Pflanzenöle

Jetzt, wo es wieder wärmer wird, hat man öfter Lust auf etwas Leichtes, Frisches wie Salat. Der liegt bei heißem Wetter nicht schwer im Magen und ist schnell zubereitet. Auch verbringt man die Zeit öfters draußen und zu einem Picknick oder Grillabend gehört einfach ein Salat dazu. Bei der Zubereitung von Salaten sollten Sie besonders darauf achten, welches Öl sie verwenden. Öl ist nicht gleich Öl. Es gibt nichts Schlimmeres als einen Salat mit Pflanzenöl zu ruinieren, das muffig, oder bitter schmeckt.

Dabei ist es nicht immer so, dass hervorragende Qualität nur durch den Preis, d.h. einen teuren Preis zu erkennen ist. Die Kriterien, die Sie anlegen sollten, sind der Anbau – also, möglichst Öle aus biologischem Anbau bevorzugen -, Kaltpressung und, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind. Der biologische Anbau garantiert, dass die Öle frei von gesundheitsschädlichen Rückständen sind, die Kaltpressung ist wichtig, um die natürlichen gesunden Inhaltstoffe des Öles zu erhalten und Zusatzstoffe haben in einem Öl nichts zu suchen und ein gutes Öl hat diese auch nicht nötig.

Dabei gibt es weit mehr Öle als nur Olivenöl, Sonnenblumenöl, oder Rapsöl. Probieren Sie doch mal Walnussöl, Traubenkernöl oder Kürbiskernöl aus der Steiermark. Auf der Seite www.meineoele.de finden Sie eine hervorragende Auswahl von Ölen der Spitzenqualität sowie exklusive Gourmetöle. Dort können Sie so leckere Öle wie Trüffel Steinpilz Öl entdecken, das ein feines Olivenöl mit Steinpilz und Trüffelaroma ist.

Spargel – gesund und lecker

Bald beginnt wieder die Spargelzeit – Ende April wird es soweit sein. Obwohl der Winter so hart war darf man darauf hoffen, dass der Spargel rechtzeitig erntereif ist. Bevor traditionell der letzte Erntetag für deutschen Spargel am Johannistag, dem 24. Juni vorbei ist, sollte man so häufig wie möglich die zwei Monate nutzen und Spargel essen. Denn Spargel schmeckt nicht nur hervorragend, er ist auch sehr gesund.

Es gibt viele tolle Rezepte für Spargel – von Spargelsuppe, über Spargelsalat bis zum klassischen Spargel mit Ei und Kartoffeln. So kann mehrmals die Woche Spargel essen, ohne dass es langweilig wird. Die Spargelzeit ist auch eine prima Gelegenheit den Winterspeck loszuwerden und abzunehmen, denn Spargel hat sehr wenige Kalorien. So hat 1 Kilo Spargel nur ungefähr 180 Kilokalorien.

Schon seit der Antike wird die blutreinigende und harntreibende Wirkung von Spargel gerühmt. Heute sind die gesunden Effekte, die Spargel auf die Gesundheit hat wissenschaftlich nachgewiesen, denn Spargel enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe sowie Spurenelemente. Spargel ist reich an B Vitaminen, an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E. Außerdem enthält Spargel Kalzium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Eisen und Zink. Die im Spargel enthaltene Asparaginsäure regt zusätzlich die Nierentätigkeit an. Um die wertwollen Inhaltsstoffe nicht grob weg zu schälen, sollten man am besten einen Spargelschäler benutzen, der die äußere Schale nur ganz dünn entfernt.

Getreide verhindert möglicherweise eine gesunde Ernährung

Immer noch oder erst recht verstehen die Menschen heute „gesundes“ Brot wie Vollkornbrot oder sogar Vollkornmüsli zum Frühstück als einen wichtigen Beitrag zu ihrer Gesundheit. Die Ärzte sagen, wir brauchen Ballaststoffe. Und diese Ballaststoffe finden wir vor allem im vollen Korn. Wenn Sie einmal überlegen, wieviel Prozent Ihrer Ernährung Sie mit gebackenen Körnern, gekochten Teigwaren oder Cornflakes abdecken, kommen Sie vermutlich auf mehr als 50 Prozent. Und wenn Sie Kartoffeln und Bananen noch hinzu legen, werden es sicher noch zehn bis zwanzig Prozent mehr. Erst einmal vom Grundsatz her … stehen so viele Kohlehydrate nicht im Widerspruch zu anderen Tipps, die uns Ernährungsberater geben? Beispielsweise zu dem, zwei Drittel der Ernährung mit basenreichen Lebensmitteln abzudecken?

Sättigungsgefühl = Verstopfung

Davon abgesehen, haben Sie sicher schon oft bemerkt, dass insbesondere Getreide und stärkehaltige Lebensmittel schnell satt machen. Wir glauben dann, dass das von den Ballaststoffen kommt, die darin ja reichlich vorhanden sein sollen. In Wirklichkeit sind es jedoch nur langkettrige Kohlehydrate, die von Beginn der Nahrungsaufnahme an die Blutgefäße im Darm verstopfen, die für die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen zuständig sind. Das erzeugt ein Sättigungsgefühl. Dazu bilden die Klebereiweiße und weitere Bestandteile aus dem Nahrungsbrei stark klebrige Schlacken an den Darmwänden, die durch eine beständige Gärung und die dabei freiwerdenden Toxine den Körper ständig belasten und uns im Minimum ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung vermitteln.

Verschlackung = Entzündungskrankheiten

Aber warum ist Getreide, selbst Dinkel, nicht gesundheitsfördernd, obwohl so viele wertvolle Nährstoffe im vollen Korn schlummern sollen? Weil ihm die lebensnotwendigen Enzyme fehlen, die vom Darm aufgrund der Verarbeitung und Denaturierung nur bedingt zur Verfügung gestellt werden können. Und weil sie Darm und Blutgefäße, damit auch ganze Organsysteme und das Bindegewebe, verstopfen und verschlacken. In kleinen Mengen, zusammen mit viel Gemüse, genossen, können selbst Brot oder Kartoffeln bzw. Bananen immer noch gesund sein. Aber allein die Menge macht den Unterschied! Dagegen gelten Sprossen, Keimlinge oder der bereits bekannte Weizengras- oder Gerstengrassaft als äußerst bekömmlich und gesund. In diesem Wachstumsstadium sind die Pflanzen noch als Gemüse anzusehen und voller Vitalstoffe. Außerdem werden sie dann vorzugsweise roh genossen.

Mit gesunder Ernährung leistungsfähig im Job

Gerade in heutigen Jobsituationen mit viel Stress und Beanspruchung, Überstunden und Problemen, ist eine gesunde
Ernährung überaus wichtig, um bei Kräften zu bleiben. Auch die immer weitere Ausbreitung des Burnout-Syndroms spricht dafür. Gesund und leistungsfähig kann man immer nur mit der richtigen Ernährung sein. Es ist entscheidend, welche Nahrungsmittel wir zu welchem Zeitpunkt essen. Dafür gibt es unterschiedliche Regelungen. Wenn man nur dreimal täglich etwas essen möchte, ohne Zwischenmahlzeiten, sollte man morgends gesunde Kohlehydrate zu sich nehmen. Beispielsweise ist das mit Vollkornbrot, Müsli, Obst und Gemüse realisierbar. Das Mittagessen bleibt dem Geschmack überlassen. Und am Abend ist Eiweiß die bedeutendste Komponente: mageres Fleisch, Fisch und Käse.

Brainfood für zwischendurch

Für eine große geistige Beanspruchung, Konzentration und Entscheidungsfähigkeit ist ein guter Ernährungsplan unabdingbar. Eine gesunde Ernährung verbessert die Konzentration genauso wie die körperliche Leistungsfähigkeit. Schon geringe Nährstoffmängel können Schuld an starken Leistungseinbrüchen sein. Was aber ist das Richtige für die Frühstücks- oder die Kaffeepause? Bei sitzender Tätigkeit ist sicher die Grundvoraussetzung, möglichst wenige Kalorien zu sich zu nehmen. Für eine gute Gehirnaktivität sind insbesondere Milchprodukte, Bananen und Möhren wichtig. Nüsse gehören sicher auch dazu, beinhalten aber reichlich Kalorien und sind deshalb nur unter bestimmten Voraussetzungen empfehlenswert.

Wasser für die Leistungsfähigkeit

Richtig und reichlich trinken, war immer eine Geheimwaffe für mehr Leistungsfähigkeit. Genügend Wasser ist lebensnotwendig. Dabei liegt der Schwerpunkt auf „Wasser“ ohne weitere Inhaltsstoffe. Ungesüßter Tee ist aber auch erlaubt. Davon sollten zwei bis drei Liter täglich getrunken werden. Viel Wasser ist gut für die Konzentrations- und die Leistungsfähigkeit. Wichtig ist auch, niemals – auch nicht zwischendurch – Limonade, Cola, Kaffee oder sonstige gesüßte Getränke zu sich zu nehmen. Sie verbrauchen zum einen selbst große Mengen Körperflüssigkeit und regen über die Kohlehydratverdauung den Appetit an bzw. sorgen für eine Unterzuckerung des Körpers. Wer auf all diese Tipps achtet, wird in Zukunft deutlich vitaler leben.

Functional Food: Sind die Lebensmittel wirklich gesund?

Functional Food ist heute ein Begriff, der auf vielen Verpackungen zu lesen ist. Die Hersteller verkaufen mit dieser Bezeichnung auch ein Stück Gesundheit. Die Frage dabei ist, ob Functional Food tatsächlich gesünder ist, als herkömmliche Nahrung.

Zusätze und höhere Preise

Die Hersteller der Nahrungsmittel versprechen immer wieder, dass die Zusatzstoffe die Gesundheit positiv beeinflussen. Die Liste dieser Stoffe ist lang und reicht von Omega-3-Fettsäuren über Vitamine bis hin zu Mineralien und Spurenelementen. Das Functional Food ist dabei meistens auf einem bestimmten Konsumzweck ausgerichtet. Ein häufiger Anwendungsbereich ist der Sport. Hier sollen die verlorenen Mineralstoffe ersetzt werden, sodass dadurch die gesundheitlichen Einschränkungen, die durch den Sport resultieren können, nicht auftreten. Vor allem cholesterinsenkende Lebensmittel sind derzeit hoch im Kurs und kosten bis zu 30 Prozent mehr, als die herkömmlichen Produkte.

Wissenschaft bestätigt gesunde Wirkung nicht

Wie viele Wissenschaftler inzwischen bestätigen, können die speziell aufbereiteten Lebensmittel sogar gesundheitsschädlich sein. Durch die meistens künstlich erzeugten Zusatzstoffe wird in vielen Fällen die Aufnahme von Vitaminen reduziert, wodurch die eigentlich gesunde Wirkung verlorengeht. Die Langzeitfolgen sind bisher noch nicht erforscht.

Ähnliches gilt vor allem für die cholesterinsenkenden Lebensmittel. Sie enthalten in der Regel den Stoff Phytosterin. Bei diesem Zusatz ist anerkannt, dass er eine cholesterinsenkende Wirkung hat, indem er verhindert, dass der Körper Cholesterin aufnimmt. Was allerdings im Körper geschieht, wenn der Stoff direkt aufgenommen wird, ist nicht bekannt. Hier fehlen Langzeitstudien und von einer gesundheitsfördernden Wirkung gehen die Wissenschaftler derzeit nicht aus.

Das Problem der Zusatzstoffe ist insgesamt einfach erklärt. Jeder Stoff, der eine Zulassung für Lebensmittel hat, darf zugesetzt werden. Dies ist unabhängig davon, ob er tatsächlich eine bestimmte Wirkung entfaltet. Im Gegensatz zu Medikamenten muss keine Wirksamkeitsstudie vorhanden sein. Der Hersteller darf zwar nicht mit falschen Angaben werben. Er darf allerdings mit den bestätigten Wirkungen werben. Diese Wirkungen müssen nicht zwangsweise auch in einem Produkt entfaltet werden. Es reicht aus, wenn die Wirkung bei Studien an Mäusen beobachtet wurde.

Die gesunde Ernährung – bewusst essen und genießen

Alles, was für eine gesunde Ernährung spricht, bedeutet vor allem eine möglichst natürliche sowie auch abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen. Gerade für Familien wird das Thema gesunde Ernährung immer wichtiger. Doch wie sieht eine richtige Ernährung aus?

Die Eltern sollten als Vorbild agieren

Die Kinder lernen ja das Essen in der Familie und entwickeln hierbei auch ihre Gewohnheiten, ihren Geschmacksinn sowie die Vorlieben und Abneigungen. Um den Kindern ein möglichst gesundes Essverhalten mit auf ihren Lebensweg zu geben, wäre es wichtig, früh damit zu beginnen. So heißt es, dass die Eltern mit sichtlichem Genuss die vielen verschiedenen Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse essen. Sie belegen dadurch das Essen mit besten positiven Gefühlen, was das Kind sicherlich eher ansprechen wird. Zwar werden manche Kinder nicht sofort auf Neues anspringen, doch mit etwas Geduld lässt sich das mit Sicherheit in den Griff bekommen. Kinder entwickeln auf Dauer für die meisten Lebensmittel, die immer wieder auf den Tisch kommen, Vorlieben und werden eine gesunde Ernährung lieben. Ebenso wäre es wichtig viel zu trinken und auf natürliche Lebensmittel zurückzugreifen sowie Vielleicht verstehen die gesamte Erfahrung mit dem Spielen in einem , wahrend Sie die Full-Vorteile mit den Boni und jeder von den Zutaten, dass Ihnen bieten konnen. sich viel zu bewegen, das gilt für die Kinder, sowohl auch für die Eltern.

Die Kinder beim Kochen mit einbinden

Ein Bepflanzung auf dem Balkon oder Töpfe mit verschiedenen Kräutern auf der Fensterbank können Wunder bewirken. Die Kinder haben die Möglichkeit den Kräutern beim Wachsen zuzusehen und entwickeln somit Interesse an der Herkunft des Essens. Gerne können die Kinder beim Kochen sowie beim Decken des Tisches mit eingebunden werden, das wird sicherlich auch ihre Neugierde wecken. Die Großen können beim Gericht zubereiten viele wichtige Aufgaben übernehmen oder ein Rezept vorschlagen. Ebenso kann ein liebevoll dekorierter Tisch sowie nett angeordnetes Essen auf dem Teller bei den Kindern Spielfreude erwecken. Empfehlenswert wäre es außerdem, wenn die Kinder selbst entscheiden dürften, wie viel auf ihren Teller kommt. Damit haben sie die Möglichkeit ein eigenes Gefühl für Hunger und Sättigung zu entwickeln.

Feste Zeiten für die Mahlzeiten einplanen

Für die jeweiligen Mahlzeiten wäre es empfehlenswert, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt fest eingeplant werden. Zudem fördert ein gemeinsames Beisammensitzen am Tisch die Lust an bewusster und gesunder Ernährung. Als Tipp kann erwähnt werden, wenn langsam gegessen und sich mehr Zeit für das Essen genommen wird, schneller eine Sättigung zum Vorschein kommt. Kinder naschen ja bekanntlich gerne Süßes, daher darf es nach dem Essen auch mal ein Dessert, ebenso auch eine süße Hauptspeise sein.

Abends Gute-Nacht-Brot essen?

Immer mehr Bäckereien bieten ein so genanntes Eiweiß-Brot an – das Gute-Nacht-Brot. Vielfach empfehlen Wissenschaftler, abends mehr Eiweiße und weniger Kohlenhydrate zu essen. Auch soll die Umstellung des Körpers auf mehr Eiweiße beim Abnehmen helfen. Diesem Tipp sind die Bäckereien gefolgt und raten ihren Kunden nun zu dem Gute-Nacht-Brot am Abend. Aber was findet sich nun eigentlich im dem Eiweiß-Brot, und ist es wirklich gesund?

Mehr Kalorien als normales Brot

Die Verbraucherzentralen betrachteten das Eiweiß-Brot genauer: „Es gibt einzelne Untersuchungen, die nahe legen, dass eine kohlenhydratarme Kost am Abend zugunsten eines hohen Eiweißanteils beim Abnehmen hilft.“ Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass das Brot deutlich mehr Kalorien als ein normales Brot enthält. Zudem lässt es sich nur ganz schlecht in schmale Scheiben schneiden, so dass man zwangsläufig mit kräftigen Brotscheiben konfrontiert wird.

Viel mehr Fette und allergene Stoffe

Um den Eiweißanteil in den Broten zu erhöhen, wird das Getreidemehl reduziert. Hinzu kommen Weizenkleber sowie Soja- und Lupineneiweiß. Alle drei Stoffe können bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Weiterhin wurde dem Brot ein mehr- bis zehnfacher Gehalt an gesättigten Fetten hinzugefügt im Vergleich zu einem Roggenbrot. Wenn das Brot auch oft einen pappigen Geschmack im Mund hinterlässt, so sind die Verkaufspreise doch nicht von Pappe. Jedes dieser relativ kleinen 1-Pfund-Brote kostet mehr als 3,00 EUR im Angebot.

Alternativen zum Eiweiß-Brot

Als Alternative zum Eiweiß-Brot empfehlen die Verbraucherschützer dünne Scheiben von Vollkornbrot, die dann reichhaltig mit Quark, Frischkäse oder Tofu belegt werden können. Auch ein gekochtes oder gebratenes Ei, Streichwurst oder Corned Beef stellen eine Möglichkeit dar. Als guter Ballaststoff ist Vollkornbrot auch tagsüber bestens geeignet, um längere Zeit satt zu bleiben. Getreideflocken aus Vollkorn können ebenfalls empfohlen werden, zum Beispiel Haferflocken, wenn sie nicht mit Zucker angereichert werden wie fast immer bei den beliebten Corn Flakes. Auf ein Brot, das nur mit ganzen Kernen verziert ist, solle man dagegen nicht „hereinfallen“. Auch die Farbe des Brotes könne keine eindeutige Auskunft über den Inhalt geben.

Ernährung hilft in vielen Bereichen

War es nicht Hippokrates (460 – 377 v.u.Z.), der gesagt hat: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“? Wenn wir uns danach verhalten würden, bräuchten wir keine Medizin mehr. Wir würden also das essen, das speziell unserem Körper gut tut und ihm damit das geben, was er braucht. Dann gäbe es keine Krankheiten mehr bzw. man würde relativ schnell wieder genesen. Aber dieses personalisierte Essen muss erst noch erfunden werden. Das ist vielleicht eine Geschäftsidee, die sich aus der Ernährungsberatung auf der Grundlage des Stoffwechsels, die es heute schon gibt, entwickeln könnte. Denn ich könnte mir gut vorstellen, dass ein automatisiertes Laborgerät alle gängigen und sinnvollen Messungen, Nährstoffe inklusive, vornehmen könnte. Oder eine Art Spektrometer „durchleuchtet“ den ganzen Menschen, stellt fest, welche chemischen Elemente und Verbindungen vorhanden sind und vergleicht sie mit einem Optimum. Daraufhin werden dann Ernährungsempfehlungen ausgedruckt. Das alles wäre bereits heute schon technisch realisierbar, vielleicht sogar für den Hausgebrauch. Aber bis es so weit ist, dass wir ganz individuell damit umgehen können, müssen wir uns an allgemeine Empfehlungen, unser Wissen und die Informationen aus unserem Körper halten.

Kraft und Wohlbefinden

Die Ernährung hilft also, Krankheiten zu vermeiden und sie kann heilen. Weiterhin versorgt sie uns natürlich mit der notwendigen Energie, mit Nährstoffen und zusätzlichen Elementen. Sie erfüllt ein grundlegendes biologisches Bedürfnis aller Lebewesen und ist deshalb essentiell für unsere Existenz. Sie bildet eine wichtige Säule für den Zustand unseres Körpers und damit, wie wir uns fühlen und über wieviel Kraft wir verfügen. Ja, richtig. Auch die Gefühle sind zum großen Teil ein Ergebnis unserer Ernährung und sie lassen sich wesentlich darüber beeinflussen. Im Prinzip ist eben nicht der schimpfende Nachbar, die 5 in Mathematik, die Kritik vom Trainer oder die nicht bestandene Probezeit daran schuld, wenn wir uns mies fühlen, sondern in erster Linie unsere Ernährung.
Sie sorgt für eine glatte, weiche und porentief reine Haut, für glänzende, weiße und strahlende Augen, für schöne Haare und kräftige Zähne. Sie sorgt dafür, dass wir in die Kleidergröße 38 passen und nicht die 42 brauchen. Mit der Ernährung können wir uns einen tiefen, gesunden Schlaf gönnen und bereits nach wenigen Stunden wieder fit sein, wenn es denn sein muss. Und die Ernährung sorgt dafür, dass wir in der Schule, im Studium oder beim Job immer frisch im Kopf sind, nichts vergessen und konzentriert nachdenken können. Mit der richtigen Ernährung können wir gut lernen und uns auch später noch an Details erinnern. Mit ihr gibt es keine Hoch's und Tief's im Blutzucker. Die richtige Ernährung erlaubt es uns, besser zu hören und schärfer zu sehen.

Ursachen der Fehlernährung

Das sind die Möglichkeiten, die gerade durch eine gesunde Ernährung erreicht werden können. Warum ist es noch nicht so, dass wir uns optimal versorgen mit dem, was der Körper braucht? Als wir den Schritt vom Tier zum Menschen taten, verloren wir zum großen Teil unsere gesunden Instinkte, die uns sagten, was gut für uns ist. Dagegen vertrauten wir mehr und mehr auf unser Wissen. Dieses wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Spezialwissen. Und selbst heute kennt nur selten ein Mensch alle Stoffe, Pflanzen und Nahrungsmittel, die wichtig für den Körper sind, und dazu alle körperlichen Merkmale, die einen Mangel signalisieren. Diese Diskrepanz können wir uns durch Wissen wieder zurückholen oder dafür Maschinen entwickeln, die die Analyse übernehmen. Bis dahin müssen wir noch ein Stück Weges gehen.

Wie gesund ist Milch wirklich?

Milch ist gesund! Diese Behauptung ist immer wieder in den Medien zu hören. Auch die Werbung nutzt das gesunde Image und präsentiert Prominente, die ein Glas Milch trinken. Doch der gesunde Schein trügt oft und nicht immer ist die Milch wirklich gesund.

Positive Eigenschaften der Milch

Milch ist ein tierisches Produkt. Eigentlich dient sie der Ernährung von Kälbern und der Mensch muss den Milchfluss durch regelmäßiges Melken künstlich verlängern. Eine Kuh gibt daher nur Milch, wenn sie mindestens einmal ein Kalb zur Welt gebracht hat.
Dass die Milch nicht nur für die Kälber gesund ist, das versprechen die Inhaltsstoffe des weißen Lebensmittels. Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate sowie Vitamine und Mineralstoffe sind in hoher Dosierung vorhanden und können vom Körper gut verwertet werden. Daher wird argumentiert, dass der Genuss des „weißen Goldes“ verbreiteten Volkskrankheiten vorbeugen soll, wie beispielsweise der Arteriosklerose, dem Bluthochdruck oder sogar dem Herzinfarkt. Deshalb werden in jedem Jahr erneut Studien veröffentlicht, die diesen Umständen entsprechen und die besagen, dass Milch gesund ist.

Negative Eigenschaften

Es gibt aber auch gegenteilige Studien. Diese besagen, dass Milch zwar in einigen Bereichen Vorteile bringt. Allerdings, so die Studien, gebe es auch Nachteile, die schwere Schäden anrichten können. Ein Hauptargument ist dabei, dass die Milch nur schwer vertragen wird. Rund 80 Prozent der Menschen sind laktoseintolerant. Auch in Europa nimmt die Milchzuckerunverträglichkeit immer weiter zu. Beim Genuss von Milch treten häufig Hautbeschwerden, Atemwegsverschleimungen sowie Kreislaufbeschwerden und Verdauungsprobleme auf. Diese Auswirkungen sind bereits seit langer Zeit bekannt. Viele Studien kommen allerdings noch zu einem weiteren Ergebnis: Regelmäßiger Genuss von Milch und Milchprodukten erhöht das Risiko für die Ausbildung von schweren Krankheiten. Beispiele hierfür sollen nach diesen Studien vor allem Diabetes, Arteriosklerose, Parkinson oder Krebs sein.
Welche Studien die Realitäten aufzeigen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Daher gilt für die Verbraucher immer, dass Milch und Milchprodukte zwar erlaubt sind, aber nicht in großen Mengen täglich verzehrt werden sollten.

Wenn Kinder am Tisch Extrawünsche haben

Die meisten Eltern haben von ihrem Kind vor der Mahlzeit schon einmal gehört: „Das esse ich nicht“. Und dabei dreht es sich meistens um Lebensmittel, die man nicht einfach so weglassen sollte, weil sie gesund und für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Besonders häufig mögen Kinder bestimmte Gemüsesorten nicht. Wie kann man den Kleinen das Essen also schmackhaft machen?

Keine Extrawurst für Junior

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Die Eltern bestimmen, wann und was gegessen wird. Mit selteneren Ausnahmen sollten keine Extragerichte für die Kinder gekocht werden.

Probieren geht über Studieren

Bei einem abwechslungsreichen Speiseplan haben Kinder die Möglichkeit, viele unterschiedliche Gemüsesorten, Kartoffeln oder Fleisch zu probieren. Dass hierbei mal die eine oder andere Gemüse- oder Fleischsorte dabei ist, die ihnen nicht schmeckt, ist völlig normal. Keiner muss etwas essen, was er partout nicht will, verwöhnte Mäkeleien wie „Ich esse gar kein Gemüse“ sollten aber nicht toleriert werden.

Speisen hübsch anrichten

Kinder mögen mundgerechte Stücke und alles, was bunt oder interessant aussieht. Fast alle Mahlzeiten lassen sich fantasievoll auf dem Teller anrichten. Auch Schummeln ist erlaubt: In pürierter Form oder z.B. als Bestandteil der beliebten Tomatensauce schmecken plötzlich auch unbeliebte Möhren oder Zucchini.