Tipps für die Resteküche: So werden Essensreste clever verwertet

Seitdem sich auch Starköche wie Jamie Oliver der kreativen Resteverwertung in der Küche widmen, steht fest, dass sich aus Überbleibseln vom Kochen durchaus leckere Kreationen zaubern lassen. Eine Verwertung von Überbleibseln in der Küche entspricht dem modernen Zeitgeist und schont natürlich auch den Geldbeutel. So lassen sich Reste vom Essen ideal verwerten:

Kreative Aufläufe

Übrig gebliebene Nudeln, Fleisch- oder Gemüsereste lassen sich am Folgetag hervorragend zu einem Auflauf verarbeiten. Für einen Auflauf eignen sich fast alle Überbleibsel von Kartoffeln bis zu Spaghetti. Eine Sahne- oder Tomatensoße für den Auflauf ist schnell zubereitet. Zum Überbacken eignet sich Gratinkäse und fast jeder andere Reibekäse.

Kräuter einfrieren

Vom Sonntagsessen ist noch Minze übrig? Oder ein halbes Bund Koriander? Diese Kräuter lassen sich hervorragend einfrieren und beim nächsten Mal wiederverwenden.

Salate kreieren

Aus Essensresten lassen sich kreative kalte Salate zaubern, die sich am Folgetag auch zum Mitnehmen eignen. Für einen solchen Salat eignen sich Nudeln und Reis, Wurstreste und Gemüsereste. Eine leckere Soße für den Salat lässt sich einfach aus Tomatenmark, Tomatensoße oder aus einer klassischen Salatsoße zubereiten.

Exotische Köstlichkeiten: Currys

Man kennt sie als Eintopfgerichte der asiatischen und indischen Küche: Currys sind das Geschmackserlebnis für alle Fans von exotischen Gewürzen und fernöstlichen Köstlichkeiten. Der Begriff Curry wird zudem für das gleichnamige Currypulver verwendet, das sogar zum Würzen eines typisch deutschen Snacks verwendet wird – der Currywurst.

Currys: Herkunft und Gewürze

Der Begriff Curry stammt aus dem Indischen. Neben der indischen Küche sind Currys vor allem im Japan und Thailand beliebt. Currys sind ein Hauptgericht und werden traditionell mit Brot oder Reis gereicht. Es gibt Currys mit unterschiedlichen Fleischsorten, mit Fisch und vegetarische Varianten. Charakteristisch für Currys ist die Verwendung exotischer Gewürze – diese aromatischen Gewürzkompositionen verleihen dem beliebten Eintopf sein köstliches Aroma. Gemeinsam haben die meisten Currys die Verwendung von exotischen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander und Bockshornklee sowie Gemüse wie Auberginen, Paprika und Zucchini.

So vielseitig können Currys sein

Currys unterscheiden sich geschmacklich und anhand ihrer Zutaten sehr stark regional. In Indien haben so Currys mit Fisch (Fischcurry) und Meeresfrüchten Tradition, die mit Gewürzen wie Koriander, Masala bis zu Zimt abgeschmeckt werden. Indische Currys sind sehr würzig, unterscheiden sich jedoch von thailändischen Varianten, die mit viel Chili gewürzt eher in die scharfe Geschmacksrichtung tendieren. In Indien zählen die westindischen Currys zu den am schärfsten gewürzten Curry-Variationen. Thailändische Currys werden grundsätzlich ohne Currypulver zubereitet – zu den bekanntesten Gerichten gehören das grüne und rote Thai Curry. Auch in Malaysia sind Currys beliebt und werden unter anderem mit Kokosmilch zubereitet.