Würzen mit Safran: So entfaltet sich das köstliche Aroma am besten

Safran ist das exklusivste aller Gewürze und verleiht Speisen wie der spanischen Paella ihr charakteristisches Aroma. So entfaltet sich der feine Geschmack des Safrans perfekt:

Safran-Küche: Die verschiedenen Sorten im Handel

Safran ist mittlerweile in jedem großen Supermarkt im Gewürzregal erhältlich. Die handelsübliche Menge liegt dabei bei 1 Gramm. Safran ist sowohl ganz in Fäden als auch in gemahlener Form erhältlich.

Richtig würzen mit dem edlen Safran

Safran sollte nicht nur aufgrund seines hohen Preises sorgsam verwendet werden, sondern entfaltet sein Aroma bei richtiger Dosierung einfach am besten. So werden mit Safran gewürzte Speisen zum magischen Geschmackserlebnis:

Sparsame Dosierung

Safran ist sehr ergiebig. Zum Würzen einer großen Pfanne Paella reicht eine Messerspitze des edlen Gewürzes. Für die Verwendung von Safran gilt: Besser zu wenig verwenden als zu viel. Mit Safran überwürzte Speisen schmecken ansonsten schnell bitterlich.

Nur kurz mitkochen

Das Aroma von Safran entfaltet sich am besten, wenn das edle Gewürz nicht zu lange mitgekocht und zum Ende der Garzeit zugegeben wird. In Kombination mit Safran sollten alle anderen Gewürze sparsam verwendet werden, da das feine Safran-Aroma ansonsten schnell von anderen Geschmacksnoten überlagert wird.

Safranfäden vor dem Kochen mahlen

Safran in Fäden sollte vor der Zugabe zum Essen fein im Mörser zerkleinert werden. Alternativ lassen sich Fäden und bereits gemahlener Safran auch vor der Verwendung in einer geringen Menge Wasser auflösen.

Das edelste Gewürz der Welt: Safran

Von Bouillabaisse bis zur klassischen Paella basieren zahlreiche Rezeptklassiker auf dem charismatischen Aroma von Safran. Das edle Gewürz erscheint auf den ersten Blick unscheinbar – entfaltet aber bereits bei kleinster Menge einen unverwechselbaren Geschmack. Blüten der Krokus-Art Savitius gewonnen. Jede Blüte des Safran-Krokus besteht dabei aus einem verzweigten Griffel, dessen Stempelfäden getrocknet und als Edelgewürz verwendet werden. Safran wird überwiegend im Iran, in der Region Kaschmir sowie im Mittelmeerraum angebaut. Zur Gewinnung von einem Kilogramm Safran benötigt man etwa 200.000 Blüten auf einer Anbaufläche von rund 1.000 Quadratmetern, die Ernte ist eine aufwendige Handarbeit und kann nur einmal pro Jahr in den Herbstmonaten erfolgen. Aus diesem Grund gehört Safran zu den exklusivsten und teuersten Gewürzen der Welt.

Typisch Safran!

Safran zeichnet sich durch einen typischen Eigengeschmack mit leicht herber Note aus. Charakteristisch für Safran ist die goldgelbe Färbung: Safran verleiht dem Gericht auch in kleinster Menge eine intensive gelbe Färbung. Das Edelgewürz enthält als Naturfarbstoffe Carotinoide. Safran eignet sich besonders für Reis- und Risottogerichte wie die traditionelle Paella. Im Handel wird Safran meist in Fadenform und als Pulver in Kleinstmengen wie 0,1 Gramm angeboten. In der Regel genügt eine Messerspitze Safran zum Würzen einer kompletten Reispfanne. Tipp: Safran nicht zu lange mitkochen. Man kann den Safran auch separat in warmem Wasser einweichen, ziehen lassen und die Flüssigkeit dann dem Gericht zugeben.