Low Carb-Trend: Eiweißbrot

Wer Brot und Brötchen beim Bäcker kauft, wird den Neuzugang im Regal bestimmt schon bemerkt haben: Bei immer mehr Bäckern ist Eiweißbrot erhältlich. Häufig wird Eiweißbrot auch als Abendbrot angeboten. Die Idee dahinter: Die Kohlenhydrat-reduzierten Brote sind auf den Low Carb-Ernährungstrend zugeschnitten. Kann man mit Eiweißbrot aber tatsächlich abnehmen? Und wie schmeckt das neue Abendbrot?

Das steckt im Eiweißbrot

Brot und Brötchen haben je nach Sorte einen Kohlenhydrat-Anteil von rund 40 bis 60 Prozent. Beim Eiweißbrot ist der Anteil der Kohlenhydrate hingegen reduziert, dafür enthält das Abendbrot einen höheren Anteil an Eiweiß, das in herkömmlichen Broten hingegen nur in geringen Mengen enthalten ist. Die neuen Eiweißbrote zeichnen sich durch einen rund 4-fach erhöhten Anteil von Eiweiß von etwa 25 Prozent aus – dafür stecken nur 1/5 der normalen Menge an Kohlenhydraten im Brot. Das Eiweiß im Abendbrot ist pflanzlichen Ursprungs und setzt sich aus Soja- und Lupineneiweiß zusammen. Oft enthalten Eiweißbrote mehr Fett als herkömmliche Brote. Unterm Strich kommen Abendbrote auf mehr Kalorien als normale Brote – Low Carb-Brote enthalten etwa zehn Prozent mehr Kalorien als ein herkömmliches Bäckerbrot.

Abnehmen mit Eiweißbrot?

Allein mit Eiweißbrot purzeln die Pfunde leider nicht. Für einen Abnehm-Erfolg ist allein die gesamte Energiebilanz des Tages, also die Menge zugeführter und verbrauchter Kalorien, entscheidend.

Schmeckts?

Zumindest uns schmeckt das neue Eiweißbrot. Wir haben Abendbrote verschiedener Bäcker probiert. Es ist leicht, locker und dürfte jedem schmecken, der auch Körnerbrote mag.

Lecker im Sommer: Wassermelonen

Bereits jetzt sind die ersten Exemplare im Handel erhältlich: Wassermelonen sind echte Sommer-Klassiker. Bei heißen Temperaturen schmecken Wassermelonen am besten gekühlt. Wissenswertes über die leckeren Wassermelonen, die übrigens auch mit einem niedrigen Kaloriengehalt punkten.

Anbau und Geschichte

Bereits im alten Ägypten waren Wassermelonen bekannt. Da das Fleisch wilder Wassermelonen eher bitter schmeckt, sammelte man zunächst nur ihre Kerne. Heute wird jährlich eine Menge von mehr als einhundert Millionen Tonnen produziert. Wassermelonen benötigen einen sandigen, trockenen und warmen Standort. In Europa werden Wassermelonen unter anderem in Spanien angebaut. Die Pflanzen sind krautig mit Ranken von bis zu zehn Metern und bekommen Früchte in Form von Panzerbeeren, die bis zu 60 Zentimeter lang werden können. Diese Früchte mit dicker, grüner Schale sind dann bei uns im Handel erhältlich. Die meisten Wassermelonen haben ein charakteristisches rotes Fruchtfleisch.

Wie werden Wassermelonen gegessen?

Das Fruchtfleisch einer reifen Melone lässt sich einfach auslöffeln. Optimal eignen sich Wassermelonen auch für Salate und man kann ihr Fruchtfleisch sogar zu Leckereien wie einer Melonen-Tomatensuppe verarbeiten.

Kaloriengehalt von Wassermelonen

Wassermelonen bestehen zu einem überwiegenden Teil aus Wasser – nämlich zu rund 90 Prozent. Die leckere Sommer-Frucht enthält dementsprechend wenige Kalorien. Ihr Kaloriengehalt liegt bei etwa 38 Kalorien pro 100 Gramm. Davon sind etwa acht Gramm Zucker. Wassermelonen enthalten zudem Vitamin C und Mineralstoffe wie Natrium.