Laktoseintolleranz – Milchzucker der krank macht

Milch ist gerade für Säuglinge der erste und wichtigste Lebensmittel. Menschen, die ohne Muttermilch oder unzureichend lange gesäugt wurden, haben erwiesener Maßen ein erhöhtes Risiko an Allergien zu erkranken. Säuglinge haben keine Probleme Milchzucker zu verstoffwechseln.

Sobald abgestillt wurde, d.h. die Muttermilch nicht mehr zur ersten Nahrungsquelle gehört kann sich eine Unfähigkeit entwickeln den in der Nahrung enthaltenen Milchzucker (Laktose) zu verstoffwechseln. Die Laktoseintolleranz kommt dadurch zustande, dass das Enzym Laktase im menschlichen Darm nicht mehr produziert wird.

Betroffen sind in Asiatischen Ländern fast 98 Prozent der gesamten Bevölkerung, in Europa sind dies dagegen nur +- 20 Prozent.

Wie kann man Laktoseintolleranz erkennen? Die Diagnose ist relativ einfach, da hierbei die Laktase Aktivität gemessen wird. Ist die Produktion gering oder gar nicht mehr vorhanden, so führt die Nahrungszufuhr von Laktosehaltigen Speisen zu Blähungen, Durchfall.

In den meisten Fällen ist der Laktasemangel genetischer Natur, d.h. er ist von Geburt an vorhanden. Trotz genetischer Disposition kann der Laktasemangel erst im Erwachsenenalter auftreten.

Es gibt zwar Medikamente mit denen bei Latosehaltiger Kost das Enzym zugeführt wird. In der Regel ist die Lösung jedoch der Verzicht auf Laktosehaltige Speisen.

Mehr zum Thema Laktoseintolleranz auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz