Bewusst essen: Kartoffeln kalorienarm genießen

Kartoffeln haftet häufig das Image von Dickmachern an. Tatsächlich eignen sich Kartoffeln aber für die kalorienbewusste Ernährung: Nur 70 Kalorien verstecken sich in einem Erdapfel (100 gr). Die Kartoffel besteht hauptsächlich aus Wasser und enthält zudem 15 Prozent Kohlenhydrate (Stärke). Für eine kalorienbewusste Ernährung sollten Kartoffeln aber nach Möglichkeit nicht frittiert oder in Öl ausgebacken werden. Diese Zubereitungsarten für Kartoffeln eignen sich für die bewusste Ernährung:

Salzkartoffeln

Salzkartoffeln werden meistens als Beilage zu Fleisch serviert und komplett ohne die Zugabe von Fett zubereitet. Vor der Zubereitung werden die Kartoffeln geschält und anschließend in Salzwasser gekocht. Die Salzkartoffel lässt sich auch zu anderen Gerichten (z.B. Kartoffelbrei) weiterverarbeiten.

Pellkartoffeln

Pellkartoffeln werden mit Schale gekocht und haben daher auch ihren Namen. Dem Kochwasser wird auch hier etwas Salz zugegeben. Ein besonders würziges Aroma erhalten die Salzkartoffeln, wenn man sie mit Kümmel abkocht.

Kartoffelsuppe

Komplett ohne die Zugabe von Fett wird auch Kartoffelsuppe zubereitet. Als aromatisches Gemüse gibt man Möhren und Zwiebeln dazu. Im Gegensatz zu Salz- und Pellkartoffeln wird Kartoffelsuppe aus mehligkochenden Sorten zubereitet. Kartoffelsuppe lässt sich als Eintopf mit kleinen Kartoffel- und Gemüsestücken sowie in der pürierten Variante zubereiten.

Renaissance der gutbürgerlichen Küche?

Sie erscheint immer häufiger auf den Tellern von Star-Köchen und könnte sich langsam zum neuen Trend für Genießer entwickeln: Die gute Hausmannskost. Das traditionelle Essen wie von Oma wird jetzt wiederentdeckt – und schmeckt!

Was ist eigentlich Hausmannskost?

Hausmannskost ist ein alter Begriff für die traditionelle deutsche Küche. Häufig wird Hausmannskost mit der gutbürgerlichen Küche gleichgesetzt. Im engeren Sinn zeichnete sich Hausmannskost aber durch einfache, preisgünstige Zutaten aus während die gutbürgerlichen Speisen aufwendiger zuzubereiten waren und auch teure Zutaten wie Gewürze enthielten.

Warum kommt Hausmannskost so gut an?

Mal ehrlich – bei Mama und Oma hat es schon immer gut geschmeckt. Traditionelle Hausmannskost ist bodenständig und weckt bei vielen Genießern sofort Erinnerungen an die Kindheit. Dass gutbürgerliche Gerichte grundsätzlich fettig sind und schwer im Magen liegen, stimmt nicht. Zudem lassen sich die Klassiker wie Schweinebraten wunderbar aufpeppen – Tim Mälzer kochte in seiner Show zum Beispiel einen knusprigen Schweinebraten mit mediterranen Gewürzen und Kräutern.

Gutbürgerliche Klassiker

Zu den bekanntesten Gerichten der traditionellen deutschen Küche gehören Rinderrouladen mit Rotkraut und Kartoffeln, Rinderbraten, Schweinebraten, Sauerbraten, Kasseler mit Grünkohl oder Kartoffelpüree, Frikadellen mit Kartoffelsalat, Gulasch, Kohlrouladen, Königsberger Klopse und Geschnetzeltes. Auch für Vegetarier ist etwas dabei – zum Beispiel Käsespätzle, Linsensuppe, Tofu-Würstchen mit Sauerkraut.

Alles über die Knolle: Die ersten Frühkartoffeln sind da

Von Kartoffelsalat bis Kartoffelsuppe: Die Kartoffel hat sich einen festen Platz in der deutschen Küche reserviert. Dabei wurde die leckere Kartoffel bei uns zunächst als prachtvolles Gewächs angebaut. Arme Leute entdeckten die essbare Knolle eher zufällig auf der Suche nach etwas Essbarem. Die ersten Kartoffelfelder entstanden im Norden Berlins.

Gesunde Kartoffeln

Einhundert Gramm Kartoffeln enthalten etwa 70 Kalorien. Damit eignen sich Kartoffeln optimal für die gesunde und kalorienbewusste Ernährung. In einer Kartoffel stecken überwiegend Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine wie A und C.

Beliebte Kartoffelgerichte

Am gesündesten sind Pellkartoffeln, da sie mit Schale gekocht werden. Auch Salzkartoffeln kommen ohne zusätzliche Kalorien aus. Zu den kalorienreichsten Kartoffel-Leckereien zählen Pommes. Kartoffelkroketten werden aus Kartoffelbrei geformt. Die Bratkartoffel ist ebenfalls ein traditionelles deutsches Kartoffelgericht und wird regional variiert.

Frühkartoffeln

Die ersten Frühkartoffeln sind bereits erhältlich und kommen gerade richtig zur Spargelzeit. Danach folgen die mittelfrühen und späten Kartoffelsorten. Junge Frühkartoffeln unterscheiden sich geschmacklich von späteren Sorten – sie schmecken saftiger und weniger kräftig als späte Sorten. Es gibt insgesamt mehr als 130 verschiedene Kartoffelsorten, die in festkochende, vorwiegend festkochende und mehlig kochende Kartoffeln eingeteilt werden. Man verwendet festkochende Kartoffeln für Salate, Bratkartoffeln, Salz- und Pellkartoffeln. Mehlig kochende Knollen eignen sich hingegen gut für Klöße und Kartoffelpüree.