Wie viel Salz ist gesund?

Dass wir oft zu salzig essen, ist allgemein bekannt. Beim Essen ist jedoch ein verantwortungsbewusster Umgang mit Salz empfehlenswert: Welche Menge Salz sollte man maximal zu sich nehmen?

Wissenswertes über Speisesalz

Speisesalz ist auch als Kochsalz oder Tafelsalz bekannt. Es besteht aus Natriumchlorid, einer Verbindung aus beiden Stoffen. Natrium ist unter anderem wichtig für den Knochenaufbau und bei Chlorid handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil der Magensäure. Insgesamt ist Salz lebenswichtig für den Wasserhaushalt des Körpers, das Nervensystem, die Verdauung und den Knochenaufbau. Der menschliche Körper enthält bis zu 300 Gramm Speisesalz und „verbrennt“ jeden Tag etwa ein bis drei Gramm durch Ausscheidungen und Schweiß. Das beliebte Speisesalz mit Iod enthält Iodat zur Vorbeugung gegen einen Jodmangel.

Wie viel Salz sollte man zu sich nehmen?

Allgemein wird eine Menge von fünf bis sechs Gramm Salz pro Tag für Erwachsene empfohlen. Diese Menge entspricht einem gestrichenen Teelöffel voller Salz. Tatsächlich nehmen wir aber schätzungsweise die doppelte Menge an Salz zu uns – und das liegt nicht etwa daran, dass beim Kochen zu viel Salz verwendet wird. Vielmehr werden „versteckte“ Salze häufig über die Nahrung aufgenommen und gelangen so über verarbeitete Lebensmittel in den Körper. Immerhin: 2016 soll die Angabe des Salzgehaltes auf Lebensmitteln verbindlich eingeführt werden. Bis dahin können interessierte Verbraucher ihren Salzkonsum nur gut im Blick haben und besonders Fertiggerichte in Bezug auf ihren Salzgehalt kritisch unter die Lupe nehmen.

Unser Tipp: Beim Kochen kann man sich einen sparsameren Umgang mit Salz angewöhnen. Köstliche Gewürze und Kräuter tragen ja auch wesentlich zum Geschmackserlebnis bei.

Richtig braten – so gelingen Lieblingsgerichte in der Pfanne

Von Gemüse bis Steak: Gebratene Speisen sind richtig lecker – allerdings nur, wenn man die richtige Pfanne verwendet und das Bratgut auf den Punkt zubereitet. So gelingt das Braten ganz einfach.

Der moderne Küchenklassiker: Beschichtete Pfannen

In den meisten Haushalten greift man heute auf beschichtete – oder antihaftversiegelte –
Pfannen zurück. Diese Pfannen gibt es in allen Größen,
mit und ohne Deckel. Großer Pluspunkt: Beschichtete Pfannen ermöglichen eine fettarme Zubereitung. Oft genügt ein Esslöffel Öl pro Portion zum Braten. Alternativ kann man die Pfanne auch mit einem Küchentuch mit etwas Öl einreiben. Ganz auf Fett sollte man aber auch bei einer antihaftbeschichteten Pfanne nicht verzichten: Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger.

In einer beschichteten Pfanne gelingt Bratgut für mittlere Temperaturbereiche hervorragend. Dazu gehören Gemüsesorten aller Art, Geflügelfleisch und Fischfilets. Für diese Gerichte und mittlere Temperaturbereiche (2/3 der Herdleistung) eignen sich unter Anderem Olivenöl und Rapsöl. Diese Öle lassen sich bis etwa 140 bis 180 Grad erhitzen. Auch Butter eignet sich für diesen Temperaturbereich. In einer beschichteten Pfanne kann das Bratgut in der Regel nicht anbrennen – ein großer Vorteil. Das Bratfett hat seine optimale Temperatur erreicht, bevor der Rauchpunkt erreicht wird. Dann das Bratgut in die Pfanne geben und die Temperatur sofort um etwa 1/3 runterdrehen.

Tipp: Keramikbeschichtete Pfannen eignen sich hervorragend für Kurzgebratenes und als Wok. Da sich Keramikpfannen stärker aufheizen als normale antihaftversiegelte Modelle, die Temperatur nach Zugabe des Bratgutes am besten um 2/3 reduzieren.

Der Experte für Fleisch: Edelstahlpfannen und gusseiserne Bratpfannen

Der Unterschied: Gusseisen brauchen länger um heiß zu werden als unbeschichtete Edelstahlpfannen, haben dann aber die bessere Wärmeleitfähigkeit. Für das scharfe Anbraten von Fleisch wie Steaks als Klassiker verwendet man ein hoch erhitzbares Bratfett oder Bratöl und wartet den Rauchpunkt ab – dann das Fleisch kurz bei Maximaltemperatur anbraten, bis sich die Poren schließen, dann die Bratleistung bei Pfannen mit guter Wärmeleitfähigkeit auf 2/3 reduzieren. Der Pfannenboden sollte komplett mit Öl bedeckt sein, damit nichts anbrennt.