Lebensmittel länger frisch halten: 5 Tipps für eine lange Frische nach dem Kauf

Roggen und Getreide

Nach dem wöchentlichen Einkauf gilt es, die gekauften Lebensmittel so lange wie möglich frisch zu halten. Mit den folgenden 5 Tipps gelingt Ihnen das gewiss.

Tipp 1: Bei Obst und Gemüse kommt es auf die Sorte an

Tipp 3: Lebensmittel in der richtigen Verpackung aufbewahren

Tipp 5: Konservieren verlängert die Haltbarkeit

Mehr zum Thema Lebensmittel-Haltbarkeit finden Sie unter Lebensmittel-Warenkunde.

Vitamine nach Hause bestellen

Es gibt viele Personengruppen, welche eine „nach-Hause-Lieferung“ begrüßen und wünschen. Den Anfang hierzu haben regionale Bio-Läden mit ihrer Grünen-Kiste gemacht. Dies ist vor allen in Ballungsgebieten verbreitet und findet regen Anklang, wie auch Nachahmer bei konventionellen Supermärkten.

Überregional und zudem pünktlich zu definierten Zeitpunkten sind diese angesprochenen Lösungen leider nicht geeignet. Diese Marktlücke versucht obst.de zu schließen. Wie der Name erwarten lässt ist man allerdings nur auf Obst spezialisiert. Eine Spezialisierung ist hierbei aber kein Nachteil.

Vorstellung von des Anbieters Obst.de:

Hinter dem Konzept steht die Premium Obst Kontor GmbH in Halle. Die Grundidee hierbei ist Klasse, z.B. über ein Abo regelmäßig frisches Obst nach Hause oder ins Büro liefern lassen.
Konzeptionell bringt die Seite interessante Ideen, bspw. Sags mit Obst, statt mit Blumen oder die Obstkiste im Abo.

Von der Redaktion des Lebensmittelblogs gibts hierzu eine klare Empfehlung, das Obstabo mal auszuprobieren.

Kann man auch "gesund" süßen?

Bis vor wenigen Jahren war das schon ein leichtes Problem, seinen Pudding, den selbstgebackenen Kuchen, den Kaffee oder den Tee so zu süßen, ohne einen oder mehrere Teelöffel Zucker zu verwenden. Denn wie wir alle wissen, ist der normale Haushaltszucker zumindest mitverantwortlich für die gefährliche Plaque-Bildung an den Zähnen, in deren Folge sich Karies entwickeln kann. Und erst recht zuständig ist er für die Entstehung von Diabetes, Übersäuerung und anderen nicht gewünschten Zuständen im eigenen Körper. Fast nur bekannt bei Diabetikern waren alternative Süßungsmöglichkeiten wie Saccharin, Cyklomat, Sorbit oder Xylit. Einmal probiert, vielleicht für die Gewichtsreduktion, schmeckte der geliebte Kaffee damit völlig anders und bei reichlichem Genuss standen plötzlich auch ein paar Darmprobleme im Raum.

Mit Stevia zuckern

Das ist seit einiger Zeit anders. Zuerst als Badezusatzstoff angeboten, gibt es nun Stevia auf dem Markt. Sogar große Discounter bieten diese Zuckeralternative an. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Indianerzucker“. Stevia ist eine Pflanze, deren Blätter zu Zucker weiterverarbeitet werden. Damit gibt es endlich eine natürlich Zuckerquelle, die weder Karies fördert noch Darmbeschwerden verursacht. In praktischen, leichten Dosen gibt es „Stevia“, den leichten Zucker, im Regal. Zugegeben, er schmeckt ein wenig anders als der bisher gewohnte Zucker, aber auf keinen Fall unangenehm. Wer beispielsweise gerade im Sommer gern frisches Beerenobst isst und bisher mit Milch und Zucker oder nur mit Zucker arbeiten musste, weil die Beeren an sich oftmals zu sauer für den direkten Verzehr sind, besitzt nun mit Stevia eine gute Alternative.

Bis Dezember 2011 verboten

Als Süßstoff war Stevia bis Dezember 2011 innerhalb der EU verboten. Ihr fehlte nach gewissen lebensmittelrechtlichen Vorschriften einfach der Nachweis der Verträglichkeit als Lebensmittel. Nach nun vorliegenden rechtsgültigen Studien enthält Stevia weder Kalorien noch Zucker, sondern ist allein ein gesundes Süßungsmittel. Es reguliert den Blutzuckerspiegel und schützt die Zähne vor Karies. Möglicherweise kann man mit Stevia sogar den Blutdruck senken. Die Süßkraft von Stevia soll etwa 30x so groß sein wie die von Zucker. Stevia mit dem wissenschaftlichen Namen Stevia rebaudiana – auch Honigkraut genannt -, kommt aus Südamerika und schmeckt bereits als Pflanze extrem süß. Der Süßstoff, der aus der Stevia-Pflanze gewonnen wird, heißt Steviosid und soll sogar 300x mehr süßen als der normale Haushaltszucker.

Täglich Obst und Gemüse

Nichts kann uns so viel Energie und Nährstoffe geben wie Obst und Gemüse. Aber bitte in Kombination, nicht entweder oder … Sie sind prall angefüllt mit vielen Vitaminen, Mineralien und Zusatzstoffen.

Nährstoffe in Obst

Die meisten Obstsorten enthalten reichlich Kalium, gefolgt von Magnesium und Kalzium. Aber auch Phosphor und Eisen findet sich häufig in bestimmten Obstsorten. So beispielsweise in Weintrauben, Stachelbeeren, Pfirsich, Melone, Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und der Aprikose. Besonders also die Beerenfrüchte sind reichhaltig mit Mineralien bestückt. Als gute Vitamin-C-Spender gelten die Ananas, die Grapefruit, die Birne, die Melone, die Kirschen, die Mandarine, die Orange, der Pfirsich, die Zitrone und wieder die Beerenfrüchte. Der Apfel zeichnet sich durch seinen Biotin-Gehalt aus. Die Banane besitzt viel Niacin und B6. Die Kirschen, die Melone, die Mango, die Orange und die Beerenfrüchte verfügen über sehr viel Folsäure. Vitamin A findet sich besonders viel in der Aprikose, der Melone, der Mango und der Nektarine. In der Kiwi findet sich auch das seltene Vitamin K, das mit für die Blutgerinnung zuständig ist. Pflaumen zeichnen sich durch besonders viel Niacin, Pantothensäure und Vitamin K aus.

Während in Früchten noch viel Fruchtzucker Diabetiker zu ihren Tabletten greifen lässt, dürfen sie Gemüse fast ohne Bedenken für alle genießen. Hier finden sich Mineralien auch besonders reichlich. Weitere Elemente wie Jod und Zink glänzen als wesentliche Bestandteile des Brokkoli. Reichlich B-Vitamine sind im Blumenkohl, im Brokkoli, in Champignons, in Erbsen, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Lauch, Mais, Mangold, Paprika, Rosenkohl, Sauerkraut, Schwarzwurzel, Sellerei, Spargel, Spinat, Tomaten, Wirsing und Zucchini enthalten. Folsäure findet sich besonders in der Aubergine, im Blumenkohl, im Brokkoli, im Chinakohl, in der Endivie, in Erbsen, Feldsalat, Grünkohl und der Gurke, in Kartoffeln, Lauch, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Spargel, Spinat und Zucchini. Auch Vitamin K, Vitamin A, Vitamin E sowie Niacin und Pantothensäure sind in vielen Gemüsesorten enthalten.

Allerdings bleibt bei der Zubereitung dieser Nahrungsmittel natürlich zu beachten, dass ab Temperaturen jenseits von 70 Grad kaum noch Vitamine zu retten sind. Auch beim Einkochen erhalten wir in unserem Kompott eine vitaminarme Nachspeise. Einzig durch Einfrosten kann ein Großteil der Vitamine gerettet werden. Mineralstoffen macht die Wärme dagegen nichts aus. Wenn wir allerdings Kartoffeln schälen und dann in Wasser kochen, dürfte auch davon nicht mehr viel in Mittagsmahl enthalten sein. Deshalb sind all die aufgeführten Werte, die man in Tabellen findet, ausschließlich für frische, gerade geerntete Lebensmittel gültig. Schon ein Tag Lagerung oder die Verbreitung über Handelsketten kosten den Früchten und unserem Gemüse einen erheblichen Prozentsatz ihrer wertvollen Nährstoffe. Zusätzlich von Bedeutung sind natürlich die Fasern, die in diesen Nahrungsmitteln enthalten sind. Sie helfen dabei, unseren Darm zu putzen. Bestimmte Pflanzenschutzstoffe, die auch als Antioxidationsmittel wirken, überstehen möglicherweise eine Erwärmung besser als Vitamine.

Stevia: Der neue Süßmacher

Sie sind noch Nischenprodukte, aber schon vielerorts erhältlich: Mit Stevia gesüßte Lebensmittel. Erst im Dezember 2011 wurde Stevia in der EU zugelassen und wird jetzt als Zucker-Alternative für Produkte wie Bonbons, Lakritze, Joghurt und Getränke verwendet. Ist Stevia der Süßstoff der Zukunft?

Herkunft und Süßwirkung

Stevia ist ein Stoffgemisch, das aus der in Südamerika beheimateten Pflanze Stevia Rebaudiana („Süßkraut“) gewonnen wird. Dieses sogenannte Stevosid wird aus den Blättern der Pflanze gewonnen und wird in der EU als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 960 geführt. Steviosid ist ein Süßstoff mit einer bis zu 450-fachen Süßkraft im Vergleich mit herkömmlichem Zucker. Die Blätter der Pflanze haben hingegen eine 30-fache Süßwirkung.

Die Stevia-Pflanze wird in südamerikanischen Ländern wie Brasilien schon seit den 1920er Jahren kultiviert. Genutzt wird Stevia aber schon weitaus länger: Seit 500 Jahren ist die Pflanze für ihre Süßwirkung bei den Einwohnern Südamerikas bekannt. Dort verwendet man Stevia traditionell zum Süßen von Tees und auch als Heilpflanze. In den 1970er Jahren wurde Stevia als Süßstoff auch in China und Japan bekannt.

Schmeckt Stevia wie Zucker?

Die Meinungen über den Geschmack von Stevia gehen weit auseinander. Viele Tester sind begeistert, andere bescheinigen Stevia einen leicht bitteren Geschmack, der an Lakritze erinnert. Stevia punktet im Vergleich mit Zucker mit einem Kaloriengehalt von nahezu Null und wird daher als kalorienfreier Zuckerersatz verwendet. Wer Stevia testen will, findet immer mehr Produkte im Handel und kann das Kraut auch selbst anbauen – Stevia wächst auch in einem kleinen Töpfchen auf dem Balkon.

Lecker im Sommer: Wassermelonen

Bereits jetzt sind die ersten Exemplare im Handel erhältlich: Wassermelonen sind echte Sommer-Klassiker. Bei heißen Temperaturen schmecken Wassermelonen am besten gekühlt. Wissenswertes über die leckeren Wassermelonen, die übrigens auch mit einem niedrigen Kaloriengehalt punkten.

Anbau und Geschichte

Bereits im alten Ägypten waren Wassermelonen bekannt. Da das Fleisch wilder Wassermelonen eher bitter schmeckt, sammelte man zunächst nur ihre Kerne. Heute wird jährlich eine Menge von mehr als einhundert Millionen Tonnen produziert. Wassermelonen benötigen einen sandigen, trockenen und warmen Standort. In Europa werden Wassermelonen unter anderem in Spanien angebaut. Die Pflanzen sind krautig mit Ranken von bis zu zehn Metern und bekommen Früchte in Form von Panzerbeeren, die bis zu 60 Zentimeter lang werden können. Diese Früchte mit dicker, grüner Schale sind dann bei uns im Handel erhältlich. Die meisten Wassermelonen haben ein charakteristisches rotes Fruchtfleisch.

Wie werden Wassermelonen gegessen?

Das Fruchtfleisch einer reifen Melone lässt sich einfach auslöffeln. Optimal eignen sich Wassermelonen auch für Salate und man kann ihr Fruchtfleisch sogar zu Leckereien wie einer Melonen-Tomatensuppe verarbeiten.

Kaloriengehalt von Wassermelonen

Wassermelonen bestehen zu einem überwiegenden Teil aus Wasser – nämlich zu rund 90 Prozent. Die leckere Sommer-Frucht enthält dementsprechend wenige Kalorien. Ihr Kaloriengehalt liegt bei etwa 38 Kalorien pro 100 Gramm. Davon sind etwa acht Gramm Zucker. Wassermelonen enthalten zudem Vitamin C und Mineralstoffe wie Natrium.

Wie gelingt Gulasch wirklich?

Gulasch ist ein Klassiker der deutschen Küche. Der traditionelle Eintopf ist insbesondere auch in der ungarischen Variante (Pörkölt) bekannt. Gulasch lässt sich aus einer Vielzahl von Fleischsorten wie Rinder-, Kalb- und Schweinefleisch zubereiten. Die Zutaten variieren von Rezept zu Rezept. Bei Gulasch handelt es sich um einen vergleichbar einfachen Eintopf, der mit ein paar Tipps und Tricks auch in der Regel perfekt gelingt. Was muss man beachten, um ein köstliches Gulasch zuzubereiten?

Fleisch und Zwiebeln

Für Gulasch verwendet man Fleisch in mundgerechten Stückchen und klein gehackte Zwiebeln in gleichen Anteilen. Hierbei geht man nicht nach Gewicht, sondern nach geschätzten Volumen-Anteilen.

Anbraten

Fleisch und Zwiebeln können zusammen oder getrennt angebraten werden. Das Fleisch sollte so lange bei hoher Temperatur anbraten, bis der austretende Saft verdampft ist und das Fleisch braun wird. Diese Anbrat-Zeit ist auch von der Qualität des Fleisches abhängig.

Schmorzeit

Gulasch kann ruhig mehrere Stunden bei niedriger Temperatur und geschlossenem Deckel auf dem Herd schmoren. Ein gutes Gulasch braucht Zeit. Gulasch gelingt am besten in einem Braten- und Schmortopf. Das Fleisch sollte dabei gut mit Flüssigkeit bedeckt sein und so lange geschmort werden, bis es ganz zart ist. Die Zwiebeln verkochen beim Schmoren, alternativ kann man die Sauce später auch mit dem Pürierstab auflockern. Dazu das Fleisch entnehmen. Tipp: Gulasch schmeckt aufgewärmt fast noch besser.