Topinambur

Vor ein paar Tagen habe ich das erste Mal Topinambur zubereitet. Es stand eigentlich schon lange auf dem Speiseplan und letztens fiel mein Blick im Supermarkt auf Topinambur und mir fiel ein, dass ich diese Knolle schon längst probieren wollte.

Die Topinambur Pflanze ist ursprünglich in Mittel-
und Südamerika beheimatet und gehört zu derselben Gattung wie die Sonnenblume. Die Topinambur Pflanzen treiben denn auch schöne gelbe Blüten. Der Topinambur wird auch manchmal Erdbirne oder Erdartischoke genannt, denn einerseits ähnelt die Knolle der Kartoffel, andererseits ähnelt der Geschmack ein wenig an Artischocke.

Außerdem soll Topinambur sehr gesund sein. Sie enthält zum Beispiel viel Inulin – eine Zuckerart, die besonders für Diabetiker verträglich ist, auch hat sie einen recht hohen Proteingehalt und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Man kann Topinambur auch wie Kartoffeln zubereiten. Im Internet findet man schnell tolle Rezepte. Ich habe sie einfach mit Zwiebeln, Knoblauch und vielen Kräutern in Öl angebraten und ich muss sagen, die Knolle hat mich überzeugt. Topinambur ist wirklich lecker.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis in eigener Sache, über den ich mich besonders freue. Unser Lebensmittel Warenkunde Blog wurde gerade auf http://www.2gruenetomaten.de in die Top 10 der besten Lebensmittel Blogs gewählt. Das ist eine tolle Auszeichnung und ich gebe das Kompliment gerne zurück, denn 2 Grüne Tomaten ist ein Blog, dessen zentrales Anliegen Fairness und Transparenz im Lebensmittelbereich ist und viele wichtige und interessante Themen aufgreift.

Richtig braten – so gelingen Lieblingsgerichte in der Pfanne

Von Gemüse bis Steak: Gebratene Speisen sind richtig lecker – allerdings nur, wenn man die richtige Pfanne verwendet und das Bratgut auf den Punkt zubereitet. So gelingt das Braten ganz einfach.

Der moderne Küchenklassiker: Beschichtete Pfannen

In den meisten Haushalten greift man heute auf beschichtete – oder antihaftversiegelte –
Pfannen zurück. Diese Pfannen gibt es in allen Größen,
mit und ohne Deckel. Großer Pluspunkt: Beschichtete Pfannen ermöglichen eine fettarme Zubereitung. Oft genügt ein Esslöffel Öl pro Portion zum Braten. Alternativ kann man die Pfanne auch mit einem Küchentuch mit etwas Öl einreiben. Ganz auf Fett sollte man aber auch bei einer antihaftbeschichteten Pfanne nicht verzichten: Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger.

In einer beschichteten Pfanne gelingt Bratgut für mittlere Temperaturbereiche hervorragend. Dazu gehören Gemüsesorten aller Art, Geflügelfleisch und Fischfilets. Für diese Gerichte und mittlere Temperaturbereiche (2/3 der Herdleistung) eignen sich unter Anderem Olivenöl und Rapsöl. Diese Öle lassen sich bis etwa 140 bis 180 Grad erhitzen. Auch Butter eignet sich für diesen Temperaturbereich. In einer beschichteten Pfanne kann das Bratgut in der Regel nicht anbrennen – ein großer Vorteil. Das Bratfett hat seine optimale Temperatur erreicht, bevor der Rauchpunkt erreicht wird. Dann das Bratgut in die Pfanne geben und die Temperatur sofort um etwa 1/3 runterdrehen.

Tipp: Keramikbeschichtete Pfannen eignen sich hervorragend für Kurzgebratenes und als Wok. Da sich Keramikpfannen stärker aufheizen als normale antihaftversiegelte Modelle, die Temperatur nach Zugabe des Bratgutes am besten um 2/3 reduzieren.

Der Experte für Fleisch: Edelstahlpfannen und gusseiserne Bratpfannen

Der Unterschied: Gusseisen brauchen länger um heiß zu werden als unbeschichtete Edelstahlpfannen, haben dann aber die bessere Wärmeleitfähigkeit. Für das scharfe Anbraten von Fleisch wie Steaks als Klassiker verwendet man ein hoch erhitzbares Bratfett oder Bratöl und wartet den Rauchpunkt ab – dann das Fleisch kurz bei Maximaltemperatur anbraten, bis sich die Poren schließen, dann die Bratleistung bei Pfannen mit guter Wärmeleitfähigkeit auf 2/3 reduzieren. Der Pfannenboden sollte komplett mit Öl bedeckt sein, damit nichts anbrennt.