Der perfekte Pizzateig – Tipps und Tricks

Beim Pizzateig gibt es sofort eine Restriktion: Ein originaler Pizzateig ist nicht vorhanden, weil bereits im Geburtsland der Pizza, in Italien unterschiedliche Teigsorten in diversen Regionen angewandt werden.

Die Bestandteile des ursprünglichen neapolitanischen Teigs sind Mehl, Wasser, Hefe und Salz, Öl ist nicht enthalten. In anderen Gegenden, z.B. bei der Pizza Genovese, wird dem Teig einen Schuss Olivenöl beigegeben. Beide Teige enthalten nur wenig Hefe. Die oft anzutreffende Daumenregel ein Würfel Hefe unter Zugrundelegung von 500 g Mehl ist übertrieben. Der Teig darf keinesfalls den Geschmack der Hefe annehmen. Je nach Temperatur des Umgebungsbereiches sind 5-10 g Hefe für 1 kg Mehl optimal. IN den Sommermonaten etwas minimaler, im Winter mehr.

Pizzateig ohne Anwendung von Vorteig

De Herstellung ist bei beiden Teigen identisch: In einem Becher wird die Hefe aufgelöst und ausgiebig mit den weiteren Zutaten vermischt. Anschließend genügend kneten, damit genügend Klebereiweiß gebildet wird. Dazu muss der Teig wenigstens 10-15 Minuten geknetet werden.

Danach wird eine Kugel gebildet und an einer nicht zu warmen Umgebung einige Stundenziehen lassen. Am nächsten Morgen kann der Teig erstellt werden und bei kühler Temperatur bis abends ruhen. Alternativ kann er auch über Nacht im Kühlschrank bleiben.

Für diese Variante der Zubereitung wird kein Vorteig benötigt. Die spezielle Geschmacksrichtung und die Beschaffenheit werden durch die lange Teigführung und den kühlen Temperaturen erreicht. Eine weitere Möglichkeit ist der Pizzateig mit Vorteig.

Pizzateig mit Biga (Vorteig)

Einen noch speziellen intensiveren Würzigen Geschmack bekommt der Teig, wenn Biga angesetzt wird. Dieser Vorteig besitzt Ähnlichkeit mit dem auch Baguettes hergestellt werden. Biga ist u.a. im Ciabatta und gleichartigen Landbroten anzutreffen. Für die Zubereitung diese Vorteigs wird die Mehlhälfte mit ein bisschen in Wasser aufgelöster Hefe zu einem dickartigen Brei gerührt. Bei Raumtemperatur ruht der Teig einen Tag. In der Zwischenzeit ist durch die Blasenbildung die Säuerung erkennbar. Am darauffolgenden Tag wird die restliche Hefe und das restliche Mehl dazugegeben. Durch die Zugabe von Salz und Olivenöl wird der Teig weich geknetet, der bis zur erneuten Verwendung einige Stunden ziehen muss. Wenn man das beachtet, dann so gelingt der perfekte Pizzateig für Pizzaliebhaber.

Je nach individueller Verwendung wird eine Kugelgröße von ungefähr 150-200 g abgestochen. Für die Erstellung der Pizza Neapoletana wird der Teig nicht ausgerollt, sondern durch ziehen, drehen und drücken auf einer Arbeitsfläche mit Mehl nur per Hand in die richtige Form gebracht: Mittig dünn und ein bisschen dickerer Rand. Der Teig wird bei der Pizza Romana dünn ausgerollt und die Zubereitung kann auch auf einem Blech erfolgen. Bei der Pizza Genovese wird der Teig ein bisschen dicker ausgerollt und auch rund verarbeitet.

Tipps für mehr Pizzateig-Rezepte:

Halloween: Tradition und schaurige Leckereien

Heute ist es wieder soweit: Es ist Halloween! Vielerorts ziehen auch bei uns am Abend vor Allerheiligen die Kinder von Tür zu Tür und sagen den bekannten Spruch „Trick or Treat“ (Süßes oder Saures) auf – entweder Süßigkeiten oder einen Streich. Halloween zählt zu den ältesten Festen der Welt und wird gefeiert, um in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November die bösen Geister zu verschrecken. Um diese bösen Geister loszuwerden, verkleidet man sich an Halloween selbst mit möglichst gruseligen Kostüme die Tradition, Kürbisse auszuhöhlen und mit gruseligen Gesichtern zu versehen, dient zur Abschreckung böser Geister an Halloween. In den 1990er Jahren wurde der alte Volksbrauch auch in Europa populär.

Traditionelle Leckereien an Halloween

Bei uns weniger bekannt sind die typischen Candy Apples aus den USA als Halloween-Leckerei. Dabei handelt es sich um mit Zuckersirup überzogene Äpfel am Stiel. Candy Apples werden auch mit Karamell überzogen oder mit Nüssen garniert.

Auch die sogenannten Soul Cakes für Allerheiligen sind typische Halloween-Leckereien. Die kleinen Kuchen symbolisieren eine erlöste Seele und gelten als Vorläufer des Trick-or-Treat-Brauches.

An Halloween werden in den USA traditionell zahlreiche Süßigkeiten in gruseliger Form kreiert – zum Beispiel Brownies, Marshmallows als Geister oder Lutscher im spukigen Design. Auch karamellisiertes Popcorn und geröstete Maiskolben sind typische Speisen für die Spuk-Nacht. Candy Pumpkins sind die Süße Variante des Halloween Kürbisses.