Zehn Regeln für eine gesunde Ernährung

1. Am Wichtigsten ist das Wasser. Mindestens zwei Liter Wasser sollte man täglich zu sich nehmen, über den Tag verteilt. Dazu zählen nur reines Wasser wie Mineralwasser und Kräutertee. Andere Flüssigkeiten – beispielsweise Kaffee, Schwarzer Tee oder Cola – entziehen dem Körper zusätzlich noch Wasser und dienen nicht der Versorgung.

2. Die Fettreduktion im Körper wird oft mit der Fettreduktion in der Ernährung verwechselt. Das Ziel ist für die meisten Menschen, das Körperfett zu reduzieren. Eine Maßnahme dafür ist es, die Aufnahme von gesättigten Fetten zu reduzieren. Dienlich dazu sind auch kocharme Garmethoden wie Dünsten oder Dörren.

3. Weniger Fleisch und Wurst haben sich bisher als die bessere Ernährungsvariante erwiesen. Studien zeigen, dass reichlich Fleisch für die Gesundheit nicht zuträglich sind. Dabei sollten magere Fleischsorten ohne Haut bevorzugt werden.

4. Viel Obst und Gemüse sind das Allerwichtigste im Speiseplan. Vor allem Gemüse sollte dominieren und oft in rohem Zustand gegessen werden. Obst ist hingegen sparsamer zu verwenden, da es teilweise über reichlich Fruchtsäure und Fruchtzucker verfügt, die vom Körper nur in Maßen vertragen werden. Neben Vitaminen und Mineralstoffen erhält unser Körper durch Obst und Gemüse auch reichlich sekundäre Pflanzenstoffe für seinen Schutz.

5. Fisch ist wesentlich gesünder als Fleisch. Sein Eiweiß ist leicht verdaulich und daher besser bekömmlich. Dazu findet man in Hochseefischen viel Jod, Vitamine und Omega-3-Fettsäuren. Jedoch sollte dabei immer beachtet werden, dass vor allem Meeresfrüchte auch reich an Schadstoffen aus dem Meer sein können.

6. Vollkornprodukte sind in jedem Falle Backwaren aus Auszugsmehl den Vorzug zu geben. Für Vollkorn benötigt der Darm mehr Zeit, um diese Kohlehydrate aufzuspalten. Man bleibt daher länger satt und hält seinen Zuckerspiegel stabiler.

7. Salz sollte nur in geringem Umfang verwendet werden. Es ist für unseren Körper und seine Leistungsfähigkeit zwingend notwendig. Aber zu viel Salz bindet viel Wasser im Gewebe, könnte Kreislaufprobleme verursachen und behindert einen gesunden Stoffwechsel.

8. Ungesättigte Fettsäuren in Ölen sind sehr wertvoll für den Körper. Aus diesen Fettsäuren kann er aktive Zellwände herstellen. Die Haut bleibt damit gesund und frisch. Darüber hinaus werden Schleimhäute im Körper genauso gepflegt. Ungesättigte Fettsäuren sind sogar in Grenzen dazu imstande, Blutfettwerte zu senken.

9. Alkohol sollte ein Genussmittel für eine Ausnahmesituation bleiben. Wird Alkohol zur Regelmäßigkeit – und wenn es nur einmal wöchentlich ist -, dann ist der Stoffwechsel für einen Zeitrahmen von bis zu drei Tagen behindert bis blockiert. Für den Körper bleibt Alkohol Gift, den er genauso wie Gift durch einen Schlangenbiss vordergründig entsorgen muss.

10. Für das Essen und die Mahlzeiten sollte man sich Zeit und Muße nehmen. Die Verdauungsorgane mögen es nicht, wenn Essen in Eile herunter geschlungen wird. Dann können auch sie sehr bald nervös und mit Entzündungen reagieren. Wer sich weitgehend gesund ernährt, kann auch manchmal auf Schokolade oder Fast-Food zugreifen, ohne seinem Körper damit zu schaden. Die Betonung liegt hier auf „manchmal“.

WHO Studie zum Thema Alkohol

WHO Studie zum Thema Alkohol

Zur Studie der WHO (Studie: Global Status Report on Alcohol and Health 2011). In dem weltweiten Report zum Alkoholkonsum werden u.a. die gesundheitlichen Probleme thematisiert. Aus der Studie geht hervor, dass etwa 4% alle Todesfälle mit Alkohol in Verbindung gebracht werden können. Dazu gehören auch Krankheiten, welche durch Alkohol ausgelöst wurden.

Unter Männern ist die Statistik noch verherrender, hier sind dies 6,2%, im Vergleich zu 1,1% bei Frauen.

Noch erschreckender ist, dass weltweit etwa 320.000 junge Menschen (zwischen 15 und 29) jährlich an den Folgen von übermäßigen Alkoholkonsum sterben. Hierbei ist dies bereits 9% aller Todes-Ursachen in der Altersgruppe.

Anstieg in Entwicklungsländern

Gerade in Entwicklungsländern von der Kontinente Asien, Nordafrika war in den letzten 5 Jahren der größte Anstieg im Alkoholkonsum feststellbar.

Bedenkenswert ist der übermäßige Alkoholkonsum, gerade von unter 18 Jährigen. Dass diese sogar zum Tod führen können zeigt diese Untersuchung deutlich.

Köstliche Butter: Sorten und Wissenswertes

Hochwertige Butter ist eine echte Köstlichkeit. Viele Genießer schwören auf ein frisches Brot mit Butter oder die Zubereitung von Speisen mit Butter als Bratfett. Handelsübliche Butter besteht zu mindestens 82 Prozent aus Milchfett sowie Milchzucker, Mineralstoffen, Cholesterinen, Proteinen, Vitaminen, Milchsäuren und Aromen. Die köstliche Butter ist mit mindestens 700 Kalorien pro einhundert Gramm in vergleichbar kalorienlastiges Vergnügen – allerdings kommt der Konkurrent Margarine auf ähnlich viel Kalorien.

Butter Handelsklassen und Sorten

„Deutsche Markenbutter“ ist eine Handelsklasse in Deutschland und steht für die höchste Qualitätsstufe von Butter. Diese Butter wird in Molkereien produziert und ausschließlich aus Kuhmilch hergestellt. „Deutsche Molkereibutter“ darf hingegen auch Molkenrahm enthalten.

Die Sorte Sauerrahmbutter wird aus Sahne oder Molkensahne sowie gesäuerter Milch hergestellt. Das spezielle Aroma wird von Milchsäurebakterien geprägt. Die Sorte Süßrahmbutter wird hingegen ohne Milchsäurebakterien produziert. Auch bei mildgesäuerter Butter handelt es sich um Süßrahmbutter, der im Laufe des Herstellungsprozesses Milchsäure zugesetzt wird. Als Salzbutter wird Butter bezeichnet, der ein geringer Anteil Salz zugesetzt ist.

Butter richtig lagern

Auch wenn sie sich schlecht schmieren lässt: Butter wird optimal im Kühlschrank gelagert. Man kann Butter prinzipiell auch einfrieren – allerdings verliert sie dann an Geschmack. Butter erreicht in der Pfanne relativ leicht ihren Rauchpunkt von etwa 175 Grad und ist daher nur für niedrige Brattemperaturen geeignet. Für höhere Brattemperaturen ist Butterschmalz daher besser geeignet.