wir Stellung beziehen möchten.

Mit einem Presseausweis sind einige Recherchen für Medienschaffende Berufe erleichtert. Bei uns in der Redaktion von Lebensmittelwarenkunde hat ein Presseausweis für Konferenzen durchaus Vorteile gebracht. Da (leider) einige Rabatt- und Schnäppchenjäger das eigentlich gute Modell Pressemodell ausgereizt haben, ist der Presseausweis etwas in Verruf geraten.
Aufgepasst, nicht jeder Presseausweis ist vollwertig und vollumfänglich anerkannt. Es gibt Ausweise, welche wegen o.g. Verhalten nicht (mehr) von allen Stellen anerkannt werden. Gerade für Qualitätsjournalismus, bei welchen der geschützte Rahmen einer Presseveranstaltung nur durch Ausweisung möglich ist, sollte die Auswahl des richtigen Presseausweises wohlüberlegt statt finden. Unsere Redaktion hat für Gesundheits- und Medizinjournalismus auf den DFJV gesetzt. Laut Anbieter ist dieser auch als Sportjournalismus, bzw. normaler Presseausweis verwendbar.

Der Fachjournalismus mit hohem Qualitätsanspruch ist für Leser die mehr als nur 0815 Inhalte zu lesen bekommen wollen eine redaktionelle Arbeit in den Themengebieten nur mit Recherche Aufwand möglich. Leider findet man viele Inhalte die in zweiter und dritter Form abgeschrieben werden, mit minmalen Änderungen versehen werden und re-publiziert werden. Das ist Copy-Paste Journalismus und kein Fachjournalismus. Suchmaschinen ist mittlerweile fit geworden diese minderwertigen Inhalte zu erkennen und diesen kein gutes Ranking zu geben.