Süßes genießen ohne schlechtes Gewissen

Sind Süßigkeiten wirklich so schlecht wie ihr Ruf?

Ja und nein. Man muss an dieser Stelle genauer differenzieren. Z.B. ein selbstgebackener Nusskuchen mit durchaus wertvollen Inhaltsstoffen, ist meist nicht mit seinen Verwandten aus der Fabrik gleichzusetzen. Industriell hergestellte Süßwaren enthalten neben den sog. Einfachzuckern sehr oft ungesunde gehärtete Fette, die nachweislich die Blutfettwerte negativ beeinflussen und den Organismus unnötig belasten. Des Weiteren ist die Energiedichte von Süßigkeiten enorm – ein Sättigungsgefühl tritt allerdings kaum ein, da der enthaltene Zucker den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen lässt und die Insulinausschüttung anregt, was wiederum zwei erste Folgen nach sich zieht:

  • Erneuter Hunger
  • Fetteinlagerung durch überschüssige Kalorien

Wie entsteht Schokolade?

Es ist ein weiter Weg, von der Bohne zur fertigen Schokolade. In einem industriellen Prozess kommen die Kakaobohnen in eine Trommel, wo sie erhitzt werden, damit die Bohnen brechen und sich vom Kakao-Kern ablösen. Die Kerne, sogenannte Nibs, werden keimfrei gemacht und auf diese Weise schonend geröstet. Mit Schlagmessern werden diese Nibs zu einer dickflüssigen Masse vermahlen, dabei tritt die eingeschlossene Kakaobutter aus. Diese macht ungefähr 50 % aus. Die Kakaomasse wird in beheizten Tanks gelagert, mit einem Mischgerät werden verschiedene Zutaten hinzugefügt und verknetet. Danach wird der Teig zu einem feinen Pulver verarbeitet, indem er mehrfach und stufenweise schneller gewalzt wird.

Mit diesem flockigen Pulver beginnt der letzte Prozess durch das Conchieren. Dabei wird dem Pulver Kakaobutter hinzugefügt und durch ständiges Kneten entweichen herbe und bittere Stoffe. Die Schokoladenmasse ist damit bereit, um weiter verarbeitet werden zu können.

Schokoladenmassen setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • Weisse Schokolade: Zucker, Milchpulver, Kakaobutter, Vanille
  • Milchschokolade: Zucker, Milchpulver, Kakaomasse, Kakaobutter, Vanille
  • Dunkle Schokolade: Zucker, Kakaomasse, Kakaobutter, Vanille

Besondere Kreationen an Schokoladen, Pralinen entstehen, indem die Schokoladensorten mit den unterschiedlichsten Zutaten verfeinert werden. Das sind z.B. Nüsse, Amaranth, Mandeln, Pistazien, Karamell, Früchte, Cornflakes, Gewürze, Marzipan, Nougat, Gebäck, Honig, Alkohol und andere Zutaten.

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Geeignete Süßigkeiten für Kinder

Kinder haben einen ganz besonderen Anspruch an eine ausgewogene Ernährung. Diese legt den Grundstock für die Entwicklung des Kindes. Zahnpflege ist auch hierbei ein nicht zu vernachlässigender wichtiger Punkt. Doch was tun, wenn das eigene Kind nach Süßgkeiten verlangt? Verlockend ist das Angebot an Süßem in jedem Supermarkt. Schokolade, Gummibärchen in verschiedensten Farben und Formen, Bonbons und Lollis…alles überaus verlockend für Kinder jeden Alters.
Doch Zucker ist nicht gut für Kinderzähne und zu viel Süßes ist auch für den Körper des Kinder, der ganz besonders viele Nährstoffe benötigt, nicht ideal. Ganz zu schweigen von den vielen chemischen Inhaltsstoffen, die den meisten Süßigkeiten beigefügt werden. Anstelle der industriellen Süßigkeiten lassen sich jedoch daheim bequem kindergeeignete Süßgkeiten herstellen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren selbstgemachten Fruchteis!?
Man benötigt hierfür nur verschiedene Fruchtsäfte (bzw. Milch) und Früchte. Das Kind darf sich die Früchte aussuchen und dann werden die Früchte zusammen mit Milch oder Fruchtsaft püriert. Die passenden Eisformen mit Stiel gibt es bereits für wenige Euros zu erstehen. Ein leckeres kindgerechtes Eis erhält man beispielsweise, wenn man Bananen püriert, ein wenig Honig hinzugibt, das Ganze mit Milch aufschlägt, in die passenden Eisförmchen füllt und dann einfriert. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Anstatt eines hochkalorischen Kuchens mit viel Zucker und Sahne, kann ein leckerer Kuchen auch aus Möhren und Zucchini gebacken werden. Auch Bonbons können leicht selbst in der Kücher, auch mit dem Kind zusammen hergestellt werden. Ein Gemisch aus Sahne, Zucker, Honig und Vanillezucker wird aufgekocht, auf einem Blech ausgestrichen und dann, wenn die Masse erkaltet ist, in mundgerechte Stücke geschnitten. Eine sehr einfache Variante, dem Kind eine Süßigkeit bereit zu stellen, sind Früchte im Schokoladenmantel. Hierfür eine vollwertige schwarze Schokolade schmelzen und dann Früchte, die das Kind besonders gerne mag, eintauchen. So wird die Herstellung von vergleichsweise gesunden Süßigkeiten ein Spaß für die ganze Familie. In jedem Falle heißt es aber danach: Zähneputzen nicht vergessen!

Was versteht man unter gesunder Ernährung?

Die Vorstellung von einer gesunden Ernährung hat sich sicher im Laufe der Zeiten weniger oder mehr gewandelt. Wenn man wissen möchte, was gesunde Ernährung überhaupt ist, sollte man sich zuerst einmal über das Ziel einer gesunden Ernährung klar werden. Wenn man unter „Gesundheit“ in etwa das optimale Funktionieren des menschlichen Körpers versteht bzw. die Abwesenheit von Krankheit, dann sind Sinn und Ziel einer gesunden Ernährung die Unterstützung einer optimalen Funktionsweise des menschlichen Körpers im allgemeinen. Noch nicht berücksichtigt sind dabe die spezifischen Erfordernisse einzelner Menschen oder Menschengruppen. Das heißt, dass sich der Nährstoffbedarf im einzelnen noch deutlich voneinander unterscheiden kann. Deshalb gibt es trotzdem eine Reihe von grundlegenden Faktoren, die eine gesunde Ernährung ausmachen. In der Ernährung unterscheidet man zwischen industriell gefertigten Lebensmitteln und Nahrungsmitteln, die direkt aus der Natur, aus dem Garten oder vom Feld stammen. Sicher lässt sich nicht global sagen, dass alle industriellen Lebensmittel einer gesunden Ernährung abträglich sind, aber an dieser Stelle sollte man einfach keine Kompromisse zulassen und sagen, dass gekaufte, abgepackte Lebensmittel mit hoher Wahrscheinlichkeit überlagert, zerstört, mit nicht gesunden Zusatzstoffen versehen oder mit einem natürlichen Gleichgewicht der Nährstoffe gar nichts mehr zu tun haben. Auch mit Nahrungsmitteln aus dem Garten und vom Feld geht man bereits einen Kompromiss ein, denn die Natur hat diese Nahrungsmittel in der Regel nicht hervorgebracht sogar gentechnisch verändert.

Als nächstes sollte die Zubereitungsmethode vor dem Verzehr der Nahrungsmittel betrachtet werden. Was wird nicht alles zerkocht, immer wieder aufgekocht, eingekocht, überzuckert, gesalzen oder ähnliches. Für eine gesunde Ernährung zerkleinert man natürliche Nahrungsmittel höchstens, und wenn man doch einmal etwas kochen möchte, dann sollte und kann dieser Vorgang so schonend wie möglich erfolgen, beispielsweise durch die Zubereitungsart „Dämpfen“. Fleisch, vor allem vom Schwein, zählt heute nur noch bedingt zu einer gesunden Ernährung. Einmal sind die Menschen keine reinen Fleischfresser, weder vom Gebiss noch vom Darm her, und die dringend benötigten Proteine können problemlos durch Eier, Früchte oder Gemüse aufgenommen werden. Auch das durch die menschliche Zivilisation eingeführte Lebensmittel Milch gibt es in der Natur nur für Tiere im Säuglingsalter. Für alle anderen kann Milch als nicht förderlich angesehen werden, zumal erst einmal Calcium verbraucht wird, bevor der Körper das in der Milch enthaltene Calcium überhaupt nutzen kann.

Gesunde Ernährung ist vor allem energetisch aufgeladenes Wasser, das uns so sehr fehlt, da unser Leitungswasser mit Quellwasser nicht mehr viel gemeinsam hat. Selbst geerntete oder vom Gärtner gekaufte Produkte sollten sehr zeitnah verzehrt werden. Jeder Tag Lagerung kostet uns einen großen Teil der darin enthaltenen Nährstoffe. Wir sollten vor allem Gemüse und Obst aus der eigenen Umgebung verzehren, um für unsere Witterungsverhältnisse bestmöglichst ausgestattet zu sein. Den Fleischverzehr von Großtieren sollten wir so selten wie möglich vornehmen. Dafür könnte man eher auf Fisch und Meeresfrüchte zurückgreifen, die heute allerdings im Masse stark mit Schadstoffen angereichert sind. Also brauchen wir hier und da auch einige Nahrungsergänzungsmittel gegen die Umweltschäden, die wir selbst verursacht haben, und um mit den wichtigsten Vitalstoffen ausreichend versorgt zu sein. Aufgrund der Kargheit unserer Böden mittlerweile finden sich auch da viele wichtige Nährstoffe nicht mehr in so reichlichem Maße wie noch vor fünfzig Jahren. Und natürlich ist die Abwesenheit von Drogen wie Kaffee und Alkohol sehr wichtig. Oder man beschränkt den Genuss auf große Feiertage, um den Körper nicht zu sehr zu belasten. So ausgestattet, haben wir bereits sehr viel für einen gesunden, leistungsfähigen Körper getan. Damit wären sogar eine ganze Reihe von Krankheiten nahezu ausgeschlossen.

Glutenfreie Lebensmittel und Zöliakie

Glutenfreie Lebensmittel und Diäten werden immer häufiger thematisiert. Was versteht man aber unter Gluten und der Erkrankung Zöliakie?

Zöliakie = Glutenunverträglichkeit

Zöliakie ist eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Darunter versteht man eine chronische, lebenslange Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Bei Personen mit Zöliakie lösen Lebensmittel, die Gluten enthalten, eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Erkrankten tritt Zöliakie zusammen mit einer Diabetes Erkrankung des Typs 1 auf. Zu den Symptomen der Glutenunverträglichkeit zählen unter Anderem Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen.

Informationen über Gluten

Gluten ist der lateinische Begriff für Leim. Unter Gluten versteht man Weizenkleber, der als Eiweiß-Gemisch in den Samen von zahlreichen Getreidesorten vorkommt. Wenn Mehl und Wasser beim Backen vermischt werden, bewirkt Gluten die Entstehung der elastischen Teigmasse. Gluten bildet Klebereiweiß, wenn dem Mehl Wasser zugeführt wird. Gluten im Mehl ist wichtig für die Bildung des Teiggerüstes beim Backen – nur aus Mehl mit Gluten entsteht der typische Brotlaib. Der Trockenklebergehalt von Weizenmehl liegt bei etwa 13 Prozent im trockenen Zustand.

Ernährung bei Zöliakie

Glutenunverträglichkeit kann nur mit einer glutenfreien Diät bzw. Ernährungsweise behandelt werden. Heute bieten verschiedene Bäckereien und Hersteller glutenfreies Brot an. Die Glutenunverträglichkeit betrifft neben Weizen auch die Getreidearten Gerste, Roggen und Hafer. Beim Backen mit glutenfreiem Mehl wird der Weizenkleber als Bindemittel durch Zuführung von Johannisbrotkern- oder Guarkernmehl oder Pektin ersetzt.

Gesunde Lebensmittel für angeregtes Liebesleben

Es gibt bestimmte Lebensmittel die aphrodiotisch auf den menschlichen Organismus wirken. Diese natürlichen Aphrodisiaka sind in diversen Pflanzen enthalten. Dies sind insbesondere Gewürze, wie Safran, Ingwer (Gingseng) oder Yohimbin.

Diese erwähnten Stoffe wirken physiologisch erregend. Man muss hierbei unterscheiden dass es Stoffe gibt, wie Schokolade, die rein psychologisch anregend wirken.
Zwar ist allgemein bekannt, dass Schokolade die Lust steigern soll. Dies ist jedoch nur indirekt der Fall über die Ausschüttung von Glückshormonen.

Theoretisch könnten exotische Wundermittel zur Erzielung der aphrodisierenden Wirkung genommen werden, diese sind meist nur wirksam wenn fest an deren Wirkung geglabut wird. In Brasilien wächst eine Pflanze die allein das sexuelle Verlangen steigert. Diese Pflanze ist eher unbekannt: Muira Puama. Ein ähnliches Verhalten ist von der Maca-Wurzel (Senfwurzel, Herkunft: Anden) bekannt.

Weitere Lebensmittel die als Aphordisiaka wirken sind Muskat, Nelken, Amber und Knoblauch.