Verzicht auf Kohlenhydrate kann Tumore besiegen

Verzicht auf Kohlenhydrate kann Tumore besiegen sind ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung. Der Einfachzucker Glukose ist der Stoff, mit dem sich die gesamten Körperzellen ernähren. Allerdings erhalten die Kohlenhydrate daher auch Tumore am Leben. Eine spezielle Ernährung kann daher dabei helfen, Tumore auszuhungern, sodass die Überlebenschancen verbessert werden.

Was Kohlenhydrate tun und wie die Ernährung gestaltet sein muss

Kohlenhydrate werden im Darm aufgenommen und spenden im Gegensatz zu Fetten und Eiweißen schnelle Energie, die vom Körper direkt verwertet werden kann. Die Kohlenhydrate werden hierzu zerlegt und in Glukose umgewandelt. Nur ein kleiner Teil der Glukose kann dann als Glukogen in den Muskeln und in der Leber gespeichert werden. Viele Tumore benötigen die Glukose und somit die Kohlenhydrate, um zu überleben. Wird diesen Tumoren daher die Glukose entzogen, verhungern die Wucherungen und der Patient wird bei der Heilung unterstützt. In der Praxis bedeutet dies, dass nur noch Joghurt, Fisch, Fleisch sowie Öle und wenig Obst gegessen werden darf. Erste Untersuchungen zeigen tatsächlich gute Erfolge durch die Ernährung. Die Tumore bekommen nicht mehr die notwendigen Nährstoffe und sterben daher schnell ab, sodass sich der Gesundheitszustand verbessert.

Problemlage der Therapie durch Kohlenhydratentzug

Das Problem ist, dass der Kohlenhydratentzug nicht bei jedem Tumor wirkt. Grundsätzlich funktioniert der Mechanismus nur bei Wucherungen, die die Glukose durch die Milchsäuregärung abbauen. Dies ist nur bei knapp der Hälfte aller Tumorleiden der Fall. Daher muss vor dem Einsatz der Verzichtdiät zunächst durch eine Untersuchung der Krebszellen überprüft werden, ob der Tumor für diese Maßnahme geeignet ist.
Zugleich besteht eine weitere Problematik, die nicht unterschätzt werden darf. Der Körper muss ständig Fett abbauen, um die fehlende Glukose zu ersetzen. Das Fett wird im Körper zu Ketonkörperchen umgebaut, die dann anstelle der Glukose als Energielieferant verwendet werden. Es entsteht also ein Mangel, der die Gesundheit beeinträchtigen kann.
Wie wirksam die Ernährungstherapie tatsächlich ist, sollen seit einige Monaten Studien zeigen. Erste Ansätze und Ergebnisse sind vielversprechend. Bis es zum klinischen Einsatz kommen kann, werden sicherlich noch viele Versuchsreihen notwendig. Und auch das Problem der Mangelversorgung muss noch gelöst werden.

Ernährungswissenschaftler widersprechen sich häufig

Vor wenigen Tagen erst widmete sich die Süddeutsche Zeitung dem Durcheinander in den Ernährungsempfehlungen der Wissenschaftler. Was ist gesund, und wie versorge ich meinen Körper richtig? Natürlich weiß das niemand wirklich. Orientieren kann man sich nur an Beobachtungen von Essgewohnheiten. Beispielsweise ist die Mittelmeerkost deshalb in die positiven Schlagzeilen gerückt, weil die Südeuropäer angeblich gesünder sind und älter werden als wir Mitteleuropäer. Oder man betrachtet die Ernährung in Japan, wo es häufig Menschen gibt, die über 100 Jahre alt sind. Auch Mittelasien hat hier beachtliche Alterswerte aufzuweisen. Vielfach sucht man im Rotwein das Wundermittel, oder in rohem Fisch. Bewegung sei gut, aber auch das Gletscherwasser des Himalaja. Olivenöl wäre sowieso der Renner und überhaupt solle man weniger Fleisch essen. Und so geht das fröhlich fort …

Ernährungsempfehlungen sind das Ergebnis statistischer Untersuchungen

Vom medizinischen Standpunkt her wird es dann schon schwieriger, denn noch längst sind nicht alle Stoffwechselprobleme überhaupt bekannt, und schon gar nicht geklärt. Man müßte erst einmal wissen, wie der menschliche Körper wirklich funktioniert, um optimal essen zu können. Und sicher müssen dabei individuelle Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Bis heute stammt das Wissen über eine gesunde Ernährung oft aus Statistiken. Aber jede Statistik besteht nur aus einer Summe von Abweichungen, und so lässt sich nur die Fehlerhäufigkeit damit gleichmäßiger verteilen. Immer wieder müssen deshalb Ernährungsexperten ihre Vorschläge überdenken und den aktuellen wissenschaftlichen Daten anpassen. Befunde werden mit Hilfe von Fragebögen ermittelt und die Wissenschaftler müssen sich auf die Aussagen der Studienteilnehmer verlassen können.

Wissenschaftler müssen sich auf Aussagen der Studienteilnehmer verlassen

Wenn man allein die Diskussion über Kohlehydrate betrachtet – die einen sagen, dass man weniger davon essen soll. Sie würden das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Man würde leichter abnehmen und fördere damit seinen Stoffwechsel. Aktuell jedoch berichtet das British Medical Journal, wenn die Kohlehydrate eingeschränkt würden, würde man sein Risiko, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, steigern. Beide Behauptungen gründen sich auf statistischen Untersuchungen und langjährigen Beobachtungen. Aus der einen Studie zogen die Wissenschaftler den Schluss, dass Frauen häufiger Herz-Kreislauf-Krankheiten bekommen, wenn sie ihren Kohlehydratkonsum reduzieren. Und in der anderen Studie ergaben sich günstigere Stoffwechselwerte, geringere Fettwerte und überhaupt eine bessere Zuckerverwertung während der Kohlehydratreduktion.

Wenn Kinder am Tisch Extrawünsche haben

Die meisten Eltern haben von ihrem Kind vor der Mahlzeit schon einmal gehört: „Das esse ich nicht“. Und dabei dreht es sich meistens um Lebensmittel, die man nicht einfach so weglassen sollte, weil sie gesund und für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Besonders häufig mögen Kinder bestimmte Gemüsesorten nicht. Wie kann man den Kleinen das Essen also schmackhaft machen?

Keine Extrawurst für Junior

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Die Eltern bestimmen, wann und was gegessen wird. Mit selteneren Ausnahmen sollten keine Extragerichte für die Kinder gekocht werden.

Probieren geht über Studieren

Bei einem abwechslungsreichen Speiseplan haben Kinder die Möglichkeit, viele unterschiedliche Gemüsesorten, Kartoffeln oder Fleisch zu probieren. Dass hierbei mal die eine oder andere Gemüse- oder Fleischsorte dabei ist, die ihnen nicht schmeckt, ist völlig normal. Keiner muss etwas essen, was er partout nicht will, verwöhnte Mäkeleien wie „Ich esse gar kein Gemüse“ sollten aber nicht toleriert werden.

Speisen hübsch anrichten

Kinder mögen mundgerechte Stücke und alles, was bunt oder interessant aussieht. Fast alle Mahlzeiten lassen sich fantasievoll auf dem Teller anrichten. Auch Schummeln ist erlaubt: In pürierter Form oder z.B. als Bestandteil der beliebten Tomatensauce schmecken plötzlich auch unbeliebte Möhren oder Zucchini.

Lebensmittel mit Beauty-Wirkung

Moderne Cremes, Kosmetik- und Schönheitsbehandlungen sind nicht die einzigen Helfer in Sachen Schönheit: Auch was wir essen, beeinflusst die Haut. Zu den Wirkstoffen mit dem besten Beauty-Potential gehören Aminosäuren, Carotinoide und sekundäre Pflanzenstoffe. Wir stellen einige der bekanntesten Schönmacher aus Garten und Kühlschrank vor.

Grüner Tee

Der köstliche Grüntee enthält den antioxidativen und entzündungshemmenden Stoff Catechine. Dieser schützt die Zellen und verlangsamt den natürlichen Alterungsprozess der Haut, der unter anderem durch UV-Licht beschleunigt wird.

Grünes Gemüse

Gemüsesorten wie Brokkoli enthalten besonders viel Vitamin B, das entzündungshemmend wirkt und gut für die Haut ist. Spinat versteckt sich ganz viel Vitamin B. Grüne Blattgemüse sind reich an Eisen und gleichen besonders bei vegetarischer Ernährungsweise einem eventuellen Eisenmangel aus.

Möhren und Tomaten

Karotinoidhaltige Lebensmittel wie Möhren und Tomaten sorgen für einen frischen Teint. Diese Karotinoide schützen die Haut, wenn sie regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, sogar vor Sonnenstrahlung.