Brot – gesund oder nicht?

Unser täglich Brot ist als Nahrungsmittel vom Speiseplan kaum wegzudenken. Immer häufiger stehen Backwaren heute jedoch in der Kritik: Weißbrot sei ungesund und Brote passen nicht ganz in das populäre Low Carb Ernährungsprinzip. Aus diesem Grund haben wir einige Hintergründe zum Thema Brot zusammengetragen.

Brot als Grundnahrungsmittel

In Europa und Nordamerika gilt Brot als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Seit etwa 10.000 Jahren wird hierfür Getreide systematisch für die Herstellung von Brot angebaut. Das Brot ist in unserem Kulturkreis der wichtigste Lieferant für Kohlenhydrate und markierte einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung unserer modernen Ernährung.

Weißbrot vs. Vollkornbrot

Weißbrot ist Vollkornbrot mit seinen Inhaltsstoffen tatsächlich unterlegen, weil Weißmehl ohne seine Randschichten verarbeitet wird, in denen die Vitamine und anderen Inhaltsstoffe vorkommen. So enthält weißes Brot weniger Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine als Vollkorn. In Vollkornbrot bleiben hingegen die meisten Kornbestandteile erhalten. Es macht auch länger satt und ist daher besser für eine kalorienbewusste Ernährung geeignet.

Empfehlung für die gesunde Ernährung

Wer auf eine ausgewogene Ernährung wert legt, sollte tatsächlich eher Vollkornbrot als Weißbrot zu sich nehmen. Andererseits sind beispielsweise die Franzosen statistisch schlanker als wir – trotz ihrer Vorliebe für traditionelle Baguettes. Gegen einen Konsum von Weißbrot in Maßen gibt es also dennoch nichts einzuwenden.

Entstehung von Blähungen und empfehlenswerte Lebensmittel

Über Blähungen spricht niemand gerne. Die auch unter der Bezeichnung Flatulenz bekannten Gase bilden sich im Magen und Darm – und können sogar Bauchkrämpfe verursachen. Einen wesentlichen Einfluss auf Blähungen haben dabei unsere Nahrungsmittel.

So entstehen Blähungen

Blähungen bilden sich während der Verdauung in Form von Darmgasen. Dieser Verdauungsvorgang kann bis zu 42 Stunden in Anspruch nehmen. Die Gase, die sich während der Verdauung bilden, werden über den Blutkreislauf abgeleitet und über die Lungen abgegeben. Die eigentlichen Blähungen entstehen durch einen Überschuss dieser Gase. In der Regel sind Blähungen harmlos, aber unangenehm.

Lebensmittel bei Blähungen

Häufig entstehen Blähungen durch eine falsche Ernährung und durch (zu) schnelles Essen. Beim schnellen Verzehr von Lebensmitteln gelangt zu viel Luft in den Magen, die sich dann mit unangenehmen Blähungen bemerkbar macht. Auch bestimmte Lebensmittel können Blähungen begünstigen: besonders Ballaststoffe gelten als blähfördernd. Nicht selten werden Blähungen auch durch Süßes, fettige Lebensmittel, Scharfes und durch Kohlensäure hervorgerufen, die in vielen Erfrischungsgetränken enthalten ist. Auch Hülsenfrüchte und Obst mit Steinen können blähfördernd sein. Gegen Blähungen wirken Tees wie Fenchel und Pfefferminze, die man auch mit Ingwer würzen kann.