Lecker im Sommer: Wassermelonen

Bereits jetzt sind die ersten Exemplare im Handel erhältlich: Wassermelonen sind echte Sommer-Klassiker. Bei heißen Temperaturen schmecken Wassermelonen am besten gekühlt. Wissenswertes über die leckeren Wassermelonen, die übrigens auch mit einem niedrigen Kaloriengehalt punkten.

Anbau und Geschichte

Bereits im alten Ägypten waren Wassermelonen bekannt. Da das Fleisch wilder Wassermelonen eher bitter schmeckt, sammelte man zunächst nur ihre Kerne. Heute wird jährlich eine Menge von mehr als einhundert Millionen Tonnen produziert. Wassermelonen benötigen einen sandigen, trockenen und warmen Standort. In Europa werden Wassermelonen unter anderem in Spanien angebaut. Die Pflanzen sind krautig mit Ranken von bis zu zehn Metern und bekommen Früchte in Form von Panzerbeeren, die bis zu 60 Zentimeter lang werden können. Diese Früchte mit dicker, grüner Schale sind dann bei uns im Handel erhältlich. Die meisten Wassermelonen haben ein charakteristisches rotes Fruchtfleisch.

Wie werden Wassermelonen gegessen?

Das Fruchtfleisch einer reifen Melone lässt sich einfach auslöffeln. Optimal eignen sich Wassermelonen auch für Salate und man kann ihr Fruchtfleisch sogar zu Leckereien wie einer Melonen-Tomatensuppe verarbeiten.

Kaloriengehalt von Wassermelonen

Wassermelonen bestehen zu einem überwiegenden Teil aus Wasser – nämlich zu rund 90 Prozent. Die leckere Sommer-Frucht enthält dementsprechend wenige Kalorien. Ihr Kaloriengehalt liegt bei etwa 38 Kalorien pro 100 Gramm. Davon sind etwa acht Gramm Zucker. Wassermelonen enthalten zudem Vitamin C und Mineralstoffe wie Natrium.

Gichtanfälle durch den Genuss von Spargel

Gichtanfälle durch den Genuss von Spargel – Fakten zu einem unterschätzten Problem

Spargel ist gesund. Dennoch kann das Königsgemüse auch negative Auswirkungen haben. Im Blickfeld steht hierbei nicht der unangenehme Geruch beim Toilettengang. Vielmehr kann der Verzehr Gichtanfälle auslösen.

Warum der Spargel Gichtanfälle auslöst

Der Grund für die Gichtanfälle, die durch einen häufigen Konsum ausgelöst werden, ist eine Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut. Schuld an der Erhöhung ist das in den Stangen enthaltene Purin. Dieses wird im Körper in Harnsäure umgewandelt.
Der normale und ungefährliche Harnsäurewert im Körper bewegt sich zwischen vier und fünf Milligramm. Bis zu dieser Menge ist der Körper in der Lage, die Harnsäure auf natürlichem Weg über die Nieren auszuscheiden. Probleme treten nur auf, wenn die Werte über 6,5 Milligramm steigen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Säure nicht mehr vollständig aus dem Körper ausgeschieden, sondern bilden im Körper Kristalle aus Harnsäure, die dann in den Zehen- und Fingergelenken abgelagert werden. Die Folge hiervon sind Schmerzen sowie eine Schwellung des Gelenkes. Symptome, die typisch für Gichtanfälle sind.
Durch den Konsum von Spargel steigen die Werte oft auf über zehn Milligramm. Wird häufig Spargel gegessen, bilden sich deshalb vermehrt Kristalle und der Anfall wird ausgelöst. Zwar verfügt Spargel über weit weniger Purin als beispielsweise Innereien, Käse oder Wein. Doch durch die Beschaffenheit des Spargels wird eine große Menge innerhalb kurzer Zeit konsumiert.

Risikogruppen allgemeine Regeln zum Verzehr

Von den Anfällen sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass Männer durch natürliche Gegebenheiten einen höheren Harnsäurewert aufweisen. Daher sollten Männer weniger Spargel genießen als Frauen. Der Harnsäurewert kann zudem auch durch Nierenerkrankungen erhöht werden, da in diesem Fall weniger Harnsäure ausgeschieden wird.

Praktisch können daher Männer wie auch Nierenkranke das Risiko für einen Gichtanfall verringern, wenn sie nur selten Spargel essen oder die konsumierte Menge begrenzen. Gleiches gilt auch für Personen, die unter Blasen- oder Nierensteinen leiden. Sie sollten vollständig auf den Genuss verzichten.

Welche Lebensmittel helfen gegen Pickel?

Vielen Teenagern verderben lästige Pickel das erste Date und auch im Erwachsenenalter sind viele Frauen und Männer von Hautunreinheiten betroffen. Kann man jedoch mit der richtigen Ernährung auch seiner Haut etwas Gutes tun?

Alte Mythen und ihr Wahrheitsgehalt

Viele Betroffene können sich bestimmt noch an eine der folgenden Anti-Pickel-Ernährungstipps erinnern: Man solle weniger Schokolade essen, dann würde sich auch das Hautbild bessern. Oder der Haut zuliebe auf Fettiges verzichten. Bis heute konnte wissenschaftlich jedoch kein Zusammenhang zwischen salzigem oder süßem Essen und unreiner Haut nachgewiesen werden.

Ein Fünkchen Wahrheit…

…versteckt sich aber auch in den altbekannten Ernährungsmythen, dass sich ungesunde Lebensmittel schlecht auf die Haut auswirken. Zwar sind weder Chips noch Schokolade an Pickeln Schuld, aber ein allgemein ungesunder Lebensstil macht sich in der Regel auch beim Hautbild bemerkbar. Das Rauchen wirkt sich beispielsweise negativ auf die Durchblutung der Haut aus und nach einer durchzechten Nacht mit wenig Schlaf ist auch der Teint müde.

Lebensmittel, die gut für die Haut sind

Bestimmte Inhaltsstoffe sind tatsächlich gut für unsere Haut. Dazu zählt Zink, das in Käse, Bohnen oder Sonnenblumenkernen enthalten ist und die Abheilung von Pickeln begünstigt. Wirkt auch als Zinksalbe zum Auftragen. Der Inhaltsstoff Selen aus Gemüse, Milch und Reis ist gut für die Hauterneuerung während Eisen aus Fisch oder Fleisch den Sauerstofftransport unterstützt. Auch die Vitamine A, C und H sollen sich positiv auf das Hautbild auswirken.

Eine ausgewogene Ernährung ist also das beste Rezept für gute Haut. Schuld an Pickeln sind aber weder Schokoriegel, noch andere Naschereien.