Küchen-Klassiker neu entdeckt: Kochen und Würzen mit Minze

Minze zählt zu den vielseitigsten Küchenkräutern und lässt sich von Tee bis zu vegetarischen Rezepten immer wieder anders verarbeiten. Das flexible Küchenkraut ist im praktischen Kräutertopf erhältlich und lässt sich natürlich auch selber anbauen.

Wissenswertes über Minze als Küchenkraut

Minze gehört mit einer ihrer populärsten Gattung, der Pfefferminze, zu den meistverwendeten Küchenkräutern. Dabei handelt es sich bei Minze um eine Gattung aus der Familie der Lippenblütengewächse mit einer Vielzahl unterschiedlicher Arten. Die Minze ist hauptsächlich auf der Nordhalbkugel verbreitet und wird in etwa 30 Arten untergliedert. Dazu gehören Acker-Minze, Hirsch-Minze und Wasser-Minze. Die krautigen Pflanzen haben meistens einen gezahnten Blätterrand und bilden auch Blüten aus. Die Minze wird bereits seit 812 als Gartenpflanze angebaut und wurde schon von Karl dem Großen beschrieben. Minze ist ein Gewürz und Teekraut mit dem typischen Minzaroma, das sich durch einen frischen Geschmack auszeichnet.

Sonderfall Pfefferminze: Die scharfe Minze

Bei Pfefferminze handelt es sich um eine Gattung der Minze mit einem besonders scharfen Aroma. Zu den wesentlichen Bestandteilen von Pfefferminze gehört ihr Anteil an Menthol, das hauptsächlich zur Aromatisierung verwendet wird. Dieses ätherische Pfefferminzöl ist in den Blättern der Pfefferminze enthalten, die auch als Tee aufgebrüht werden und damit als Basis für den bekannten Pfefferminztee verwendet werden.

Wissenswertes über die Asia-Küche: Das mongolische Buffet

Das mongolische Buffet gehört mittlerweile zu den beliebtesten Angeboten chinesischer Restaurants. Das aus rohen Zutaten bestehende Menü zum selber zusammenstellen wird auf einem mongolischen Grill live von einem Koch zubereitet. Stammt das mongolische Buffet aber tatsächlich aus der Mongolei oder was hat es mit dem beliebten Live-Cooking in Asia-Restaurants auf sich?

Herkunft des mongolischen Barbecues

Das mongolische Buffet oder Barbecue hat seinen Ursprung tatsächlich nicht in der traditionellen mongolischen Küche. Heute gibt es allerdings auch in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, ein vergleichbares Lokal, indem asiatische Zutaten auf einer Grillplatte live zubereitet werden. Die Zutaten für das mongolische Buffet und auch die Zubereitung auf dem Grill sind ansonsten nicht typisch für die mongolische Küche. Die traditionelle Küche der Mongolei ist geprägt von Fleisch und Milchprodukten. Zu den bekanntesten Klassikern der echten mongolischen Küche gehören Gerichte mit gekochtem Schaffleisch und die sogenannten Buuds, gefüllte Teigtaschen mit Fleisch.

Und woher stammt das mongolische Barbecue denn nun?

Die Zubereitungsart auf der heißen Grillplatte ist eine Variante des japanischen Teppanyaki. Hier werden die Speisen ebenfalls vor den Augen der Gäste auf einer heißen Platte gegart. In Japan gibt es eine Vielzahl typischer Teppanyaki-Gerichte, die alle aus kleingeschnittenen Zutaten bestehen und auf dem heißen Grill zubereitet werden.

Einfach lecker: Selbstgemachte Kartoffelspalten (Potato Wedges)

Die Kartoffel ist als wandlungsfähiger Erdapfel immer wieder für eine kulinarische Überraschung gut. Zu den modernen Klassikern der Kartoffel-Küche gehören dabei Kartoffelspalten, die sich hervorragend selbst im Ofen zubereiten lassen. Die Pommes-Variation ist besonders in den USA beliebt, wo sie auch unter anderen Bezeichnungen wie Jojos und Western Fries angeboten wird. Bei uns findet man Kartoffelspalten häufig unter dem Namen Wilde Kartoffeln auf Speisekarten.

Rezept für leckere Kartoffelspalten

Vorab: Potato Wedges lassen sich aus Kartoffeln mit Schale sowie aus geschälten Kartoffeln zubereiten. Wenn man die Schale dran lässt, schmecken die Wedges etwas würziger. Für Kartoffelspalten eignen sich alle festkochenden Kartoffelsorten. So werden Potatoe Wedges zubereitet: Ofen auf 220 Grad vorheizen. Kartoffeln putzen oder schälen und in Spalten schneiden. In einer großen Schüssel 3 EL Pflanzenöl (reicht für 1 – 1,5 Kilo Kartoffeln) mit Paprikapulver, Cayennepfeffer und Salz mischen. Die Kartoffelspalten in die Schale geben und gut mit dem Öl vermischen. Die Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für etwa 20 Minuten im Ofen garen.

Variation: Kartoffelspalten in Olivenöl, Majoran und Meersalz marinieren.

Tipp: Kartoffelspalten kann man auch aus vorgekochten Kartoffeln mit Schale zubereiten.