Täglich Obst und Gemüse

Nichts kann uns so viel Energie und Nährstoffe geben wie Obst und Gemüse. Aber bitte in Kombination, nicht entweder oder … Sie sind prall angefüllt mit vielen Vitaminen, Mineralien und Zusatzstoffen.

Nährstoffe in Obst

Die meisten Obstsorten enthalten reichlich Kalium, gefolgt von Magnesium und Kalzium. Aber auch Phosphor und Eisen findet sich häufig in bestimmten Obstsorten. So beispielsweise in Weintrauben, Stachelbeeren, Pfirsich, Melone, Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und der Aprikose. Besonders also die Beerenfrüchte sind reichhaltig mit Mineralien bestückt. Als gute Vitamin-C-Spender gelten die Ananas, die Grapefruit, die Birne, die Melone, die Kirschen, die Mandarine, die Orange, der Pfirsich, die Zitrone und wieder die Beerenfrüchte. Der Apfel zeichnet sich durch seinen Biotin-Gehalt aus. Die Banane besitzt viel Niacin und B6. Die Kirschen, die Melone, die Mango, die Orange und die Beerenfrüchte verfügen über sehr viel Folsäure. Vitamin A findet sich besonders viel in der Aprikose, der Melone, der Mango und der Nektarine. In der Kiwi findet sich auch das seltene Vitamin K, das mit für die Blutgerinnung zuständig ist. Pflaumen zeichnen sich durch besonders viel Niacin, Pantothensäure und Vitamin K aus.

Während in Früchten noch viel Fruchtzucker Diabetiker zu ihren Tabletten greifen lässt, dürfen sie Gemüse fast ohne Bedenken für alle genießen. Hier finden sich Mineralien auch besonders reichlich. Weitere Elemente wie Jod und Zink glänzen als wesentliche Bestandteile des Brokkoli. Reichlich B-Vitamine sind im Blumenkohl, im Brokkoli, in Champignons, in Erbsen, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Lauch, Mais, Mangold, Paprika, Rosenkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzel, Sellerei, Spargel, Spinat, Tomaten, Wirsing und Zucchini enthalten. Folsäure findet sich besonders in der Aubergine, im Blumenkohl, im Brokkoli, im Chinakohl, in der Endivie, in Erbsen, Feldsalat, Grünkohl und der Gurke, in Kartoffeln, Lauch, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Spargel, Spinat und Zucchini. Auch Vitamin K, Vitamin A, Vitamin E sowie Niacin und Pantothensäure sind in vielen Gemüsesorten enthalten.

Allerdings bleibt bei der Zubereitung dieser Nahrungsmittel natürlich zu beachten, dass ab Temperaturen jenseits von 70 Grad kaum noch Vitamine zu retten sind. Auch beim Einkochen erhalten wir in unserem Kompott eine vitaminarme Nachspeise. Einzig durch Einfrosten kann ein Großteil der Vitamine gerettet werden. Mineralstoffen macht die Wärme dagegen nichts aus. Wenn wir allerdings Kartoffeln schälen und dann in Wasser kochen, dürfte auch davon nicht mehr viel in Mittagsmahl enthalten sein. Deshalb sind all die aufgeführten Werte, die man in Tabellen findet, ausschließlich für frische, gerade geerntete Lebensmittel gültig. Schon ein Tag Lagerung oder die Verbreitung über Handelsketten kosten den Früchten und unserem Gemüse einen erheblichen Prozentsatz ihrer wertvollen Nährstoffe. Zusätzlich von Bedeutung sind natürlich die Fasern, die in diesen Nahrungsmitteln enthalten sind. Sie helfen dabei, unseren Darm zu putzen. Bestimmte Pflanzenschutzstoffe, die auch als Antioxidationsmittel wirken, überstehen möglicherweise eine Erwärmung besser als Vitamine.

Zöliakie – Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen leiden an Übelkeit, Verdauungsproblemen, Blähungen ohne genau die Ursache zu kennen. Essen das nicht verdaut werden kann führt zu Unverträglichkeits-Reaktionen im Körper. Neben Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) können auch andere Gründe die Ursache sein. Es sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden, der genaue Untersuchungen vornimmt.

Liegt die Diagnose Zöliakie vor, so kann das Gluten, auch Kleber-Eiweiß genannt, nicht verdaut werden. Gerade Getreideprodukte, wie Brot und Brötchen, aber auch Nudeln können Weizen, Dinkel, Roggen oder Gerste enthalten.
Wird Gluten nicht vertragen so müssen alle Lebensmittel, die das Kleber-Eiweiß enthalten vermieden werden. Andernfalls entzünden sich die Darmzotten (Schleimhautfalten) im Dünndarm.
Sind erst die Darmzotten entzündet, so werden andere Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine nicht ausreichend ressorbiert. D.h. es kommt zu einer Unterversorgung.

Zöliakie, Gluten-Unverträglichkeit wird zu Autoimmunerkrankungen gerechnet, welche genetische Ursachen hat. Meist tritt die Erkrankung bereits im frühen Kindesalter auf, sobald ein Kind nicht mehr voll gestillt wird.

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Steigende Preise: Kaffee wird immer teuer

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der deutschen Genießer: Im Durchschnitt werden etwa 150 Liter Kaffee pro Jahr getrunken. Viele Liebhaber des aromatischen Heißgetränks ärgern sich derzeit jedoch über steigende Preise am Kaffee-Regal. Zahlreiche Discounter, Supermärkte und Röster haben ihre Kaffeepreise bereits deutlich angehoben.

Warum wird Kaffee immer teuer?

Der Grund für die Verteuerung sind steigende Preise am Rohkaffeemarkt. Zu den weltweit größten Kaffeeproduzenten zählen Länder wie Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Indonesien und Äthiopien. Rund 70 Prozent des Kaffees wird von kleinbäuerlichen Betrieben produziert. Neben Deutschland gehören die USA, Frankreich, Japan und Italien zu den wichtigsten Abnehmern. Das aromatische Heißgetränk gewinnt auch zunehmend neue Liebhaber: In China wird Kaffee beispielsweise immer gefragter. Auch Länder wie Brasilien entdecken die köstliche Bohne zunehmend für den eigenen Genuss.

Im Jahr 2001 war der Preis für Kaffee in Deutschland übrigens so niedrig wie 50 Jahre zuvor nicht – man bezahlte nur etwa 3,30 Euro. Zu diesem Zeitpunkt brachen der Weltmarktpreis für Kaffee drastisch ein. Die Folgen dieser Kaffeekrise waren besonders in den Entwicklungsländern, die Kaffee anbauen, spürbar. Seit 2006 steigen die Kaffeepreise leicht an.

Seit Dezember 2010 müssen deutsche Kaffee-Fans für ihr geliebtes Heißgetränk nun tiefer in die Taschen greifen. Allein die beliebte Sorte Arabica wurde im Dezember auf dem Rohkaffeemarkt um fast 25 Prozent teurer.